Beiträge von daq4th

    Ja, du musst diesen RasPi "nur" zum Default-Gateway machen (v4 und v6) anstelle der Fritzbox, damit aller Traffic drüber läuft.

    Allerdings stelle ich den Einsatz eines transparenten Proxies in Frage, weil 98% aller Webseiten heute sowieso verschlüsselt sind. Da gibts kein Caching oder Malware-Suche, ausser du machst SSL-Interception (Inpsection/Decryption) und dazu musst du eine eigene CA auf alle Endgeräte zu Hause ausrollen. Spätestens beim Airfryer darfst du berichten, wie du es gemacht hast ;)

    Dann lieber ein Pi-hole.

    Ich kann es nachvollziehen. Ich hab auch einen kleinen gitea mit public repo laufen, und die Scraper nutzen halt jeden Link, bauen dann jeden komischen diff im Web oder download als tar anstatt das repo zu clonen. Und all das braucht auch tmp-space zum Generieren (das war mein problem auf einem VPS 200 G10s mit 40G Disk).

    Das alles erzeugt unnötige Last und Aufwand im Betrieb und ich hab damals auch überlegt, den gitea private zu setzen, gab da aber noch ein paar andere Optionen, den besser zu schützen. Und ich habs auf nen nano G11 migriert, der hat immerhin 60GB Platte)

    Den Effekt mit den Logfiles kenne ich auch. Auf dem im obigen Beitrag beschrieben Server sehe ich 12,5 Mio requests auf den am stärksten belastenten Domains pro Tag, dass sind 150 Request die Sekunde auf dem Webserver. Bei 2 Server mit 4CPUs (G11) war das ohne Proof-Of-Work ein Problem, mit geht das jetzt gut.

    Letztes Jahr waren das mal locker 210GB gz komprimierte Logfiles, auch das muss verwaltet werden und gemanagt werden. 2024 waren das noch 21GB, also rund 10% des Volumen.

    Für sowas kann man jetzt Zeit haben wollen oder auch nicht. Ich kann die Entscheidung problemlos nachvollziehen.

    Ja, das hat auch eine Zeit gut geholfen, zweistellige oder einstellige Chrome und Firefox-Version zu blocken, irgendwann kamen sie dann aber mit aktuelleren Versionen um die Ecke.

    Also ich bin mit der Proof-of-Work Variante jetzt ganz happy, die blockt halt sehr ressourcenarm alles raus und jetzt kann ich mir eher überlegen welche Bots ich haben will. Zusätzlich hab ich noch einen iocaine 2 laufen, der halt Markov-Ketten-Texte produziert, für alle die ohne Keks vorbeikommen.

    Das mit dem Blocken der AI Scraper ist nicht so ganz ohne. Ich hab da auch betroffene Webseiten und angefangen mit nginx zonen zu blocken, dann später Netze, dann ganze ASNs aus China oder Brasilien. Alles nutzlos, täglich neue Bots, die die Last der Systeme einfach hoch treiben.

    Ich hab mir jetzt übers Wochenende eine Proof-Of-Work-Middelware implementiert. Den Keks musst du dir verdienen, ohne Keks immer wieder Proof of Work und keine Inhalte. Mit Keks Inhalte. Funktioniert ziemlich gut, schaue jetzt noch nach sinnvollen Ausnahmen für anständige Bots, wie Google, DuckDuckGo oder Bing ...

    Ich habe einen VPS von einem anderen Nutzer übertragen bekommen, im SCP wird beim Hostnamen jedoch keine Domain angezeigt, sondern lediglich die Servernummer (v1234567890). Bei meinen anderen VPS erscheint dort angefügt beispielsweise eine Domain wie megasrv.de oder ultrasrv.de.

    Gibt es eine Möglichkeit, die zugehörige Domain zu ermitteln, oder kann bzw. sollte ich dem Hostnamen die Domain einfach selbst hinzufügen?

    Probier mal auf den Netzwerk-Reiter im SCP alle rDNS-Einträge mit dem X zu löschen.

    dann bist du aber eins drüber...

