Beiträge von KB19

    Ich habe nun Test-VMs für Windows XP (x86/x64), Windows 7/10/11 (x64), macOS 10.14/11/12 (x64) und diverse weitere (Linux) Systeme. :saint:

    meme.jpg

    Ein paar Anmerkungen zu macOS:

    • Nicholas Sherlock hat für Proxmox wirklich alles pipifein zusammengefasst!
    • OpenCore ist ein toller Bootloader für eine Hackintosh VM. (Clover macht leider mehr Probleme.)
    • Bei macOS 12 (Monterey) braucht man für eine Kepler GPU (GT 730) zwingend OpenCore Legacy Patcher.
    • macOS 13 (Ventura) wird vorläufig nichts, da meine CPU kein AVX/AVX2 unterstützt. (Kann man das mit QEMU emulieren?)

    Ich bin euch auch noch eine kurze Rückmeldung zu Windows XP schuldig:

    • LegacyUpdate.net funktioniert prächtig. Sollte man dem Projekt nicht vertrauen, ist es trotzdem eine gute Quelle, um KB-Nummern zu finden.
    • Die telefonische Aktivierung funktioniert sogar im Jahr 2023 noch problemlos. Die Online-Aktivierung mittels LegacyUpdate.net habe ich nicht getestet.
    • WSUS Offline Update (v9.2.x) funktioniert offenbar teilweise, solange man keine .NET Updates herunterladen möchte. Man muss aber das enthaltene wget mit einem neueren Binary ersetzen, weil die alte Version ansonsten nicht mit den Umleitungen auf HTTPS-URLs klar kommt. ("Unsupported scheme")
    • Das WinFuture Update Pack ist für x86 ein sehr guter Startpunkt, weil nachher nur noch wenige Dateien fehlen. Man sollte vorher aber unbedingt das SP für .NET 2.0/3.0/3.5 sowie (falls man es braucht) das .NET Framework 4.0 installieren!
    • Für x64 habe ich mir die notwendigen Updates teilweise händisch zusammengesucht und alles mit einem Batch-Script selbst automatisiert. (/quiet /norestart sind ganz super für Updates!)
    • Bei x64 kann man angeblich einige Updates aus der Server-Edition problemlos installieren, die zwischen 2014 und 2015 erschienen sind. Eine Übersicht gibt es hier, ich hab's jedoch noch nicht getestet.
    • Über CSA ("Custom Support Agreement") gab es noch ein paar weitere Updates nach dem EOL von Windows XP. Einige davon sind im Microsoft Update-Katalog sichtbar, diese habe ich aber noch nicht vollständig getestet. Es gibt z.B. hier eine nette Übersicht.
    • Die paar inoffiziellen Updates von Windows XP Embedded bzw. POSReady 2009 habe ich nicht getestet. Dort gab es bekanntlich mit einem Trick indirekt bis 2019 einige Updates.
    • Den Windows XP Mode kann man übrigens tatsächlich eigenständig in einer (KVM) VM starten, in VirtualBox sogar ohne Treiberanpassungen. Ich habe diesen Test aber relativ rasch beendet, weil dort offenbar so viele Sonderlösungen integriert sind, dass es (mir) keinen Spaß macht, das alles zu bereinigen, bis es wirklich sauber läuft.

    Ergänzender Hinweis für das .NET Framework 4: Es gibt einen nervenden Bug (Boot-/Logindelay), bei dem alles für 70-90 Sekunden verzögert ist. Beheben kann man das durch ein einmaliges executeQueuedItems :)

    • bei x86 und x64: %SystemRoot%\Microsoft.NET\Framework\v4.0.30319\ngen.exe eqi
    • zusätzlich bei x64: %SystemRoot%\Microsoft.NET\Framework64\v4.0.30319\ngen.exe eqi

    (Quelle: Diverse Threads im Forum von msfn.org)


    Ich habe nun eine 5-6 GiB große ISO-Datei (und natürlich eine Kopie am NAS) mit diversen Service Packs und Updates inkl. einigen Batch-Scripts für so ziemlich jedes Szenario von x86 (DE/EN) und x64 (EN) was Windows XP Home sowie Professional als Offline-Neuinstallation angeht. Zusätzlich eine übervolle interne Wikiseite, die ich noch ein wenig aufräumen und schöner strukturieren muss. Es ist interessant, wie viele Dateien man tatsächlich noch (offiziell!) auf den Microsoft-Servern findet. Wenn man ein wenig im Internet recherchiert, findet man außerdem diverse verschollene Direktlinks. Zur Not hilft natürlich auch die Wayback Machine weiter, wenn irgendwas bereits vor Jahren gelöscht wurde. Das gilt mittlerweile sogar für diverse ISO-Dateien, wenn man eine bestimmte Windows CD nicht (mehr) besitzt. *hust*

    Ich bin mit diesen ganzen Spielereien noch lange nicht fertig und es läuft auch nicht alles 100% perfekt, aber es ist äußerst interessant, damit in VMs zu experimentieren. Eine echte Grafikkarte in der VM ist ein nettes Gimmick, vor allem da man so sogar WinXP wieder flüssig zu sehen bekommt. VirtualBox hat für diese alten Betriebssysteme nämlich vor einiger Zeit die 3D-Unterstützung gekappt, da ist so etwas eine nette Alternative. Bei meinem nächsten PC werde ich auf jeden Fall darauf achten, dass er genügend leistungsfähige CPU-Kerne hat und man PCIe-Karten durchreichen kann. Für erste Gehversuche (das sind keine produktiv genutzten VMs) reicht mir das aber erst einmal, dafür ist das günstig erstandene Reserve-Mainboard für den Homeserver mehr als ausreichend. Die neue 1TB SSD war übrigens eine gute Investition, sie ist schon mehr als halb voll. ^^

    Beim Aufruf der Webseite wird mir ein Zertifikatsfehler angezeigt.

