Beiträge von ThomasChr

    Konstruktiver Hinweis: Dank genug RAM wird man bei kleineren Installationen wohl keinen Unterschied zwischen SAS, SSD oder 3.5 Zoll Floppy bemerken :)

    Schneller sind die SSDs technisch gesehen definitiv. Tatsächlich gesehen gibt es aber einen Filesystemcache im RAM des Betriebssystems sowie wahrscheinlich im Storage selbst. Außerdem sind natürlich alle Anwendungen (vorallem Datenbanken) drauf optimiert so wenig wie möglich mit der langsamen Platte zu sprechen.

    Heißt also: Ob du einen Unterschied merkst - kommt drauf an :)

    Am besten beide Server für kurz mieten und mit deiner Anwendung vergleichen/benchmarken.

    ab (Apache Bench) würde mir da als Full Stack Test einfallen.

    Thomas

    Ja, hab ich auch grad gesehen. Trotzdem sinds allein die 25 Domains und 250 GB Speicherplatz allemal wert.

    Für PHP Limits nehm ich dann lieber gleich nen vServer. Wobei bei den Limits sogar ein kleines Wordpress laufen sollte!

    Ich dachte UTC = GMT, seis drum...
    Ich denke aber trotzdem dass die Anzeige in der Uhrzeit von Deutschland ausgegeben werden sollte. Und das ist (dachte ich) GMT+1 mit DST.

    Da das hier aber ja der Laberthread ist können wir gerne noch ein paar Haare spalten :)

    Mal ne kurze Frage in die Runde:

    Bin ich der einzige bei dem die Statistik Grafiken für die vServer nicht in deutscher Zeit sondern um zwei Stunden versetzt sind?

    Gerade eben ist 15 Uhr, aber die CPU Statstik hört bei 13 Uhr auf - denke mal die ist in GMT.

    Sollte die nicht eher in GMT+1 mit entsprechender Berücksichtigung von DST sein?

    Thomas

    christian: Hast du das getestet?

    Ich kenne das Verhalten von unseren esx-Maschinen. Wenn die Platte voll ist (z.B. weil Snapshots das Volume füllen) dann passiert es durchaus dass Windows noch X Gigabyte frei anzeigt, aber trotzdem kein schreiben mehr möglich ist. Natürlich läuft dann nicht mehr viel aber jedes Betriebssystem kommt damit klar dass die Platte sagt "hier ist voll" obwohl eigentlich noch Speicher frei sein sollte...

    felix:

    Du (ich nehme mir mal das 'du' raus, ich hoffe das ist ok) hast natürlich recht. Netcup hat die deutlich besseren Preise und deshalb habe ich meine Server (und die meiner Firma) auch bei netcup. Das wird sich nicht so schnell ändern und ich bin super zufrieden. Auch die Performance eurer Server ist so ziemlich die beste die ich bislang messen könnte!

    Teilweise fehlt mir halt etwas die Flexibilität. Ich würde z.B. gerne einen Snapshot auch bei voller Platte machen können. Dass das System dann evtl. nicht mehr läuft weil der vom Host zugeteilte Speicher voll ist (aufgrund Snapshot und dessen Differenzdateie) wäre mir egal. Vorallem wenn ich den Snapshot eh exportiere.

    Alternativ würde ich auch gerne einen Host selber upgraden können von einem auf den nächsten Tarif. Oder aber nochmal schnell eine Platte anstecken damit ich dem System wieder Luft schaffen kann!

    Das die meisten Kunden bei euch übrigens weniger als 50% der Festplatte ausnutzen ist mir schon klar - die nutzen ja auch ein schlankes Linux. Wenn ich dran denke was ich schon für Probleme mit verfetteten Windows Systemen hatte...

    (Alle meine Linux Server bei netcup haben keine Platzprobleme - und wenn dann nicht wegen dem Betriebssystem sondern tatsächlich wegen Daten der User!)

    Seis drum, jedenfalls vielen Dank für dein Feedback und vielleicht denkt man ja mal drüber nach dem Kunden zu erlauben einen Snapshot zu machen auch wenn durch die Differenzdatei dann die dem Kunden zugeteilten GB voll werden - dann muss man dem Kunden halt sagen "erst Snapshot löschen, dann System hochfahren" oder aber dass ein Export-Snapshot direkt möglich ist, es wird sozusagen ein Snapshot erstellt, exportiert und direkt wieder gelöscht. Denn der Sinn eines Exportsnapshots ist ja dass ich ihn sowieso exportieren möchte. In diesem Fall finde ich auch die paar Euro (gerne auch noch 2 - 3 Euro mehr) dafür vertretbar!

    Alternativ ist auch die Möglichkeit von "40 GB Platte und 2 Snapshots (der vollen Platte)" eine Idee. Dann weiß ich dass ich Snapshots auch nutzen kann wenn ich sie brauche, und nicht nur wenn ich sie brauche und noch genug Platz übrig habe, denn das widerspricht irgendwie ein bisschen dem Sinn von Snapshots wenn ich erst großflächig aufräumen muss (und dabei evtl. was kaputt mache) um dann einen Snapshot zu erzeugen damit ich notfalls ne Sicherung habe...

