Beiträge von Win98SE4ever

    Gefunden bei meinen Großeltern

    Jetzt fühle ich mich irgendwie alt 😔

    Vom Taschengeld hatte ich mir im Jahr davor die Erstausgabe der Computer Bild gekauft. Die müsste auch noch irgendwo in einer Kiste schlummern...

    Spoiler anzeigen

    1 DM hat's gekostet. Für soviel Fachwissen ein No-Brainer ;)

    Ich sagte dem Telekomiker am Telefon auch, dass die erstmal ihre Peeringprobleme in den Griff bekommen sollen - darauf kam natürlich keine Reaktion.

    Ich habe ihm aber gesagt, dass deren Peering die reinste Guelle ist und ich froh bin, da weg zu koennen...

    Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass die Kundenrückgewinnler den Begriff Peering oder Peeringproblem kennen? :S

    Ich gehe eher davon aus, dass in der T-Kantine Gespräche stattfinden, was denn ein Internetanschluss mit Peeling zu tun hat, von dem man an der Hotline kundenseitig konfrontiert wird...

    "Das hamma aber in der Schulung nicht gelernt" ;)

    Noch dazu ist seit Jahrzehnte bekannt, dass gerade beim Durchschnitt von Kupferkabel-Kabel, bei je mehr Kunden am Netz in einem Gebiet die Leistung herunter geht.

    Nein, die Zubringer der DSLAMs sind heute fast auschließlich glasfaserbasiert. Selbst wenn nur eine begrenzte Anzahl von Fasern liegen, kann mit WDM ohne großen Aufwand und ohne (Tief-)Baumaßnahmen eine Vervielfachung der Kapazität erreicht werden. Die Anzahl der Kunden in einem Gebiet sind daher nebensächlich. Kupferleitungen sind seit jeher in Sternverteilung umgesetzt.

    Der limitierende Faktor an der Leitungskapaztiät (Up- & Download) ist lediglich die Streckenlänge zwischen DSLAM und TAD (sowie die Qualität der Leitung, welche ja oft schon 40 Jahre oder mehr auf dem Buckel hat).

    Das ist doch eher bei DOCSIS der Fall? (Shared Medium??!?).

    Richtig, Kabel- und GPON-Technologien. Wie Du richtig schreibst: Alle Technologien mit Shared Medium.

    (deshalb ist auch bei Glasfaser nicht immer 1 GBit/s garantiert - wenn sich z.B. 16 Teilnehmer 2,5 GBit/s teilen müssen)

    Am Beispiel Kabelinternet gibt es z.B. folgende Möglichkeiten für höhere Datenraten:

    - Netzsegmentierung (weniger Kunden auf einem Strang)

    - Frequenzbanderweiterung (862/1006/1218 MHz im Downstream)

    - Höherwertige Modulationsarten (DOCSIS 3.0/3.1/4.0)

    (Was vectoring doch eh ausgleichen sollte?)

    Richtig: Mit (Super-)Vectoring wurden ja überhaupt erst die Datenraten >50 MBit möglich.

    Außerdem ist per Bonding (zwei parallele VDSL-Anschlüsse bilden einen logischen) die doppelte Geschwindigkeit möglich.

    Ich stecke in einem Dilemma. Die Telekom plant bei uns Glasfaser auszubauen. Ich habe Bock auf Glasfaser, aber nicht auf das Peering der Telekom.

    Überlege Dir, ob Du Dich nicht beim Glasfaseraubau als interessierter Kunde meldest. Gemäß den Förderungen des Bundes gibt es nämlich Verpflichtungen (Open Access und Allgemeines), dass der Ausbauende (in Deinem Fall die Telekom) nach einer Wartezeit (z.B. 2 Jahren) grundsätzlich Dritten Anbietern (mit besserem Peering) den Zugang erlauben müssen.

    Effektiv zahlst Du dann zwar eine gewissen Zeit lang einen Glasfaseranschluss bei der Telekom (evtl. parallel zu DSL / Kabel), hast aber den Vorteil dass die Glasfaser dann im Haus / Wohnung liegt und du später die freie Wahl des Anbieter hast.

