Beiträge von KB19

    Wie monitort man das bei nginx? Also an welche Schnittstelle geht man da ran?

    Keine Ahnung, ob es dafür eine bessere Lösung gibt. Ich habe mich für die Holzhammermethode entschieden: Eigenes Logfile, das nach einem Tag wegrotiert wird.

    Code: nginx.conf
    log_format ssl '$ssl_protocol';
    access_log /var/log/nginx/ssl.log ssl;

    Nginx kann zum Glück in mehrere Access-Logs gleichzeitig schreiben. Aber Achtung, das gilt angeblich nur fürs aktuelle Konfigurationslevel! Wenn Du das Access-Log irgendwo neu definierst, muss das zweite Log dort ebenfalls nochmals konfiguriert werden. Außer Du willst es dort nicht haben.

    In Munin landen die Daten dann so, ist aber relativ unschön gelöst:

    Ganz interessant sind auch die anderen Variablen, wenn man sie mal in ein eigenes Logfile oder direkt ins access.log packen möchte. Damit kann man z.B. den genutzten oder die unterstützten Cipher protokollieren. Das kann besonders zum Debuggen von Verbindungsproblemen sehr nützlich sein.

    Ich hätte das Monitoring für die TLS-Version lieber implementieren sollen, bevor ich TLS 1.0/1.1 abdrehe…

    nginx_tls-day.png

    Wobei "abdrehen" relativ ist. Ist ein neuer Server mit neuer Konfiguration :D

    (Auf den derzeit hauptsächlich Bots zugreifen. Deswegen soviel TLS 1.2.)

    Ja und was macht die iv anders? Irgendwas muss ja den Unterschied machen um das iv zu rechtfertigen

    Das ist wohl rein zur Unterscheidung, was auf netcup.de und was auf netcup.eu angezeigt wird. Der Shop bzw. das CCP kann keine vollständige Internationalisierung bis auf Produktebene, also hat man sich wohl so geholfen. Natürlich soll es auch eine andere Zielgruppe ansprechen, wodurch manchmal die Vertragslaufzeiten anders sind. Was in den DACH-Ländern üblich ist, stößt woanders vielleicht nicht auf so viel Gegenliebe.

    Das Produkt sollte aber immer die gleichen Eckdaten haben was z.B. CPU/RAM/HDD betrifft. (Die Hand lege ich dafür natürlich nicht ins Feuer!)

    Die Sache mit dem VPS Karneval war mir offenbar auch nicht bewusst. Der läuft in meiner internen Tabelle als "SSD". Gleich mal korrigieren…

    Ist mir bei dem Preis aber völlig egal. Der hat zwar einen VPS 200 ersetzt, aber für die aktuellen Aufgaben ist der sowieso überdimensioniert.

    Ich fürchte das wird nicht klappen. Wenn das Control Panel (Plesk) keine Konfigurationsmöglichkeiten dafür vorsieht, hast Du keine Chance. Erstens muss mod_dav aktiv sein und zweitens kann man WebDAV in einer .htaccess nicht aktivieren.

    Dir bleibt also nur der Umweg über eine Scriptsprache. Wenn Dir Nextcloud für diese Aufgabe zu mächtig ist, schau Dich nach Alternativen um. Es gibt sicher zahlreiche Projekte, die z.B. auf SabreDAV aufbauen. Notfalls könnte man damit sicher auch selber etwas implementieren, wenn die Anforderungen nicht hoch sind.

    Kommen vermisste Mails gar nicht an oder nur zeitverzögert? Bei Letzterem: Wie sehen die Received-Header von solchen verspäteten Mails aus?

    Oder klappt nur der POP/IMAP Abruf nicht? Du lieferst leider zu wenig Details, um zielgerecht helfen zu können :)

    Für die Installation von Nextcloud heißt das:

    1. manuelles Erstellen eines Verzeichnisses /httpdocs/nextcloud mit den Rechten 777

    2. danach Installation der Nextcloud

    3. danach manuelles Ändern der Rechte dieses Verzeichnisses auf 755 (mit den Rechten 750 funktioniert es nicht !! Das bedeutet also doch, daß die 3. Ziffer nicht von httpdocs "vererbt" wird und doch für den Zugriff aus dem Internet steht, oder ?, siehe Kollege Bachsau)

    Diese Punkte kann ich jedenfalls nicht ganz nachvollziehen. Das funktioniert normalerweise definitiv auch ohne diese Schritte. So etwas war bei mir definitiv nicht notwendig.

