Ist es bei mind. 64 GB Speicherplatz wirklich relevant, ob eine App 20 MB oder 120 MB groß ist? […] In manchen Bereichen wird es meiner Meinung nach mit dem Ressourcen sparen etwas übertrieben.
Ehrlich gesagt finde ich nicht, dass es egal ist. Sorry, ich hole jetzt ein wenig weiter aus... ![]()
Die Realität ist doch, dass man auf jegliche Optimierungen oder Überlegungen heute meistens verzichtet, weil es eh egal ist. Die Geräte (Client/Server/usw.) sind so leistungsfähig, dass es Entwicklern mittlerweile völlig egal ist, ob hier ein paar MB am Speichermedium verschwendet werden, dort ein paar GB unnötig übertragen werden oder mal zig MB Arbeitsspeicher zu viel belegt werden und bleiben.
Und warum? Eventuell weil mehr Ressourcen oftmals so günstig zu bekommen sind, dass alles andere "teurer" wäre.
Um wieder zum Thema Apps zurückzukommen: Ich persönlich sehe keinen Grund, dass total einfache Apps viel MB verbrauchen. Bei vielen Apps frage ich mich dann schon: Wofür? Da gibt es keine grafischen Gimmicks, die sind teilweise vergleichsweise potthässlich. Manchmal werden da schöne Anfängerfehler gemacht, die eine Größe völlig unnötig in die Höhe treiben. Und manchmal sind dann Schmankerl enthalten, die mit der eigentlichen Funktion der App nichts zu tun haben, wenn Du versteht, was ich meine. ![]()
Wenn ich die Wahl habe, ob ich Speicherplatz für OS/Apps oder meine persönlichen "Nutzdaten" zahle, dann lieber für Letzteres. Da habe ich wenigstens einen Mehrwert davon. Den Luxus, dass meine Geräte 90% freien Speicherplatz haben, kann ich bzw. will ich mir auch gar nicht leisten. Ich kratze oftmals sehr an Speicherplatzlimits, vor allem bei Mobilgeräten. Das mag bei Anderen anders sein.
Spamordner sind für mich eine ähnliche Plage wie das berüchtigte MS-Blackhole ®
Deine Überlegungen sind nicht so verkehrt. Lustigerweise sehe ich persönlich Mails im Spamordner aber oftmals schneller, als im Posteingang oder anderen Subordnern, wo sie mittels Sieve einsortiert werden. ![]()