Beiträge von oliver.g

    SMTP Header ist für dein Problem erstmal unwichtig, weil dieser ja erst dann übetragen wird, wenn überhaupt eine Verbindung aufgebaut wurde, aber da scheint es ja schon zu Haken!

    Läuft dein Server auf DualStack? A und AAAA Record für den Server angelegt, worauf der MX zeigt? Postfix Listener für IPv6 aktiviert? Grundsätzliche IPv6-Konnektivität gegeben? Port 25 frei in der Firewall für IPv6 (IP6Tables)?
    Ich weiß aus Erfahrung (meinen Logs), dass Microsoft Mails nur per IPv4 empfängt und sendet. Ich tippe immer noch auf ein Problem mit deinem Empfang über IPv6.
    Solltest du allerdings nur IPv4 konfiguriert haben (auch im DNS) erübrigt sich mein Verdacht!

    Ich erhalte dort (auch nach Erhöhung des Loglevels - und ja, das Log ist nun deutlich detaillierter) keine Informationen zu diesen "tlds".
    Im Gegentest finde ich sämtliche Mails/Infos, welche ich mir von meiner privaten @live.de Adresse gesendet habe.


    Hast du evtl. zwei konkurrierende MX- oder A-Einträge? Scheinbar ist ja verbindungstechnisch soweit OK, wenn Mails von live.de eintreffen. Vielleicht nutzt live.de den korrekten MX/A und die anderen Provider den falschen?!
    IPv6 Verbindung mal gecheckt? Vielleicht sendet live.de über IPv4 und die anderen versuchen es über IPv6?!

    Sind wage Vermutungen, nähere Infos zu deinem System wären durchaus hilfreich, evtl. auch die anonymisierten Logs/Logabschnitte.

    Danke für dein Feedback.
    Klar ist das Skript nicht DAS Skript zur Ersteinrichtung eines Debian Servers, aber ein Grundgerüst, das man leicht optimieren kann.
    Für saubere Debian 8.7 Neuinstallationen funktioniert es ohne Probleme, daher habe ich mich noch nicht weiter mit der Optimierung befasst.
    Ich habe mal noch einen Hinweis diesbezüglich hinzugefügt.

    Was sagt denn das mail.log, wenn du es nach spezifischen Einträgen zu twitter oder cyberport durchsuchst? Normalerweise sollte dort ja ein Hinweis zu finden sein, wie die Verbindung verlaufen ist (Fehler bei Verbindung, Fehler bei Mail-Annahme, etc.).
    Führe doch mal

    Code
    grep -i twitter /var/log/mail.log


    oder

    Code
    grep -i cyberport /var/log/mail.log


    aus. Damit kannst du (hilfreich bei größeren Logs) die Zeit eingrenzen und dann einfach mal gezielt nachschauen, was bei der Verbindung passiert ist.

    Wenn die richtigen Leute an der Entwicklung beteiligt sind auch ne gute Sache, aber nicht, wenn das nicht so ist, alle Ports offen und das Standardpasswort “1234“ lautet *kopfaufdentisch*

    Zitat

    Ich gehe davon aus, dass du nur den Lokalteil verändert hast, nicht aber die Domain. Dann geht die Mail an live.de aka Microsoft. Wir hatten im Forum schon öfter die Diskussion, dass Mails aus diesem Netzwerk (???) bzw. die von einigen Servern hier verschickt werden, bei Microsoft im schwarzen Loch verschwinden. Offensichtlich ist das der Spamschutz von MS, der die Mails einfach ohne entsprechende Rückmeldung in die Tonne wirft.
    Hast du mal eine andere Empfängeradresse versucht?

    als zweites redest du von "dem versierten kunden" der die netcup images eh nicht benutzen sollte.
    damit stellst DU netcup aber ein armutszeugnis aus, denn du unterstellst, daß die images unsicher und somit völlig sinnlos seien.
    gleichzeitig sagst du damit aber auch, daß die vorkonfigurierten images bewusst für den nicht versierten laien gedacht sind. damit hat nc ja dann eine NOCH größere verantwortung...


    Nein, ich unterstelle nichts! Ich weise lediglich darauf hin, dass man als Kunde für seine Software verantwortlich ist und man sich, in meinen Augen, nicht auf eine "Blackbox" verlassen sollte. Vor allem dann nicht, wenn existentielle Dinge daran hängen, wie im schlimmsten Falle das Privatvermögen, mit dem man haftet, sofern man nicht als GmbH oder ähnliches gelistet sein sollte.
    Fehler können passieren, und davor sind auch Profis, wie die Mitarbeiter von netcup nicht gefeit. Dennoch wollte ich für die Fehler anderer nicht haften!

    1:1 so so
    na dann vervollständige ich dein 1:1 mal:
    wenn dein zitierter autohändler dem kunden beim autokauf anbietet "du ich hab hier extra für dich kostenlose autoreifen liegen, ich mache dir die sogar auf anforderung auf dein auto damit du direkt losfahren kannst". DANN wird ein schuh aus deiner analogie.


