Beiträge von H6G

    Ich dachte nicht, dass das zu Konsistenzproblemen führt, sondern genau für dieses Use-Case geschaffen wäre und die Daten dann nur vorübergehend nicht aktualisiert werden.

    Beide Systeme beziehen sich auf lokale Blockdevices. Du strebst aber ein verteiltes System an - und das interessiert den Linux Kernel nicht. Daher musst du hier auf Garantien des verteilten Systems zurück greifen.

    In verteilten Systemen gelten eigene Regeln. Eine davon ist Brewers CAP-Theorem.

    Im CAP Theorem werden drei Anforderungen an verteilte Systeme beschrieben:

    C - Consistency

    A - Availability (des Produktes / Dienstes / Gesamtsystems)

    P - Partition tolerance (verkraftet der Dienst, dass sich die Systeme nicht mehr untereinander sehen, weil ein System offline ist)

    Brewer sagt aus: aus diesen drei Anforderungen kannst du nur zwei Anforderungen garantieren, die dritte ist dann dein Problem.

    Deine Anforderung war: Availability & Partition tolerance und damit ist die Datenkonsistenz nicht mehr gewährleistet.

    Ob du mit Bcache & DM-cache überhaupt ein AP System betreiben kannst, steht dabei auf dem anderen Blatt.

    IdR sind die verteilten Systeme nämlich anhand dieser Garantien programmiert. Willst du andere Garantien, benutzt du ein anderes Produkt.

    Intel ist eine 4 Sockel CPU, AMD aber nur eine 2 Sockel CPU

    damit verstummt das Argument der PCIe- Lanes

    weil 4mal Intel-CPU hinreichend PCIe-Lanes liefern

    Zu welchem Preis?

    Wenn mein Ziel viele PCIe Lanes sind, fahre ich mit 1x AMD doch besser, als mit 4x Xeon.

    Vorallem wenn NUMA sehr kreativ ist und ich für jede CPU mind. einen Riegel brauche.

    Aber wer sich 4 Sockel Boards kauft mit 4x Xeon, der muss sich um finanzielles Budget eher keine Gedanken machen.


    es gibt hier eine Eigenschaft, welche hier ganz nett ist;

    eine NVMe-SSD nimmt keinen SATA-Port weg


    hängt davon ab wieviele SATA-Ports Du in Verwendung hast;

    Kommt darauf an, wie die SATA Ports gebridged sind, und ob der SATA Port über M.2 wenn er ungenutzt ist, einem anderen Port zur Verfügung steht.

    Du hast nicht wirklich viel Kontrolle darüber, was gecached wird.

    Und auch die Verfügbarkeit des Caches vs. Verfügbarkeit der eigentlichen Daten führt unweigerlich zu Konsistenzproblemen.

    Ich würde dir hier empfehlen zwei getrennte Nextcloud Installationen zu betreiben. Eine für deine Filme und großen Files, und eine für deine kleinen Dateien.

    Die Netcup SSDs haben nicht viele Vorteile gegenüber den SAS Platten, abgesehen von IOPS, die bei einem Dateiserver mit wenigen Nutzern eher nicht ins Gewicht fallen. Zudem hast du unter Linux bereits einen richtig guten Cache: den RAM. Und die SAS Platten geben dir auch etwas mehr Platz zum Jonglieren.

    Wenn du doch nicht von dem Gedanken ablassen kannst: hier würde sich ein GlusterFS mit Shards anbieten. Für das übergreifende locking von Dateien in der Nextcloud bräuchtest du dann eine Redis Datenbank, damit du dann die großen Dateien lokal mit einem Geschwindigkeitsbonus ausspielen kannst.

    Ansonsten nehmen die einmal den Umweg über das Internet.

    Jede Lösung dazwischen führt beim Schreiben von Dateien zu defekten Dateien. Wenn du sinnvoll zwei Nextclouds mit der gleichen Datenbasis anbieten willst, musst du ein Locking in der höchsten Protokollebene sicher stellen.

    Der Mailserver 123.123.123.123 ist der Meinung, dass er für die E-Mail nicht verantwortlich ist.

    Hier wäre der Maillog vom Postfix sehr hilfreich.