    Und damit ich hier mit einem Lob abschließen kann: Das mounten von eigenen ISOs und eigenen Images ist immer noch einzigartig soweit ich es bislang gesehen habe. Genauso wie das Exportieren von Snapshots!

    Thomas

    Ja, theoretisch sollte Clonezilla (etwas komplizierter als mit Snapshot-Export) oder dd im Rescue System (gutes Stück komplizierter als mit Snapshot-Export) genauso funktionieren. Auch wenn Windows da (gefühlt) etwas komplizierter ist. Bei Linux reicht es teilweise nur die Dateein zu kopieren.

    Bei mir kam das Thema halt jetzt gerade auf weil ich ein bisschen mit dem Anbieter mit dem digitalem Meer rumspiele, und da ist es jetzt nicht gar so kompliziert mit den Snapshots. Außerdem kenn ichs vom roten Anbieter wo eben einfach beim Server eine gewisse Snapshotanzahl dabei ist je nach Tarif.

    Trotzdem hat netcup eben das mounten von eigenen ISOs und das nach Hause exportieren von Snapshots. Das hat keiner der anderen Anbieter und ich find das sind eigentlich ziemlich geile Features - auch wenn man sie jetzt nicht unbedingt braucht.

    Hallo Forum,

    ich brauche wahrscheinlich nur Beileid, deshalb möchte ich euch gerne meine Wochenend-Odysee erzählen.

    Ich besitze einen RS 1000 G7 SE auf dem Windows Server 2008R2 läuft. Das ist das Windows Serversystem vor den Kacheln, die Älteren von uns werden sich erinnern.

    Leider brauche ich diesen Server da ich dann und wann doch mal ein Windows-Programm benötige, oder aber eine GUI um im Browser von extern aus etwas zu debuggen.

    Lasst uns bitte nicht über den Sinn eines Servers mit GUI diskutieren :)

    Jedenfalls wollte ich auf diesem Server mit seiner (echt schnellen) 40 GB SSD Platte Visual Studio 2017 Community installieren. Das benötigt ja nur 17 GB (!!!!) Festplatte.

    Leider war da nichts zu holen denn allein der Windows-Ordner hatte schon um die 25 GB belegt (hauptsächlich der winsxs Ordner). Windows "das fette Schwein" hatte es sich gemütlich gemacht...

    Also musste ein neuer Server her. Der RS 2000 hat 60 GB Platte. Das müsste reichen. Den bestell ich und mach flugs noch einen Snapshot von meinem Windows, exportiere das (ja, die ca. ~1 € ist mir das Wert!) und muss auch nicht den Support zweckes "diesen Server bitte upgraden" bemühen.

    (ich hab im Hinterkopf dass das "selber upgraden" oft schneller und einfacher ist als den Support das machen zu lassen!)

    Tja, leider kann man einen Snapshot nur machen wenn noch die Hälfte der Platte frei ist. Das ist natürlich suboptimal und nicht dass was ich von einem COW (Copy-on-write) Snapshot erwartet hätte.

    Also musste ich das "fette Schwein" namens Windows-Ordner solange zurechtstutzen und komprimieren bis ich mit der gesamten Platte unter 20 GB komme. Das war ein Haufen Arbeit und viel Deinstallieren war nötig. Nachdem dass endlich erledigt war kam noch das Defragmentieren der Platte im SCP (30 Minuten) das Snapshot anlegen (~5 Minuten) und das Snapshot exportieren (~20 Stunden). Das einspielen des Snapshots im neuen System ging dann schnell (~15 Minuten) und endlich konnte ich wieder alles installieren und letztendlich auch Visual Studio (genauso ein fettes Schwein mit 17 GB) installieren.

    Ich möchte nicht jammern, aber mir scheint:

    a) Das erstellen eines Snapshots der Platte den ich exportieren will ist nur möglich wenn mindestens 50% der Platte frei sind, und

    b) Das exportieren eines Snapshots mit 20 GB dauert 20 Stunden

    doch recht irritierend.

    Ich kenne andere Anbieter bei denen ist in unter einer Stunde ein Snapshot von New York nach Frankfurt bereitgestellt. Auch das Limit mit 50% Platte frei finde ich bei einem COW-Snapshot komisch. Theoretisch fällt doch bei sowas garkeine Datenmenge an - erst wenn der Server wieder läuft und wieder auf die Platte schreibt müssen die Änderungen mitgeschrieben werden.

    Außerdem würd ich mir gerne ein "Ich will jetzt diese Platte mit all ihrem Inhalt (auch wenn sie brechend voll ist!) exportieren" wünschen. Ich zahl auch 5 € meinetwegen dafür. So oft braucht man das ja nicht.

    Fordere ich hier zu viel?

