Beiträge von KB19

    Die standardmäßig enthaltenen /64 sind bei netcup aber von NDP abhängig, die werden eben nicht direkt auf einen Server geroutet. Insofern belasten sie das (interne) Netz schon, da für jede einzelne angeforderte Adresse aus dem /64 die Tabellen weiter gefüllt werden. Es ist ja kaum davon auszugehen, dass die bestehenden /64 plötzlich verschwinden oder nicht mehr vergeben werden, wenn man zusätzlich ein /48 oder /56 einführt. Fakt ist, dass es (für netcup) komplizierter werden würde, wenn man plötzlich vom /64 abweicht.

    Ob es sinnvoller wäre, wenn man jedem Server z.B. fix eine einzelne IPv6-Adresse aus einem /64 zuteilt und darauf das eigene /64 (oder größer) routet, will ich nicht beurteilen. Es wird schon seine Gründe haben, warum es so implementiert wurde. Daran werden wir als Kunden wahrscheinlich nichts ändern können. :)

    Je nach Zielgruppe würde ich auch zu einer bekannteren TLD raten. Nicht, weil sie unseriös ist, einfach weil sie kaum jemand kennt und deshalb dumme Nachfragen/Vertipper und fehlgeleitete E-Mails an der Tagesordnung stehen.

    Wenn es den oder die gewünschten Domainnamen bei anderen TLDs nicht mehr gibt, muss man halt abwägen, ob man die exotischere TLD wirklich haben möchte. Hinterfragen sollte man eventuell auch, welches Unternehmen hinter einer TLD steht. (Verkauf der TLD, plötzliche Preiserhöhungen, geänderte Vergabebedingungen, …)

    Dass man schnell blöd dasteht, hat sich ja z.B. bei der EU-TLD gezeigt. Ich sage nur Brexit ;)

    ja, das stimmt. Wobei ich ein solches Verhalten sehr verwerflich finde, denn die Gebühren pro /64 sind absolut reiner Gewinn und kosten den Anbieter nichts zusätzlich.

    Jeder Router und jeder Switch hat ein Limit. Egal ob MAC-Adressen oder IP(v6) Subnetze/Adressen, da kann man nicht unendlich viele darüber laufen lassen. Und dann kommt noch hinzu, dass größere Subnetze in der Theorie mehr Last für das Netzwerk bedeuten, da die Kunden sich höchstwahrscheinlich kein /48 nehmen, nur um tausende coole PTR-Records anzulegen. :)

    Nur zur Klarstellung: Ich wäre auch absolut dafür, dass es ein /56 oder /48 gibt. Aber es ist wahrscheinlich nicht immer so einfach in historisch gewachsenen Netzwerken bzw. Systemen.

    Ob /64 für SLAAC so intelligent war, sei mal dahingestellt. Wäre es kleiner, würden die Provider halt ebendiese Größe herausgeben. Da hast Du schon recht.

    Wenn ich weiß, dass unter 465 / 25 nur Server mit mir telefonieren […]

    Gibt es irgendeinen Mailserver, der wirklich über Port 465 eine Zustellung versucht? Meines Wissens wurde die Zuordnung für SMTPS so schnell widerrufen, dass es nie real zum Einsatz kam. Insofern ist die (nicht ganz standardkonforme) Verwendung als reiner Port für authentifizierte Clients unkritisch.

    • Der WAN-Port (eth1) ist bei VLANs ein Problemkind, wenn man LuCI verwendet. Sobald irgendwelche VLANs Tagged am CPU-Port (eth0) anliegen, funktioniert eth1 nicht mehr. Da muss man manuell über UCI (SSH) nachhelfen und eth1 in ein VLAN stecken. Die angeblich problematischen VLAN-IDs 1 und 2 habe ich nicht weiter getestet.

    Für VLANs empfehle ich bei der FRITZ!Box 4040 diesen bereits angesprochenen Patch. Dadurch funktionieren die VLAN-IDs 1 und 2 problemlos und eth1 (WAN) verschwindet, weil es korrekterweise als 5. Port vom Switch sichtbar wird. Negativ hingegen ist, dass der Switch nur VLAN-IDs bis 127 unterstützt! Ich muss wohl mal meine VLANs neu durchnummerieren. :rolleyes:

    Achja: WLAN ist ein RAM-Fresser bei diesem Chip... :|

    Manchmal bräuchte man halt eine große HD und wenig Power, manchmal eher umgekehrt. (Auf dem meisten meiner Server langweilt sich z.B. die CPU)

    Dann ist die Mischkalkulation halt schnell zerstört. Und somit auch die günstigen Preise ;)

    Wenn jeder Kunde alle Ressourcen zu 100% nutzen würde, würde sich das für netcup (bei diesen Preisen) doch niemals lohnen.

