Beiträge von ThomasChr

    Jep. Da gehts nicht um deinen SSH Key sondern um den Fingerprint des Servers.

    Das erste mal wenn du dich verbindest merkt sich Putty welchen Key der Server unter meineDomain.de hat. Wenn dieser sich dann ändert gibts die Warnung. Nicht dass jemand dir unter meineDomain.de nen anderen Server unterjubelt um dein Passwort zu lesen.

    Was die Festplattengröße betrifft so ists eher ziemlich unwahrscheinlich dass du ein zweites Betriebssystem installieren wirst. Normalerweise macht man die Platte erstmal kleiner damit man dann wenns eng wird noch Platz zur Verfügung hat den man entsprechend verteilen kann - je nachdem welcher Mountpunkt dringend Platz benötigt.

    Weils hier noch garnicht aufgetaucht ist, Bud : Kannst du was mit Büchern anfangen?

    Das Linux Referenzwerk im deutschsprachigen Raum ist "Der Kofler". Er erklärt super, erklärt so ziemlich alles was man erstmal wissen muss und wenn man ne Kakerlakenplage hat hilft das Buch auch weiter. Damit bekommt man sogar die ganz fetten Kakerlaken zerquetscht. Wenn das kein Argument ist!

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    Gibts direkt beim Verlag auch als Ebook oder Bundle!

    Klar, frag gerne. Ich kann mich natürlich auch täuschen. Weiß man ja nie.

    Also kurz erklärt: Eine Firewall unterbindet die Kommunikation auf einem Port. Wir brauchen aber eingehend quasi garkeine Firewall weil da sowieso kein Programm läuft was antworten könnte - auf keinem Port. Außer aktuell auf deinem SSH Port. Den jetzt aber eingehend durch die Firewall zu sperren nützt nix weil sich dann ja keiner verbinden kann. Was ja aber der Sinn von SSH ist. Du könntest natürlich eingehend nur für deine IP erlauben. Solange die sich nicht oft ändert würde das sogar Sinn machen. Nur unterwegs vom Handy kannst du deinen Server halt dann schlecht erreichen.

    Nun aber zu dem -theoretischen- Bedrohungsszenario warum manche hier eine Firewall empfehlen: Jeder User auf deinem System kann einen Port aufmachen und damit läuft dann ein Dienst dort. Das willst du verhindern. Und während ich das schreibe fällt mir auf dass genau dieses Szenario auch von Inbound Deny verhindert wäre. Theoretisch zumindest. Wenn aber von Inbound eine Verbindung nach außen aufgebaut wird (Reverse Shell) das würde dann aber gehen. Also dass jemand einen erreichbaren Dienst laufen lässt hast du blockiert. Aber dass er sich von dir aus zu einem Dienst verbindet nicht. Und dieser Dienst kann ein Server sein der dann dauerhaft die Verbindung offen hält.

    Puhhh, das am Handy zu tippen ist echt schwer. Kann man es trotzdem verstehen?

    PS: Das ist natürlich alles sehr theoretisch, aktuell ist es quasi ausgeschlossen dass jemand auf dein System kommt. Aber wenn du dann mal Dienste laufen hast wo ein Dienst eventuell eine Sicherheitslücke hat dann würde der Angreifer über den Dienst auf dein System kommen. Und eine bequemere Verbindung (Reverse Shell) ist dann der erste Step. Eine zugenagelte Firewall macht das komplizierter, aber da derjenige ja eh schon "drin" ist, ist es sowieso schon zu spät.

    Jetzt lernt er ja doch wie man aus vi rauskommt :)

    Und der Server kann so schon laufen. Ganze Regionen aussperren kannste machen aber das wird mit der Zeit halt echt mühsam. Solange dein root Passwort nicht zufällig auf einer Passwortliste steht oder vierstellig ist solltest du auf sicherem Boden sein. Wenn root per SSH nicht aktiviert ist oder der Login Key-only ist dann umso mehr.

    Große Partiotion wäre sinnvoller, ist aber egal, musst halt evtl. nachträglich vergrößern. Denke Port 2222 ist nur für Probleme während dem Setup.

    Wenn du root warst beim Zugriff auf die Datei müsstest du speichern können, das alles auskommentiert ist, ist normal.

    Zu den ersten Schritten auf einem neuen Server zählen bei mir:

    …

    Schöne Auflistung der ersten Schritte ohne dabei in Absolutismen zu verfallen (muss man unbedingt…). Gefällt mir echt gut. Hat imho mehr als nen Daumen hoch verdient deshalb lobende Erwähnung in extra Post :)

    (würd mir den Beitrag jetzt gerne noch als Favorit speichern, gibts hier aber wohl ned :( )

    Nachdem in Linux Programme normalerweise immer über Paketmanager installiert werden (quasi der Appstore fürs Betriebssystem) ist ein nicht unerheblicher Unterschied welche Programme in welchen Versionen dort vorhanden sind.

    Im allgemeinen gilt: Je aktueller die Programme, desto eher sind Bugs drin.

    Haste also ne sehr stabile Distribution dann bringt die halt auch oft sehr stabile Programme mit, aber die sind dann halt gerne mal alte Versionen ohne die neuesten Features.

    Da musste also als erstes Mal entscheiden wie nahe du an Bleeding Edge sein willst.

    Das zweite Unterscheidungskriterium ist dann wer hinter dem Betriebssystem steht und wie lange er es supported.

    Da gibts von großen Firmen (die dann auch für ihr Linux Geld verlangen) über afrikanische Millionäre bis zu einer großen Gemeinschaft aus Nerds alles. Du musst wissen wem du da am ehesten Vertrauen willst.

    Und dann sind manche Linuxe sehr einfach und manche eher kompliziert…

    Ja, Linux ist halt die Qual der Wahl.