Beiträge von KB19

    Einen Server, welcher ein mal täglich den Status von rund 800.000 Domains (Anzahl steigend) abruft, und deren Status überprüft (registrierbar, belegt, rgp, ...). Wie ich das realisiere weiß ich noch nicht zu 100%, aber es wird über PHP etc. laufen (müssen).

    Tipp: In einem ersten Durchlauf immer nur prüfen, ob z.B. ein NS-Record im DNS für die Domain existiert. Das filtert schon mal die meisten der vergebenen Domainnamen raus.

    Aber bitte installiere Dir dafür gleich einen lokalen Resolver wie z.B. Unbound. Sonst wird es schnell unschön :)

    Das grottenlangsam bezog sich vor allem darauf: Führe mal hunderte SQL-Queries oder Queries mit größeren Ergebnissen lokal (localhost!) und dann zum Vergleich über das Netzwerk auf einem anderen System aus. Jede Millisekunde an Latenz verschlechtert die Performance bei so etwas spürbar. Alleine schon, weil bei jedem Query erst einmal ewig gewartet werden muss, bis alles über das Netzwerk übertragen wurde. Selbst bei nur 20-30 zusätzlichen Millisekunden für die Datenpakete von Zuhause zum Server und wieder zurück, summiert sich das extrem.

    Kommt halt immer drauf an, was man genau macht. Je nach Szenario fällt das vielleicht nicht großartig ins Gewicht.

    Macht man ja lokal meist schon nicht, weil es die Datenbankzugriffe langsamer macht und - hier im Shared Webhosting vielleicht noch wichtiger - der Datenbankserver mehr arbeiten muss.

    Ich glaube die Verschlüsselung ist im Jahr 2023 kein wirklicher Ressourcenfaktor mehr, das merkt man kaum. Was definitiv langsamer wird, ist der Verbindungsaubau. Der dauert gerne mal 100 Millisekunden länger, wenn man SSL verwendet. Bei einer externen Verbindung außerhalb des RZ macht das aber auch keinen wirklichen Unterschied mehr, da ist sowieso alles grottenlangsam, je nachdem wie hoch die Latenz ist.

    Dennoch hast Du mit dem Rest Deines Beitrags natürlich vollkommen recht, dass eine lokale Installation immer vorzuziehen ist.

    Wieso bietet SIEVE diese "Send copy to"-Funktion (noch?) an […]

    Intern funktioniert es ja einwandfrei. Also z.B. innerhalb der gleichen Domain oder (je nach Konfiguration) innerhalb des gleichen Unternehmens/Netzwerks.

    Soweit ich das sehe könnte netcup das serverseitig auch konfigurieren: https://doc.dovecot.org/settings/pigeo…t_envelope_from

    Ich muss gestehen, dass ich diese Option selbst noch nie ausprobiert habe, weil auf meinen Mailservern mit Sieve nichts nach extern weitergeleitet wird.

    Und: Wie löst das dann Plesk, mit deren Weiterleitungsfunktion, die bei Netcup problemlos funktioniert? Hängt das "tiefer" als SIEVE im Maildaemon?

    Wie ich gerade über die Forensuche bemerkt habe, wird dort mittlerweile (entgegen meiner vorherigen Aussage) SRS eingesetzt. In diesem Fall werden die relevanten Daten direkt vom Mailserver umgeschrieben. Bei Sieve ist das standardmäßig nicht der Fall, kann aber konfiguriert werden. (Siehe vorheriger Absatz.)

    tab Afaik ist das Base64, ein Leerzeichen in der Mitte einfach raus zu filtern ist also nicht sehr sinnvoll. (So wird es aktuell wohl gemacht.)

    Dass der wild zusammen gewürfelte String dann kein gültiges Base64 mehr ist und von der Registry abgewiesen wird, wundert mich nicht.

    Hab's vor ca. zwei Stunden neu gespeichert, jetzt ist DNSSEC bei beiden Domains funktionsfähig :)

    War übrigens meine Schuld: Ich Trottel habe den Record 1:1 von deSEC kopiert, anstatt nur den öffentlichen Schlüsselteil ins große Formularfeld einzufügen. Ich dachte fälschlicherweise, dass das CCP sich den benötigten Teil eh selbst extrahiert. Man sollte halt lesen, mit was die Felder beschriftet sind und was nach dem Absenden drinnen steht. :S

    Warum das dann keine Fehlermeldung erzeugt, weiß ich nicht. Offenbar kommt es so ja auch nie bei der DENIC an. Wäre gut möglich, dass gestern aus diesem Grund die Nameserver nie übernommen wurden. Ich glaube da habe ich das genauso 1:1 eingefügt.

    Netcup kann im Moment mit DNS einfach nicht umgehen, bzw. ziemlich eingeschränkt.

    Meine zwei offenen Tickets rund um DNS (DNSSEC & rDNS) sind sicher auch nur ein blöder Zufall und spiegeln natürlich nicht die allgemeine Situation wieder :S

    Da ich zum ersten Mal externe NS im CCP eintrage: Theoretisch sollte ich doch einfach auf die netcup NS zurückwechseln und später erneut die von deSEC eintragen können, oder hängt das dann trotzdem? Ist wie gesagt nur eine Testdomain ohne Records, da macht es sowieso keinen Unterschied.

    EDIT: Nameserver nach einmal hin und her wechseln nochmals neu eingetragen, vorläufig ohne DNSSEC. Mal schauen, ob es morgen endlich bei der DENIC ankommt…

    Wie lange dauert das eigentlich normalerweise, bis externe Nameserver bei einer Domain aus dem CCP bei der DENIC landen? :/

    Vor mehr als 24h mit zwei (!) Testdomains ausprobiert und jetzt stehen noch immer die netcup NS drinnen und nicht die von deSEC. Hängt das wirklich gleich bei zwei Domains? Habe ich echt so viel Pech? :(