Weißt du wie dieses Feature heißt und bei welchen Providern man sowas bekommt?
Naja, die alternativen Provider nutzen hier in AT seit knapp drei Jahren die sogenannte "virtuelle Entbündelung" von A1.
A1 (ehemals Telekom Austria) ist der Platzhirsch, wenn es um Telefonleitungen geht. Seit dem großflächigen ARU/VDSL (Vectoring) Ausbau dürfen alternative Provider nicht mehr selbst im Wählamt entbündeln, das muss alles über A1 laufen. Soweit ich das mitbekommen habe, wurden sie von der RTR aber dazu verdonnert, ihr Netz trotzdem für alternative Provider zu öffnen und Konditionen anzubieten, die den Mitbewerbern konkurrenzfähige (= günstigere) Produkte ermöglichen.
Der alternative Provider bestellt selbst den Anschluss bei A1 und hat dann sein eigenes VLAN auf der (V)DSL-Leitung, in dem er (bzw. der Kunde) theoretisch anstellen kann, was er will. Das landet über irgendwelche Tunneltechnologien direkt auf der Infrastruktur des Providers. Bei diesem Anbieter heißt das, dass standardmäßig alles über DHCP(v6) läuft. Für die Kunden mit statischer IP (bzw. bei Bedarf auch für die anderen) gibt es PPPoE mit Zugangsdaten. Das leitet die FRITZ!Box einfach durch, also Passthrough bzw. Relay. Bei Bedarf könnte man natürlich auch nur PPPoE verwenden und auf den Rest verzichten.
Routerzwang gibt es theoretisch keinen (Stichwort allerdings Modem-Whitelist von A1), die ausgelieferten FRITZ!Boxen sind nicht kastriert, die SIP-Zugangsdaten ("Festnetztelefonie") bekommt man ohne zu betteln und statische IP-Adressen sind auch bei Privatkundentarifen möglich. Dazu funktionierendes IPv6 mit mehr als einem lächerlichen /64. Alles Dinge, die man bei A1 vergeblich sucht und maximal um deutlich mehr Geld im Businessbereich findet. 
In Anbetracht der Tatsache, dass ein Tochterunternehmen der ANX Holding ebenfalls am österreichischen DSL-Markt aktiv ist, schreibe ich jetzt mal nicht, bei welchem Provider ich gelandet bin. Ich sage nur soviel, dass er VLAN 31 verwendet und faktisch keine Mindestvertragsdauer hat. 