Beiträge von KB19

    Normalerweise ist es eigentlich sehr einfach: Partition vergrößern, Partitionstabelle neu einlesen lassen und Dateisystem vergrößern. Das funktioniert in der Regel sogar "online", völlig ohne Recoverymodus oder Downtime. Liegt ein LVM dazwischen, muss das halt auch noch angepasst werden.

    Wenn man damit aber wenig Erfahrung hat oder auf irgendwelche unklaren Sonderfälle stößt, geht es mit GParted oftmals schneller und bequemer. Ist ja zum Glück bei einem virtuellen System relativ leicht möglich, dass man eine CD/DVD bootet :)

    Also Datenbankserver überlastet oder die Netzwerkverbindung zum Datenbankserver zu langsam/überlastet.

    Oder theoretisch schlecht geschriebene SQL-Queries. Nur weil es sich um eine Mainstream-Applikation handelt, heißt das noch lange nicht, dass die perfekt optimiert ist. Vor allem Addons/Plugins sind da schnell Ressourcenfresser und sorgen für Slow Queries.

    (Das soll nicht heißen, dass der DB-Server kein Flaschenhals ist! Aber es muss nicht zwangsläufig die Schuld des Servers sein.)

    12-13 Tage (!) später ist die Datenbank endlich gefüllt.

    Für V5 der "Have I Been Pwned" Passwort-Hashes-Datenbank habe ich mein Quick & Dirty Import-Script von damals ein wenig angepasst…

    Spoiler anzeigen

    Ein abgebrochener Importvorgang kann nun durch Angabe der zu überspringenden Zeilen als erstes Argument fortgesetzt werden. Das Ding läuft nun deutlich schneller, da nur alle 100k Zeilen ein COMMIT erfolgt. Normalerweise schafft der Import nur ca. 1k Zeilen pro Sekunde, jetzt sind es auf dem gleichen System ca. 6k Zeilen pro Sekunde. Mit dem netten Nebeneffekt, dass die I/O-Last beim Import deutlich gesunken ist, obwohl bereits ein Index existiert! (Nur 20-30 IOPS anstatt über 2k.)

    Bash
    nice -n 19 ionice -c 3 insert.php 1358000 | tee -a v5.log
    # 6336000 lines (0.260/22.790 GB)

    (Der zusätzliche MariaDB-Server läuft temporär ebenfalls mit diesen [io]nice Werten.)

    Kenne mich nicht so gut mit Linux aus.

    […]

    Debian 4.9.2-10+deb8u2

    […]

    Habe an dem Ding nichts geändert, also nichts formatiert oder neuinstalliert.

    Dann wirst Du früher oder später ein ernsthaftes Problem haben :!:

    Da läuft offenbar ein Debian Jessie, wahrscheinlich mit dem Standard-Froxlor-Image. Das bekommt jetzt schon nur noch eingeschränkte Sicherheitsaktualisierungen über LTS und in wenigen Wochen gar keine mehr. Das Ding ist als Basis denkbar schlecht für Dein Vorhaben geeignet und wird früher oder später offen wie ein Scheunentor stehen. Bitte bedenke, dass Du als Administrator des Servers für alles haftet, wofür er missbraucht wird! Du bist für die Absicherung des Servers alleine verantwortlich.

    Prinzipiell bin ich aber durchaus der Meinung, dass man die korrekte Absicherung und Updates eines Linux-Servers, wenn man ihn nur als Gateway für solche Zwecke nutzen möchte, ohne weitreichendes Wissen schaffen kann. Dafür solltest Du aber unbedingt den Server mit einem minimalen Image neu installieren, z.B. mit Debian Buster – ohne Extras wie Froxlor oder dergleichen: https://www.netcup-wiki.de/wiki/Server_Co…fizielle_Images

    (Bei einer Neuinstallation gehen selbstverständlich alle vorhandenen Daten verloren.)

    Ist es möglich mittels dieses Sieveservers Plusadressen umzusetzen?

    Kannst Du E-Mails an solche Adressen bisher empfangen? Falls ja, ist die Filterung mittels Sieve normalerweise kein Problem. Wenn es jedoch schon am Empfang scheitert, kann Sieve auch nichts ändern.