    Falls es noch irgendwen interessiert: Kurzer Ersteindruck der FRITZ!Box 4040 unter OpenWrt (21.02.0-rc4) :)

    Kenne ich, sollte damit aber kein Problem sein: https://forum.openwrt.org/t/fritz-box-40…riences/64487/5

    • Die Installation von OpenWrt ist quasi idiotensicher. Einfach das SH-Script aus den Zusatzdateien bei den Downloads verwenden. Einfacher geht es nicht. (Vorher einmal Sprache & Co. In FRITZ!OS konfigurieren!)
    • Der WAN-Port (eth1) ist bei VLANs ein Problemkind, wenn man LuCI verwendet. Sobald irgendwelche VLANs Tagged am CPU-Port (eth0) anliegen, funktioniert eth1 nicht mehr. Da muss man manuell über UCI (SSH) nachhelfen und eth1 in ein VLAN stecken. Die angeblich problematischen VLAN-IDs 1 und 2 habe ich nicht weiter getestet.
    • irqbalance bringt je nach Anwendungsfall mehr oder weniger. Man könnte teilweise auch darauf verzichten.
    • Für Software Flow Offloading gilt der vorherige Punkt genauso.
    • Den scaling_governor zu ändern dürfte eher homöopathische Auswirkungen haben?
    • Prinzipiell kann man (mit iperf) ≥900 Mbit erreichen, egal ob VLANs beteiligt sind oder ob die Box NAT machen muss.
    • Seltsamerweise gibt es dazwischen immer wieder mal Einbrüche von ≥200 Mbps. Unabhängig von VLANs, NAT und Software Flow Offloading. Woher diese kommen weiß ich noch nicht. Die irq-Kernelthreads laufen dabei auf 100%. Seltsamerweise tritt es entweder während der ganzen TCP-Verbindung auf oder eben gar nicht. Die nächste TCP-Verbindung läuft wieder mit Fullspeed oder reduziert. Da muss ich definitiv noch nachforschen!
    • Die Performance von NFS ist gut. Im Idealfall 800-900 Mbps trotz VLANs und NAT. Aber auch hier gibt es dazwischen die mysteriösen Einbrüche. Ohne Software Flow Offloading kommt NFS immerhin noch auf 600-700 Mbps.
    • Das WLAN, die LED-Konfiguration und die Buttons habe ich noch nicht getestet.
    • Ein Custom Build bzw. die erwähnten Patches habe ich noch nicht getestet.

    Die Box dürfte sich auf 2/4 Kernen trotzdem langweilen und hat offenbar Luft nach oben für parallel ausgeführte Aufgaben. Im Vergleich zum WNDR3800 (dessen Neupreis damals mit der jetzigen 4040 vergleichbar ist), ist sie definitiv eine zeitgemäße Rakete im leistbaren Bereich! Mit dem WNDR3800 schafft man teilweise über VLANs (ohne NAT aber mit Software Flow Offloading) nicht einmal 200 Mbps bei Verwendung von NFS. Mit iperf ist spätestens bei 600 Mbps Schluss. Wenn man auf VLANs verzichtet schafft er trotz NAT fast 800 Mbps. Aber da ist dann definitiv keine Luft mehr, jeder DNS und DHCP Request würde die Performance runter ziehen. Da der WNDR3800 zuletzt aber gebraucht um 10-20 Euro zu haben war, ist er immer noch ein guter Deal...

    Zwischenfazit: Die 4040 darf mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bleiben. Ob sie mein neuer Hauptrouter wird, entscheide ich in 1-2 Wochen, ich muss das WLAN u.ä. Dinge ausgiebig und länger testen. Der ausgerufene Preis ist soweit in Ordnung. Wenn sie am Gebrauchtmarkt mal um 40-50 Euro zu haben sein wird, wäre sie meiner Einschätzung nach ein akzeptables Schnäppchen. Derzeit kostet sie gebraucht kaum weniger als Neugeräte. Da man im Gegensatz zu anderen Geräten aber immer die Option hat, auf ein aktuelles und wahrscheinlich relativ gutes FRITZ!OS zurück zu wechseln, ist die Investition nicht völlig verkehrt.

    Wie funktioniert eigentlich das Rettungssystem, wenn man mit key-auth arbeitet? Wie übergibt man da die Keys?