    Tritt das Problem nur mit IPv4 oder auch über IPv6 auf? Testen kann man das z.B. mit curl und -4 bzw. -6 oder mit einem Onlinetest wie z.B. von Qualys.

    Es gab im Forum nämlich schon ein paar mal Schilderungen einer fehlerhaften Webserverkonfiguration, wo IPv4 und IPv6 unterschiedlich reagiert haben.

    In der Subdomain wird mir der Zugriff von http immer automatisch auf https umgeleitet, obwohl so eine Umleitung nicht Standard ist und ich auch keine eingestellt habe.

    Eventuell ist ein HSTS-Header vorhanden? Das solltest Du mit den Entwicklertools des Browsers sehen, ob die Umleitung wirklich serverseitig erfolgt.

    Es gibt keine .htaccess die mir irgendetwas verstellen würde.

    Auch nicht in irgendeinem übergeordneten Ordner? .htaccess-Dateien werden bekanntlich innerhalb des kompletten Pfads gesucht und abgearbeitet, auch oberhalb des Dokumentenstamms!

    Ich habe noch gar keine Erfahrungen mit VPS und bin daher für jeden Hinweis dankbar.

    Die grundlegende Frage ist dann eher: Weiß Du wie man ein Linuxsystem (über SSH ohne GUI!) administriert und absichert?

    Du kannst auf einem VPS oder RS prinzipiell installieren und konfigurieren, was Du willst. Solange die Software keine speziellen CPU-Flags wie z.B. VMX/SVM benötigt und mit KVM lauffähig ist, sind Dir dabei keine Grenzen gesetzt. Du bist aber selbst für alles verantwortlich, was mit oder durch Deinen Server passiert!

    Sorry, ich muss das mal hier her ziehen: Finde ich irgendwie lustig, dass man beim Aufruf des FQDN auch kein Impressum findet…

    curl: (7) Failed to connect to mailout12.t-online.de port 80: Connection refused

    curl: (7) Failed to connect to mailout12.t-online.de port 443: Connection refused

    Ich hoffe die blocken sich selbst :S

    (Klar könnte man jetzt argumentieren, dass die Domain selbst eines hat. Aber würde das denen bei anderen Servern reichen?)

    Im Whois einer eigenen Domain ist die eigene Adresse auch hinterlegt, von daher...

    Hinterlegt heißt noch lange nicht öffentlich für jeden einsehbar. Oder hast Du die letzten fünf Jahre verschlafen? :)

    Wichtig war dabei, dass ein Impressum mit ladungsfähiger Anschrift vorhanden war.

    Ich frage mich nach wie vor, wie die das bei ausländischen Anbietern (außerhalb der EU) machen. Die haben oftmals auf Firmenwebsites nicht einmal ansatzweise irgendwas, was einem Impressum auch nur ähnlich sieht. Und selbst wenn, wird z.B. die ladungsfähige US-Adresse dem "T" in Deutschland kaum weiterhelfen.

    btw: Manche meiner Mailserver haben nicht einmal einen Webserver, wozu auch? Und selbst wenn sie einen haben, reagieren sie auf den FQDN nur mit einem HTTP-Error.

    Soweit ich das sehe, geht es nur um den ISPConfig-Port 8080? Weil Port 443 liefert über IPv4 und IPv6 ein korrektes Zertifikat aus.

    Laut einer kurzen Internetsuche sollte mit diesem Befehl u.a. ein neues SSL-Zertifikat für den geänderten Hostnamen generiert werden: ispconfig_update.sh --force

    Vorher aber den Server einmal neustarten, falls Du das nach Änderung des Hostnamens in allen Dateien noch nicht gemacht hast!

    Moderatoren Der Footer im Newsletter wird noch immer als Phishinglink erkannt, durch die Protokollangabe im Text erst recht. ;)

    Code
    PHISHING(3.88)[netcup.de->netcup.news]
    
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    Landete dadurch erneut im Junkordner…

    Nochmals zurück zum Anfang: Hast Du zum Test den ganzen Konfigurationsordner von Filezilla (.config/filezilla) schon mal gelöscht oder umbenannt? Das ging aus den vorherigen Beiträgen nicht ganz hervor.

    Am Besten, wenn Filezilla gerade nicht läuft. Zur Not starte das System halt einmal neu und entferne dabei das Häkchen für die automatische Anwendungswiederherstellung: https://support.apple.com/de-at/HT204005

    Möglicherweise ist es lohnenswert, einen Mailserver bei Providern zu betreiben, welche IP-Adressen aus entsprechend großen Subnetzen vergeben, da es zu einem Blacklisting einer deutlich größeren Anzahl an Spammern bedarf.

    Nur weil der Provider z.B. ein /16 hat, heißt das noch lange nicht, dass z.B. Microsoft nicht trotzdem alles für /24 berechnet und auch blockt. 8o