Beiträge von paulv

    Bud Man kann auch Container mit Ressourcenbegrenzungen versehen und damit besser steuern was wie viel verwenden darf:

        deploy:
         resources:
           limits:
             cpus: "1.0"
             memory: 1G

    im Docker Compose File limitiert auf 1 CPU Kern und 1GB Ram (es gehen auch "1.5" CPU Kerne).

    Da muss man teilweise doppelt überlegen ob das eine gute Idee für die jeweilige Anwedung ist. Nicht jedes Image schert sich um Limits über cgroup. Im schlechtesten Fall schießt es dir den Container einfach ab anstelle in einem Limit zu verbleiben.
    Sofern die Anwendung sowas unterstützt ist es eigentlich immer besser solche Limits direkt der Anwendung mitzuteilen (Startparameter, Konfiguration,...)

    Die Möglichkeit, deutlich günstiger an Rechenleistung zu kommen gibt es auch weiterhin bei anderen Anbietern. Die liegen immer noch ungefähr 50 Prozent unter dem, was Netcup vor der Preiserhöhung verlangt hat. Klar, man muss dann mit weniger Leistung klarkommen. Klar hat man dann einen Aufwand für die Migration. Die Anwendungen laufen für das was die meisten damit machen werden trotzdem. Vom Hobby gar nicht erst zu reden, da ist es ja eh Spielerei.
    Engpässe im digitalen Bereich sind wir irgendwie nicht so gewohnt, aber warum sollte es sich anders Verhalten als bei physischen Sachen? Solche Risiken muss man beim ernsthaften Betrieb solcher Systeme im Blick behalten, Exit-Strategien sind aus vielen Gründen wichtig.
    „Geil gelöst“ geht anders, aber das ist immer leichter gesagt als getan. Die Konsequenzen kann man nicht kurzfristig ändern, umgehen müssen wir damit dennoch.

    wie man sich bezüglich möglicherweise sinkenden Kosten in der Zukunft (egal ob nah oder fern) äußert bzw. nicht äußert

    Ich fand jetzt nicht, dass da groß etwas ungeklärt geblieben ist. Erwarten sollten wir es nicht, eventuell gehen die Angebote neuerer Generationen aber wieder im Preis runter. Nicht unbedingt geil aber ist halt so.

    Gibt es die Möglichkeit, dass wir mit den Preisen runtergehen, werden wir das natürlich tun. Ich will euch aber auch nichts vormachen und ganz ehrlich sein: Nichts deutet derzeit darauf hin, dass sich der Markt grad maßgeblich verbessert.

    Wenn die Hardware Preise wieder runtergehen, dann sind wir vermutlich wieder bei einer neuen Server-Generation und dann haben wir sicherlich wieder entsprechend gute Angebote. Das ist so wie wir arbeiten.

    Danke für eure Ideen!
    Wenn ich das richtig herauslese, müsste ich bei Netcup eventuell mit Zustellungsproblemen rechnen. Allein schon, mir darüber keine Gedanken machen zu müssen, ist für mich ein gutes Argument für den Aufpreis bei Mailbox. Im Grunde ist das Ganze auch eher als Recovery- bzw. Sammeladresse gedacht, falls mal etwas aus meinen Spielereien dort landet oder mir Gmail den Zugriff sperrt.
    Bisher lief Mailcow bei mir lokal im Netzwerk und seit einigen Wochen zusätzlich auf einem Netcup VPS das hat auch immer problemlos funktioniert. Mit den steigenden Kosten und dem Aufwand, mehrere VMs zu verwalten, wird mir das allerdings langsam zu viel. Sowohl finanziell als auch vom Handling her lohnt sich das für mich kaum noch, zumal ich die Instanz nicht dauerhaft brauche und dafür 6 GB RAM zu reservieren auch nicht ideal ist.

    Ich schau mal was sich da machen lässt, dankö :)

    Hallö zusammen!

    ich schaue mir aktuell die E-Mail-Angebote von netcup an und finde die Preise im Vergleich zu G..gle Workspace oder Pr.t.n Mail echt gut. Bevor ich mich entscheide, wollte ich mal nach euren Erfahrungen fragen.