    Das von netcup angebotene Rettungssystem verwendet ein temporäres Root-Passwort, das Dir beim Aktivieren angezeigt wird. Ist ja auch ein eigenständiges grml. Insofern sind da keine Keyfiles im Spiel.

    Der Recoverymodus vieler Betriebssysteme (z.B. in Grub auswählbar) erfordert hingegen das Rootpasswort. Das ist auch bei Keyfiles so.

    Und funktioniert eine root Passwortrücksetzung, wenn man auf key only gesetzt hat?

    Wahrscheinlich schon, aber viel bringen wird es Dir nicht. ^^

    Einfach das Rettungssystem starten, Deine Partition(en) mounten und z.B. die /etc/ssh/sshd_config oder ~/.ssh/authorized_keys anpassen.

    Kenne ich, sollte damit aber kein Problem sein: https://forum.openwrt.org/t/fritz-box-40…riences/64487/5

    21.02.0-rc4 hat theoretisch auch noch ein paar Verbesserungen. Es gibt außerdem ein paar Custom Builds/Patches auf GitHub, die sich bei der 4040 lohnen könnten.

    Bei meinem WNDR3800 bringt "Software Flow Offloading" ebenfalls eine deutliche Performance-Steigerung (x3). Aber der hat halt nur eine Single Core CPU. Der wird alleine schon durch VLAN-Tagging deutlich ausgebremst. Da meine diversen 4/32 (Flash/RAM) Spielgeräte keine aktuelle OpenWrt Version mehr vertragen, wird es sowieso mal Zeit sich neuere Geräte anzusehen. Meine WNDR3800 haben ja auch schon fast 10 Jahre auf dem Buckel. Die dürften gerne zur neuen Spielwiese degradiert werden...

    Klingt nach einem guten Grund, einen neuen Router zu kaufen? 8o

    Die Ironie daran: Der ist sogar wirklich schon unterwegs und wartet in Polen darauf, eine Mitfahrgelegenheit in einem freien LKW nach Wien zu bekommen. ^^

    Nein, ernsthaft: Unabhängig von diesem Problem will ich endlich mal testen, wie gut sich eine hochgelobte FRITZ!Box 4040 unter OpenWrt macht.

    Das DNS-Problem muss ich erst genauer untersuchen. Seit das Script deaktiviert ist, ist mal Ruhe…

    Geil, ein Script auf meinem PC fährt unregelmäßig alle paar Stunden mittels DNS einen DoS gegen meinen Router und füllt die Conntrack-Tabelle vollständig?! X(

    Das lief bis vor einiger Zeit eigentlich seit Jahren problemlos. Das ist nur ein relativ dummes netcat mit awk in einer Pipe. Zwar als Endlosschleife, aber mit Sleep Interval dazwischen. Keine Ahnung, was da plötzlich schief läuft. Ich habe irgendwie systemd-resolved als wirklichen Übeltäter in Verdacht...

    mainziman Mehr Sicherheit bietet OSS nicht zwangsläufig. Aber ich verwende trotzdem lieber Software, bei der ich selbst einen Patch integrieren und es einfach neu kompilieren kann. ;)

    Dass das bei Browsern mittlerweile extrem viel Aufwand ist, weil die Voraussetzungen für eine Build Umgebung stetig steigen, ist eine andere Geschichte. :D

    (Ja, auch Closed Source Software kann man theoretisch selbst patchen. Aber der Aufwand steht meistens in keinem Verhältnis zum Nutzen. Sofern man es überhaupt hin bekommt.)

    Was nutzt ihr denn so als täglichen Browser?

    Desktop: Firefox, selten Chromium.

    (Früher: Nur Chromium. Unter Windows Chrome. Und ganz früher Opera. Davor IE. Mit FF konnte ich mich erst 2021 anfreunden.)

    Mobile: Ungoogled Chromium und Fennec.

    (Bis vor wenigen Monaten ausschließlich Chrome, jetzt endlich GApps frei. Früher, vor Android, war Opera mein Favorit.)

    Ich bin mal so frei, die Mail hier rein zu stellen. Ist für einige vielleicht ganz interessant, besonders der enthaltene Link. :)

    btw: Gibt es irgendein günstiges (und brauchbares) SIP-WLAN-Telefon? Ob Tischgerät mit Netzteil oder Mobilteil mit Akku ist mal nebensächlich.

    Wirklich günstig scheint da nur ein altes Android Smartphone mit der Linphone App zu sein. Aber so wirklich 100% DAU-kompatibel ist das auch nicht.