Beiträge von Skulduggery

    Schätzchen bei einem RAID geht es darum mehrere Platten in einem Verbund zu betreiben, dabei weden die Blöcke verteilt auf alle Platten geschrieben dazu muss immer die Parität berechnet werden. Dann kommt der Fall des Rebuilds der würde deinen Prozessor in die Knie ziehen, wenn du nebenbei andere Sachen betreibst.

    Bei RAID-1 hast du kein Verlust und kein Gewinn, die Daten werden zwei mal geschrieben auf jeder Platte liegt der selbe Datensatz vor.

    Schreib mir mal eine PN zu deinem System da muss es eine bessere Lösung geben...

    Seit wann ist der write-cache der Platten aktiviert wenn man RAID hat? :O Zu mal dein RAID-Controller in Sachen RAID definitv effizienter als dein Prozessor sein wird. Software-RAID hat den Vorteil das du keine Hardwareabhängigkeit hast, belastet aber auch deinen Prozessor was ein Nachteil ist, das stecken aber heutige Prozessoren locker weg.

    In deinem Fall ist es ehr so das die Daten aus dem RAM dem Controller übergeben werden und er schreibt direkt auf die Platten. Da ist nichts mit Festplatten-Cache der würde dein RAID unerträglich langsam machen deswegen hat der RAID-Controller ja einem Cache :) Meine Frage wäre ehr für was du ein Software-RAID1 brauchst weil du nur Datensicherheit hast aber kein Geschwindigkeitszuwachs.

    Edit: Hab mir den Controller gerade angeschaut du möchtest einen 16-Port RAID-Controller für +1000€ betreiben um 2 Festplatten durch zu reichen und ein Software-RAID dazu machen? Kewl!

    Ah okay verstehe joa das geht auch so mit RAID-Controller würdest du halt noch den Cache des Controllers nutzen :)

    Du musst beachten das der Cache eine weile drin sein muss, weil du einen Großen Teil ja im RAM/Platten hast und ZFS sucht mit der Zeit die Blöcke raus die oft aufgerufen werden und verschiebt sie auf die SSD, deswegen darfst du nicht so "voreilig" sein :P Ohne Cache sollte nicht besonders viel passieren, würdest halt mit der SSD auf Zeit gesehen schon merken das einige Dinge flotter verfügbar sind meine Erfahrung zumindest wenn bei mir Blöcke es in den RAM geschafft haben. Was in deinem Fall die sinnvollste Optimierung wäre das du einen RAM Cache limitierst also wie viel ZFS bekommt. Nicht das irgendwann kein RAM mehr da ist für VMs oder Wirt ;)

    Cache-Device != Log-Device die SSD kannst du schon drin lassen zum Cachen, ZIL wird ja als Seperates Device angegeben. Nur weil du SSD als Cache hast wird sich nicht Automatisch als ZIL mit verwendet! RAID-Controller reicht vollkommen um die SSDs anzusprechen wie gesagt RAID-0 Technik, ausser dein RAID-Controller ist voll belegt dann versteh ich es aber lass bitte die Finger von diesen SATA-Port extender die sind mehr Problem als Erweiterung (ausser du hast da gute Erfahrung) ;) Lieber nen zweiten RAID Controller wenn der Hops geht bei ZFS eigentlich kein Großes Thema da ja nur die Platte durch gereicht wird.

    Da ich keine extra SSD nutze geschweige den überhaupt keine SSD habe, hab ich mich wirklich damit befasst aber in der best practise von dir steht unter ZIL bzw external Log Device das es richtig unpraktisch ist wenn dir das um die Ohren fliegt entweder ist dein Pool komplett hin oder die aktuellen schreib operationen sind komplett verloren. Wenn man es als Host nativ hat nicht so schlimm(doch sehr schlimm..) aber wenn man iSCSI nutzt fatal weil das OS es nicht bekommt durch die ZVOL Platte das die Schreiboperation gefailt ist. Würde das in deinem Fall normal lassen da wird die ZIL über Blöcke verteilt auf dein z-Raid geschrieben was ich ehrlich gesagt besser finde und aussreichend. Sonst musst du mirrored SSDs (recommend) nutzen wenn du das unbedingt möchtest hängt halt davon ab ob du viel sync schreibst dann lohnt sich dass, sonst ist es nur nice to have was bedeuet zu viel Geld haben(Klar zwei 80er Intel SSDs wären nicht so teuer aber ja...). Wenn es failen sollte geht er aber automatisch wieder in default mode und schreibt es über blöcke aufs z-Raid, meine Meinung wäre es bei default zu lassen.

