Beiträge von terence

    Was aber beim Suchfeld des alten Dropdown-Felds geht, aber leider nicht mehr in der neuen UI, ist, daß beim Betätigen der Enter-Taste die Server-Seite aufgerufen wird. Jetzt muss man erst noch mit der Maus auf den Eintrag in der Dropdown-Liste klicken. :(
    Ich hoffe, das kann noch eingebaut werden!

    Wenn ich bei einem Server in der Liste der Firewall-Policys auf den Editieren-Button anklicke, kommt "Seite nicht gefunden".
    Beispiel-Link: https://www.servercontrolpanel.de/scp-ui/account…tPolicyId=xxxxx

    Wenn ich über den Haupt-Link "Firewall Policys" gehe, kommt beim Klicken auf "Editieren" ein Popup. Zum Bearbeiten einer Regeln muss man anscheinend auf die Regel doppelklicken - das finde ich nicht besonders offensichtlich und es hat eine Weile gedauert, bis ich das herausgefunden habe.

    dass GhostBSD insbesondere bei der Hardwareunterstützung punkten soll

    Ja, da muss man wohl einfach mal testen, welches BSD mit der Hardware läuft. Ich hatte mit meinen Rechnern und Notebooks Zuhause bisher keine Probleme mit OpenBSD. Sind aber auch alles ältere Geräte. Mit den VPS hier oder anderwo gibt es da zum Glück eher keine Schwierigkeiten.

    Ich habe damals das Buch "Absolute OpenBSD" von Michael W. Lucas in einer Buchhandlung zum halben Preis erstanden und bin so bei OpenBSD gelandet. Das Buch ist sehr empfehlenswert und mit einer kleinen Prise Humor geschrieben. Inzwischen sind einige Abschnitte überholt (z. B. das sudo-Kapitel, da sudo durch doas abgelöst wurde), aber ich denke, es lohnt sich immer noch als Einstieg. Manchmal ist die ebook-Version auch als Teil eines Bundles bei Humble Bundle als Schnäppchen zu bekommen. Vom selben Autor gibt es übrigens auch "Absolute FreeBSD".

    (Evaluation von GhostBSD für den Einsatz auf zumindest einigen Systemen ist auf der eigenen TODO-Liste gerade wieder weiter nach oben gerutscht. :pinch: )

    GhostBSD scheint ja eher Desktop-orientiert zu sein. Daher vielleicht mal einen Blick auf OpenBSD werfen? Ich bin damit seit Jahren sehr glücklich und habe es hier auf allen Servern laufen, da ich aktuell nichts nutze, wofür ich Linux bräuchte. Ich mag an OpenBSD vor allem den minimalistischen Ansatz und die Tatsache, daß das Basissystem inkl. Kernel komplett von denselben Leuten entwickelt wird (mit Ausnahme einiger Programme wie z. B. Unbound). Aus dem OpenBSD-Projekt stammen z. B. auch OpenSSH und tmux.

    OpenBSD wirkt auf mich viel übersichtlicher und aufgeräumter als Linux, wobei das je nach Distribution möglicherweise auch unterschiedlich ist und vielleicht auch daran liegt, daß ich mich mit Linux nicht so gut auskenne. :) Ich will hier auch gar keine große Diskussion dazu lostreten. ;)

    Hier aber noch zwei Beispiele dafür, was ich mit "minimalistisch" und "übersichtlicher" meine:

    vi vs. vim

    OpenBSD kommt mit vi daher - zum Bearbeiten von z. B. Konfigurationsdateien auf Servern vollkommen ausreichend:

    Code
    obsd$ ls -lh /usr/bin/vi*
    -r-xr-xr-x  3 root  bin   352K Oct 12  2025 /usr/bin/vi
    -r-xr-xr-x  3 root  bin   352K Oct 12  2025 /usr/bin/view
    -r-xr-xr-x  1 root  bin   8.3K Oct 12  2025 /usr/bin/vis


    Bei Debian wird vim installiert:

    mount

    Die Ausgabe des mount-Befehls von OpenBSD:


    So sieht's bei Debian aus:


    Ich kann Dir da nicht weiterhelfen, aber es sollte sich ja leicht per Web-Suche oder KI rausfinden lassen, wie Du die IP-Adresse und das Gateway konfigurieren kannst.

