Beiträge von H6G

    Was nutzt ihr denn so als täglichen Browser?

    Firefox - sowohl auf dem Linux Desktop, als auch auf Android. Das letzte UI Update konnte man ja gottseidank per about:config deaktivieren.

    Chrome & Chromium wollen immer noch beim Start den Gnome Keyring entsperren. Mitlerweile halten sie sich sogar an das Fensterlayout vom Window Manager.

    IP-Adressen, Zugriffszeitpunkte und sonstige Metadaten bei der DNS-Auflösung sind also keine "Daten"?

    Diese Daten kann jeder authoritative DNS Server sammeln, sprich jeder Domainbetreiber.

    Da das ganze sogar unverschlüsselt auf Port 53 abläuft, haben diese Daten dann nicht nur Cloudflare, Google, IBM, sondern auch:

    - dein Internetanbieter (Telekom, Vodafone, O2...)

    - alle die dazwischen schnorcheln: Cisco, Huawei, HE, Juniper, Palo Alto

    Diese Daten fällen für jede Domain egal bei welchem Anbieter an.

    Das ist eigentlich kein Argument gegen einen authoritativen DNS Anycast Anbieter.


    Und selbst wenn das für einen soweit alles passt, gibt es ausreichend Gründe auf CloudFlare zu verzichten.

    Das betrifft jedoch nur den Proxy und die Public Resolver, nicht aber den authoritativen Dienst.

    Klar kann man das in Betracht ziehen, wenn man Cloudflare boykottieren möchte.

    Für die sachliche Diskussion über den authoritativen Dienst spielt das aber keine Rolle - die Gründe sind in dem Fall ad hominem Argumente.

    Was hier noch iO ist, sind die US Geheimdienste - diese sind aber genauso bei Huricane Electric präsent, wo viele aus der Netcup Community sekundäre DNS Server betreiben. Komischerweise steht da nix vonwegen Datensicherheit in den entsprechenden Threads.

    Ich möchte einfach nur, dass die Diskussion (um Cloudflare) sachlich bleibt.

    Danke KB19 - also hast du keine zwei PPP Zugangsdaten?

    Gibt es denn zwei unterschiedliche Leitungsgeschwindigkeiten oder sind Geschwindigkeiten Portbasiert mit der DSL Verbindung zum MSAN / DSLAM geregelt?

    Mein eigener Router wählt sich über PPPoE ein und bekommt darüber eine statische IPv4-Adresse und ein statisches /60 Subnetz. Die FRITZ!Box selbst darf sich über DHCP aber trotzdem eine CGN-Adresse sowie ein dynamisches /60 Subnetz vom Provider holen.

    Das ist irgendwie cool. Weißt du wie dieses Feature heißt und bei welchen Providern man sowas bekommt?

    Seht ihr die Verantwortung da rein beim Verwalter des Servers

    Das würde ich so sehen, insbesondere da Arch ein Rolling Release System ist und es da mit jedem Update breaking changes geben kann.

    Das ist die Natur von Arch und sollte durch den Systemadministrator gebändigt werden.

    Ich kann mir vorstellen, dass viele Admins darauf keine Lust haben und auf Serverdistributionen setzen, die keine oder nur minimale breaking changes durchführen - z.B. Debian oder CentOS.

    dass es (bis zu 48 Stunden) dauert bis die DNS-Settings propagiert sind,

    und damit gültig sind, ist Dir schon in den Sinn gekommen?

    Ich finde den Umgang von dir unangemessen. Des geht doch viel besser:

    "DNS Einstellungen können bis zu 48h dauern. Bitte warte die Zeit einmal ab und gib uns dann eine Erfolgsmeldung."


    Der User Kazuto hat doch alles richtig gemacht in seinem Post. Er hat beschrieben, was er gemacht hat (sogar mit Screenshot), hat geschrieben was er erwartet und was tatsächlich passiert - mit exakter Fehlerbeschreibung. Ich finde er hat einen besseren Tonfall verdient.

    Tut mir leid Kazuto, das ist normalerweise nicht die Art und Weise wie wir hier im Forum Usern begegnen. Deine Eingangsbeschreibung ist so, wie sich das jeder Helfer wünschen würde. Auch, dass du ein Webhosting hast, kann man sich aus deiner Beschreibung recht gut ableiten. (Warum sonst sollte man eine externe Domain in CCP hinzufügen wollen?)

    Das Problem sieht eher so aus, als wenn es durch den Support bearbeitet werden muss. Diesen erreichst du unter mail@netcup.de oder über das Formular im CCP.

    Uff, hier liegt einiges im Argen.

    Erstmal vorweg:

    Das mitgelieferte Netz verhält sich anders als ein zusätzlich gebuchtes Netz.

    Für das mitgelieferte Netz brauchst du einen ND-Proxy - für das zusätzliche Netz nicht.

    Deswegen bezeichnen wir hier im Forum das zusätzliche Netz umgangssprachlich als "geroutet", während das andere Netz nur bedingt geroutet ist ( mainziman ;) )

    Was mir nicht so gut gefällt, ist, dass du eine Bridge hast, die deine NIC beinhaltet und in den Container reinbridged.

    Code
    auto br0
    iface br0 inet static
            address 46.38.XXX.XX
            netmask 21
            gateway 46.38.XXX.1
            bridge_ports ens3

    Ich persönlich würde das nicht so machen. Das kann zu Problemen führen, muss es aber nicht. Den Container würde ich in die lxcbr0 einhängen und ein geroutetes Setup fahren.

    Zur NDPPD Config:

    Hier würde ich die Einstellungen router yes, keepalive yes, und static benutzen.

    Weil das aber alles ein Krampf ist, habe ich mir ein zusätzliches Netz gemietet.

    Ich möchte DNSSEC auf die Domain

    DNSSEC ist ein Feature, was auch vom Domain Registrar unterstützt werden muss.

    Wenn das dein aktueller Registrar nicht unterstützt, kannst du kein DNSSEC nutzen, und musst die Domain tatsächlich mit Auth-Code umziehen.

    Wenn dein Registrar das jedoch unterstützt, kannst du auch den Cloudflare Dienst benutzen, die bieten auch DNSSEC an.

    Mit den Netcup Nameservern ist das so nicht möglich.

    wenn es nur ein Modem, also wirklich rein Modem sein soll, würde ich auch grundsätzlich versuchen ein reines Modem zu bekommen.

    Die von Draytek sind sehr gut. Gibt es sogar als PCIe Karte.


    Als ich damals noch Kabel hatte konnte man das Ding in einen Modem Mode versetzen dann hat man via DHCP die öffentliche IPv4 bekommen.

    Ja, die Dinger lassen sich in den Bridge Mode versetzen. Mit Business Anschlüssen und fixer IP bekommst du sogar natives Dual Stack per DHCP.

    Was mir sehr komisch vorkommt, dass der Eintrag von 2009 ist...

    Naja, der IP Block hat wohl erst im letzten Jahr den Besitzer gewechselt (Transferred to the RIPE region on 2020-07-28T09:18:38Z.)

    Davor gehörte der Block zu APNIC Region und gehörte einem australischen Provider, der auch Endkundenanschlüsse bereitstellt: https://en.wikipedia.org/wiki/Eftel

    Insofern ist die Zuordnung richtig. Jemand (Du und der Netcup Support) sollte also Sorbs darüber bescheid geben, dass der Block in Inhaber gewechselt hat und darunter legitime E-Mail Server betrieben werden.