Beiträge von KB19

    Ich habe letzte Woche erstmals meine Spammails im Junkordner gesammelt und nicht gleich gelöscht. Das war gefühlt eine harmlose Woche… ?(

    Von 24.06.2019 00:00 bis 01.07.2019 00:00 kamen (alle Adressen einbezogen) insgesamt 37 Spammails durch, die zu 100% alle korrekt im Junkordner landeten. Wie viele Nachrichten so auffällig waren, dass sie von Rspamd sofort abgewiesen wurden, kann ich leider nicht genau beantworten. Ich schätze anhand der globalen Zahlen, dass es ungefähr 80-120 Nachrichten sind. Der überwiegende Teil dürfte aber sowieso schon von Postfix bzw. Postscreen abgewehrt worden sein, das sind sicherlich deutlich höhere Zahlen im 3-4 stelligen Bereich.

    Vorhin mit dem Fahrrad: Stopptafel mit mindestens 20 km/h ignorieren, direkt vor einem Streifenwagen… <X

    Mitten in der Nacht über den Lautsprecher etwas von der Polizei nachgerufen bekommen ist geil, das muss man auch erst einmal schaffen! :D

    Glücklicherweise blieb es bei einem kurzen und netten Gespräch. Die Deppaten haben's Glück, oder wie war das? 8)

    Da will man schnell die uralt Windows (7) Installation auf echtem Blech starten, wirft Windows Update an und was passiert dann? Lizenz plötzlich nicht mehr gültig! Nach einer schnellen Onlineaktivierung hatte er nichts mehr zu meckern. Sehr seltsam, das ist mir noch nie irgendwo passiert in knapp 15 Jahren Windoof. Aber vielleicht ist das ein neues Feature, seit sechs Jahren bin ich nicht mehr up-to-date, was bei Windows alles "normal" ist... :rolleyes:

    Das ist doch kein Grund. Die Daten liegen doch eh alle vor.

    Und was machst Du, wenn der Kunde zwischenzeitlich neue Server bestellt? Oder Systeme auf andere Nodes verschoben werden? Die Wahrscheinlichkeit, dass da etwas untergeht, ist wesentlich größer.

    Was ich sinnvoll finden würde: Anzeige von Wartungsfenstern und bekannten Ausfällen übersichtlich im CCP oder SCP. Das könnte ja auch die Statusseite erweitern. So kenne ich es durchaus von der Konkurrenz.

    wenn da auf einen Server was läuft, was etwas mehr als mikrige 5 Sekunden braucht,

    um sauber gestoppt zu werden, kann das durchaus sein, daß man da vorher etwas manuell beenden muss,

    weil der Reboot des Hosts evtl. zuwenig Zeit f. ein sauberes shutdown von genau solchen Diensten und damit dem gesamten vServer bietet

    Afaik hat ein Gast mindestens 1-2 Minuten Zeit, meistens sogar deutlich länger. Dass das ACPI-Signal bei den Massenreboots auf manchen Nodes früher einen Bug hatte, war halt leider Pech...

    Insofern braucht es meistens keine manuellen Eingriffe, außer das System kann z.B. nicht von alleine vollständig booten. (Stichwort Verschlüsselung)

    Vor allem kann man nicht sagen, dass netcup das Vorgehen bei Massen-Reboots nicht verbessert hat. Man braucht sich nur die Forenthreads aus 2018 durchlesen, da ist einiges passiert...

    Klar, Optimierungspotenzial gibt es immer. Aber eine Vorlaufzeit von einem Monat, ein klar kommuniziertes Zeitfenster, keine gleichzeitigen Reboots identischer Produkte und mittlerweile sogar Extrawürste (Nodewechsel) gegen Aufpreis, ist mehr, als man sich im unteren Preissegment erwarten würde.

    Ich hab eine Empfehlung gelesen, dass man ein halbes Jahr mit der Installation warten sollte - aber irgendwie glaube ich das nicht ganz.

    Das habe ich bisher nur bei Ubuntu gehört. Dort lässt der Updater (aus gutem Grund!) auch erst dann ein Update zu, wenn das erste Point-Release draußen ist.

    Bei Debian traue ich mir definitiv zu sagen, dass man Testing mindestens seit dem Freeze bedenkenlos einsetzen kann, wenn man weiß, wie man im Notfall auf Probleme und Sicherheitslücken selber reagieren kann. Sobald es Stable ist, sehe ich absolut keinen Grund dagegen.

    Ihr tut ja gerade, als sei der 3B+ jetzt plötzlich Schrott.

    Der ist doch für alles genau so wie bisher zu Brauchen.

    Naja, Schrott nicht, aber zurecht veraltet... :D

    Ich verwende trotzdem noch mehrere RPi v1, aber auch nur deshalb, weil das Kosten-/Nutzenverhältnis bei einem Upgrade aller Geräte nicht gut wäre.

    Zum Beispiel Meltdown und Spectre

    Wenn ich keine Bios Upates mehr bekomme, weil meine Hardware schon *ironie an* hoffnungslos veraltet ist (gekauft 2016) *ironie aus*, muss ich mit den Lücken dann leben?

    Nein, dafür gibt es Microcode-Pakete. Das ist, vereinfacht gesagt, ein binäres Paket, das zu Beginn nach dem Laden des Kernels in die CPU geladen wird und somit die interne Firmware zur Laufzeit ergänzt bzw. ersetzt. Das hält natürlich nur so lange, bis das System ausgeschaltet oder neugestartet wird. Für jede CPU gibt es diese Microcodes leider nicht, aber die meisten halbwegs aktuellen sollten abgedeckt sein. Unter Linux (Debian/Ubuntu) ist das alles im Paket intel-microcode enthalten. Einfach installieren und neu starten. Unter Windows sollte es über Windows Update herein gespült werden.

    Sorry, wenn ich dumm frage, aber: Wie sichere ich eigentlich Heim-PCs gegen diese Lücken ab? Was genau muss ich da patchen?

    Ich ziehe diese Diskussion mal hier her ;)

    Um welche Lücken geht es Dir? Die erwähnten Kernellücken im Idealfall durch ein Kernelupdate bzw. notfalls über eine iptables-Regel. Die CPU-Probleme kannst Du maximal mit CPU-Microcodes zur Laufzeit bei jedem Systemstart patchen. Im Idealfall stellt der Mainbordhersteller ein Update des Bios/UEFI bereit, wo diese Patches bereits integriert sind. Letzteres ist gerade bei älterer Hardware leider nicht die Regel und dauert oftmals mehrere Monate.

    Wenn man auf einem alten i386 Gerät von Xubuntu (16.04) zu Debian (10) wechseln möchte, merkt man erst, wie viel Aufwand einem Ubuntu abnimmt. Das minimalistische Konzept von Debian ist ja recht nett, aber mit GUI kann es schnell zum Horrortrip werden, wenn man jede Kleinigkeit erst installieren und konfigurieren muss...