    Ansonsten lautete das Zauberwort doch eher 49152 :)

    Zitat

    65536 = 2^16 ist eine in der Informatik zentrale Zahl, die 16 Bit oder 2 Byte darstellt und 65.536 verschiedene Werte ermöglicht. Sie ist oft eine technische Obergrenze für Speicher, Farben oder Daten, wie etwa die Zeichenbegrenzung von WhatsApp-Nachrichten. Mathematisch ist es eine Zweierpotenz, eine Superperfekte Zahl und die kleinste Zahl mit genau 17 Teilern.

    hier wollte ja auch keiner bei 59.999 feiern ....

    es scheint so, dass Cloudflare den St***finger auf DTAG zeigt und noch mehr Öl ins Feuer gießt. Also ist DTAG nicht unbedingt zu 100% Schuld an der Peering-Problematik zwischen Cloudflare und DTAG.

    Die Peering-Problematik mit der Telekom besteht schon seit 30 Jahren. Ich sehe das eher so, dass Cloudflare endlich mal ein Player ist, der entsprechend dagegen hält, anstatt klein beizugeben und kein exclusives Peering mit der Telekom am POP in Hinter-Sonstnochwas bucht und bezahlt.

    Meine ersten Domains waren immer in irgendwelchen Werksstudenten-Deals mit drinnen, 1997 die erste mit dem Nachnamen. Später dann zu Einkaufskonditinen/MA-Konditionen mit Rechnung und Bezahlung.

    2000 hatte ich dann noch eine echte de-Domain bei Freedoms, die hab ich dann später aus dem Denic Transit holen müssen, als die nicht mehr wollten.

    Später dann habe ich meinen Nachnamen als com-Domain noch für 80$ mit Backorder besorgt.

    Meine kürzeste Domain sind zwei Zeichen auf einer nicht so attraktiven Zwei-Zeichen-TLD.

    Mittlerweile verwalte ich die aus Kosten- und Redundanzgründe bei 3 -4 Dienstleistern mit den günstigsten Preisen und dem wenigsten Ärger und der sinnvollsten API (schon vor Lets Encrypt).

    Heute sind es definitiv zu viele Domains. :saint:

    Nutzloser Kram, der einem so auffällt:

    Die neuen Pikos werden zumindest in der Technik mit c geschrieben, im Shop werden sie auf der Seite vServer Lite auch heute noch mit k geschrieben, auf den Bestellseiten mit c, wobei die Sprache immer Deutsch ist bzw. das Verhalten mit der Einstellung Englisch identisch ist.

    Code: Alter Piko
    # hostnamectl | grep Firmware
        Firmware Version: VPS piko G11s
           Firmware Date: Thu 2025-02-06
            Firmware Age: 11month 3w 4d
    Code: neuer Pico (IPv6 Only)
    # hostnamectl | grep Firmware
        Firmware Version: VPS pico G11s
           Firmware Date: Sat 2026-01-24
            Firmware Age: 1w 1d

    ^^

    Evtl. zur Installation /tmp nicht als shared memory mounten, sondern während der Installation als SSD laufen lassen, einfach umount vor dem Install.

    Oder TMP=/var/tmp definieren, um den TMP-Pfad zu verändern. Evtl. ignoiert der Installer das aber ;)

    Die Verwendung und Verwaltung von /tmp ist imho aber Aufgabe der Admins, die ihre Distribution und deren Konfigurationsmöglichkeiten kennen sollen.

    ist das hier korrekt?

    Code
    submission inet  n       -       y       -       -       smtpd
      -o syslog_name=postfix/submission
      -o smtpd_tls_security_level=encrypt
      -o smtpd_sasl_auth_enable=yes
      -o smtpd_sasl_type=dovecot
      -o smtpd_sasl_path=private/auth
      -o smtpd_client_restrictions=permit_sasl_authenticated,reject
      -o smtpd_relay_restrictions=permit_sasl_authenticated,reject
      -o smtpd_recipient_restrictions=permit_sasl_authenticated,reject
      -o milter_macro_daemon_name=ORIGINATING

    Syntaktisch sieht das gut aus ;)

    Ich würde noch smtpd_enforce_tls oder smtpd_tls_auth_only anschalten. Zertifikate zieht er aus der main.cf?

    Nur die Definiton von smtpd_recipient_restrictions ist mir nicht klar, was willst du damit bewirken? Wobei das dann schon wieder versionsabhäng ist ...