Beiträge von gunnarh

    Wenn ich die Diskussion um den "Wunsch-Neustartzeitpunkt" hier verfolge, dann fällt mir hierzu ad-hoc ein Vorschlag ein.

    Netcup könnte im SCP in den Server-Einstellungen (z.B. da wo man sich auch das Autostart ein/auschalten kann) eine Konfigurationsmöglichkeit anbieten die etwa so aussehen könnte:

    Wunsch-Zeitpunkt für planbare Wartungsereignisse die einen System-Neustart zur Folge haben (z.B. Host-System Kernel Updates, ...):

    [x] 00:00 - 03:00 [ ] 12:00 - 15:00

    [x] 03:00 - 06:00 [ ] 15:00 - 18:00

    [x] 06:00 - 09:00 [ ] 18:00 - 21:00

    [x] 09:00 - 12:00 [x] 21:00 - 24:00

    Per Default ist alles angehakt. Diejenigen die einen Zeitpunkt bewusst aussparen möchten können die betreffenden Zeiten de-selektieren und sich so "wünschen" in dieser Zeit verschont zu werden. Je nach Dringlichkeit könnte Netcup das dann berücksichtigen. Leute die einen Cluster betreiben können sich so bewusst disjunkte-Zeitpläne einrichten mit ausreichend Zwischenraum.

    Die Gültigkeit eines Zertifikates ist lediglich eine ASN.1 kodierte Zertifikatseigentschaft, die aus kryptographischer Sicht völlig unerheblich ist. Und selbst wenn die genutzte Software dieses Kriterium prüft, so muss zur Umgehung lediglich das Systemdatum angepasst werden.

    Dass bei so einer fancy-Aufgabenstellung natürlich irgend jemand sofort reflexartig mit Blockchain antwortet war vorherzusehen :) Ich würde es dennoch mit etwas klassischem versuchen.

    Eine fertige Lösung habe ich ad-hoc auch nicht, aber versuchen wir mal ein paar Puzzlesteine zu definieren, aus denen man etwas "bauen" kann.

    1. asymmetrische Kryptographie

    • Vertraulichkeit: Der zukünftige Empfänger der Nachricht soll sich ein Schlüsselpaar generieren und Dir den Public-Key zukommen lassen. Du verschlüsselst das Geheimnis mit seinem Public-Key und vernichtest den Klartext. Du hast nun ein Chiffrat, das du selbst nicht mehr entschlüsseln kannst, und die einzige Person die das (irgendwann einmal) kann ist der Inhaber des Private-Keys.
    • Integrität: Damit der Empfänger sich sicher sein kann, dass die Nachricht die er irgendwann einmal erhalten wird wirklich von dir stammt, willst Du diese signieren. Du erstellst Dir also auch selbst ein Schlüsselpaar und lässt dem zukünftigen Empfänger Deinen Public-Key zukommen. Mit dem Private-Key signierst du das Chiffrat. Ob Du Klartext oder Chiffrat signierst ist Geschmacksache, es gibt Vor- und Nachteile beider Varianten. Das Chiffrat zu signieren ermöglicht auch ohne den Private-Key des Empfängers zu besitzen eine Integritätsprüfung.
    • Tools hierfür z.B. "openssl smime" oder gpg

    2. ein Server mit Versand-Script und Totmann-Schaltung

    Du hinterlegst das signierte Chiffrat auf einem Server. Der Server prüft per Cronjob z.B. täglich, ob Du dich gemeldet hast. Wenn Du dich mehr als 6 Tage lang bei ihm nicht gemeldet hast, dann versendet er das Chiffrat an $DefinierterEmpfänger.

    Schutzbedarf des Servers:

    • Vertraulichkeit: Das Chiffrat betrachten wir als sicher, entschlüsselt kann es nur vom Inhaber des PrivateKeys werden. Der einzige Hacker der also etwas damit anfangen könnte diesen Server zu knacken um an das Chiffrat zu kommen, ist der PrivateKey-Inhaber selbst. Du musst also den Server so absichern, dass er ein ausreichendes Schutzniveau gegenüber dem PrivateKey-Inhaber bietet, schließlich soll dieser nicht zu früh an seine Nachricht gelangen können.
    • Integrität und Verfügbarkeit: Dritte denen etwas daran liegt zu verhindern, dass (wenn Dir etwas zustößt) die Nachricht an den Empfänger versandt wird, könnten deinen Server dahingehend kompromittieren wollen, dass er eine gefälschte Nachricht an den Empfänger sendet oder der Versand überhaupt ausbleibt.
      • Verfügbarkeit: nicht nur einen sondern mehrere Server verwenden, diese nach außen hin möglichst unsichtbar machen und Angriffsfläche reduzieren. Klassische System-Härtung und Redundanz.
      • Integrität: Damit nicht jemand eine gefälschte Nachricht versenden kann haben wir mit dem Empfänger vereinbart, dass dieser die Signatur prüfen wird und den Public-Key hierfür von Dir persönlich erhalten hat. Solange also nicht jemand mittels SocialEngineering den Empfänger überredet eine gefälschte Nachricht als Deine anzuerkennen sollte die Integrität gewahrt sein.

