Posts by freetz

    Hallo zusammen und erst einmal alles Gute für 2017!


    Ich habe seit einigen Wochen das Problem, das der systemd-resolved auf meiner Arch Installation folgende Logs auswirft:


    Code
    1. Jan 02 21:23:27 irata systemd-resolved[504]: Switching to DNS server 46.38.225.230 for interface ens3.
    2. Jan 02 21:23:32 irata systemd-resolved[504]: Switching to DNS server 46.38.252.230 for interface ens3.
    3. Jan 02 21:23:37 irata systemd-resolved[504]: Switching to DNS server 46.38.225.230 for interface ens3.
    4. Jan 02 21:23:43 irata systemd-resolved[504]: Switching to DNS server 46.38.252.230 for interface ens3.
    5. Jan 02 21:23:48 irata systemd-resolved[504]: Switching to DNS server 46.38.225.230 for interface ens3.
    6. Jan 02 21:23:58 irata systemd-resolved[504]: Switching to DNS server 46.38.252.230 for interface ens3.
    7. Jan 02 21:24:03 irata systemd-resolved[504]: Switching to DNS server 46.38.225.230 for interface ens3.
    8. Jan 02 21:24:09 irata systemd-resolved[504]: Switching to DNS server 46.38.252.230 for interface ens3.


    Der Wechsel passiert den ganzen Tag über mal, aber so in 5-Sekunden-Abständen und so gehäuft hauptsächlich am Abend. Von daher vermute ich, dass es kein Problem von Arch ist, sondern mit der Erreichbarkeit der Netcup-Server zu tun hat. Oder liege ich da falsch?


    Vielleicht sind folgende Einträge auch noch von Relevanz:


    Code
    1. Jan 02 13:44:52 irata systemd-resolved[504]: Grace period over, resuming full feature set (UDP+EDNS0+DO+LARGE) for DNS server 46.38.252.230.
    2. ...
    3. Jan 02 16:00:57 irata systemd-resolved[504]: Using degraded feature set (UDP+EDNS0+DO) for DNS server 46.38.252.230.


    Auch diese Eintrags-Kombi findet sich täglich in meinen Logs.


    Falls jemand noch eine Idee hat, würde ich mich sehr über jeden Tipp freuen!


    Gruß,


    F.

    Das klingt interessant - muss man das denn über das Rettungssystem machen?
    Ich frage deshalb, weil ich innerhalb von Netcup auf eine andere Server-Farm umziehe und mir die Neuinstallation eigentlich ersparen möchte. Auf beiden Maschinen läuft Arch Linux, auf der neuen Kiste natürlich nur die Minimal-Installation, die es jetzt zu befüllen gilt.
    Kann ich einfach auf dem alten Server

    Code
    1. dd if=/dev/vda2 | gzip | ssh root@neuer-server 'gzip -d | dd of=/dev/sda2'


    aufrufen oder ist das zu einfach gedacht? Kann sich denn ein laufendes System quasi selber überschreiben ohne dabei abzustürzen?


    Und wenn in diesem Fall die dev-Bezeichnungen unterschiedlich sind (einmal /dev/vda2, einmal /dev/sda2), kommt das System damit klar? Gleiche Frage wäre bzgl. der fstab, da wird auf der neuen Maschine mit UUIDs gearbeitet, auf der alten nicht. Die fstab getrennt zu sichern wäre nicht das Problem, aber gibt es sonst noch etwas, worauf man achten muss?


    Vielen Dank schon mal und Gruß,



    F.

    ...vielen Dank Euch beiden für die Tipps - und das mit dd war mir neu, ich dachte immer, da würden dann auch die Partitionsdaten mitgeschrieben und die Platte dann kleiner aussehen, als sie in Wirklichkeit ist, aber in Zusammenhang mit den verlinkten Tipps scheint das ja wirklich eine ganz interessante Option zu sein...