    Leider kenne ich mich zu wenig mit dem Einrichten von Servern aus (musste dies aus der Not heraus machen, da der Traffic auf der Website explodiert ist), kann mir jemand helfen???

    Kann / muss man noch irgendwo irgendwas einstellen, was ich übersehen habe?

    Das ist ungünstig, vorallem bei E-Mail Servern.

    Hier müssen nämlich Sachen wie TLS, SPF, DKIM, rDNS, DMARC etc. richtig konfiguriert werden.

    Evtl. suchst du dir einen Dienstleister dafür oder nimmst dir einen Managed Server von Netcup.

    nur wenn Du die entsprechenden Lanes auch brauchst ..., und

    es hängt auch vom Einsatz ab,

    Ich habe gehört NVMe SSDs brauchen PCIe Lanes.

    SAS HBAs ebenfalls.

    die Xeon CPU hier:

    Hmm komisch.
    https://geizhals.de/intel-xeon-gol…1-a2036785.html

    Intel Xeon Gold 6230: 2K€

    https://geizhals.de/amd-epyc-7352-…7-a2114734.html

    AMD Epyc 7352: 1550€

    So ein Mist, der kostet ja weniger, bei vergleichbarer Kernanzahl.

    od. des Board hat extra eine aufgelötet - mittlerweile auch paläo... und des sind nochmal Extra-Watt

    Bei AsRock Rack Boards sind die in der BMC mit enthalten - als lokale Videoausgabe oder über IP-KVM.

    1. die vielen PCIe Lanes. Für eine ähnliche Anzahl an Lanes brauchst du bei Intel Dual Socket Systeme.

    Und zwei aktuelle Xeons für weniger als 500€? 2x 65 W sind auch größer als 120 W

    2. die CPU Bugs und die Mitigations verbrauchen auf den Intels viel Leistung. Deswegen gibt es die RS 4000 & 8000 mit weniger Kernen. Außerdem wurden die Bugs in der Hardware bei AMD gefixed. Ich persönlich vertraue VMs auf AMD mehr als auf Intel, sofern sie sich Kerne mit anderen VMs teilen müssen.

    Die TDP ist der Leistung dieser Teile angemessen. Ich finde die Prozessoren gut und würde sie momentan den Xeons vorziehen.

    Deswegen warte ich auch schon ewig auf die Epyc G9 Root Server von Netcup.

    https://fabianlee.org/2018/09/19/kvm…6-7-inside-kvm/

    Das war mal meine Google Suche nach ESXi on KVM, der Punkt stability issues ist ganz interessant.

    Die schlechte Nachricht: Netcup fährt nur mit der SeaBIOS Firmware und nicht mit OVMF.

    VFIO, der Kernelpart für die Kommunikation mit der IOMMU, VT-d und VT-x Features hat meiner Erfahrung nach nicht wirklich gut mit SeaBIOS zusammengearbeitet, wenn das Hostsystem eine EFI Firmware hatte - und das nur bei einem Virtualisierungslayer.

    Mein beste Erlebnis:

    Rufst bei einer Firma an und wirst vom Telefonsatan am anderen Ende die ganze Zeit gefragt, von welcher Firma du denn anrufen würdest.

    Private Telefonie war da wohl ein komplett fernes Konzept. Als ich ihr dann zum 6. Mal erklären musste, dass ich privat anrufe und von keiner Firma aus habe ich es aufgegeben.

    Aus "Datenschutzgründen" kommt man eh nicht an denen vorbei.

    Nächster Anruf, die Musik hört auf zu spielen, Freude kommt auf, ich höre aber nichts. Ich sage mehrmals Hallo und die Telekom legt wieder auf. So langsam schickt‘s mal...

    Dialogsysteme FTW.

    Wird nur getoppt von richtig dummen Menschen am Telefon.

    Bei manchen Anbietern muss - oder kann - man das entsprechende Feld, in das bei netcup "@" eingetragen wird, einfach leer lassen. Geht übrigens auch bei netcup selbst

    Ich kenne auch Anbieter, die wollen BIND Syntax. Und wehe du hast den Punkt am Ende vergessen.