Beiträge von RayMD

    Wir hatten letztens Hagel, dann wieder Sonne, dann eiskalter Wind, dann wieder etwas regen, gestern dann wieder Sonne. Na, wenn man bei dem Wetter wechsel nicht krank wird, teuteuteu

    So war das nicht gemeint ja. Das ist nur ein theoretischer Durchschnittswert. Und was das Thema Produktivsystem angeht habe ich auch nicht gesagt, dass es an der Downtime liegt. Jedoch sind das Testserver und ich kann nicht sagen, was da noch im Hintergrund von seiten Netcup getestet wird.

    Die Netcup-Labs Server sind meiner Meinung nach nicht als Produktivsysteme einzusetzen, da diese ja durch den Kunden sowie auch durch Netcup getestet werden.
    Die Kunden haben die Aufgabe Feedback zurück zu geben, wie der Umgang mit dem Produkt war, welche Probleme es gab und welche Lösungen dafür gefunden worden konnten, welche dann im Kundenforum hier geteilt werden. Da es mal etwas mehr Aufwand sein kann, dankt Netcup den Kunden damit, das Produkt kostenlos zur Verfügung zu stellen. Das heißt aber auch: Kein Feedback = kein Produkt. Außerdem liegt die Verfügbarkeit/Erreichbarkeit der Produkte bei 99,6% was also SEHR STRENG genommen eine Downtime von 3,6 Stunden pro Monat bedeutet.

    Korrigiert mich bitte, wenn ich hier falsch liegen sollte.

    Welche Mailserver werden eingesetzt?

    Postfix ^^

    BTP: Über IMAPS (Std. Port: 995) kannst du die Verbindung über SSL verschlüsseln. Mail-Webinterfaces wie Roundcube beherrschen dies ebenfalls wie Desktop-Anwendungen (Thunderbird, Outlook etc...).

    In der /etc/postfix/main.cf
    smtpd_tls_cert_file = /etc/postfix/sslcert/mailserver.crt
    smtpd_tls_key_file = /etc/postfix/sslcert/mailserver.key
    smtpd_use_tls=yes


    Wenn du die Mail selbst verschlüsseln möchtest, kann ich dir OpenPGP empfehlen ([RW] Tutorial | Verschlüsselte E-Mails).

    webmail hat erstmal nichts mit Linux zu tun. Je nach dem was für ein System du hast, ist die Installation unterschiedlich. Und das Wort "web" in "webmail" sagt ja schon, dass es wohl via http(s) funktionieren soll. Also müsstest du zu deinem webmail über deinen Browser navigieren und die zugehörigen Daten eingeben um dich einzuloggen.

    Auch durch das schriftliche Kündigen können einfach Fälschungen entstehen. Viele Kunden haben Webseiten und im Impressum steht der Betreiber. Also verschickt man per Post eine Kündigung. Da bei der Bestellung keine Unterschrift nötig ist, weiß Netcup erstmal gar nicht wie dessen Unterschrift aussieht, da ein Telefongespräch zur Verifizierung ausreichte. Somit ist, meiner Meinung nach, auch der Postweg nicht sicher, genau so wenig wie E-Mail, es sei denn man kann den jenigen zu 100% identifizieren.

    Eine Möglichkeit würde mir hier einfallen: Möchte ein Kunde kündigen, setzt er sich mit dem Support in Verbindung und verifiziert ihn/sie durch bestimmte Fragen, wie bei der Bestellung. Kann natürlich auf den Kunden weiter spezifiziert werden (Paypal Name, die letzten Zahlen der Konto-Nummer, letzte Rechnungsnummer etc...) - Der Kunde muss also kurz tätig werden.
    Wurde er verifiziert, bekommt er einen unique-code, welchen er in der schriftlichen Kündigung angeben muss. Dieser unique-code ist nicht einsehbar und nur den Netcup-Mitarbeitern zugänglich, zum Vergleich, falls die Kündigung eingeht.

    Und ich finde nicht, dass die Kündigung speziell bei ISP erschwert wird. Sorgt eher für die Sicherheit der Kunden.

    Vielleicht kann auch Netcup hier weiter helfen, was die Ports angeht. RPC 111 TCP/UDP und NFS 2049 TCP/UDP sind halt standard, aber keine Ahnung ob der RPC Mountd Port statisch oder dynamisch ist und auf was der horcht. Sonst könnte man es leicht anpassen und die Sicherheit ein klein wenig erhöhen :)

    Gerne. Wenn ich die kommende Woche etwas mehr Zeit habe, werde ich nach einer eleganteren Lösung suchen und die hier im Thread veröffentlichen.
    Das Risiko ist dennoch gering gehalten, da halt "nur" die NFS-IP freigegeben ist. Gefällt mir ebenfalls nicht, aber aus Zeitmangel eine anwendbare Lösung.

    Ich habe mich etwas damit beschäftigt gehabt, da ich das selbe Problem hatte. Ich fand eine Lösung, dem NFS-Storage vollen Zugriff zuverschaffen in dem ich tcp und udp eingehend und ausgehend freigegeben habe. Diese habe ich auch in mein iptables v4 script eingebaut, welches unter [RW] Download Bereich | Ray-works.de zu finden ist. Ich hoffe, dass ich dir helfen konnte.


    # Storage Access
    if [ "$NFSSTORAGE" = "yes" ]; then
    $IPTABLES -A INPUT -i $ETH -p tcp -s $NFSIP -j ACCEPT
    $IPTABLES -A INPUT -i $ETH -p udp -s $NFSIP -j ACCEPT

    $IPTABLES -A OUTPUT -o $ETH -p tcp -d $NFSIP -j ACCEPT
    $IPTABLES -A OUTPUT -o $ETH -p udp -d $NFSIP -j ACCEPT
    fi

    If-Abfrage und Variablen müsstest du natürlich anpassen, wenn du es für dein eigenes Script / Befehl nutzen möchtest, da dies ein Auszug aus meinem Script ist.