    Wenn man jedoch in den oberen Stockwerke (bei mir 2 OG) Glasfaser haben wollte ging es nicht und danach hieß es eine Zeit man müsste die Kosten der Steigleitung selbst zahlen (bzw. der Vermieter).

    Auch hier muss man noch beachten, dass die Branche extrem unter Druck steht, weil die Banken den Netzausbau bisher mit der Kennzahl "Homes connected" bewertet haben (Glasfaser liegt im Keller und ist inaktiv) - während es durch fehlende Umsätze nun großen Druck gibt die nächste Stufe "Homes activated" (Anschlüsse sind aktiv und es fließt monatlich die Zahlung) in großem Umfang zur realisieren. Dieser Druck auf die Netzbetreiber führt in der Konsequenz dazu, dass die Anbindung der Wohnungen je nach Vertragswerk immer mehr inkuldiert werden.

    Bei einer Fehlersuche andere Ansätze als die Eigenen mit Papperlapapp abzutun ist wenig professionell...

    Mein Papperlapapp bezog sich auf die Vermutung:

    Vielleicht kam auch in letzter Zeit ein weiterer Internetanschluss dazu und nun reichts nicht mehr.

    Worauf ich die ausführliche Erklärung gab, das an einer Kabelverteilanlage (die bei den großen deutschen Kabelnetzbetreibern - wie VF - stets Eigentum des Kabelnetzbetreibers ist, vom Hausübergabepunkt bis zur Multimediadose) ausschließlich dessen Fachleute arbeiten dürfen:

    Papperlapapp, wir reden hier von DOCSIS-Modems, die werden vom Kabelnetzbetreiber in Betrieb genommen. Ohne Testverbindung durch den Monteur geht das Ding (erstmals pro Wohnung) nicht in Betrieb. Das bekommt ohne Freigabe keine Provisionierung an der CMTS.

    Nochmal: Es hat sich nichts geändert, außer dass das Kabel das vorher ins EG ging, nun ins OG geht.

    Das mag sein, ich hatte ja geschrieben:

    Grundsätzlich kann ein neuer Verstärker aber bei Netzerweiterung (Verteiler mit mehr Ausgängen und dadurch höherer Verteildämpfung, welche dann eine höhere notwendige Verstärkung erfordert) notwendig sein.

    Sollte also das EG stillgelegt oder rückgebaut worden sein und das Kabel ins OG dieselbe Dämpfung wie das alte Kabel gehabt haben, hätte der Verstärker bleiben dürfen. In allen anderen Fällen gilt meine vorherige Aussage.

    Zudem sollte beachtet werden dass ein Monteur/Installateur nicht jedem Kunden allwissende Informationen gibt. So werden Verstärker die über bspw. 10 Jahre in Betrieb waren gerne auch vorsorglich ausgetauscht, um einem Netzteildefekt vorzukommen. Gerade bei einem Umbau der Anlage samt Einmessen der Pegel.

    Die Anfahrtskosten im Fehlerfall sind oft deutlich höher als der Austausch von Verstärkern die noch funktionieren. Darüber führen die technischen Stellen auch Ausfallstatistiken.

    Ist gleich wie in der Kfz-Branche, da werden Bremsbeläge auch getauscht, bevor die Kolben an der Bremsscheibe schleifen. Auch Winterreifen mit 6 mm Profil an Oma Erikas selten gefahrenen Fiesta sollten gewechselt werden wenn da DOT 22/04 drauf steht.

    Beim Kabelnetzbetreiber haben Endkunden den Vorteil dass hier keinerlei Kosten anfallen, außer den Grundgebühren oder eine Selbstbeteiligung bei nachgewiesener Manipulation. Das ist alles inklusive. Wenn man nett fragt, bekommt man den alten Verstärker geschenkt (je nach Laune des Technikers) und kann ihn dann für 'nen 10er weiter verhökern.

    Nach Mehreren Telefonaten und Ausprobieren von Kalibrierungs versuch (48h ka was die da genau gemacht hatten)

    Mit der "Kalibrierung" wird die CMTS und das Kabelmodem lediglich alle nutzbaren Frequenzbänder durchtesten (ähnlich wie beim W-LAN) um den störungsärmsten Kanal zu finden (sofern man bei OFDM von einem Kanal sprechen kann... 8o ).

