IP-Adressen, Zugriffszeitpunkte und sonstige Metadaten bei der DNS-Auflösung sind also keine "Daten"?
Diese Daten kann jeder authoritative DNS Server sammeln, sprich jeder Domainbetreiber.
Da das ganze sogar unverschlüsselt auf Port 53 abläuft, haben diese Daten dann nicht nur Cloudflare, Google, IBM, sondern auch:
- dein Internetanbieter (Telekom, Vodafone, O2...)
- alle die dazwischen schnorcheln: Cisco, Huawei, HE, Juniper, Palo Alto
Diese Daten fällen für jede Domain egal bei welchem Anbieter an.
Das ist eigentlich kein Argument gegen einen authoritativen DNS Anycast Anbieter.
Und selbst wenn das für einen soweit alles passt, gibt es ausreichend Gründe auf CloudFlare zu verzichten.
Das betrifft jedoch nur den Proxy und die Public Resolver, nicht aber den authoritativen Dienst.
Klar kann man das in Betracht ziehen, wenn man Cloudflare boykottieren möchte.
Für die sachliche Diskussion über den authoritativen Dienst spielt das aber keine Rolle - die Gründe sind in dem Fall ad hominem Argumente.
Was hier noch iO ist, sind die US Geheimdienste - diese sind aber genauso bei Huricane Electric präsent, wo viele aus der Netcup Community sekundäre DNS Server betreiben. Komischerweise steht da nix vonwegen Datensicherheit in den entsprechenden Threads.
Ich möchte einfach nur, dass die Diskussion (um Cloudflare) sachlich bleibt.