Beiträge von KB19

    Wenn das verwendete Dateisystem nicht irgendeine spezielle Logik für so einen Fall hat, wird wahrscheinlich das Dateisystem irreparabel beschädigt sein. Würde mich wundern, wenn die üblichen Verdächtigen (NTFS, ext4, …) sowas überleben.

    Homwer Wenn ich eine 1 GiB Datei mit ext4 formatiere, mit Daten fülle und danach die letzten 512 MiB mit Nullen überschreibe, kann das Dateisystem nicht einmal mehr gemountet werden. Das lässt sich allerdings mit fsck.ext4 wieder beheben, da für den fehlenden Bereich wieder ein "Device" vorhanden ist. Danach mountet das nur noch zu 50% vorhandene Dateisystem einwandfrei und ich kann mich darin bewegen. Der Versuch Dateien zu öffnen, die genau in der zweiten Hälfte der Image-Datei liegen sollten, scheitert still und leise, weil nur Nullzeichen eingelesen werden. Interessanterweise kann ich aber sogar eine ZIP-Datei teilweise erfolgreich entpacken, obwohl ein Teil der enthaltenen Daten auf dem genullten Bereich liegt.

    Fazit: ext4 ist doch nicht so blöd, wie ich gedacht habe. :D

    Ich würde mich allerdings trotzdem nicht darauf verlassen, dass bei einem JBOD beim Ausfall einer Platte noch irgendwas lesbar ist. Die Chancen sind zwar je nach Implementierung wahrscheinlich wesentlich höher als bei einem RAID 0 (weil nichts aufgeteilt wird), aber prinzipiell gilt auch hier: Kein Backup, kein Mitleid. Würde ich ansonsten nur mit unwichtigen Testsachen machen, die weg sein dürfen.

    Wenn man Platten als JBOD zusammenklatscht um ein übergreifendes Volume zu erstellen, fällt dann das ganze Volum aus wenn eine Platte verschwindet oder "fehlen" einfach die Daten der einen Platte?

    Wenn das verwendete Dateisystem nicht irgendeine spezielle Logik für so einen Fall hat, wird wahrscheinlich das Dateisystem irreparabel beschädigt sein. Würde mich wundern, wenn die üblichen Verdächtigen (NTFS, ext4, …) sowas überleben.

    Teste es halt mit einem vollen Volume aus und berichte dann :D

    Diese Anwendungen werden doch standardmäßig direkt durch Plesk angeboten und gepflegt, oder? Da kann netcup dann auch nicht viel machen, außer bei Plesk ein Ticket eröffnen.

    Ich verstehe den Nutzen dieser Installationsmöglichkeit sowieso noch immer nicht. Aktuell halten muss man die Anwendungen trotzdem selbst, da kann man es auch gleich manuell installieren. Das ist kein Hexenwerk und wer daran scheitert, wird spätestens beim Update Probleme bekommen. :)

    jonnyboi

    Der * A Record für diese Subdomain gilt nicht mehr, sobald irgendein Record mit mc als Host eingetragen ist.

    Es ist sogar noch schlimmer: Der im Screenshot gezeigte SRV-Record für _minecraft._tcp.mc reicht für das Fehlverhalten bereits völlig aus, weil "mc" in der Zone nun nicht mehr ganz unbekannt ist. Deshalb…

    Abhilfe im Zweifelsfall durch explizites Setzen des mc A Records.

    Genau das machen, dann gibt es keine Probleme. :)

    Genau aus dem gleichen Grund kann man z.B. jegliche Wildcard-Records vergessen, wenn man die DNS-Challenge von Let's Encrypt verwendet, obwohl dafür ja auch nur _acme-challenge.xxx verwendet wird. Been there, done that. (Sowas zu debuggen ist echt lustig, wenn man es nicht weiß und der ACME-Token zwischenzeitlich wieder gelöscht wurde.)

    Konnte man sich nicht früher mal in Plesk einen Ordner am gleichen Webspace als (pseudo-externen) FTP-Speicher fürs Backup konfigurieren?

