Beiträge von KB19

    Das rüber kopieren mit zfs send|recv sehe ich nicht als großes Problem. Das kann man z.B. mit einer beliebigen Live-CD erledigen, die ZFS versteht und möglichst eine identische Version verwendet. (Debugmodus der PVE-ISO, Ubuntu-Live-ISO, …)

    Die größere Herausforderung ist, dass Die Partitionen auf den neuen SSDs korrekt erstellt werden und der Bootloader auf mindestens einer Disk weiterhin vorhanden ist. Dazu habe ich jetzt ad hoc auch keine vollständige Anleitung parat.

    Der Rest ist dann (unter einer Live-CD) wahrscheinlich grob gesagt:

    • Alten Pool unter einem anderen Namen importieren: zfs import rpool oldrpool
    • Dritte SSD aus dem RAID-Z1 offline nehmen: zpool offline oldrpool … (Wenn Du sonst nicht genügend SSDs zur Verfügung hast.)
    • Neuen Pool mit einer Intel und einer Seagate SSD als Stripe erstellen: zpool create rpool … (Richtige Partitionen angeben!)
    • Snapshot erstellen: zfs snapshot -r oldrpool/ROOT@migrate
    • Alles rüber kopieren: zfs send -Rwv oldrpool/ROOT@migrate | zfs recv -Fusd rpool/ROOT
    • Beide Pools aushängen und die Daumen drücken. Zum Booten eine SSD auswählen, auf der der Bootloader vorhanden ist!
    • Ab jetzt geht es in PVE weiter, hoffentlich gebootet vom neuen Pool: Zu jeder der beiden SSDs im Pool eine Mirror-Disk aus dem alten Pool hinzufügen.
    • Bootloader auf den neuen SSDs installieren. (Siehe verlinkter Wiki-Artikel.)

    Das würde ich vorher aber alles mehrfach in einer VM mit virtuellen Speichergeräten durchprobieren. ;)


    Edit: Wahrscheinlich würdest Du im offiziellen Proxmox-Forum bessere Antworten bekommen. Dort sitzen die Profis, wenn es um dieses Produkt geht. :)

    Ich halte diesen "Javascript ist megapöse"-Ansatz für ziemlich veraltet, um ehrlich zu sein. Das war mal Ende der 90er und in den 2000ern ein Thema. Aber heute läuft im Netz ohne JS fast nichts mehr. Selbst die Gmail Oberflächen sind in JS geschrieben.

    Wer heutzutage JS in seinem Browser deaktiviert, hat meiner Meinung nach die Kontrolle über sein Leben verloren.

    Dass die meisten der heutigen Sicherheitslecks in Browsern nur durch JS ausgenutzt werden können, ist Dir bewusst? :/

    Wer heute ohne NoScript o.ä. Addons (und Adblocker) unterwegs ist, hat meiner Meinung nach die Kontrolle über Sicherheit und Privatsphäre verloren. Natürlich kann man vereinzelt JS auf Sites aktivieren, denen man vertraut. Dann aber wirklich nur für die jeweilige Domains und nicht drölftausend Drittanbieter.


    PS: Wenn man IMAP/SMTP nutzt, kann einem die Weboberfläche sowieso egal sein. GMail würde ich persönlich aber lieber gleich ganz meiden.

    PPS: Mein Beitrag klingt böser, als er gemeint war. Ich konnte das nur nicht so unkommentiert stehen lassen. Nichts für ungut! :)

    Wenn sich Deine IP-Adresse ändert, kann es aber durchaus mal 10-20 Minuten dauern, bis die neuen DNS-Records durch netcup neu eingelesen werden. Also nicht gleich durchdrehen, wenn es etwas verzögert ist. :)

    Was meinst du mit welche Protokolle?

    HTTP ist ein Protokoll auf TCP-Port 80, HTTPS läuft über Port 443. Die könntest Du mit einer HTTP-Weiterleitung auf eine Subdomain natürlich weiterleiten.

    Es gibt aber auch andere Protokolle bzw. Ports. Zum Beispiel SMTP (25), IMAP (143/993), oder gar irgendwelche anderen Anwendungen wie Gameserver, die häufig UDP verwenden. Da hilft Dir eine Weiterleitung über einen Webserver natürlich nicht weiter.

    Welche Protokolle sollen denn erreichbar sein? Eine klassische Weiterleitung über einen Webserver hilft Dir ja nur bei HTTP(S) weiter. Für manche Dienste kommen auch SRV-Records in Frage.

    Den Tipp von Valkyrie mit der DNS-API bzw. dem verlinkten DynDNS-Ersatz hast Du Dir schon angesehen? Damit könntest Du die A/AAAA Records der Domain (oder Subdomain) immer aktualisieren.

    schon, aber auch der anwender bekommt bei selbstausgestellten einen dialog zum abnicken und eben damit sparst dir die verwirrung bei ersterem.

    Beim Webhosting kann man aber keine eigenen Zertifikate für den Mailserver installieren. Dafür bräuchte es SNI und dessen clientseitige Unterstützung ist bei SMTP/POP3/IMAP sowieso kaum vorhanden.

    Zum Verbinden sollte somit in den Mailclients immer der xxxxx.netcup.de Hostname verwendet werden. (Und meiner bescheidenen Meinung nach sollte eigentlich auch der MX-Record ausschließlich darauf verweisen und nicht über einen Umweg der mail-Subdomain. Dann stimmt das Zertifikat auch bei Gesprächen zwischen Mailservern.)

    Was ich gerade gelernt habe: Man kann zu einem ZFS-Stripe weitere HDDs hinzufügen. Soweit, so gut.

    Man kann allerdings auch wieder HDDs aus einem Stripe entfernen! Das ist doch mal praktisch :love:

    Jetzt fehlt wirklich nur noch das RAID-Z Expansion Feature 8)

    Das kann man auch über den Windows Installer machen. Einfach die Partition auswählen und auf Löschen drücken. ;)

    Afaik verweigert Windows aber die Installation, wenn die Partitionstabelle nicht im erwarteten Format vorhanden ist. Stichwort DOS/GPT, wozu diese Fehlermeldung passen würde. Und da hilft dann soweit ich weiß nur HDD löschen.

    (Ich installiere normalerweise kein Windows, ist alles gefährliches Halbwissen und beruht auf Forenbeiträgen aus der Vergangenheit. Bitte um Korrektur, falls ich Bödsinn verzapfe.)