    Aus meiner Sicht wars das auch. Klingt nicht nach "Zukunftsverschlüsselung", sondern ist klassische Ende-zu-Ende Mail-Security, bei der die Mail aber am "Totmann-Schaltungs-Server" für x Wochen/Monate/Jahre zurückgehalten wird.

    Dem Wunsch schließe ich mich an, und möchte gleich noch eine weitere separate Adresse vorschlagen, nämlich jene die im Whois landet.

    Zusammenfassend also im CCP:

    * E-Mail-Adresse Vertragspartner (wie bisher, soll aber nicht für die Domain-Registrierung/Whois verwendet werden)

    * E-Mail-Adresse Rechnungen (unverändert)

    * E-Mail-Adresse Notfallkontakt (hierhin sollen zusätzlich zum Vertragspartner Dinge wie Abuse, etc... gesendet werden und auch Tickets akzeptiert werden, aus genau den Gründen KB19 sehr ausführlich skizziert hat.)

    * E-Mail-Adresse Domain-Inhaber (Whois)

    Als Default-Wert kann für Notfallkontakt und Domain-Inhaber ja initial die Vertragspartner-Email-Adresse befüllt werden.

    Habe ca. 40 Stück V-TAC Filament LED-Birnen im Einsatz (Stiegenhausbeleuchtung) - leider sehr schlechte Erfahrungen damit, fallen allesamt (aus mehreren Tranchen gekauft) nach wenigen Wochen bis maximal 4-6 Monaten aus (nur mehr leichtes glimmen oder gar keine Funktion mehr).

    Bin dann auf diese viel günstigere V-TAC Type umgestiegen, seitdem keine Probleme mehr. Austausch beim (hier von mir verlinkten, in 1150 Wien beheimateten Shop) kein Problem, aber dennoch nervig.

    As far as I remember the Microsoft Licensing Terms you cannot "buy" a retail License for hosting a Win10-VM at an external Cloud/VM-Provider. You need a License including "VDA Rights" (Virtual Desktop Access).

    More information you maybe find here:

    https://www.microsoft.com/en-us/licensin…ualization.aspx

    I think those VDA Rights are only available with Volume-License-Agreements, Software-Assurance and/or Enterprise Agreements.

    If your question is, if it will work to use a regular Retail-Win10-Key to activate: I think it will technically work, but it's not legally licensed.

    Second hint: the "free trial" is only a trial for SysAdmins and / or Personal-Use / Own-Use. AFAIK you are not allowed to run productive workload on these machines or provide these to your "clients/customers".

    There is no practical way of providing an acceptable Win10-Experience (including Semi-Annual WaaS Updates) on a 20GB Disk. Even the 40GB Disk of VPS 500 will be too small. There are plenty of advices here and otherwhere on the web how to "cleanup" Windows. But I would never ever start a new project based on these "cleanup-tricks". Calculate a 60GB Disk as minimum - otherwise you have to deal with Semi-Annual fresh reinstallations.

    Other Question: You said "you like to provide Win10 as cheap as possible on your site". Seems you like to offer these Machines to others? How are you planning to license these Machines? AFAIK there is no Windows-Licensing offered by Netcup, and I cannot see how you can license a Win10-Machine running on a virtual Server-Infrastructure which is not under your control without breaking the Microsoft policies.

    Finde die Bemerkung ganz und gar nicht "blöd".

    Eine Hilfestellung ist nun mal ohne die Konfiguration zu kennen nicht sinnvoll möglich.

    Nötigenfalls kann man die Domain ja "anonymisieren". Andererseits: Im Let's Encrypt Hilfe-Forum wird z.B. gar keine Hilfestellung mehr gegeben, wenn man nicht auch die Domain nennt um die es sich handelt. Und Da ohnehin jede Domain für die man sich ein Zertifikat holt im Certificate Transparency Report kurz darauf sichtbar ist, ist eine "Privatsphäre" im Bezug auf diese Daten ohnehin nicht möglich.

