Beiträge von H6G

    ich wollte eine txt in phpMyAdmin importieren:

    Wie sieht die TXT aus? Ist es evtl. bereits eine .sql Datei, nur mit falscher Endung?

    (Datei besteht aus SQL Statements)

    Falls ja, umbenennen und nochmal hochladen.

    Falls nein, kannst du die Datei nochmal aus der Quelle als .sql exportieren?

    Was ist die Quelle eigentlich?

    Und jetzt nehmen wir mal kurz an, es hat zwei Geräte zusammengespült, die nicht zusammengehören. Aber von der irrtümlichen Zusammenschaltung bis zum tatsächlichen unerwünschten Datenfluss ist es ja noch ein großer Schritt. Aber was macht diesen Schritt wahrscheinlicher: wenn die Geräte in zufällig verteilten Netzen aus allen RFC 1918 Bereichen mit möglichen Überschneidungen und Adresskonflikten unterwegs sind, oder wenn alle Geräte systematisch aus einem Pool mit einer eindeutigen IP aus einem Adressbereich versorgt werden? Eben.

    Also möchtest du mir wirklich verklickern, dass ein Hacker es schafft, zwei VPN miteinander zu verbinden - dann aber daran scheitert eine Verbindung zu anderen Teilnehmern aufzubauen, weil das andere Netz eine andere IP Adresse verwendet?

    Wo ist denn der Schaden, wenn es kein Hacker wäre, sondern wirklich ein Versehen?

    Hast du für deine internen Dienste keine Authentifizierung oder gar Verschlüsselung? Bei mir jedenfalls ist maximal der Drucker sperrangelweit offen.

    Dass sie nur 1x vergeben wird ist ja das Problem. Denn nur dadurch wird es unsicherer.

    Nein!


    Wenn ihr euch so sicher seid, dann beweist mir doch bitte mal, dass es theoretisch unmöglich ist, dass sich zwei Tailscale Geräte unerwünscht erreichen können, sei es aufgrund eines Fehlers, einer Lücke oder warum auch immer.

    Warum muss eigentlich derjenige, der eine Aussage widerlegt, Beweis erbringen?

    Warum beweist du deine Aussage nicht selbst, sondern beziehst diese auf deine Tätigkeit als Softwareentwickler (Argumentum ad hominem)

    Selbst wenn ich es beweisen würde, kämen wir dabei zu einem Universalbeweis, der andere VPN Technologien nicht ausschließt, wobei wir hier von Eventualitäten reden, deren Eintritt extrem Unwahrscheinlich ist, und irgendwie alle Informationstechnik beträfe, von RAM über Betriebssystemen bis hin zu Compilern.

    Ist ja nicht so, als wäre diese Disziplin physikalisch sauber definiert, eher philosophisch.

    Aber deswegen ins Esoterische abdriften?


    Natürlich. Wenn die Argumente ausgehen, wird es persönlich.

    Was ist denn daran persönlich? Alles hier nimmt Bezug auf das, was du schreibst.

    Und was TBT schreibt, ist richtig: Softwareentwickler und Netzwerktechniker sind zwei unterschiedliche Berufe und Disziplinen.

    Das wäre in etwa so, als würde ich in einem Forum behaupten, ich kenne mich mit Weinanbau aus, weil ich die letzten 25 Jahre Kartoffeln angepflanzt habe.

    Hat zwar beides mit Landwirtschaft zu tun aber da hören die Gemeinsamkeiten auch auf.

    Gibt ja nicht umsonst die unterschiedlichen Ausbildungsberufe des Fachinformatikers für Anwendungsentwicklung, Fachinformatiker für Systemintegration und den IT Systemelektroniker.

    Bleibt nur noch die Frage, in wie weit das jetzt dem TE weiterhilft bei seinem Problem mit Tailscale.

    Vielen Dank, sehr gutes Beispiel. Genau da gibt es je mehrere Beispiele, wo Konfigurationsfehler bei den Internetprovidern dazu führten, dass plötzlich Kunden des gleichen Providers die Netzwerkumgebung anderer Kunden sehen konnten.

    https://www.heise.de/newsticker/mel…rft-153559.html

    Exakt davon rede ich.

    Genau so funktioniert Layer 2 - wenn ich mein Gerät mit der L2 Infrastruktur des Providers verbinde, bin ich für andere Teilnehmer der L2 Domain sichtbar. So funktioniert halt Internet, dafür habe ich ein L3 Gerät (Firewall)...

    Dir sagen jetzt zwei Leute, dass du hier falsche Infos verbreitest...

    Mach ich seit ungefähr 25 Jahren. Aber irgendwie fehlt mir gerade der Ansatz, auf den du hinaus willst.

    Was du postest, ist einfach nur Bullshit.

    Du behauptest, jeder könne ein Tailscale VPN von außen erreichen - das ist aber reiner Blödsinn und zeigt, dass du nicht weißt, wovon du redest.

    Wenn ich jetzt derjenige sein soll, der dir Dunning Kruger erklärt, dann aber hallo.