    Hier der Abschnitt: ZFS Best Practices Guide - Siwiki

    In meinen Fall nutz ich wie gesagt nur Nexenta ist ein Storage optimiertes Solaris da klickst bissl oder halt auf der Shell und den Rest übernimmt Nexenta (Sicher weil keine Fehler somit enstehen), hab iSCSI mit zVOLs für VMWare im Einsatz die arbeiten zusammen und falls Fehler da sind hat ja ZFS sein selfhealing feature somit geringer Administrativer Aufwand für mich :) Allein die Performance auf den 15K Pool ist Astronomisch trotz Gigabit Verbindung schaff ich da durchschnitt Schreibgeschwindigkeiten von 450MBit :D Nearline SAS also 7,2K SAS Platten rate ich komplett ab die sind richtig Langsam trotz verbund.

    Ich hab in meinem Labor dieses ZFS mit Nexenta realisiert, natürlich größerer Umfang 30 Platten etc. da ein ganzer Server dafür abgetreten ist juckt der RAM verbrauch nicht so sehr im Schnitt sind 29GB von 34GB als Cache genutzt. Der RAM ist so ausgelastet weil dort unter ZFS der großteil der Daten vorgehalten wird, da der Server iSCSI mittels MPIO (1IOP/Interface) über 4x1Gibts macht ist die Performance richtig angenehm bei 25 Maschinen. Startet man den Server neu oder stürtzt er ab baut er den RAM Cache wieder auf ebenfalls wie bei der SSD falls die Hops geht, aber in der Regel passiert sowas selten.

    ZFS Profitiert eben von viel RAM weil RAM first-level-cache (ARC) ist da RAM schnell ist und nur so hüpft vor iops, dann kommen die SSDs für Logs (ZIL) und second-level-caching (L2ARC) zu guter letzt die brech langsamen Festplatten (DSP).

    http://www.atmarkit.co.jp/fserver/articl…/zfs03_01_l.gif

    [Blockierte Grafik: http://www.atmarkit.co.jp/fserver/articles/zfs/03/zfs03_01_l.gif]

    Noch dazu kommt der Vorteil das ZFS nur block devices nimmt, bedeutet es ist ein reines Software-Raid, falls man Hardware-Raid hat jede Platte in ein RAID-0 packen durch den RAID-Controller fährt man schneller da ZFS den Controller-(Cache) nutzt mit entsprechenden Treiber (unter Nexenta zumindest). Nach dem ich bei mir mein RAID-z3 aufgebaut hatten, haben sich altersbedingt zwei Platten verabschiedet, durch ZFS war der Rebuild von 5,4GB in 5h durch. Trotz des rebuild war die Performance trotzdem sehr akzeptabel.


    Fazit: ZFS ist cool! falls fragen da sind einfach stellen.

    Freut mich perry das du damit Freude hast :P

    Es wird wohl nie passieren das man Plesk überboard wirft, das wäre wohl der schönste Tag den die IT-Welt haben kann. Nein aber ich schließe mich an dass das WCP wirklich träge ist aus den Erfahrungen die ich machen durfte, das Ding hat mehr Bling Bling als das es funktionieren tut, was halt Plesk ist. Ich hoffe das man hier nicht die Frage stellt wie "Was wäre eine Alternative zu Plesk?" den die Frage ist überflüssig alles ist besser als das was Odin auf die Beine stellt. Nur probiert es keiner weil Plesk "funktioniert" und jeder der keine Ahnung von dem Zeug hat denkt das es super cool ist bis er irgendwann mal einen eigenen Webserver mit FastCGI/FPM aufgesetzt hat und fest stellt dass das hundert mal cooler ist. Mir reicht Webhosting wenn es eine vHost generiert und ein Let's Encrypt Zertifikat pullt. Meinet wegen noch paar kleinere Einstellungen über shell oder browser(<- nur wenn es sein muss!) und halt eine Datenbank anlegt/verwaltet. Geht alles mit zwei scripten da bin ich mir sicher. Aber wozu sich die Arbeit machen die weniger Zeit benötigt als sich allein mit Plesk nur ausseinander zu setzen.

    Ja in den Beitrag ist persönliche Meinung/Erfahrung eingeflossen weil Plesk und Odin ein kraus ist.

    Perry Test ist abgeschlossen, scheinbar gibt es leichte defizite zwischen InfluxDB und Graphite in verbindung mit Check_MK. Wenn man die Daten von Check_MK in Graphite pusht dann sind sie sauber geordnet verfügbar in Grafana so das man Template erzeugen kann was mit InfluxDB irgendwie nicht der Fall ist, wobei Graphite auf mich einen ehr sympatischeren Eindruck macht das die Datenhaltung angeht :3

    Langsam frage ich mich ernsthaft was hier veranstaltet wird, warum nicht einfach Windows benutzen wo .exe beheimatet ist? Dieses ganze Wine gefrickel macht niemand glücklich. Noch dazu frage ich mich warum niemand misstrauisch wird bei dem Satz eine .exe Datei im loop auszuführen wo man scheinbar zwingend einen Server benötigt. Noch dazu der Threadopener nicht mal offenlegt um was es sich bei seiner .exe handelt. Da es sich ja um nichts besonderes zu handelt schein reicht auch son Desktop-Windows.