Beiträge von KB19

    Ich sehe den wirklichen Nutzen leider nicht und bin generell skeptisch, wenn ein Provider standardmäßig Ports sperrt. Das muss einerseits sehr gut kommuniziert werden (da es andernfalls eine Katastrophe für den Support ist) und bindet Ressourcen für Entwicklung bzw. muss gewartet werden. Außerdem ist es eine weitere mögliche Fehlerquelle außerhalb des eigenen Einflussbereichs.

    Um zum ersten Satz meines Beitrags zurück zu kommen: Was hindert einen DAU daran, sich den Port freischalten lassen? Die üblichen Verdächtigen wollen ja oft bewusst Mails versenden und werden ihn sich daher freischalten lassen.

    Von mir daher leider ein klares :thumbdown:

    Eine mögliche Alternative wäre eventuell noch ein kommerzieller VPN-Anbieter. Es gibt auch welche, die bei Bedarf zusätzlich eine öffentliche IPv4-Adresse bereitstellen.

    Aber ehrlich gesagt sehe ich dann vom Aufwand und Preis kaum noch einen großen Unterschied zu einem selbst administrierten VPS 200 von netcup. Wenn man da wirklich nur ein minimales System laufen lässt, also z.B. Debian mit einem OpenSSH-Server und einem VPN-Daemon, hat man sowieso fast keine Angriffsfläche auf dem VPS. Aber man muss es natürlich einmal vernünftig einrichten und später trotzdem brav Updates installieren.

    Olivetti Achso, dieses Feature meinst Du. Das automatische Einhängen habe ich a) immer deaktiviert und b) will ich das Script ja am Homeserver (Headless) laufen lassen. Wenn ich erst den PC brauche, ist es ja keine wirkliche Alternative zu USBcopy von Synology. Ich möchte wirklich nur schnell ein Backup haben, um die korrekte Archivierung kümmere ich mich später. :)

    jaaa, oben steht aber auch MTP. 8o

    Und die könnten sich automatisch einbinden? Oder wie war das gemeint? :)

    was sind das für teile, wenn die nur PTP können?

    Ich habe es vorhin auch mit einem alten Handy getestet, das hat MTP laut Einstellungsmenü.

    Bei den Kameras handelt es sich um eine Canon M50 und eine Nikon S9900. Ok, hast Du eh schon gesehen. :)

    vorausgesetzt, deine cams binden sich selbst in's FS ein.

    Wie sollten sie das machen? Die sprechen über USB wie gesagt nur PTP. :)

    Ich will mir jetzt endlich eine Funktion wie bei USB Copy von Synology ohne deren Hardware und Software nachbauen.

    Die udev-Regel startet nun über Systemd ein Script. Getestet mit zwei Kameras (und einem alten Handy) unter Proxmox 7.1 (Debian 11).

    https://gist.github.com/d179f693d16d7992f1238c97501464c0

    Kopiert wird mittels rsync und somit bei Bedarf über SSH auf ein anderes System, sobald die Kamera angesteckt wird. Bestehende Dateien werden umbenannt und bleiben somit erhalten. Eine finale Statusbenachrichtigung wird per Mail an root verschickt. (Die sowieso an mich weitergeleitet wird bzw. durch eine Sieve-Regel direkt in meiner Inbox landet.)

    Für meine Zwecke reicht's. Sorry für die spärliche Dokumentation, wird eventuell noch nachgereicht…

    Ich will mir jetzt endlich eine Funktion wie bei USB Copy von Synology ohne deren Hardware und Software nachbauen. Gibt es dafür irgendwas fertiges, das ich nicht am Radar habe? Praktisch wäre, wenn ich die Speicherkarte einer Kamera gar nicht aus dem Gerät nehmen muss, es also mit PTP/MTP klar kommt. :/

    Meine aktuelle Planung: udev-Regel, die beim Anschluss der Kamera ein Script ausführt, das mittels rsync alles zu einem bestimmten Host synchronisiert, ohne gleichnamige Dateien zu überschreiben…

    Code
    gphotofs /mnt/gphotofs/
    rsync --recursive --times --size-only --backup --suffix "~bkp-$(date --utc +%y%m%d-%H%M%S)" /mnt/gphotofs/store_*/ rsync.host:/path/to/dst/
    fusermount -u /mnt/gphotofs

    (Nur als Beispiel die notwendigen Befehle.)

    Das Zertifikat hätte einen falschen Namen da es auf a2f1b.netcup.net ausgestellt wäre.

    Ist alles in Ordnung?

    Ja.

    Falls Du wirklich ein gültiges Zertifikat für die Standardsubdomain (hosting106941.a2f1b.netcup.net) haben möchtest, brauchst Du viel Glück. Wie bereits von zahlreichen Vorpostern geschrieben, wird das durch das Rate Limit von Let's Encrypt so gut wie gar nicht klappen. Normalerweise braucht man die Standardsubdomain aber sowieso nicht. Es ist also egal, ob da ein korrektes Zertifikat ausgeliefert wird, wenn man sie eh nicht verwendet und sie auf einen leeren Dokumentenstamm zeigt. Aktuell wird wohl wie gewünscht ein Error 403 ausgegeben und damit kann dort sowieso niemand etwas anstellen.

    Sollte ich mir Gedanken machen, wenn der ganze Homeserver nach dem Start einer neuen VM beim Booten eines ISO-Images einfriert? (Nicht reproduzierbar übrigens.) :/

    Richtig einfriert, auch über iKVM reagierte nichts mehr und es waren nur harmlose Kernelmeldungen von vorher zu sehen. Das Ding startete nach einem Reset wieder einwandfrei. Mich verwundern nur diese Logeinträge im BMC:

    Code
    2022/04/12 17:07:41    #0xff    Processor    IERR - Assertion
    2022/04/12 17:14:01    #0x03    Processor    Machine Check Exception (Uncorrectable) - Assertion

    Hardwareproblem? :|

    Temperaturprobleme kann ich ausschließen. Ich lasse jetzt mal einen Memory Test durchlaufen…

    Würde mir die USV nicht so exakt sagen, wie viel dran hängt, wäre ich vielleicht weniger nervös. :)

    Das Problem beim Ersetzen von Hardware ist eher das: Man findet relativ rasch andere Schnapsideen für das Zeug, wodurch es dann erst recht weiter in Betrieb ist. ;(