    Neben der Firewall versuche ich das System dahinter so zu designen, dass auch im Falle einer gehackten Firewall der Schaden so klein wie möglich bleibt.

    Wenn eine Firewall versagt, ist die letzte Bastion dahinter Netzsegmentierung - dafür brauchst du Hardware (lies: Switche). Dazwischen könnte man noch 802.1x / RADIUS schalten. Wie würdest du so ein System denn gestalten, dass der Schaden bei gehackter Firewall möglichst gering ist?


    Genau das wurde hier nicht getan.

    Wie ist denn der VPN Service von Tailscale gestaltet, was genau fehlen dir denn da für Maßnahmen?


    würde ich viele kleine unabhängige Netze aufbauen, die dann auch jeder in seinem Sinne konfigurieren kann.

    Wer sagt denn, dass das bei Tailscale nicht der Fall ist?

    Nochmal: die verwendeten IP Adressen für das Tunnel-innere haben nichts mit dem Tunnel-äußeren zu tun und sagen absolut nichts darüber aus, wie die VPN Topologie aussieht. Nur weil ich in meinem VPN Netz die Adressen 100.0.0.0/24 verwende, heißt das noch lange nicht, dass Hans Wurst in seinem VPN mit der Adresse 100.0.0.0/24 sich im gleichen VPN Netz befindet.

    D.h. prinzipiell liegen sie alle im gleichen LAN und werden nur durch die Fence in Tailnets aufgeteilt.

    So funktioniert der Layer 2 bzw. Broadcast Domains aber nicht.

    Unabhängig von deren IP Adressen kann L2 komplett anders aussehen - der VPN kann sogar komplett auf L2 verzichten (siehe Wireguard).

    Unabhängig davon, ob das für dich ein NoGo ist, solltest du dich mit den Grundlagen von LAN bzw. L2 beschäftigen.


    Was ist, wenn einer einen Weg findet, die Fence zu durchbrechen?

    Das ist halt das gleiche Argument wie: was ist, wenn Hacker meine Firewall hacken.

    Das macht jene Firewall nicht per Design zu einem Sicherheitsrisiko.

    Und jetzt erzähl mir nicht, dass das bei OpenVPN oder Wireguard in irgendeiner Form besser ist... auch hier können "Fehler" oder "Hacker-Angriffe" passieren.

    Was ich allerdings kritikwürdig finde: die Verwendung von IP Adressen außerhalb des RFC1918.

    Bei fehlendem VPN Zugang können hier Datenpakete mit vermeindlich sensiblen Informationen ins Internet gelangen.

    Diesem Fakt sollte man sich bewusst sein.

    Ähnlich wie der Verwendung des 25.0.0.0/8 Netz. Der Bereich gehört dem britischen Geheimdienst.

    Das allein reicht nicht.

    Es reicht, ist aber unzuverlässig.


    Ich war der Meinung ich könnte mir damit den ndppd auf dem Proxmox host sparen, weil dass das selbe macht. Bin ich da falsch?

    Öhm nein, die Zeile ist ausreichend.

    War nur davon ausgegangen, dass die /112 Adresse die des Proxmox Hostes ist. Mein Fehler.

    Allerdings muss hinten vmbr0 statt vmbr1 stehen, da wir auf dem Interface vmbr0 die NDP Nachrichten annehmen wollen.

    Generell vermeide ich es allerdings das Public Interface an vmbr0 zu binden und route sämtlichen Traffic.

    Wenn das allerdings bei dir keine Probleme in der IPv6 Erreichbarkeit des Proxmox Hostes ergibt, sollte das so klappen.

    und zu Mittag brauch ich gar kein Licht, da ist es Taghell, auch im Winter;

    eine totalle Sonnenfinsternis gibts halt nur so alle 50 bis 100 Jahre mal;

    die nächste werd ich sehr wahrscheinlich nicht mehr erleben;

    Echte Kellerkinder haben Vorhänge.

    Alternativ helfen auch schmutzige Fenster - da helfen dann auch wieder Vorhänge, dann muss man den Schmutz nicht sehen.

    Was nutzt ihr eigentlich für einen Browser?

    Chromium.

    War lange Firefox User, das letzte Design Update sieht per Default auf Deutsch naja aus.

    Hab keinen Bock mir ständig mein Profil neu zu machen.

    Generell sieht Chromium kompakter aus.

    Würde mal sagen, das NAS kostet mich über die 5 Jahre effektiv vielleicht 200€ (ohne Strom). Ist das teuer?

    Für 1TB? Was will ich mir einem TB Nutzkapazität?

    Ich habe 12 TB (4 x 4 TB als raidZ1)

    Habe aber jetzt nicht das 12fache dafür bezahlt. Für die Platten habe ich 680€ bezahlt, den Rest gab es gratis bzw. kann auf eBay für 100€ geschossen werden.

    HGST Ultrastar HC310 werden jetzt auch nicht schlecht, die halten ihre 10 Jahre mindestens durch.

    Müsste man nur mal die Computing Plattform mit ECC RAM austauschen, weil gratis recht Stromhungrig ist.