Beiträge von terence

    Statt einzelner IPv6-Adressen würde ich einer VM gerne ein (oder ggf. auch mehrere) IPv6-Präfix(e) zuweisen können, so daß die VM beliebig viele Adressen verwenden kann. Und zwar so, daß die VM diese auch selbst erzeugen kann (kein NAT). Bei einem VPS hat man ja auch ein /64 zur freien Verfügung.

    Idealerweise würde der Organization ein Präfix (z. B. /48) zugeordnet werden können (oder auch mehrere), welches dann auf die Unterstrukturen (Realms, Netzworks, VMs) flexibel heruntergebrochen werden kann (so daß man auch die Präfixlängen der einzelnen Ebenen selbst bestimmen kann).

    Die aktuelle Implementierung behandelt IPv6 genauso wie IPv4 auf Einzeladressebene mit NAT, wodurch das volle Potential von IPv6 nicht genutzt werden kann. Hinzukommt, daß die Adressen vom System vorgegeben werden. Anwendungsfälle, wie ich sie auf einem VPS realisieren kann, sind hier nicht möglich. Zum Beispiel:

    • Generierung temporärer Adressen für ausgehende Verbindungen (ähnlich wie bei SLAAC)
    • Verwendung einer dedizierten, zufallsgenerierten Adresse, die ausschließlich für SSH verwendet wird (security by obscurity)
    • Rotierende Adressen für SSH
    • Verwendung unterschiedlicher Adressen für verschiedene Dienste (mit demselben Port)
    • Zuweisung "schöner" Adressen wie z. B. 2001:db8:4711::f00

    Präfixe vereinfachen sicher auch Firewall-Konfigurationen (z. B. könnte das Produktionsnetz eines Unternehmens eingehende Verbindungen eines eos-Testnetzwerks blockieren und/oder umgekehrt).

    Die Möglichkeit zur Verwendung eigener Präfixe wäre für manche Unternehmen sicher auch interessant/wichtig.

    Eine neu erstellte IPv6-Adresse erhält offensichtlich die nächste freie Nummer, d. h. die Adressen werden sequentiell hochgezählt. Dadurch wird es trivial, das Netzwerk zu scannen. Neue Adressen sollten daher nach dem Zufallsprinzip generiert werden.

    Siehe dazu auch https://hoggnet.com/blogs/news/lar…nce-part-1-of-2

    Außerdem scheint es so zu sein, daß dasselbe Präfix auch für andere Kunden verwendet wird, da immer wieder Lücken zwischen den eigenen Adressen vorhanden sind. Pingt man diese benachbarte Adressen an, so antworten einige davon. Landet das Präfix auf einer Blockliste, sind also ggf. gleich alle diese Kunden beeinträchtigt. Jeder Organization sollte daher ein eigenes Präfix zugewiesen werden (welches dann auf Realms, Networks und VMs heruntergebrochen werden kann). Siehe dazu auch [eos] IPv6-Präfixe

    In der aktuellen Preview fallen (imaginäre) Kosten für jede IPv6-Adresse an.
    Ist das nur in der Testphase so und wird da nachher 0 EUR stehen? Jeden (noch so kleinen) Beitrag >0 würde ich als Abzocke empfinden, da ein einziges /64-Subnetz ja schon unaussprechlich viele Adressen enthält.
    Bei zwei Mitbewerbern, bei denen ich kurz geschaut habe, sind IPv6-Präfixe(!) kostenlos. Daher wäre es auch ein Wettbewerbsnachteil, wenn bei eos Kosten dafür anfallen würden.

    Und statt einzelner IP-Adressen würde ich mir (kostenlose) IPv6-Präfixe wünschen - aber das ist wohl Thema für einen separaten Beitrag, da primär technischer Natur. -> [eos] IPv6-Präfixe

    In der Doku ist auf der Terraform-Seite ein falscher Minimum-Wert im Kommentar angegeben.
    https://docs.eoscloud.io/platform/tooling/terraform-provider-eoscloud-userguide/

    Code
    resource "eoscloud_volume" "data" {
      block_id = local.block_id
      name     = "web-data"
      capacity = 10000 # MB (10 GB), minimum 10000
    }


    In der API-Dokumentation steht capacity: integer min: 0 max: 2147483647

    Das ist offensichtlich auch falsch. Als ich versucht habe, ein Volume mit 500 MB anzulegen, stand in der Fehlermeldung, daß 1000 das Minimum ist.

    Ich habe mit Terraform/OpenTofu zwei VMs erstellt, von denen eine nicht läuft (die Debian-VM).

    eoscloud_vm.alpine: Creation complete after 16s [id=019fe5a9-6035-7642-b9f5-1f0b493e21ce]
    eoscloud_vm.debian: Creation complete after 16s [id=019fe5a9-6042-76df-a716-62c549956bea]

    Fehlermeldungen habe ich keine erhalten. Als ich das Skript gestern ausgeführt habe, funktionierten beide VMs (bis auf die IPv6-Konnektivität, aber das ist ein anderes Thema).

    In der UI wird für die Debian-VM bei CPU- und Speichernutzung 0% angezeigt. Die Console lässt sich nicht öffnen bzw. zeigt einen Fehler an, daß keine Verbindung zur VM hergestellt werden kann.

    broken-vm.png

    Die IPv6-Adresse mit der 019fe5a9-602f-7741-8a0a-5d391d1dfe42 wurde offenbar auch nicht erstellt, obwohl OpenTofu eine Gutmeldung ausgegeben hat. Nachfolgend die komplette Ausgabe. Vielleicht wird die IP-Adresse in der Web-UI auch nur nicht angezeigt?

    Der Datentyp von ip_family ist Integer. Ich habe mal irgendwo die Regel aufgeschnappt, daß man Integer/Float nur für Werte verwenden sollte, mit denen gerechnet werden muß und sonst besser String genommen wird. Da mit der Adressfamilie eher nicht gerechnet wird, wäre String hier also ggf. besser. Vielleicht wird es ja auch mal sowas wie "10++" geben.


    Im einigen Beispielen auf https://api.eoscloud.io/v1/compute.html steht übrigens "ip_family": -2147483648