    Außerdem wird das Modem im Upstream seinen Sendepegel auf Anforderung der CMTS variieren um eine mögliche Störabstandsverbesserung zu erreichen. Das wird bei tab im Downstream nix bringen...

    ...kam dann endlich mal ein Techniker vorbei. nach mehreren Mess versuchen schaute er im Tablet nach und konnte angeblich sehen das auch meine Nachbarn Probleme im Upload haben, dann sind wir zum HÜP gegangen und da stellte sich heraus das Problem kommt von außerhalb da konnte er aber nicht weitermachen und der Nächste Techniker kam der hatte dann 2 Messkoffer dabei und konnte dann Feststellen das ein Modul im Verteilerkasten an der Straße kaputt ist...

    Techniker 1 konnte mit dem Tablet nur die Messdaten des Modems auswerten und war (meiner Meinung nach) nur zur Kontrolle der korrekten Installation da (Ausschließen dass ein Fehler an den Kundengeräten vorliegt).

    Techniker 2 hatte neben dem DOCSIS-Analyzer vor allem noch etwas im Gepäck: Die Zugangsdaten der CMTS... ;)

    Und ja, ein klein bisschen kenne ich mich da aus. Wer mich hier im Forum kennt, weiß dass ich Aussagen nur treffe, wenn ich diese auch fachlich begründen kann. Dafür brauche ich auch die Cablelabs Specs nicht durch ein LLM schicken. :S

    tab Dich erwartet am Wochenende mindestens die Erfahrung von philw95

    Am Ende schätze ich die Fehlerursache (bei Deiner Fehlerbeschreibung) nach folgender absteigender Wahrscheinlichkeit:

    1. Fehler Kopfstelle
    2. Defekt an Verstärker (NE3 oder NE4, bestand aber schon vor Frequenzumbelegung)
    3. Defekt Erdabzweiger (Frost/Wasserschaden in Verbindung mit Frequenzumbelegung)
    4. Defekter HÜP oder defektes / veraltetes Modul im HÜP (falls der modular ist)
    5. Fehler in der NE4 (=Hausverteilung nach HÜP)
    6. Defekt am Modem (sehr unwahrscheinlich, da es bis zur Frequenzumbelegung lief, die Teile sind sehr gut qualifiziert)

    Vielleicht kam auch in letzter Zeit ein weiterer Internetanschluss dazu und nun reichts nicht mehr.

    Papperlapapp, wir reden hier von DOCSIS-Modems, die werden vom Kabelnetzbetreiber in Betrieb genommen. Ohne Testverbindung durch den Monteur geht das Ding (erstmals pro Wohnung) nicht in Betrieb. Das bekommt ohne Freigabe keine Provisionierung an der CMTS.

    Da bricht auch die Downloadrate nicht von 250 MBit/s um Faktor 100-1000 ein...

    mit der Begründung "da ist noch ein alter Verstärker drin, der muss jetzt neu". Obwohl alle Anschlüsse auch davor problemlos 1gbit brachten

    Diese Aussage ist korrekt und betrifft die Systemlast durch den dann höheren HF-Summenpegel im Upstream. Mit dem Downstream hat das aber nichts zu tun, denn die Downstreamsignale liegen stets immer an (im Gegensatz zu Upstream TDMA).

    Grundsätzlich kann ein neuer Verstärker aber bei Netzerweiterung (Verteiler mit mehr Ausgängen und dadurch höherer Verteildämpfung, welche dann eine höhere notwendige Verstärkung erfordert) notwendig sein.

    Alle diese Anlagenänderungen nimmt aber ausschließlich der Kabelnetzbetreiber oder dessen Subunternehmer vor. Es gibt jeweils eine komplette Vermessung und Dokumentation der Anlage. Die Verteilanlage gehört in der Regel dem Kabelnetzbetreiber, deshalb klebt da auch meist ein Aufkleber mit KabelBW, Vodafone, Unitymedia, Pÿur oder Hinterdupfinger-Stadtwerke drauf.

    Ja, wenn dann mehr Leute als mittags die Leitung nutzen..

    Ich wiederhole: Das begründet keinen Einbruch um Faktor 100.

    Schon gar nicht im zeitlichen Zusammenhang mit der Frequenzumbelegung ;)

    Am Wochenende kommt da aber vermutlich niemand. Mit etwas Glück stellen sie aus der Ferne die DOCSIS-Frequenzbänder um.

