Posts by querschlaeger

    Hallo,


    ich habe soeben einen kleinen Root-Server bestellt (RS 1000 G7), welchen ich exakt einen Monat benötige (als "Zwischenstopp bei einem anderen Serverumzug"). Vertragslaufzeit von einem Monat ist also perfekt. Gerade ist die Mail gekommen, dass der Server bereit ist und als ich ihn über das CCP wieder kündigen wollte, musste ich folgenden lesen:


    Kosten / Monat (individuell vereinbart): 8.99 € (enthält MwSt. aus DE wenn erforderlich)
    Kosten / Monat (regulär): 8.99 € (inkl. in DE geltender MwSt.)
    Mindestvertragslaufzeit: 1 Monate
    Abrechnungsperiode: alle 1 Monate im voraus
    Kosten / Laufzeit (regulär): 8.99 € (inkl. in DE geltender MwSt.)
    Produkt erstellt am: 29.07.2016
    Kündigungsfrist: mindestens 31 Tage vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit
    Möglicher Kündigungstermin: 28.09.2016


    Sorry, aber dann stimmt die Mindestvertragslaufzeit von einem Monat aber nicht! Das sind nämlich 2 Monate und so hätte ich ihn nicht bestellt...

    Ja, Linux. Aber da steht nicht ob es zwingend eine GUI hat oder auch auf der Konsole läuft.


    Noch einfacher: Der TO könnte es auch auf seinem Rechner daheim laufen lassen. OpenVPN-Server drauf oder (falls möglich) VPN-Server im Router aktivieren (z.B. FritzBox) und dann per Remote Desktop zugreifen. Ich sehe hier echt keinen Sinn einen (v)Server vorzuschlagen.

    Ganz ehrlich: Ich glaube für dich kommt ein Windows-Hosting-Angebot eher in Frage. Gibt es bereits für ein paar Euro im Monat und da ist Windows (inkl Lizenz) schon vorinstalliert dabei. Dann kommst du nach der Einrichtung direkt mit der Remotedesktopverbindung von deinem Rechner auf den Server.


    Oh, ich dachte immer das steht "nur" für Mindestverfügbarkeit im Sinne von uptime unabhängig von der Datensicherheit. Aber im Prinzip ist es auch egal, ob die Wahrscheinlichkeit eines Datenverlustes nun 0,1%, 1%, 50% oder 97,542% von heute auf morgen entspricht. Alles würde mich ohne eigenes Backup nicht ruhig schlafen lassen. ;)

    Trotzdem rechnte man natürlich "nicht wirklich" damit dass man die eigenen Backups braucht und geht davon aus dass die Daten bei euch schon sicher sind :-)


    Die Verfügbarkeit von 99,9% wird dir aber nicht auf die Daten gegeben, sondern nur auf eine VM mit den Leistungsdaten, die du gebucht hast. Streng genommen, könnte deine VM crashen und unwiderruflich verloren gehen. Dann kann netcup schnell eine leere neue erstellen (kann ja auch auf einen anderem Host sein), deine IP dorthin lenken und das alles innerhalb der Verfügbarkeit von 99,9%. Der Inhalt der VM ist weg, aber trotzdem hätte netcup sein Leistungsversprechen gehalten.

    Ja, das geht mit Clonezilla. Einfach beide Systeme mit der Clonezilla-ISO (ich nehme immer stable mit Debian-Basis: Clonezilla download) starten. Beim Quellsystem Start_Clonezilla > device-device > Beginner > disk_to_remote_disk > PLATTE AUSWÄHLEN > Überspringe Überprüfung/Reparatur des Dateisystems wählen (irgendwann dazwischen wirst du noch nach dem Netzwerk gefragt, nimm einfach DHCP).


    Beim Zielsystem nicht den Assistenten starten, sondern die Kommandozeile und die Befehle eingeben, welche das Quellsystem angibt. Sollte so in der Art sein:


    sudo su -
    ocs-live-netcfg
    ocs-onthefly -s XXX.XXX.XXX.XXX -t vda


    (XXX... steht für die IP des Quellsystems und vda für das lokale Laufwerk im Zielsystem)


    Dann Neustarten und das Zielsystem ist geklont.


    Auch wenn der Balken sich manchmal nicht bewegt: Abwarten; es funktionierte bei mir immer reibungslos.


    Früher waren mal die ganzen Infos, auf der Produktseite: netcup.de - Produktdetails - ich hätte auch nichts dagegen, dies wieder so fortzuführen (die Übersicht mit den Details kann ja trotzdem bestehen bleiben).

    Zum Vergleich:



    hdparm -tT --direct /dev/vda


    Code
    1. /dev/vda:
    2. Timing O_DIRECT cached reads: 2000 MB in 2.00 seconds = 997.75 MB/sec
    3. Timing O_DIRECT disk reads: 198 MB in 3.00 seconds = 65.96 MB/sec


    hdparm -tT /dev/vda


    Code
    1. /dev/vda:
    2. Timing cached reads: 20220 MB in 2.00 seconds = 10124.48 MB/sec
    3. Timing buffered disk reads: 554 MB in 3.00 seconds = 184.38 MB/sec

    Solche derartigen Ausfälle, dass man nur in die Nähe der 99,6% kommt, habe ich hier als Kunde noch nie erlebt. Daher ist für mich die Angabe von 99,9% oder 99,6% relativ egal und ich sehe hier bei dem Punkt keine Leistungsverbesserung - selbst schuld, wenn ihr so selten Ausfälle habt und die Kunden an dieses Niveau gewöhnt. :D

    Es soll ja tatsächlich eine leistungsfähigere CPU (samt drumrum) drinstecken.


    Ich habe leider noch keine Single Core Benchmark für den E5-2680 v4 gefunden, aber der ältere E5-2660 v3 in den G6 netcup Root-Servern taktet mit 200 MHz mehr. Ein Multicorebenchmark ist hier ja relativ sinnfrei, da man bei beiden ja nur 2 Kerne bekommt (der v4 hat 2 Kerne mehr und könnte daher auch bei allgemeinen Benchmarkwerten wie z.B. von cpubenchmark.net höher liegen).


    Aber daran will ich mich auch nicht festhalten. In meiner Umgebung wird nicht ständig an der load-Grenze gekratzt. :) IMO sind beide Server für ihre Zeit der Produktion/Verwendung sicher preislich und leistungsmäßig ähnlich aufgestellt.


    Daher finde ich 4 EUR mehr für nur 2 GB RAM plus die Leistungsverschlechterung mit der SSD eine zu hohe Preissteigerung.

    Root-Server M SSD v6 vs. RS 2000 SSD G7


    Hm, 2 GB mehr RAM, aber nur noch halb so großer Festspeicher. Und das für 4 EUR zusätzlich... Ist der RAM wirklich so teuer, das nicht einmal ein sehr viel kleiner SSD-Speicher den Preis kompensieren kann?!
    (CPU lasse ich jetzt mal außen vor, neuere Server haben halt neuere Generationen an Hardware, aber die sollten dann im jeweils gleichen Preisrahmen für ihre Zeit liegen)