    Damit beziehst du dich ja wieder auf die Hardware (Reifen) und nicht darauf, was der Kunde mit dem Auto im Straßenverkehr anstellt (Software).

    oliver.g

    Hast du Lust das mal hochzuladen oder mir zur Verfügung zu stellen? Würde mich mal interessieren wie du das alles gelöst hast.


    Klar, da dies aber komplett am Thema hier vorbei geht, kontaktiere ich dich per PN. Wenn noch mehr Interesse besteht, mach ich gerne einen neuen Thread dazu auf.

    du sagst also ein potenziell sehr laienhafter kunde kann sich nicht darauf verlassen, daß sein professioneller serverbetreiber ihm ein im lieferzustand sicheres system installiert?
    wohlgemerkt, es geht um ein durch netcup vorkonfiguriertes image und nicht um eine cd aus dubiosen quellen!
    WER würde da nochmal grob fahrlässig handeln? :)


    1. Das System installiert nicht netcup, sondern der Kunde
    2. Auf solche Images vertraut man als versierter Kunde zweimal nicht, weil eben nicht klar dokumentiert ist, was wie konfiguriert wurde, welche Dienste laufen, etc. Da man als Serverbetreiber voll haftbar ist, sollte man abwägen, ob man das Risiko eingeht darauf zu vertrauen was jemand an dem Image konfiguriert hat. Nicht umsonst bietet netcup bei jedem Tarif die Möglichkeit die Installation mittels offizieller ISOs oder gar eigener ISOs durchzuführen.

    Wenn du ein Auto kaufst, ist nicht der Autohändler dafür verantwortlich, ob du im dich regelkonform und sicher im Straßenverkehr bewegen kannst. Er muss noch nicht einmal prüfen, ob du einen Führerschein hast. Für das Führen des KFZ bist alleine DU verantwortlich, der Autohändler ist nur für den einwandfreien Zustand des Autos beim Kauf und im Rahmen seiner gesetzlichen Gewährleistung verantwortlich! Dieses Beispiel kannst du 1:1 auf die Kunden und netcup übertragen.

    ich habe über das vcp den server neu mit dem image formatieren lassen und hatte danach dann 2 wochen keine zeit mehr dafür.


    Das ist aber schon grob fahrlässig, ein System aufzusetzen, bei dem man nicht 100 % den Durchblick hat, was läuft, was nicht und wie es eingerichtet ist und es dann 2 Wochen mal laufen zu lassen, in der Hoffnung "wird schon nix passieren"!
    Da kann man netcup wohl wirklich keinen Strick draus drehen!

    Naja, in der Regel sollte die Zeit bis zum Abschalten der passauth nicht ausreichen um dein Passwort zu knacken, es sei denn es lautet "Passwort" oder "Chinamann123" bzw. du wartest ein Paar Tage bis zu das vollziehst ^^ Ein starkes Passwort mit Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben und Sonderzeichen sollte die Angriffe für eine gewisse Zeit überstehen.
    IMO ist das Verändern des Ports schon mal eine schnelle und wirksame Sicherheitsmaßnahme!

    auch dabei muss man erstmal ein passwort setzen.


    Das macht man ja während der Installation. Nach der Neuinstallation bügele ich immer sofort mein Erstkonfigurationsskript drüber, welches u. A. SSH auf nen anderen Port setzt, Passwort-Login deaktiviert und Pubkey-Auth konfiguriert.
    Bei meiner letzten Installation hat es der Chinamann 2 mal erfolglos versuchen können (laut logs, was mich sehr verdutzt hat nach den wenigen Sekunden), danach war die schon während der Installation geschlossene Tür fest verriegelt und gut versteckt :D

    Ohje, wenn ich das so lese könnte mit dem Server alles mögliche passiert sein!
    Das Rescue System kannst du nicht löschen, das ist ein Betriebssystem, welches du über das Netzwerk starten kannst, auch wenn dein Server selbst nicht mehr korrekt starten kann. Damit kannst du Reparaturen an deinem System ausführen, Daten sichern, etc. im Falle des Falles, oder auch prüfen, ob etwaige Probleme deines Servers am Betriebssystem selbst, an der Einrichtung oder doch am Host liegen.
    Die Logfiles findest du bei Linux-Systemen grundsätzlich im Verzeichnis /var/log.

    Ändere mal dein MySQL Passwort, folgendes als (Linux) root ausführen, Newpassword natürlich ersetzen:

    Code
    mysqladmin -u root password NEWPASSWORD


    Anschließend musst du in der Konfigurationsdatei von Froxlor das neue Kennwort angeben.

    Hi, super Idee.
    Ich habe aber einfach eth0 am Node nicht gebridged und globale IPv4 und IPv6-Subnet1 zugewiesen. Intern läuft vmbr1 mit privater IPv4 und IPv6-Subnet2.
    Die Container erhalten dann eine IPv4 des privaten Subnets und eine IPv6 des Subnets2.
    IPv4 wird NATed, den neigh proxy Eintrag für IPv6 benötige ich auch nicht.

    EDIT: Muss aber dazu sagen: das 2. IPv6 Subnet ist ein zusätzliches, geroutetes. Macht's bestimmt dann etwas einfacher.