    Ich sehe schon, ich muss in den nächsten Tagen nochmals den Nextcloud Installer in einem Testverzeichnis laufen lassen und davon berichten… ^^

    Ich liebe SSL-Fehler. Ganz besonders bei MySQL MariaDB… X/

    ERROR 2026 (HY000): SSL connection error: Error while reading file.

    Toll, was genau will mir das Ding jetzt sagen? :cursing:

    Ist doch immer wieder schön, wenn man mitten in der Nacht plötzlich eine Idee hat und die auch noch ein Volltreffer ist: Pfade mit $HOME (z.B. ~/.config/foo/bar.pem) funktionieren in der neueren Clientversion in einer Konfigurationsdatei für --defaults-file nicht mehr. Der Workaround ist jetzt mal ein absoluter Pfad zu den SSL-Dateien, damit klappt es wieder einwandfrei. Eigentlich sollte das noch immer unterstützt werden. Ich bin jetzt aber definitiv zu müde, um das weiter zu debuggen…

    Ich liebe SSL-Fehler. Ganz besonders bei MySQL MariaDB… X/

    ERROR 2026 (HY000): SSL connection error: Error while reading file.

    Toll, was genau will mir das Ding jetzt sagen? :cursing:

    Taucht plötzlich nach einem Serverumzug auf. Die Dateien existieren selbstverständlich und haben die korrekten Rechte. Am DB-Server hat sich nichts geändert, nur der Client ist umgezogen.

    Kann mir jemand erklären, warum LineageOS 16 alle paar Wochen die Einstellung der captive_portal_* Adressen verliert? :/

    Ich muss das nach einiger Zeit immer wieder neu konfigurieren...

    Die (PHP) Skripte der Kunden werden im Shared Hosting Bereich aber garantiert nicht als www-data ausgeführt. Das war bei vielen Hostern früher so, als mod_php verwendet wurde. Durch FastCGI laufen sie immer unter dem jeweiligen Hosting-User.

    Die letzte Stelle der oktalen Rechte bedeutet somit auch nicht, dass jeder Zugriff hat. Das ist alleine schon dadurch ausgeschlossen, dass Dein Root-Ordner (das Ausgangsverzeichnis im Chroot) keine dementsprechenden Rechte gesetzt hat. Die Berechtigungen müssen ja für jeden Ordner bis hinab zur Datei stimmen, um Zugriff zu bekommen.

    Ich vermute bei der erwähnten Datei übrigens, dass es sich um einen Test handelt, ob die enthaltene .htaccess-Datei HTTP-Zugriffe auf den data-Ordner korrekt verhindert. Insofern ist der Error 403 vollkommen korrekt und wichtig!

    Ein kleiner Tipp am Rande: Anstatt die 12000 Nextcloud-Dateien mit einem FTP-Programm auf den Server hochzuladen, könnte man mit dem Netcup-Dateimanager nur die eine Nextcloud-zip-Datei hochladen und diese dann auf dem zu Server entpacken. Das geht wesentlich schneller.

    Oder gleich mittels SSH einloggen, über wget die ZIP-Datei runterladen und mit unzip entpacken. ;)

    (Vorher cd ins richtige Verzeichnis nicht vergessen.)

    Dafür musst Du die graph_strategy auf CGI ändern. Das braucht aber auch einige Anpassungen beim Webserver. Falls kein Apache verwendet wird, brauchst Du dafür afaik auch noch spawn-fcgi. Dazu gibt es in der offiziellen Doku bzw. im Wiki einige Anleitungen.

    Edit: Siehe z.B. hier für Nginx. Wie aktuell das ist, weiß ich aber ehrlich gesagt nicht mehr… :D

    Muss das alles unter der gleichen IP-Adresse bzw. Domain erreichbar sein? Andernfalls könntest Du es ja recht einfach trennen. Falls auf den Auth-Teil sowieso von Deinem Server aus zugegriffen wird, könntest Du es auch an localhost binden.

    Ein paar mehr Details, was/wann/wie/wo erreichbar sein muss oder welcher Request worüber raus/rein geht, wäre ganz hilfreich.