Beiträge von KB19

    CmdrXay Ich sage ja nicht, dass es keine sinnvollen Verwendungszwecke gibt. Deine Lösung fällt dann wahrscheinlich eher unter "richtig" implementiert und somit ein Mehrwert für den User. :)

    Aber was man da draußen oft sieht, ist genau das Gegenteil. Das sind viel zu oft alleinstehende Auswahlliste, die nicht dynamisch aufgebaut werden und deren einziger Grund für JS optische Verschönerungen Verschlimmbesserungen sind. In so etwas sehe ich persönlich dann keinen Mehrwert, außer dass (im Extremfall) mein Smartphone plötzlich noch mehr bzw. länger rechnen muss und noch mehr Akkuleistung benötigt.

    Unfähige JS Programmierer (nicht die Programmierer der Sprache, sondern die Programmierer, die JavaScript nutzen - oder eine JS Injection ermöglichen - weil aus einem Formular ungeprüft in eine Datenbank und von da ungeprüft wieder zum Client - Backend-Programmiersprache austauschbar) sind die Hauptgefahr, danach die Browserimplementierung.

    Wobei es dem User egal sein wird, wer es verbrochen hat. Ob das nun ein Problem in der Browserimplementierung oder in JS geschriebenem Code ist, macht für den User am Ende keinen großen Unterschied. Dass man beides nicht unbedingt der Sprache anlasten kann, ist schon richtig.

    Und bei aller Liebe, aber der Vergleich mit Flash ergibt überhaupt keinen Sinn.

    Meine Gedanken zu Flash:

    • Flash wurde fast schon für jeden Kleinkram verwendet, wo es (außer optischen Gimmicks) oftmals keinen Mehrwert ggü. reinem HTML hatte.
    • Flash erschwerte den einfachen Zugang zu Websites und Informationen. (Im Vergleich zu reinem HTML/CSS.)
    • Flash hatte höhere Anforderungen an das System des Users gestellt.
    • Flash war (aus Usersicht) ein Sicherheits-GAU.

    Ist es bei JS (im Browser) wirklich so anders?

    • JS wird für jeden Kleinkram verwendet, wo es oftmals wenig bis keinen Mehrwert hat. Wozu muss z.B. eine Auswahlliste mit JS gebaut werden, wenn <select>/<option> ebenfalls reichen würden? Oftmals werden dann sogar integrale Browserfeatures wie die Tastaturbedienbarkeit oder das Suchen eines Eintrags zerstört. Wozu funktioniert eine Navigation nur mit JS, wenn HTML/CSS völlig ausreichend wäre? Klar kann man das auch mit JS "richtig" umsetzen, aber die Realität sieht oft anders aus.
    • JS erschwert den einfachen Zugang zu Websites und Informationen. (Im Vergleich zu reinem HTML/CSS.)
    • JS stellt höhere Anforderungen an das System des Users. Die ganzen DOM-Spielereien benötigen Leistung. Und ohne aufgeblähten JS-Frameworks geht es gefühlt sowieso nicht.
    • JS ermöglicht Zugriff auf APIs, die häufig von sicherheitsrelevanten Bugs betroffen sind.

    Auf der Gegenseite ist JS nicht nur schlecht. Positive Dinge, die mir spontan einfallen:

    • Es hat gemeinsam mit HTML5 zum Tod von Flash beigetragen. Alleine dafür müsste man es lieben ^^:thumbup:
    • Es ermöglicht interessante und praktische Dinge, für die man früher eine eigenständige Anwendung gebraucht hätte.
    • Es kann den Server und Client entlasten, wenn nicht andauernd alles neu geladen und verarbeitet werden muss.
    • Und noch viele andere Dinge…


    Ich respektiere, dass viele User und Entwickler JS als das ultimative Web-Erlebnis sehen. Ich finde es dennoch schade, dass ohne JS bald gar nichts mehr funktioniert, wenn es so weiter geht. ;(

    Ich empfehle, sich mal damit zu befassen, was für Sicherheitslücken Browserhersteller mit jedem ihrer Updates beheben. Die CVEs sind ja öffentlich.

    Ein Großteil der sicherheitsrelevanten Bugs wäre ohne JS gar nicht relevant. Oder hat sich diese Statistik mittlerweile wieder verschoben?

    Glaubst Du ernsthaft, dass viele User nur zum Spaß NoScript oder uBlock Origin verwenden? Dass man dafür nicht nur potentielle Security-Bugs als Grund hat, ist schon klar.

    Mit meinem letzten Beitrag bin ich dennoch übers Ziel hinaus geschossen, der war inhaltlich wohl nicht ganz korrekt. Entschuldigung. Zu meiner Meinung, dass JS das moderne Flash und nicht ungefährlich ist, stehe ich aber trotzdem.

    Bezüglich Zwischenablage: Und mich haben (überspitzt formuliert) alle immer ausgelacht, wenn ich vor lauter Paranoia die Zwischenablage nach der Verwendung sofort mit einer anderen zufälligen Textauswahl überschrieben habe. :sleeping:

    (Ja, hilft in diesem Fall womöglich trotzdem nichts, wenn ein Tab permanent in einer Schleife darauf zugreift.)

    Und wieder mal ein Beweis, dass JavaScript bzw. die ganzen modernen APIs eine unkalkulierbare Gefahr darstellen. Sorry, not sorry.

    Ja, nur von GmbH & Co. KG zu einer reinen GmbH

    Also direkte Rechtsnachfolge? Quasi nur eine Umbenennung des Firmennamens?

