Für mich persönlich liegt die Grenze dort, wenn das Ding gar nicht mehr funktioniert. An vielen Geräten hänge ich einfach zu sehr... 
Ich habe kürzlich meinen Sony Vaio aus 2004 nochmals wiederbelebt: Pentium 4 mit 1 GB Ram
Der IDE-Controller kippt zufällig irgendwelche Bits, wenn man größere Dateien liest. Deshalb ist auf der internen HDD nur noch /boot, alles andere liegt auf einer externen USB-SSD im Akkufach. Sieht lustig aus, reicht für Chromium, Thunderbird und ein Terminal aber noch locker, wenn man gerade nichts anderes hat: https://twitter.com/c_schroetter/status/1114674932422782977
Letztes Jahr habe ich ein JVC Netbook aus 2005 wiederbelebt, das ich mal vor einigen Jahren vor der Entsorgung gerettet habe: 1 GB RAM und irgendeine 1 GHz CPU, die kaum Wärme abgibt.
SSD rein und das Ding ist für einfache Aufgaben wieder super zu gebrauchen. Dank 19V Akkupack sogar halbwegs mobil. Die ganze Geschichte: https://twitter.com/c_schroetter/status/1034205991426871296
Und vor wenigen Tagen bzw. Wochen habe ich endlich meinen Notebook aus 2009 wiederbelebt: Intel T6400 mit 8 GB Ram.
USB-Anschluss repariert, neuer Lüfter und SSD – das Ding darf leistungstechnisch wieder zum Alltagsgerät werden: https://twitter.com/c_schroetter/status/1115273155906605056
Und sonst? Hmm, ich verwende noch aktiv mehrere RPi v1, NAS aus 2010 und 2011, ... – ich sag's ja, ich trenne mich nur ungern von alter Hardware! Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel. 
Wenn Du für das Gerät noch Verwendung hast, es sowieso (fast) keinen Erlös am Gebrauchtmarkt bringt und aktuelle Software aufgespielt werden kann, dann verwende es! Man muss nicht immer auf den Stromverbrauch o.ä. achten, diese Geräte laufen eh nicht 24/7.