    Bist du sicher, dass nicht einfach die Sicherung an der der Übergabekasten im Keller hängt raus ist?

    Oder da einfach jemand den Stecker rausgezogen hat?

    Sein Upload (= Upstream) geht doch.

    Folgerung: HFC-Verstärker sind in Betrieb (wobei natürlich dennoch ein Gerätedefekt vorliegen kann) & Koaxialverbindungen bestehen (weil der Upstream 5-65 MHz bei Kontaktproblemen zuerst einbricht - während der Downstream bis 1006 MHz auch noch über eine kapazitive Koppelstrecke / "Wackelkontakt" halbwegs funktionieren kann)

    Das sind auch alles die Original-Anschlusskabel, die mit dem Modem/Router geliefert wurde

    =O ...das muß nicht zwingenderweise gut sein, schau Dir doch nur mal die "Cat 4" Kabel mit "Cat 7" Aufdruck an, die manchen Krückengeräten beiliegen. Das ist bei Koax nicht anders.

    Also Upload ist absolut im sehr guten Bereich und da gibt es derzeit auch keine Schwankungen

    Also ist meiner Meinung nach zu 95% ein Fehler im Downstream (85-1006 MHz)

    Ok, wenn außer stromlos machen nichts zu testen ist, dann muss ich dort wohl mal ein Ticket aufmachen

    Doch, doch, je nach Wohnsituation: Modem schnappen und beim Nachbarn ein Stockwerk über Dir testen. Notfalls auch beim Nachbar 2 Hâuser weiter. Hauptsache gemeinsame CMTS.

    Im Einfamilienhaus könnte man auch testweise im Keller vor dem Verstärker anschließen (was bei einem Mehrfamilienhaus illegal wäre / Eingriff ins Koaxnetz das dem Netzbetreiber gehört!).

    Eine Senderumbelegung gab es hier auch, das wäre dann wohl eine mögliche Ursache.

    Nicht Ursache sondern Folge: Das technische Problem bestand sehr wahrscheinlich schon früher, wurde aber wegen Nichtnutzung des betroffenen Frequenzbereichs nicht bemerkt.

    Für Dich als Endanwender lasse ich den Begriff "Ursache" aber gerne durchgehen.

    Tolle Sache, unter ARD sehe ich jetzt stark gestört das ZDF.

    Damit ist alles klar wie Kloßbrühe...

    Fehler liegt im Downstream (= TV Verteilung und CMTS-Downstream). Was genau die Ursache ist, muss ermittelt werden. Von der Kopfstelle, über die Verteilung unter der Straße, durchs Haus bis zum Modem kann der Fehler überall liegen. :rolleyes:

    Nach Powerline könnte ich die Nachbarn fragen, sind zwar getrennte Stromkreise

    Nein, nein => G.hn / Homeplug und Co. haben nur Auswirkungen auf den Upstream. Das kann bei Deiner Diagnose keine Fehlerursache sein. Dein Upload ist ja fehlerfrei.

    Wenn mehr verstärkt werden muss, werden eingestreute Störungen eben auch mitverstärkt.

    :thumbup: gut aufgepasst 8)

    Ein weiteres Problem ist, dass mir der Vodafone Speedtest sagt, ich hätte die volle Bandbreite ( 270 MBit/s im Download, glatter Wert) zwischen Vodafone und meinem Router.

    Ist das ein echter Speedtest? Läuft der auf dem DOCSIS-Modem/-Router oder ist das nur die provisionierte Bandbreite (ähnlich wie bei DSL die "Leitungskapazität")?

    Es gibt bei DOCSIS so "Diagnosesignale und ein Diagnosemanagement". Fachbegriffe müsste man googeln, Zugriff hat aber nur der Netzbetreiber.

    Falls die wirklich zum Router messen, müsste doch eigentlich der Router defekt sein?

    SCNR

    Auf jeden Fall ist Deine Tastatur defekt 😁

    Entschuldige bitte die Nachfrage, aber "haben Sie den Router mal für 5 Minuten ausgesteckt"? ;)

    Würde das den Router dazu bringen, sich regelmäßig selbst neu mit dem Vodafone-Netz zu verbinden?