    Wozu gibt's dann überhaupt Vergaberichtlinien

    Die NIC.at Richtlinien sind hier zu unscharf formuliert. Konkret wird zwar definiert was im Tech-C Handle alles zu befüllen ist, aber was Tech-C bedeutet wird unzureichend definiert: "technischen Kontaktperson (tech-c), der die Domain in technischer Hinsicht betreut" => Da bleibt Interpretationsspielraum, ob der Registrar eine "technische Betreuung" für die Domain übernimmt. Die Meinung von Netcup hierzu ist scheinbar, dass sie die Domain "technisch betreuen", weil Sie über die API von NIC.at die Records parametrieren. Nun ja, wirklich Sinn ergibt das wenn der Domaininhaber sogar die DNS-Server selbst betreibt aber keinen. Denn den Tech-C braucht man ja genau dann, wenn irgend etwas mit den Zielsystemen (DNS und / oder die Zielserver die MX, HTTPd etc... zur Verfügung stellen) nicht mehr funktionieren. Genau dann kann man nämlich i.d.R. auch kein Impressum mehr aus dem Webserver ermitteln etc...

    Die Rechtsbeziehung Registrierungsstelle / Registrar / Domaininhaber ist außerdem so zu sehen, dass der Domaininhaber seinen Registrar dazu beauftragt in seinem Namen bei der Registrierungsstelle die Domain zu registrieren. Der Registrar ist also mein Erfüllungsgehilfe der mir meine Domain bei der NIC.at registriert. Und die NIC.at sieht sich somit nicht in der Rolle Unstimmigkeiten zwischen Domaininhabern und Registrar zu klären. Anders wäre es, wenn der Registrar der Erfüllungsgehilfe von NIC.at wäre.

    eripek Danke für Deine Infos.

    Der Netcup-Support hat mir meinen Account inzwischen auf "Organisation" umgestellt. Für mich ist die Darstellung meiner Inhaber-Daten im nic.at Whois damit nun zufriedenstellend.

    Was Deine Aussage betreffend Tech-C betrifft: Warum Netcup hier die Auffassung vertritt, sich bei allen Domains selbst einzutragen, anstatt im Falle von Kunden-eigenen Nameservern den Kunden=Inhaber-Handle zu verwenden erschließt sich auch mir nicht. Einen Zone-C Handle gibt es bei AT-Domains ja nicht, und der Registrar selbst ist im Whois ja ohnehin bereits als Registrar mit Link ersichtlich. Auch ich habe dazu schon kurz nachdem ich die Domain im August 2017 zu Netcup geholt habe ein Telefonat mit einem NIC.at-Juristen geführt, der mir meine Ansicht (Tech-C bin ich selbst wenn ich den Nameserver betreibe) bestätigte. NIC.at selbst geht dagegen jedoch nicht vor, ich solle mir das selbst mit dem Registrar ausmachen. Versucht habe ich es - warum Netcup hier darauf besteht selbst eingetragen zu bleiben erschließt sich mir nicht und wurde mir auch nicht erläutert. Mir ist dieser Detail-Aspekt bislang dann aber auch nicht so wichtig gewesen, Hauptsache ich scheine als Inhaber auf.

    Was sind br0, lxdbr0, veth4S6HJA, veth59NTP6 veth13K20P eigentlich für Interfaces?

    Hast Du dir da irgendwelche Bridges gebaut?

    Hast Du ein Layer2 VPN zwischen dem Zielsystem und dem Quellsystem laufen?

    Kannst Du diese ganzen Interfaces mal testweise abdrehen, sodass nur ens3 aktiv ist?

    Wenn sich dadurch das Problem löst, dann funkt von diesen anderen Interfaces irgendwas dazwischen.

    Als nächstes würde dann den ICMPv6 Verkehr mit TSHARK sniffen (tshark -i ens3 -p -Y icmpv6), dann sollte man Klarheit haben ob das Paket überhaupt auf die Leitung geht und welche Neighbor Solicitation da eventuell dazwischen funkt.

    Möchtest Du den traceroute6 vielleicht mal hier posten?

    Deinen Aussagen zufolge müssten die "Sterne" also bereits beim ersten Hop, dem gw02.netcup.net (2a03:4000:6:7000::3) auftauchen. Das spräche aber dann aber eher für ein Problem auf Deiner Maschine.

    Ich kann bestätigen, dass:

    • ich von meiner NetCup VM aus ein ping6 2001:4178:2:1113::42 erfolgreich durchführen kann
    • ein traceroute6 2001:4178:2:1113::42 aber nach einigen Hops offenbar auf eine Firewall trifft, die eine weitere Routenverfolgung verunmöglicht. Das ist allerdings schon im Zielbereich des Zielservers und nicht mehr im Verantwortungsbereich von NetCup. Und dieses Verhalten stellt außerdem grundsätzlich noch kein Problem dar.