Die DNS-Records liegen auf den Nameservern von Netcup. Nach meinen Experimenten ist IPv6 mit den Nameservern nicht das Problem. Ich konnte es einkreisen auf die Kommunikation zwischen meiner Arbeitskiste und dem Speedportrouter der Telekom.
Sobald ich auf meiner Arbeitsmaschine mit openSUSE 13.2 IPv6 deaktiviere, läuft die Namensauflösung problemlos. Ich habe für WLAN schon ausdrücklich den Nameserver des Speedport mit fe80::1 zuerst angegeben, dennoch habe ich die extreme Verzögerung beim ersten Aufruf einer Domaine. Beim zweiten Mal klappt es dann. Ich nehme daher an,
dass es etwas mit dem Nameserver der Telekom zu tun hat, den der Speedport befragt.
# ip route
default via 192.168.3.1 dev wlp0s19f5u8
192.168.2.0/24 dev enp1s0 proto kernel scope link src 192.168.2.2
192.168.3.0/24 dev wlp0s19f5u8 proto kernel scope link src 192.168.3.2
# ip -6 route
2003:54:ef0a:9f00::/64 dev wlp0s19f5u8 proto kernel metric 256 expires 6605sec
fe80::/64 dev enp1s0 proto kernel metric 256
fe80::/64 dev wlp0s19f5u8 proto kernel metric 256
default via fe80::1 dev wlp0s19f5u8 metric 1024
# cat /etc/resolv.conf
nameserver fe80::1
nameserver 192.168.3.1
Dieses Problem tritt erst seit zwei Tagen auf. Die Ausgabe von ifconfig bzgl. IPV6
sieht meiner Meinung nach seltsam aus. Vor ein paar Wochen waren das noch mehr
IPv6-Einträge für das WLAN:
wlp0s19f5 Link encap:Ethernet Hardware Adresse 00:22:B0:E7:D9:9B
inet Adresse:192.168.3.2 Bcast:192.168.3.255 Maske:255.255.255.0
inet6 Adresse: fe80::222:b0ff:fee7:d99b/64 Gültigkeitsbereich:Verbindung
inet6 Adresse: 2003:54:ef0a:9f00:222:b0ff:fee7:d99b/64 Gültigkeitsbereich:Global
inet6 Adresse: 2003:54:ef0a:9f00:e1d6:2e88:53cb:24f9/64 Gültigkeitsbereich:Global
UP BROADCAST RUNNING MULTICAST MTU:1500 Metric:1
Grüße