Beiträge von yuruoye

    Man beachte das "insbesondere" in der Auflistung von untersagten Handlungen. Das sind nur Beispiele. Allgemein gilt "Maßnahmen zu unterlassen, die zu einer Störung des Betriebs der Server von netcup führen könnten". Praktisch hat man bei den Root-Servern, obwohl die virtualisiert sind, dedizierte CPU-Kerne. Das heißt, deren CPU-Leistung steht einem exklusiv zur Verfügung und deren Auslastung stört nicht den Betrieb des Servers. Bei einem VPS wäre das anders: Dessen CPU-Leistung teilt man sich mit anderen Kunden und die Erwartung ist, dass die CPU nicht dauerhaft voll ausgelastet wird. Meine Erwartung als Kunde wäre allerdings, dass das erlaubte Maß technisch durchgesetzt wird. Da der Kunde nicht beurteilen kann, ab wann eine "Störung des Betriebs der Server" eintritt, würde ich eine Nutzung der CPU nicht als AGB-Verstoß werten. Die harte Grenze ist, dass Mining-Software ausdrücklich ausgeschlossen ist.

    Hey, danke für die Erklärung, Kumpel.

    Ich habe gerade nochmal die AGB quergelesen und kann dort zur Frage von yuruoye in "5. Pflichten des Kunden" leider nichts Konkretes finden. Außer eben den Satz

    Der lässt nach meinem Leseverständnis zu, auf dedizierten und virtuellen Servern Serverdienste zu betreiben, die eine besonders starke Rechnerlast verursachen. Dedizierte Server sind "echtes Blech", virtuelle Server sind alle anderen Server, also inbesondere in der Nomenklatur von netcup auch alle RS und VPS. Somit erlaubt der obige Satz eigentlich auch das Betreiben von rechenintensiven Serverdiensten für alle Server. Aufgrund der konkreten Formulierung ändert es daran auch nichts, wenn man die RS zu den dedizierten Servern zählt, weil ja explizit dedizierte und virtuelle Server ausgenommen werden. Ich wüsste jedenfalls nicht, wie man das anders interpretieren könnte oder welche Server davon nicht umfasst sein könnten. Abgesehen eventuell(!) von den Webhostingservern, wobei auch die strenggenommen entweder echtes Blech snd oder eben virtuelle Server. Wenn das anders gemeint sein sollte, dann sollte man es auch anders formulieren.

    (Edit: Darauf hat oben auch schon andreas. hingewiesen.)

    Explizit nicht erlaubt sind laut den aktuellen AGB die Mining-Dienste, wobei man sich da dann schon fragen müsste, warum eigentlich nicht? Was unterscheidet diese Dienste von anderen, die ebenfalls die zur Verfügung stehenden vCores komplett auslasten?

    Außerdem nicht erlaubt ist interessanterweise der "massenhafte Versand von E-Mails". Auch da könnten die AGB etwas mehr Klarheit vertragen, was damit konkret gemeint ist. Allgemein der Versand von sehr vielen (individuellen) Mails, oder nur die klassischen Massenmails wie Newsletter etc. Man könnte ansonsten diese Einschränkung problemlos auch so verstehen, dass Verwendungen wie z.B. die von fisi oder Schupp nicht erlaubt wären. Oder sind auch hier dedizierte und virtuelle Server ausgeschlossen? ;):/ Hier würde ich ja vermuten, es geht dabei weniger um die Rechnerlast als um die Gefahr, die Reputation einzelner IPs oder Subnetze zu verschlechtern, so dass sie sich dann recht schnell in diversen Blocklisten wiederfinden.

    Danke für deine detaillierte Erklärung. Ich verstehe nun, dass der Betrieb von Serverdiensten, die eine besonders starke Rechnerlast verursachen, auf dedizierten und virtuellen Servern laut AGB erlaubt ist.

    Mein wissenschaftliches Forschungsprojekt erfordert intensive CPU-Berechnungen über längere Zeiträume hinweg. Es geht nicht um Mining, sondern um die Simulation und Ausführung komplexer Algorithmen. Ich bin der Meinung, dass diese Nutzung durch die AGB abgedeckt ist, da meine RS4000-Server dedizierte Ressourcen nutzen und somit keine Betriebsstörungen verursachen sollten.

    Ich werde weiterhin die Nutzung meiner Server überwachen und sicherstellen, dass sie den Bestimmungen entsprechen. Falls es spezifische technische Maßnahmen gibt, die ich beachten sollte, um eine Beeinträchtigung zu vermeiden, bin ich offen für entsprechende Hinweise.

    An deiner Stelle würde ich es einfach in dem Zeitraum der Zufriedenheitsgarantie für die vServer-Typen RS ausgiebig mit gut vorüberlegten Stresstestplänen für mehrere Tage und Stunden pro Tag durchtesten und dann abwarten, ob danach die Leistung unter der Berücksichtigung, dass man sich das Hostsystem mit einer unbekannten Anzahl weiterer Kunden teilt, stark abgenommen hat. Denn in deren AGB unter Punkt 5.5., Unterabsatz "Betreiben von Serverdiensten ... " schreiben sie folgendes:

    "Betreiben von Serverdiensten , die eine besonders starke Rechnerlast verursachen; dies gilt nicht bei dedizierten und virtuellen Servern"

    Diese Angabe halte ich für bedenklich, da sie zum einen im ersten Teil angibt, man darf nicht, und aber im zweiten Teil wiederum angibt, ja man darf. Und dies sogar auch auf einem VPS, weil hier nicht zwischen diesen beiden vServer-Typen unterschieden wird.

    Danke Kumpel. Momentan habe ich einige RS4000 gekauft und teste sie gerade. Ich bin in der wissenschaftlichen Forschung tätig und muss komplexe Algorithmen simulieren und ausführen, was eine langfristige und intensive CPU-Berechnung erfordert.

    Hallo zusammen,

    ich habe ein VLAN in Wien gekauft und die Netzwerkkarten zu meinen Servern hinzugefügt. Wie kann ich sie zu einem internen Netzwerk zusammenschließen? Mein System ist Ubuntu 22.04. Ich habe versucht, die Methode hier zu verwenden:

    und auch über Netplan, aber beides hat nicht funktioniert.

    Es tut mir leid, ich bin nicht sehr gut mit Linux X(

    Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!