    Kritisch wird es erst, wenn das Mailvolumen bei der Beschwerdestelle so groß wird, dass man eine Beschwerdestelle für die Beschwerdestelle braucht. :D

    (SCNR; ich habe die Beschwerdestelle noch nie in Anspruch genommen)

    Du versuchte also von einem externen Client, über den VPS auf den OpenVPN-Server am NAS zuzugreifen? Habe ich das soweit richtig verstanden?

    Kannst Du den TCP-Port 1194 der IPv6-Adresse vom VPS aus überhaupt erreichen? Teste das mal mit Netcat oder Telnet.

    Muss ich den Port noch irgendwie freigeben? Gibt es auf meinem vServer eine Firewall?

    Möglich, ist Dein System bzw. Deine Konfiguration. Da Du uns nicht einmal sagst, welches Betriebssystem oder Version darauf läuft, kann man nur schwer weitere Tipps geben. ;)

    Und was muss ich beim OpenVPN-Client als Username und Passwort eingeben?

    Auch das weißt nur Du, was Du beim OpenVPN-Server am NAS konfiguriert hast.

    Das geht aber auch ohne Android 5/6 auszusperren:

    Nichts gegen Dich oder Deine Konfiguration, aber das wundert mich jetzt etwas, dass man damit 100% bekommt. Wenn mehrere Cipher unterstützt werden, die SSL Labs selbst als WEAK kennzeichnet… ?(

    Interessanterweise kann man sogar leicht Android 5/6 aussperren, obwohl Android 4.4 noch zugreifen kann. (Damit erreicht man dann aber logischerweise auch keine 100%.)

    Ich weiß nicht, wie es bei Plesk standardmäßig unter der Haube gehandhabt wird, aber bei Debian (das im Webhosting zum Einsatz kommt) werden dateibasierte Sessions im Standardordner normalerweise durch einen Cronjob gelöscht. Dieser Cronjob greift auf die systemweite Standard-php.ini zurück und weiß nicht, wie hoch Du diesen Wert gesetzt hast.

    Was Du versuchen könntest: Lass den session.save_path auf einen Ordner innerhalb Deines Webspaces zeigen. Dieser sollte natürlich nicht über HTTP erreichbar bzw. geschützt sein!

    Bei einem anderen Speicherort musst Du Dich aber selbst um die Bereinigung alter Sessiondateien kümmern. Ich habe damit noch keine Erfahrung gesammelt, aber die Konfigurationsoptionen session.gc_* sehen ganz vielversprechend aus. Notfalls tut es sicher auch ein Shellscript mit find als Cronjob.

    Wenn etwas unklar ist, einfach nachfragen… :)

    Ich sollte mich endlich mal in das neue nftables einarbeiten… :rolleyes:

    Aber ich habe keine Lust meine langjährigen Firewall-Bashscripte anzurühren… :saint:

    (Die werden nur manuell bei Änderungen ausgeführt, den Rest erledigt iptables-persistent für mich.)

    Häng zum Test mal bitte ein root-dns.netcup.net hinten dran. Dann sollte Dein lokaler Resolver umgangen und direkt beim zuständigen NS gefragt werden. Vielleicht filtert Dein Router o.ä. Anfragen mit einem Unterstrich raus.

    ein Lehrer der in seiner Freizeit Nachhilfestunden f. genau die Fächer gibt, die er/sie unterrichtet ist f. mich ein NoGo

    Wäre es Dir lieber, wenn er Nachhilfe für Fächer gibt, von denen er keine Ahnung hat? :D

    Kritisch sollte man es meiner Meinung nach nur sehen, wenn er hauptsächlich seinen eigenen Schülern (kostenpflichtige) Nachhilfe gibt. Das könnte man durchaus als Interessenkonflikt ansehen.

    Aber ich habe Storagespace und sehe dort keine Möglichkeit zu ipv6

    Afaik war die Unterstützung von IPv6 bei NFS damals im Server und Client Bereich noch recht mau, egal wohin man schaute. Hat sich das mittlerweile geändert? Ohne NFSv4 sieht es da glaube ich sowieso schlecht aus. (Keine Ahnung, was beim Storagespace angeboten wird.)