Beiträge von H6G

    hm, die GalComm-Geschichte ist ja jetzt noch nicht so lange her (da lief schon der pandemische blödsinn, also noch keine 2 jahre).

    Das ging echt nicht durch die Presse.

    "GalComm plugin", Seiten auf Deutsch, 204 Results on Google

    "log4shell", Seiten auf Deutsch, 168.000 Results on Google

    Ist komplett an mir vorbei gegangen.

    nicht ganz – browsernutzer, die plugins installieren, haben dabei meist weitere plugins installiert. die sind von mir mitgemeint und diesen angriffsvektor hast du mit eigenständigen programmen ja nicht.

    Fraglich, ob es in der Browser Sandbox und mit der eingeschränkten API, die Browserplugins zur Verfügung haben - überhaupt noch möglich ist, dass Plugins noch miteinander schädlich interagieren können. https://www.zdnet.com/article/chrome…st-ad-blockers/

    Mittlerweile sind ja auch ein paar Jahre ins Land vergangen, seit man bei Oma die 10. Yahoo Suchleiste entfernt hat.

    diese diskussion ist aber IMHO eh' nix für's längste thema.

    Schade.

    ja genau – denn wie oft hatten wir schon plugins, die später übernommen und schadcode eingefügt wurde.

    Die gleiche Vulnerability haben aber auch ganz normale Client Programme oder Firmware für Hardware-Wallets.

    Von Übernahme bis Innentäterszenario ist alles denkbar.

    das alleine ist doch schon unüberbietbar.

    Sprichst du damit auf die Sicherheitsaspekte an - frei nach dem Motto, wer nutzt denn ein Browser Plugin als Wallet?

    Bei der Erweiterung geht es um die Usability - vorallem um das Web3 Protokoll, damit Webseiten mit deiner Wallet interagieren können.

    Z.B. damit du direkt Transaktionen oder Interaktionen mit Smart Contract signieren kannst. In dem Sinne her vergleichbar mit einem PGP Plugin für deinen E-Mail Client.

    So kannst du das Webinterface von Uniswap aufrufen und in wenigen Schritten Ethereum gegen USDT tauschen.

    Natürlich sollte man einen Großteil seiner Cryptowährungen in einem Hardware-Wallet aufbewahren - hier gibt es sicherlich aber auch Möglichkeiten mit seinem Hardwarewallet über MetaMask seine Transaktionen / Smart Contract Funktionsaufrufe empfangen über web3 zu empfangen und dann zu signieren.

    Gerade eine schöne Phishingmail bekommen - diese richtet sich an Nutzer der MetaMask Browsererweiterung für Ethereum Wallets.

    Zitat

    Metamask requires all users to verify their wallets in order to comply with KYC regulations this must be done before 04/18/2022 as a regulated financial services company, we are required to verify all wallets on our platform. We require all customers to verify their wallets to continue using our service.

    Und dann ein Button dazu. Richtig gut gemacht - die phishen direkt auf private Keys von Wallets.

    Falls jemand damit nichts anfangen kann: MetaMask ist ein Client / eine Software-Wallet und kein Finanzunternehmen und keine Cryptowährungs-Plattform.

    6c2ou1.jpg

    Oder um es anders auszudrücken: wer sein Kopf aus dem Fenster streckt, muss damit rechnen eine gewischt zu bekommen.

    Wir legen den unbedarften Nutzern ja auch immer ans Herz sich gegen SSH Bruteforce Angriffe zu rüsten.

    Analog dazu stellen sich die dann hin uns sagen: "Warum soll ICH mich gegen diese Angriffe schützen - jemand sollte doch mal etwas gegen diese Angriffe an der Quelle machen"?

    Du hast hier etwas wesentliches übersehen; auch wenn die Blacklist z.B. bewirkt, dass

    Pakete in der Firewall versanden (IPtables DROP), kommen sie dennoch an ...

    und bei hinreichender Menge können sie dennoch stören, und de Blacklist da völlig fürn Hugo;

    Uh, uh, uh - ich weiß was, ich weiß was:

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    Netzneutralität hat bisher auch keinen gejuckt.

    wieso gibts nicht eine Institution, welche dafür sorgt, dass diese Hosts aus dem Verkehr gezogen werden?

    Sollen die einen Sniper losschicken?


    was spricht wirklich dagegen, eine Institution zu haben, an welche man sich wenden kann,

    wenn sich eben jemand¹ nicht an die Regeln hält?

    Das, ähm, nennt sich Gericht. Du kannst so ziemlich vor jedem Amtsgericht Deutschland Klage einreichen - Fachsprachlich auch "einen Antrag stellen" genannt.

    Eine Klage ist nämlich ein Antrag.

    Sorry, das war jetzt nicht auf Spamhaus direkt bezogen, sondern eher eine generelle Vermutung.

    Ein Freikaufmodell sollte nicht zu einer seriös betriebenen Blocklist gehören.

    Viele Listen verdienen ihr Geld in dem sie den Empfänger-Servern, die die Listen nuten, ihre Infrastuktur kostenpflichtig anbieten.

    Dann prüfe doch bei den einzelnen Blacklists (außer UCE), warum deine IP hinterlegt ist - welche Incidents es da gab und ggf. zu welcher Zeit sie aufgetreten sind.

    Evtl. ist es auch nur ein einfaches rDNS Problem.

    Ich würde bei Spamhaus anfangen.

    bei netcup darf man scheints auch alles ins from reinschreiben.

    Bei Drölf Ampersand Drölf auch.

    Die haben für Kundendomains und Support Domains sogar einen ähnlichen SPF.

    Alles schonmal ausprobiert - funktioniert sehr gut, dort können Kunden E-Mails mit dem Absender info@drölf&drölf.de senden.

    früher jedenfalls konnten die dicken IOS-ciscos zusätzlich transparent firewallen (layer 2).

    Dafür brauchst du dann natürlich Cisco Switche, die sich in einem bestimmten Preisrahmen bewegen.

    Die Catalyst Modelle waren auch L3 Switche / Router - und dieses Feature haben sie sich gut bezahlen lassen.

    Sofern das nicht gebraucht wurde, ist man beim Ausstattungsbedarf meistens auf L2 Switche ausgewichen, mit VLANs kann man ja viele Szenarien abbilden, und Enterprise L2 Switche kommen auch mit Radius / IEEE 802.1x Authentifizierung daher.

    Heute gibt es bereits Switche mit mehreren SFP+ Ports (10 Gbit/s) und 48 Ports für 700€ (sogar mit PoE, wenn ich mich richtig erinnere).

    Bei Cisco kosten ähnliche Modelle (Catalyst C9200) 3150€

    Klar, bei Cisco ist die Qualität besser - jedoch musst du Entscheidern oder Geldgebern auch erstmal verklickern, warum sie jetzt das 4-Fache zahlen müssen.

    (Bei Autos klappt sowas komischerweise immer gut. Bedarf: Smart. Gekauft wird: Sportwagen)

    ja das ist die Eigenschaft von Hardware Appliances, bitte unterscheidet sowas von einer Software-Firewall;

    Eine Ergänzung noch dazu: vorgeschaltete Hardware Firewalls können sich nur um Layer 3 Traffic kümmern.

    Layer 2 Traffic bekommt die gar nicht zu Gesicht innerhalb der Broadcast Domäne.

    Auch dafür braucht man dann eine lokale Software-Firewall - für ein und ausgehenden L2 Traffic.

    Einige Hardware Appliances laufen aber auch nur mit einem modifizierten OpenBSD und pfTables.