    Kontaktprobleme am Koaxialkabel können auftreten, sind aber eher selten. Vodafone schreibt bei Kabelnetzen ein relativ hohes Anzugsdrehmoment vor und die F-Stecker müssen hochwertige Kompressionsstecker sein.

    Kannst aber gerne mal näher anschauen und mit Isopropanol reinigen.

    Beachte auch die sonstige Verteilung (Erdungsblock, Verteiler, Steckdose, Anschlusskabel).

    Vielleicht gab's auf der CMTS (Kopfstelle) oder für Dein DOCSIS-Modem ein Update, was nun zu Kompatibilitätsproblemen führt.

    Beachte: Im Bayern gab es in manchen VF Netzen gestern eine komplette Frequenzumbelegung der Kabel-TV-Kanäle. Dementsprechend wurden auch die Downstreamsignale umbelegt.

    Mögliche Fehlersituation: Dein Koaxnetz hat z.B. bei 520-600 MHz ein Problem (Kabeldefekt, Verstärkerfehler,...). Wenn in dem Bereich bisher irgendwelche Homeshopping-Sender lagen, hattest Du wohl nichts davon gemerkt. Sollte der Bereich nun für Dein Downstream genutzt werden, geht 'plötzlich' das Internet nicht mehr richtig.

    Im Upstream (5-65 MHz) können 'neue Störquellen' für Probleme sorgen. Beispielsweise wenn im Haus jemand anders Poweline-Modems betreibt und defekte Koaxialkabel mit schlechter Schirmung die starken Störsignale ins Kabelnetz lassen.

    Alle diese Fahler kann nur der Kabelnetzbetreiber mit DOCSIS-Messgerät & den streng vertraulichen Zugangsdaten seiner Kopfstelle analysieren.

    Ein isolierter Blick von außen ist wegen TDMA nur selten zielführend.

    Zumal auch das Fernsehgerät niedrige Signalstärke anzeigt, dessen Anschluss gar nicht über den Router läuft.

    Meinst Du die Signalstärke des DVB-C-Tuners im Fernsehapparat? Zeigt der bei Dir auch eine "Signalqualität" an? Falls ja, dann ist diese mit hoher Wahrscheinlichkeit direkt an die BER gekoppelt und wesentlich aussagekräftiger als der Signalpegel.

    Bei 50 dBuV mit geringem Rauschen und Ingress wird der TV (und auch das DOCSIS-Modem) eine bessere Signalqualität haben als bei 80 dBuV mit hohem Rauschmaß und Intermodulation. Es zählt in erster Linie der hohe Signal-Rauschabstand und nicht ein Signalpegel.

    In einem ruhigen Konzertsaal kann eine leise Geige Dein HiFi-Gehör besser befriedigen als der übersteuerte und scheppernde Lautsprecher Deines Handys während dem Kehren des Kellers...

    Beim Endgerät wird meist nur die BER bewertet (ist ein guter Indikator zum SNR).

    Für die Fehlersuche muss die MER (Modulationsfehlerrate) bewertet werden - was nur mit Messgeräten und Kopfstellenzugriff korrekt geht.

    Signalstärke im TV ist auch gering. Ich würde ja sagen, vielleicht ist es die Hausinstallation, die ein Problem hat. Vielleicht haben die Eichhörnchen die Kabel angenagt ^^ oder was auch immer.

    Vielleicht ist in Deinem Netzsegment auch nur ein Erdabzweiger kaputt. Bei den Temperaturen können Defekte schon auftauchen. Eine zuverlässige Aussage kann nur ein Techniker des Kabelnetzbetreibers treffen mit Pegel, BER, MER und Auswertung der DOCSIS-Managementdaten.

    Vielleicht kann man sogar was in einer Fritz-Box-Cable sehen?

    In jedem Fall zahlst Du mit der Grundgebühr für die Fehlerbehebung und defekte Erdabzweiger gibt es regelmäßig.

    Aber ja, so ein Aufwand lohnt sich i.d.R. nur bei großen und kritischen Systemen...

    An dieser Stelle muss ich noch erwähnen, dass das Monitoring für mich reine Spielerei ist (weil ich ohnehin keine kritische / wichtige produktive Dienste betreibe).