    Dann sollte netcup doch einfach den bestehenden Account anpassen können, wenn die erforderlichen Dokumente übermittelt werden. Warum man in diesem Fall einen neuen Account brauchen sollte, ist mir noch nicht ganz klar.

    Bei der Bank Austria kommt man wohl auch endlich drauf, dass TAN mittels SMS unsicher (und teuer) ist. Sag bloß?! ^^

    Soweit ich das mitbekommen habe, stellen sie das SMS-TAN-Verfahren nächstes Jahr ganz ein. Als Alternative gibt es dann Push-TAN mittels App (bekanntlich nicht lauffähig auf gerooteten Geräten; ohne Play Services unter Android sowieso nicht) sowie das CardTAN-Verfahren.

    Ich von gespannt, wann andere Banken nachziehen. Bei der Konkurrenz sieht es bezüglich Alternativen zur Smartphone-App nämlich teilweise schlecht aus. Dort wird CardTAN entweder gar nicht oder nur für Business-Kunden angeboten.

    Zuerst: Wie hast Du die Website "gebaut"? Hast Du dafür irgendeine Anwendung direkt über Plesk installiert oder alles manuell durch Upload von Dateien gemacht?

    Prinzipiell musst Du die Domain wahrscheinlich erst im CCP dem Webhosting-Tarif zuordnen. Danach eventuell den Dokumentenstamm im CCP anpassen. Was Du danach noch machen musst, hängt davon ab, was Du Dir zusammen gebaut hast. Es macht einen Unterschied, ob das statische HTML-Dateien oder irgendein PHP-System mit einer Datenbank im Hintergrund ist.

    Für Roundcube gibt es meines Wissens nur kostenpflichtige Addons, die einen Kalender bereitstellen. Die würden (unter einer eigenen Roundcube-Installation!) wahrscheinlich funktionieren. Getestet habe ich sie aber noch nie.

    Brauchst Du den Kalender bzw. das Adressbuch nur im Browser auf auch auf anderen Geräten bzw. mit anderen Clients? Wenn Du mehrere Geräte synchronisieren willst, würde sich irgendwas auf CalDAV/CardDAV Basis anbieten. Dafür gibt es diverse Server-Implementierungen, die nur PHP und eine Datenbank brauchen. Dafür würde sich z.B. Baïkal anbieten, das schwergewichtigere Nextcloud stellt solche Funktionen ebenfalls bereit. Letzteres bietet zusätzlich auch ein Frontend für die Nutzung im Browser.

    Was ist denn mit php-fpm, welches immer unter der Kontrolle des Webservers (nginx, apache) steht?

    Du hast recht, das funktioniert nur bei Ordnern und maximal statischen Dateien. So verwende ich es auch in der Praxis :|

    Der Webserver prüft bei *.php offenbar nur, ob die Datei existiert, nicht ob sie für ihn lesbar ist. Die wird dadurch ganz normal ausgeführt.

    Mea culpa! Da habe ich Blödsinn verzapft, weil ich es nicht ausprobiert habe. ;(

    TBT Dort geht es aber nicht um ein /24 sondern z.B. um ein /23. ;)

    Beim Subnetz 192.168.0.0/23 wären 192.168.0.255 sowie 192.168.1.0 definitiv gültige Adressen, die man auch über DHCP vergeben darf.

    Der verlinkte Netzwerkrechner redet immer noch von A/B/C Netzen, welche es schon seit locker 25 Jahren nicht mehr gibt.

    Das macht mein Linux allerdings auch. Siehe letzte Zeile im nachfolgenden Code ^^

    Code
    $ ipcalc 192.168.0.0/23
    Address:   192.168.0.0          11000000.10101000.0000000 0.00000000
    Netmask:   255.255.254.0 = 23   11111111.11111111.1111111 0.00000000
    Wildcard:  0.0.1.255            00000000.00000000.0000000 1.11111111
    =>
    Network:   192.168.0.0/23       11000000.10101000.0000000 0.00000000
    HostMin:   192.168.0.1          11000000.10101000.0000000 0.00000001
    HostMax:   192.168.1.254        11000000.10101000.0000000 1.11111110
    Broadcast: 192.168.1.255        11000000.10101000.0000000 1.11111111
    Hosts/Net: 510                   Class C, Private Internet

    Meiner Meinung nach gibt es dafür eine bessere Lösung: Den HTTP-Zugriff auf die originale wp-config.php kann und sollte man lieber über eine .htaccess-Datei verbieten. Das ist wesentlich effektiver und sinnvoller.

    Kleine Ergänzung, die mir leider erst jetzt einfällt: Wenn man der wp-config.php die Rechte 0600 verpasst (nur der Besitzer darf lesen/schreiben), hat der Webserver sowieso keinen Zugriff auf diese Datei, dadurch kann man sich die .htaccess-Geschichte sparen. PHP hat trotzdem Zugriff, weil es mit den Rechten des gleichen Users läuft.

    EDIT: Siehe Ergänzung darunter…

    Ich habe die Berechtigung nun von 750 (rwx r-x ---) auf 755 (rwx r-x r-x) geändert, leider ohne Erfolg.

    Kontrolliere einmal das darüberliegende Verzeichnis. Stimmt es dort auch?

    Da hast du recht, und wo kann ich dies ändern, habe nichts gefunden?

    Gar nicht.

    Einziger Workaround: Im CCP einen neuen Dokumentenstamm eintragen, den es noch nicht gibt. Dann wird ein neuer (leerer) Ordner angelegt, den Du füllen kannst.

    Ich bezweifle allerdings, dass es daran liegt. Lieber vorher die Berechtigungen aller Ordner in der Hierarchie kontrollieren…