    Wie sieht es bei netcup mit den grundlegenden Features aus, insbesondere Spam- und Virenschutz? Sind die brauchbar „out of the box“ oder muss man da einiges selbst konfigurieren bzw. nachbessern?
    Außerdem habe ich gesehen, dass mehrere Aliase möglich sind. Allerdings finde ich keine klaren Angaben dazu, wie viele Domains man damit nutzen kann. Ich vermute, dass man pro Paket im Grunde nur eine Domain verwenden kann + n Aliase auf der Domain je nach Paket?

    Danke euch!

    Eigentlich ist ja schon alles gesagt. 20 % mehr zahlen für null extra Leistung, null besseren Service und null Flexibilität bei der Systemkonfiguration, das ist schon hart.
    Ich hab echt lange überlegt, ob sich die Mehrkosten überhaupt lohnen, nur weil ich hier meine Domains habe. Zum Glück hab ich im Tauschforum noch ’nen richtig guten G9-Deal bekommen. 2021 gab’s 8 GB RAM im 12 Monats Deal-Paket noch für unter 5 €, im Vergleich zu den neuen Generationen ist das fast ’ne 100 % Preissteigerung ;).
    Da freut man sich echt nicht drüber. Naja, wir lassen uns das gefallen, weil’s ja nur ’n Zwanziger ist. Also geht’s schon klar.

    Sorry, du redest hier permanent von "SAN-Zertifikaten".

    In diesen Thread geht es um "Wildcard-Zertifikate".

    Selbes Prinzip bis auf das der Wildcard Platzhalter im Name und Alias steht. Sowas sollte auch nie wirklich als Multi Domain Variante bei raus kommen...

    Traefik soll dir *.a.tld (+ a.tld) sowie *.b.tld (+ b.tld) als getrennte Zertifikate erzeugen. Wenn du eine Anfrage an Traefik sendest wird eines der beiden Zertifikate je nach deinem Host Matching ausgewählt und für die Verbindung verwendet.

    Ich kann da nur aus der Dokumentation zittieren:

    Zitat

    (...) domains are automatically extracted from router rules (...)

    Sollte mit der Konfiguration aber nicht mehr relevant sein weil Hostnamen verschiedener Zertifikate sich nicht kombinieren lassen.

    Wenn ich so drüber nachdenke was du beschreibst klingt es fast so als würden Traefik die Wildcard Zertifikate nicht verwenden (gar nicht erst ausstellen?) und extra neue mit diversen Aliassen beziehen...

    Das ist gut möglich.
    Nach der Dokumentation extrahiert Traefik die Hostnamen aus den Router Regeln und würde vermutlich über diese irgendwie eine Summe der benötigten Zertifikate anfordern. Mit der Konfiguration hingegen sollten die Zertifikate nur für bestimmte Hostnamen und Aliasse zusammen gelegt werden. Dann dürften da nach meinem Verständnis keine Kombinationen mehr raus kommen welche du nicht definiert hast.

    Wenn Traefik dennoch andere Kombinationen verteilt stimmt die Dokumentation da nicht oder die Änderung an den "Regeln" wird nicht erkannt.

    Wenn es nur um Web mit Traefik geht sollten sich die Zertifikate einzeln definieren und über Matcher Regeln zuweisen lassen.

    So wirklich oft nutz ich Traefik bei mir aber auch nicht.

    Hoffentlich ist die Leistung dann auch entsprechend besser für die G12.
    Die Lite-Varianten sind grundsätzlich eine gute Idee, da nicht jede Anwendung die volle Power benötigt, insbesondere wenn sie nur in einem kleinen Kreis genutzt wird. Dennoch wirken sie auf mich weder sinnvoll abgespeckt noch wirklich preiswert.
    Am Ende laufen solche Anwendungen bei *anderen* Anbietern mit ähnlichen Daten noch immer 50-60% günstiger... Hoffentlich gibt es da Erfahrungen und Unterschiede, das die Lites besser sind, nur attraktiv sieht das nicht aus.