Beiträge von ThomasChr

    Also meine Einschätzung der Dinge ist immer eher etwas liberaler.
    Ich würde nix dagegen sagen wenn du dir einen vServer kaufst weil du dich wirklich damit beschäftigen willst.
    Auch wenn du noch nicht unbedingt viel darüber weißt - ich denke dass kann man (auch bei einem echten vServer im echten bösen Internet!) alles Stück für Stück lernen.
    Meiner Meinung nach auch ohne Gefahr gleich das Internet zu vernichten.
    Ein paar grundlegende Dinge muss man halt beachten (starke Passwörter, immer die Sicherheit im Auge behalten) aber Hexenwerk ist es nicht.

    Wenn du aber nur willst dass deine Seite und deine Mails funktionieren - lass die Finger vom vServer :)

    Gerade das einrichten eines Mailservers ist nicht einfach und erfordert viel lernen!
    Und du musst natürlich davon ausgehen dass
    a) Deine Seite mal ein, zwei, vielleicht mehr Tage offline ist und wenn du was verbockt hast, und
    b) Du mal keine Mails empfängst und alle Mails an dich bouncen.

    Gerade diese Gründe sind es warum ich meine eigene Seite nicht auf einem meiner vServer laufen lasse - die Seite soll einfach problemlos funktionieren, und zwar immer :)

    Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen!

    Thomas

    Chris_
    Meine Poor-Mans-Replication besteht einfach nur aus zwei Netcup Servern welche regelmäßig mit rsync untereinander synchron gehalten werden - dabei reicht mir ein Zeitversatz von 15 Minuten leicht aus da die Daten relativ statisch sind (Firmenwebsite, Mailserver). Wenn also der eine Host ausfällt kann ich simpel die Failover IP umswitchen und nach kurzer Zeit übernimmt der Ersatzserver.
    Ich hab das sogar mal gestoppt:

    Code
    2 Sekunden nachdem das Umleiten der Failover-IP beauftragt wurde 
    kommen keine Pakete mehr an die Failover-IP an. Ca. 30 Sekunden nach 
    Beauftragen kommen dann die Pakete am neuen Server an.

    Ich kenn mich leider nicht gut mit LoadBalancing und Ausfallsicherheit aus, aber ich kann dir sagen was das Problem mit der FailoverIP ist:
    1. Das Umstellen dauert ca. 1 Minute. In der Zeit geht dann "nix".
    2. Sessions die auf dem einen Server waren gehen verloren.

    Thomas

    Ich als Linux Nutzer bin jedesmal wieder irritiert wenn ich merke wieviel Einschränkungen Windows hat und wie teuer es ist.
    Wenn du soviele Cores haben willst, musst du natürlich auch die Windows Version XXX kaufen. Die Home unterstützt das nicht.

    Außerdem der Ärger mit den Zwangsupdates. Jedes Mal wenn man sich mit ein paar ITlern mit Windows Laptops trifft geht der Spaß beim Ausschalten los.
    Da ist endlich Feierabend und der Computer sagt einem "jetzt nicht ausschalten".

    Nichts hasse ich mehr als wenn MEIN Computer mir Befehle gibt :)

    Deswegen wirds für mich (privat) definitiv kein Windows mehr werden.

    Was mich wundert: Warum kann ich nicht weniger CPUs einstellen als der Server eigentlich hat?
    Der Sinn sei natürlich mal dahingestellt... Aber für Testzwecke ist es vielleicht nicht so schlecht auch mal auf weniger CPUs zu testen.

    margau:
    Genau diese Glue Records meinte ich bei Punkt c) :)

    Ich betreibe einen eigenen Nameserver nur für eine Domain die meine IP zuhause per DynDNS auflöst. So bin ich halt unabhängig von anderen DynDNS Diensten und kann die TTL relativ niedrig einstellen.

    Trotzdem bin ich glücklich dass ich die ganzen DNS-Einträge für meine Firma nicht selber verwalten muss sondern einfach bei unserem Domainanbieter in sein DNS reinklopfe.
    Gerade manche DNS-Systeme von Domainanbietern lassen keine Wünsche offen (man kann die komplette Zonendatei verwalten und per API sogar aus der Ferne updaten),
    da gibts also wenig Grund (außer dem lernen) zum selber machen.

    Bei dir denke ich aber dass du weißt was du tust (immerhin weißt du besser als ich was Glue Records sind), beim TO bin ich mir da aber nicht so sicher...

    Irgendwelche DNS Einträge kannst du auch bei den Nameservern von netcup problemlos hinzufügen.

    Der einzige "Vorteil" den du also hast, ist dass bei deinem Domaineintrag bei der Denic als Nameserver die Server:
    ns1.deinedomain.de und
    ns2.deinedomain.de stehen.

    Wobei das:
    a) Niemals jemand anschaut,
    b) Technicht absolut nicht relevant ist, und
    c) Irgendwie doof ist, denn wenn der autoritive Mailserver für google.de, ns1.google.de ist, kann ich ohne den autoritiven Mailserver zu kontaktieren nicht herausfinden wie der Nameserver für die Domain heißt.

    Ich glaube zwar technisch ist c) schon irgendwie zu lösen, aber imho ist das eine unnötige verkomplizierung ohne einen Sinn.

    Thomas

    Deine Methode macht nichts anderes als das auf dem Server installierte Programm "zip" zu nutzen. Du kannst dir nicht unbedingt sicher sein dass jeder Webspace dieses Programm hat/erlaubt.

    Die Anleitung findest du z.B. hier: zip(1): package/compress files - Linux man page

    Auf einen ersten Blick sah es nicht so aus, als könnte zip den Namen direkt beim packen anpassen.
    Notfalls musst halt die Dateien vorher kopieren und dann "zip --move" verwenden. Das löscht die (kopierten) Dateien nach dem packen.

    Thomas

    Ich würde dir auch empfehlen einfach die NS Server von netcup zu nehmen. Die funktionieren und sind sicher, ein Problem weniger mit dem du dich beschäftigen musst.

    Genauso wie das Betreiben eines eigenen Mailserver würde ich das erst machen wenn es technisch nötig ist. Vorteil ist halt dass du weißt dass es funktioniert :)

    Thomas

    oliver.g:
    Ja, die gibt / gab es.
    Mittlerweile kommt als Meldung:

    Code
    Due to security reasons the option '-show-password' is no longer supported. Use '--get-login-link' to generate a one-time login link.

    Hatte ich hier noch nicht oft genug gesagt dass ich Plesk hasse? :)

    Thomas

    Je nachdem welches Plesk es ist solltest du mit

    Code
    /usr/local/psa/bin/admin --show-password


    (als root ausgeführt)
    dein Passwort anzeigen können.

    Mit

    Code
    /usr/local/psa/bin/admin --get-login-link


    kriegst du einen Link der dich automatsich als Admin ins Plesk einloggt.

    Wo hängts denn bei dir?

    Thomas

    Datei '/usr/local/psa/PMM/agents/shared/Db/PostgresqlShellBackend.pm' ca. Zeile 64 auskommentieren und nochmal ohne '-i' unten drunter einfügen:

    Code
    #$self->_setDumpCmdline($self->_getCmd(AgentConfig::pgdumpBin(), "-Fc -b -i"));
      $self->_setDumpCmdline($self->_getCmd(AgentConfig::pgdumpBin(), "-Fc -b"));

    Ob das Backup vollständig ist musst du natürlich prüfen :)
    Bei mir gab es jetzt jedenfalls einen Databases Ordner (den gabs davor nicht).

    Sag wenn ich meinen Testserver für dich wieder runterfahren kann...

    Thomas