Unfähige JS Programmierer (nicht die Programmierer der Sprache, sondern die Programmierer, die JavaScript nutzen - oder eine JS Injection ermöglichen - weil aus einem Formular ungeprüft in eine Datenbank und von da ungeprüft wieder zum Client - Backend-Programmiersprache austauschbar) sind die Hauptgefahr, danach die Browserimplementierung.
Wobei es dem User egal sein wird, wer es verbrochen hat. Ob das nun ein Problem in der Browserimplementierung oder in JS geschriebenem Code ist, macht für den User am Ende keinen großen Unterschied. Dass man beides nicht unbedingt der Sprache anlasten kann, ist schon richtig.
Und bei aller Liebe, aber der Vergleich mit Flash ergibt überhaupt keinen Sinn.
Meine Gedanken zu Flash:
- Flash wurde fast schon für jeden Kleinkram verwendet, wo es (außer optischen Gimmicks) oftmals keinen Mehrwert ggü. reinem HTML hatte.
- Flash erschwerte den einfachen Zugang zu Websites und Informationen. (Im Vergleich zu reinem HTML/CSS.)
- Flash hatte höhere Anforderungen an das System des Users gestellt.
- Flash war (aus Usersicht) ein Sicherheits-GAU.
Ist es bei JS (im Browser) wirklich so anders?
- JS wird für jeden Kleinkram verwendet, wo es oftmals wenig bis keinen Mehrwert hat. Wozu muss z.B. eine Auswahlliste mit JS gebaut werden, wenn <select>/<option> ebenfalls reichen würden? Oftmals werden dann sogar integrale Browserfeatures wie die Tastaturbedienbarkeit oder das Suchen eines Eintrags zerstört. Wozu funktioniert eine Navigation nur mit JS, wenn HTML/CSS völlig ausreichend wäre? Klar kann man das auch mit JS "richtig" umsetzen, aber die Realität sieht oft anders aus.
- JS erschwert den einfachen Zugang zu Websites und Informationen. (Im Vergleich zu reinem HTML/CSS.)
- JS stellt höhere Anforderungen an das System des Users. Die ganzen DOM-Spielereien benötigen Leistung. Und ohne aufgeblähten JS-Frameworks geht es gefühlt sowieso nicht.
- JS ermöglicht Zugriff auf APIs, die häufig von sicherheitsrelevanten Bugs betroffen sind.
Auf der Gegenseite ist JS nicht nur schlecht. Positive Dinge, die mir spontan einfallen:
- Es hat gemeinsam mit HTML5 zum Tod von Flash beigetragen. Alleine dafür müsste man es lieben

- Es ermöglicht interessante und praktische Dinge, für die man früher eine eigenständige Anwendung gebraucht hätte.
- Es kann den Server und Client entlasten, wenn nicht andauernd alles neu geladen und verarbeitet werden muss.
- Und noch viele andere Dinge…
Ich respektiere, dass viele User und Entwickler JS als das ultimative Web-Erlebnis sehen. Ich finde es dennoch schade, dass ohne JS bald gar nichts mehr funktioniert, wenn es so weiter geht. 