Posts by fs86

    Hallo,


    mir ist aufgefallen, dass ich im SCP unter den Einstellungen meines Servers (RS 3000) die oben genannte Meldung sehe. Der Server hat 6 dedizierte Prozessorkerne. Voreingestellt war folgendes:


    Anzahl Sockets: 6

    Anzahl Cores pro Socket: 1


    Kann mir jemand eine Empfehlung geben, wie diese Einstellung in Hinblick auf die Performance bestenfalls aussehen sollte?


    Schöne Grüße

    Felix

    GSM macht aber augenscheinlich nichts am System selbst. Ich kann beide Positionen von euch nachvollziehen, aber ich glaube ihr redet etwas aneinander vorbei.

    ich glaube nicht, dass wir aneinander vorbei reden. Wie dem auch sei ... ja, "GSM" steht für "GameServerManager", aber das ist nur ein Name. Wenn sich gewisse Leute damit besser fühlen, wenn das Skript anders heißt, dann steht es diesen Personen frei, einen Fork anzulegen. Das ist alles auf Github gehostet und frei verfügbar.

    Nein, ich hab mir LinuxGSM nicht angesehn und werde es auch nicht - wozu ?

    Wenn ich ein Serverbetriebssystem installiere, dann hab ich keinen "schönen grafischen Installationsprozess" geklickt, sondern kontrolliere die gesamte Installation des Systems und der benötigten Applikationen ( für sowas gibts Kickstart, ansible & co - je nach persönlichen Vorliebe). Für Updates genügen mir die Paketmanager ...

    Gruss

    Deine Vorgehensweise ist ja auch okay. Dann würde ich dich aber bitten, nicht voreilig über eine Software zu urteilen, ohne dass du sie kennst. Wie du dir vermutlich denken kannst, verwende ich LinuxGSM selbst und habe viel Erfahrung mit Server-Betriebssystemen. Insbesondere im Linux-Bereich. Ich würde mal wetten, dass du auf deinem System einige Pakete installiert hast, die nicht von dir selber programmiert wurden, oder? Oder hast du vielleicht einen Mailserver / DNS-Server / Webserver, etc. selber programmiert? postfix, bind9, nginx, apache, etc. kommen alle mit vordefinierten Installationsroutinen und du verwendest sie einfach so, weil du darauf vertraust, dass sie funktionieren. Und mit Sicherheit kennst du auch nicht alle Funktionen der genannten Software auswendig. Du weißt also unterm Strich auch nicht 100%ig, was sie tun.


    Das mit der grafischen Oberfläche war auch nur ein Beispiel für dich. LinuxGSM bietet keine grafische Oberfläche zum durchklicken. Du kannst alles konfigurieren und nach belieben beeinflussen. Es bietet eben nur Komfort-Funktionen. Es ist deine Entscheidung, ob du diese selber schreiben möchtest oder nicht. Aber nochmal ... diese Funktionen können beliebig verändert werden. Nur weil etwas nicht über den Paketmanager kommt, heißt es noch lange nicht, dass es schlecht ist. Die Verwendung von LinuxGSM bedeutet keineswegs, Kontrolle abzugeben.


    Meine Empfehlung für LinuxGSM gilt nach wie vor.

    das spart dir Systemupdates, Absicherung des Servers und all das ? Glaube ich kaum. Wer einen Server betreibt ohne den Unterbau zu kennen, handelt m.E. fahrlässig - oder ist LinuxGSM im Falle eines Einbruchs in deinen Server verantwortlich ?

    Nicht alles, was Zeit spart und bequem ist - ist sinnvoll.

    Gruss

    Du hast dich damit scheinbar noch nicht auseinandergesetzt. LinuxGSM vereinfacht im Allgemeinen den Installationsprozess und macht eine nachträgliche Konfiguration nicht überflüssig. Dazu kommt, dass LinuxGSM einheitliche Funktionen (wie z.B. Update- und Monitoringfunktionen) bereitstellt.


    Wenn du ein Server-Betriebssystem installierst, lässt du dann die Systemupdates und die Konfiguration im Anschluss links liegen, nur weil du dich durch einen schönen grafischen Installationsprozess geklickt hast? Diese Logik verstehe ich nicht.


    LinuxGSM ist sehr gut und kann ohne Einschränkungen empfohlen werden.

    Hi, ja so mache ich es im Moment ja auch. habe dyndns in Router / Synology / anderen Boxen. Mein Webhost habe ich jeweils die A-Records gesetzt der sub.dyndns.tld. Läuft auch alles, nur dass ich eben kein Zertifikat bekomme, weil die top tld nicht mir gehört. Glaube mittlerweile geht das sogar bei letsencrypt auf ne fremde bekannt (Ausnahmen ... no-ip, etc - hat zumindest bei mir einmal funktioniert für ein halbes Jahr lang).


    Wie sieht das denn dann auf dem vServer aus? Muss ich da alles im Linux selber realisieren oder kann ich das irgendwo "bequemer" eintragen?

    Das sollte aber eigentlich trotzdem kein Problem sein, weil die Subdomain ja dir gehört. Zeigt die Subdomain denn tatsächlich auf die IP-Adresse deines Servers?

    Ich habe hierzu einen Thread gefunden: https://community.letsencrypt.…owners-permission/4205/54


    Ich habe es nur überflogen, aber wenn ich das richtig verstehe sollte das wie gesagt kein Problem sein.


    Konfigurieren musst du das natürlich selber. Der Aufwand ist aber - wie schon erwähnt - überschaubar.

    Ich will aber unbedingt DynDNS mit eigener Adresse + https. Bekomme ich hier sowas? Oder muss ich dafür zu S*** .... oder kann ich mir das "einfach selber basteln", mit nem Raspi oder so.

    Hallo Kerrigan,


    das funktioniert definitiv. Sogar mit relativ wenig Aufwand. Ich habe das selber so im Einsatz. Du kannst dich bei jedem beliebigen DynDNS Anbieter registrieren und den Account dann entsprechend auf deiner NAS einrichten. In den DNS Einstellungen deiner Domain setzt du anschließend einen A-Record für nas.domain.tld auf die IP-Adresse deines vServers. Wenn auf deinem vServer jetzt ein Webserver läuft, kann dieser dann als Reverse-Proxy eingesetzt werden und auf deine NAS über die DynDNS-Adresse weiterleiten. Der Vorteil an dieser Variante ist, dass du ganz einfach ein SSL-Zertifikat auf deinem vServer installieren kannst, ohne dieses direkt auf deiner NAS bereitstellen zu müssen. Hier bietet sich beispielsweise Letsencrypt an.


    Gruß

    Felix

    Hallo,


    ich habe auf meinem vServer eine VPN Verbindung per vpnc zu einer Fritzbox konfiguriert. Das funktioniert auch, allerdings wird dann scheinbar die Internetverbindung der Fritzbox und nicht mehr die des Servers verwendet. Jedenfalls ist der Server dann nicht mehr erreichbar. Gibt es eine Möglichkeit, vpnc so zu konfigurieren, dass die lokale Internetverbindung weiterhin verwendet wird, aber die VPN Verbindung zu der Fritzbox trotzdem möglich ist?


    Gruß,
    Felix


    EDIT:
    Inzwischen habe ich eine Lösung gefunden: Mithro rants about stuff : Connecting to a Fritz!Box under Linux using vpnc