Ich hab in meinem Labor dieses ZFS mit Nexenta realisiert, natürlich größerer Umfang 30 Platten etc. da ein ganzer Server dafür abgetreten ist juckt der RAM verbrauch nicht so sehr im Schnitt sind 29GB von 34GB als Cache genutzt. Der RAM ist so ausgelastet weil dort unter ZFS der großteil der Daten vorgehalten wird, da der Server iSCSI mittels MPIO (1IOP/Interface) über 4x1Gibts macht ist die Performance richtig angenehm bei 25 Maschinen. Startet man den Server neu oder stürtzt er ab baut er den RAM Cache wieder auf ebenfalls wie bei der SSD falls die Hops geht, aber in der Regel passiert sowas selten.
ZFS Profitiert eben von viel RAM weil RAM first-level-cache (ARC) ist da RAM schnell ist und nur so hüpft vor iops, dann kommen die SSDs für Logs (ZIL) und second-level-caching (L2ARC) zu guter letzt die brech langsamen Festplatten (DSP).
http://www.atmarkit.co.jp/fserver/articl…/zfs03_01_l.gif
[Blockierte Grafik: http://www.atmarkit.co.jp/fserver/articles/zfs/03/zfs03_01_l.gif]
Noch dazu kommt der Vorteil das ZFS nur block devices nimmt, bedeutet es ist ein reines Software-Raid, falls man Hardware-Raid hat jede Platte in ein RAID-0 packen durch den RAID-Controller fährt man schneller da ZFS den Controller-(Cache) nutzt mit entsprechenden Treiber (unter Nexenta zumindest). Nach dem ich bei mir mein RAID-z3 aufgebaut hatten, haben sich altersbedingt zwei Platten verabschiedet, durch ZFS war der Rebuild von 5,4GB in 5h durch. Trotz des rebuild war die Performance trotzdem sehr akzeptabel.
Fazit: ZFS ist cool! falls fragen da sind einfach stellen.
Freut mich perry das du damit Freude hast 