    Wäre es dann nicht möglich, die Backupdatei mittels FTP in diesen Ordner hochzuladen? Oder kann man diese Datei in Plesk dann gar nicht auswählen?

    (Ich habe leider keinen Tarif mehr, der das Backupfeature hat. Sonst hätte ich es ausprobiert.)

    Wie sieht die Uploadgeschwindigkeit an Deinem Internetanschluss aus?

    Sprich: Wie lange würde der Upload im Idealfall rein rechnerisch dauern?

    Vielleicht läufst Du da einfach in ein serverseitiges Timeout…

    So ausgeliefert wurde das garantiert nicht. Irgendwer muss das installiert haben. Falls das nicht Du warst, würde ich mir ernsthaft Gedanken darüber machen, wer Deine Passwörter kennt. ;)

    Wenn Du die Wordpress-Installation sowieso nicht brauchst und somit auch nicht mehr pflegst (!), solltest Du sie inkl. der dazugehörenden MySQL-Datenbank und allen Ordner/Dateien im httpdocs-Ordner ganz entfernen. Andernfalls können die Reste in der Zukunft ein nettes Einfallstor für Angreifer werden.

    Wordpress und index.html klingt schon einmal komisch. Wordpress hätte eigentlich eine index.php. Bist Du sicher, dass dort ein Wordpress lief oder war das nur der Standardinhalt mit "Hier entsteht eine neue Webseite"?

    Standardinhalt eines neuen Webhostings

    Falls es wirklich eine Wordpress-Installation war: Hast Du das installiert oder woher kommt das?

    Bezüglich Favicon gebe ich zu Bedenken, dass dieses sehr lange im Browsercache gespeichert wird. Also entweder mal den Browsercache leeren oder in einem Inkognito-Tab testen. Das Favicon wird außerdem nur von der obersten Ebene automatisch abgerufen (http://example.net/favicon.ico). Wenn es in einem Unterordner liegt, muss es explizit z.B. im HTML-Header gesetzt werden. (Was bei einer PDF-Datei natürlich nichts bringt.)

    Ich nehme einmal an, dass Du auf die serverseitige Konfiguration des NFS-Exports keinen Zugriff hast? Chmod wird auch nicht unterstützt? So ganz verstehe ich das Szenario nämlich noch nicht.

    Tipp: Als allerletzte Notlösung bietet sich oft bindfs an, wenn alles fehl schlägt.

    Nicht unbedingt, Du kannst ja problemlos festlegen, welcher UID/GID die Dateien eines Mounts gehören sollen. Und Du kannst zur Not jeweils einen Unterordner für jeden User (Deines Systems) separat mounten. Dann hast Du einen für www-data (Nextcloud) und weitere für Bob, Alice, … :D

    Unabhängig davon arbeitet Nextcloud mit den Dateieinträgen aus der Datenbank. Jede gefundene Datei wird dort hinterlegt (quasi wie ein persistenter Cache), wodurch der Aufruf eines Ordners sehr schnell erfolgt. Nextcloud scannt definitiv nicht bei jedem Aufruf die Ordnerstruktur, egal ob lokal, FUSE oder externer Storage. Extern durchgeführte Dateiänderungen tauchen in Nextcloud nicht automatisch auf. Siehe auch: occ files:scan

    An das mit dem Mix&Match habe ich gar nicht gedacht, das könnte ich mir tatsächlich mal anschauen, danke für die Idee.

    Noch ein Tipp am Rande: Zur Not kann Nextcloud auch selbst mit externen Speichern z.B. über (S)FTP(S), SMB oder WebDAV umgehen. Das wird allerdings bei manchen Apps nicht wirklich gut unterstützt, weil es halt kein normaler Mount im Betriebssystem ist. Letzteres könnte man zwar über diverse FUSE-Implementierungen lösen, aber das ist oftmals auch nicht so der Bringer.

    Ich erwähne es trotzdem mal, weil man so relativ viel Speicher von anderen Anbietern extern einbinden könnte, zu einem sehr geringen Preis.