    Um die Änderungen vorzunehmen, musst Du Dich über die Console im SCP auf dem Server einloggen. Aber das weißt Du ja vermutlich. Nach den Änderungen solltest Du rebooten, um zu prüfen, ob die Anpassungen einen Neustart überstehen.

    Außerdem gilt es noch, die Firewall im SCP zu konfigurieren.

    Ich habe bei meinen Servern für alle eingehenden und ausgehenden Verbindungen, die ich erlauben möchte, Regeln definiert, wodurch die impliziten Regeln am Ende beide automatisch auf "DROP ANY" gesetzt wurden. Daher sollte man eigene Regeln für "DROP ANY" (direkt) davor nicht benötigen - kann man aber natürlich zusätzlich machen.

    Wie es jedoch aussieht ändern sich die unveränderlichen Parameter von selbst, so das man nicht sicher sein kein ob die firewall nun wie ein Scheunentor offen steht oder nicht.

    Kannst Du das näher beschreiben? Hattest Du es schon einmal, daß in einem Regelwerk wie in Deinem zweiten Screenshot, die implizte DROP-Regel ohne etwas am Regelwerk zu ändern, auf "ALLOW" gegangen ist? Bei mir stehen sie überall wie gehabt auf "DROP".

    Habe ich gerade auf der copy.fail-Seite gelesen. Da kommt also anscheinend noch mehr…

    Zitat

    Copy Fail was surfaced by Xint Code about an hour of scan time against the Linux crypto/ subsystem. …

    The same scan also surfaced other high-severity bugs, still in coordinated disclosure.

    die impliziten Regeln, die ja eigentlich auf "DROP ALL" stehen

    Beziehst Du das auf Dein eigenes Setup? Weil standardmäßig stehen die impliziten Regeln auf „ALLOW ANY“ und werden automatisch auf „DROP ANY“ gesetzt, sobald man eine eigene Regel für die entsprechende Richtung definiert.


    Deine beiden DROP ICMP-Regeln im zweiten Screenshot dürften übrigens nicht greifen, weil der Traffic weiter oben schon akzeptiert wird und dadurch keine weiteren Regeln betrachtet werden.

    Hast Du schon einmal Snapshots gelöscht

    Tatsächlich habe ich vor ein paar Tagen das erste Mal überhaupt einen Snapshot erstellt und hatte mich daher noch nie damit befasst. Den habe ich jetzt gelöscht und die Anzeige des belegten Speichers hat sich nicht geändert. Es erscheint auch die Meldung, daß eine Speicheroptimierung notwendig ist (bei belegten 3GB von 30GB...?).
    Ich hatte in meiner naiven Vorstellung angenommen, daß bei einem Snapshot eine Datei erstellt wird, die irgendwo anders getrennt vom Server abgelegt wird und daher einfach nur gelöscht werden müsste, um den Platz wieder freizugeben. Silly me! :D

    Die Empfehlung lautet ja, Snapshots zu entfernen, wenn diese nicht mehr benötigt werden. Netcup kann aber ja nicht wissen, ob der Kunde sie noch benötigt oder nicht.

    Es besteht die Möglichkeit, Snapshots über die REST-API zu löschen. So könnte man sich also selbst ein Skript schreiben, welches Snapshots automatisch nach einer bestimmten Zeit löscht.

    Die API-Doku gibt es im SCP und auch hier: https://www.netcup.com/en/helpcenter/…trolpanel/api#/

    (Die Anleitung für die Authentifizierung findet sich aber anscheinend nur im SCP.)