    Thomas

    PS: Das ganze hat mir einen kleinen Dämpfer verpasst. Gerade netcup hat mit dem mounten eigener ISOs eine Funktion die wenige andere Anbieter haben. Auch das exportieren eines Snapshots kenn ich nicht von anderen Anbietern. Warum aber dann diese Snapshots die "a Pain in the Ass" sind?

    Vorallem: Wird die Snapshot Funktion irgendwann verbessert?

    Mir persönlich würde eine Funktion a la "der Server hat eine 40 GB Platte und 3 Snapshots für die vollen 40 GB" ja komplett ausreichen!

    Eventuell kann man ja auch monatlich für einen Snapshot zahlen - dafür aber halt auch die Möglichkeit bekommen die volle Platte zu Snapshotten. Denn eine Platte die ich nur halbvoll machen darf weil sonst keine Snapshots mehr gehen ist irgendwie mau...

    PPS: Ja, Microsoft Produkte (Windows und Visual Studio) sind fett und gehen nach dem installieren auf wie Hefeteig. Aber das wussten wir ja schon :(

    Vor ca. eineindhalb Jahren habe ich unsere Firmenserver zu netcup gezogen.

    Und was soll man sagen, TOP:

    Die Downtime von 1 Stunde 20 Minuten waren übrigens Probleme des Hostsystems. Kommt mal vor, war aber nie länger als eine Stunde. Was man zweimal im Jahr durchaus verschmerzen kann.

    Thomas

    Hallo fibus: Danke!!!

    Ich hatte da was im Hinterkopf dass bestimmte fertige Pakete mit Apache, Mysql und PHP NICHT für den produktiven Betrieb geeignet sind weil sie die Sicherheit nicht sonderlich ernst nehmen (was für Testsysteme die nicht im Internet stehen ja durchaus ok sein kann!).

    Meine oberen Befehle installieren aber den (bei Ubuntu) Standardweg mit -imho-ausreichender Sicherheit, Passwörtern sowie deaktivierten Remote Zugängen.

    Thomas

    PS: Auch in meiner verlinkten Anleitung habe ich auf einen Blick sehrn können dass z.B. mysql_secure_installation ausgeführt wird. Es scheint also auf eine gewisse Grundsicherheit geachtet zu werden...

    Hmm, auch wenn dir die Antwort nicht gefällt: Wie wäre es mit Plesk runterwerfen und nur echte Open Source Software ohne „Knebelverträge“ zu nutzen?

    Ein freies Panel oder nur per Kommandozeile administrieren? Von wievielen unterschiedlichen Hostings/Domains und Mailfächern reden wir denn bei dir?

    Hmmm, grundsätzlich sollte LAMP doch schon (grob) mit:

    Code
    apt-get install apache2 mysql-server php libapache2-mod-php

    fertig installiert sein. Mal abgesehen von ein paar php modulen und ssl.

    Die Anleitung hier sieht ganz gut aus: https://www.digitalocean.com/community/tuto…on-ubuntu-16-04

    Läuft denn dein Apache? Was für ein OS hast du installiert, welche Anleitung genommen?

    Thomas


    PS: Apache, PHP und Mysql sind kein Hexenwerk, aber sicherlich auch nicht Anfängertauglich. Mailserver ist trotzdem nochmal ne Nummer komplizierter. Evtl. solltest du dir Hilfe suchen...

    Ich weiß zwar nicht ob ich kompetent genug bin, aber anschauen würd ichs mir gern. Je nach Qualität des Angriffs sollte das checken von ‚last‘, dem Maillog, dem Ordner ‚/var/www‘ sowie den SSH und weiteren Passwörtern (Komplexität) schon ausreichen. Leider hat mir der TO bislang noch nichtmal die Frage beantwortet wie Komplex seine SSH (und Plesk!) Passwörter waren, ob User ‚root’ aktiv war und ob es überhaupt eine Website da drauf gab...

    Thomas

    Ich hatte bislang gedacht dass ich sowohl beim Webhosting als auch beim Managed Server darauf setzen kann dass der Anbieter sich drum kümmert die Hardware aktuell zu halten.

    Wenn PHP 5.X ausläuft dann sollte sich der Anbieter drum kümmern dass PHP 7.0 schon unterstützt wird.

    Auch das Migrieren sollte normalerweise kein größeres Problem sein denn die Accounts sollten schon eher vom System weg-abstrahiert sein und relativ einfach auf ein neues System migriert werden können - so wie das beim Webhosting ja auch ist.

    Prinzipiell ist -imho- Managed Server doch nichts anderes als Webhosting, nur dass mir der Server eben exklusiv zugeteilt ist.

    Thomas

    Nee, komplett neu installieren. Identifizieren musst da nix, es gibt zuviele Möglichkeiten.

    Wie stark waren deine SSH Passwörter? Ein paar Millionen Versuche dein Passwort zu brute forcen sollte man leicht abkönnen.

    War der root Account deaktiviert?

    Gab es irgendwelche php Software die übers Internet/Webserver erreichbar war?

    Thomas