    Danke für den Tipp mit Relax-and-Recovery, das kannte ich noch nicht.
    DD würde aufgrund der unterschiedlichen Festplattengrößen wohl zu Problemen führen, ein Rsync-Backup habe ich, aber kann man wirklich _alles_ so herüberkopieren? Ich könnte mir vorstellen, dass Bootmanager, fstab, Netzwerk-Config etc. da die Maschine bootunfähig machen könnten. Oder liege ich da falsch?

    Hallo zusammen,


    ich habe heute bei dem Adventskalender-Angebot des RS1000 für 7,99 Euro zugeschlagen, da meine bisheriger RS Mv2 u.a. nur ein Viertel der Festlpattenkapazität hat. Der Telefon-Support sagte nun, dass man die VServer nicht einfach auf die neue Hardware umziehen könnte. Dass ich jetzt in allen Domains etc. eine neue IP hinterlegen muss, ist eine Sache. Die andere ist, dass ich den Aufwand der Installation des Betriebssystems (momentan Arch Linux) so gering wie möglich halten möchte. Hat da schon jemand Erfahrung, ob sich dafür Snapshots anbieten? Oder lassen sich die nur auf der gleichen Maschine wieder einspielen? Ein rsync Mirroring wird wegen Teilen des /etc Verzeichnisses (fstab, Netzwerk) vermutlich wenig Sinn machen, oder?


    Freue mich über jeden Tipp oder Link,



    Gruß,


    F.

    Dank' Dir sehr!
    Das sind die Einträge, die ich auch vorher schon probiert hatte (so wie sie ja auch im Arch Wiki stehen), aber irgendwie hatte es damit zuerst nicht geklappt.
    Jetzt läuft es auch nach einem Reboot stabil, musste nur noch zusätzlich den systemd-resolved.service aktivieren und starten und dazu noch ein

    Code
    1. ln -s /run/systemd/resolve/resolv.conf /etc/resolv.conf


    ausführen, damit auch der DNS-Server über DHCP geholt wird, aber nun tut's :)!


    Vielen Dank und beste Grüße



    F.

    Danke für die schnelle Rückmeldung!
    ich hatte auch gesehen, dass systemd-networkd bei mir bisher deaktiviert war, aber auch ein Aktivieren und Starten hat dem System keine Adresse verpasst, hast Du (außer der Arch-Wiki-Seite zu systemd-networkd) noch einen Tipp, worauf ich achten sollte?


    Vielen Dank und beste Grüße



    F.

    Hallo zusammen,


    nachdem ich vor ein paar Tagen nach mehreren Wochen mal wieder meinen Rechner mit Arch Linux rebootet habe, bekommt dieser keine IP-Adresse mehr per DHCP zugewiesen.
    Nach (schneller!) Prüfung durch den NetCup-Support konnte ein Fehler auf deren Seite ausgeschlossen werden, da sich die virtuelle Maschine wohl einen DHCP-Request macht und auch eine IP zugewiesen bekommt. Auf der Betriebssystem-Ebene (auch über die virtulle Konsole) schlägt ein DHCP-Request aber fehl:


    Code
    1. root@irata ~]# dhcpcd -4 ens3
    2. DUID 00:01:00:01:1a:d6:ee:xx:xx:54:69:60:xx:xx
    3. ens3: IAID 69:60:xx:xx
    4. ens3: soliciting a DHCP lease
    5. timed out
    6. dhcpcd exited


    Die feste Einrichtung der IP-Adresse basierend auf den Angaben im ControlCenter funktioniert dagegen. Ich will aber lieber bei DHCP blieben, für den Fall, dass NetCup mal die Gateways o.ä. ändert.


    Der Netcup-Mitarbeiter meinte, dass ein Kollege von ihm auch schon mal einen Kunden hatte, bei dem es mit Arch kürzlich dieses Problem gab. Vermutlich hat sich da also ein Paket aktualisiert und diese Problem erzeugt. Hat da jemand von Euch eine Idee oder einen Tipp?


    Vielen Dank schon mal im Voraus,


    F.