    Da auch kein Datenverlust und keine Reparatur oder Neuinstallation ansteht, sehe ich das ganz gelassen.

    By the way:

    inaktiv 2026-01-19 11:19:13

    aktiv 2026-01-19 13:40:31 :)

    Meine Systeme waren gegen kurz nach 9 wieder da und sind jetzt wieder weg .... seit 75 Minuten.

    Ja, ist bei mir auch so.

    Mein Uptime Kuma VPS ist wieder offline und bekommt sicher die Krise weil er seine "Clienten" nicht mehr erreicht. :huh:

    Irgendwie bin ich aber auch froh, dass das Netzwerk(interface) komplett down ist. Dann bekomme ich wenigstens keine zig Alarmmeldungen... 8o

    Ob da wohl gestern Nacht jemand durch's Rechenzentrum gewatschelt und über's Glasfaser-Patchkabel gestolpert ist? :/

    Edit:

    Ahh! Neuer Versuch, neues Glück, der Resolver-Piko ist wieder da. Mal sehen wie lange.

    tab => bei mir geht noch nichts. Somit scheinen zumindest zwei unterschiedliche Hostsysteme betroffen zu sein?

    Und plötzlich ist er nicht mehr erreichbar...

    Uptime Kuma Log:

    inaktiv 2026-01-18 23:25:13 :(

    aktiv 2026-01-19 09:23:18 :)

    Also nicht mal 10 h :S

    Ironie

    Es folgt ein Satz für meine damalige Deutschlehrerin:

    Der Netzwerkausfall an meinem VPS heute Nacht war für mich überhaupt nicht tragisch, es zeigte sich aber eine Ironie, denn der einzige produktive Dienst auf dem Server ist Uptime Kuma - welches den Ausfall meiner anderen Server melden soll, was durch den Ausfall nicht erfolgen konnte und daher zu keiner Ausfallmeldung führte, was wiederum vollkommen korrekt war, weil sämtliche andere Server und Dienste im Ausfallzeitraum des Uptime Kuma Servers nicht ausgefallen sind.

    tl;dr: Ein Uptime Kuma Server der keine Ausfälle meldet arbeitet korrekt, wenn die überwachten Dienste nicht ausfallen. Dabei ist praktisch (im Rückblick) irrelevant ob der Uptime Kuma Server selbst arbeitet oder nicht.

    https://www.netcup-status.de/

    Zitat

    Am 19.01.2026 um 00:26 Uhr

    Wir haben eine gestörte Netzwerkkomponente identifiziert, welche für die Störung ursächlich ist und arbeiten weiter an der Behebung.

    Der Ausfall betrifft einen Teil unserer Root-Server und VPS am Standort Nürnberg.

    ...und ich sag mir vorher noch: Mensch, Du hast heute doch überhaupt nichts an dem Server gemacht. Und plötzlich ist er nicht mehr erreichbar und selbst das SCP hängt sich beim Aufruf des Servers fast auf und bringt nach 2 Minuten eine Fehlermeldung... :(

    Dabei habe ich mich am Freitag noch über eine Uptime von 300 Tagen gefreut... :S

    kaputt.jpg

    Heute habe ich eine Nachricht von Google Console erhalten, dass sich jemand als Eigentümer meiner Domains registriert hat.

    Er hat dies getan, indem er eine Google-Verifizierungs-HTML-Datei auf mein Hosting hochgeladen hat.

    Unabhängig von der Bereinigung des Webhostings stelle ich mir die Frage ob man nicht auch Google einschalten kann?

    Ich selbst nutze keine Google-Dienste in Verbindung mit eigenen Seiten, aber es gibt ja scheinbar Kontaktmöglichkeiten hier und hier.

    Mit etwas Glück sperrt Google den Account des Angreifers. Das bringt Dir zwar erstmal nichts, erschwert ihm aber seine Handlungen (vielleicht hat er unterschiedliche Opfer unter einem einzelnen Account bei Google registriert).

    Dass Du bereits im Webhosting aktiv geworden bist, hat er ja vermutlich schon bemerkt.

    [netcup] Alexander W. Da du gerade ja recht nahbar hier im Forum bist: Wie ist es eigentlich wenn man als Techi angefangen hat und mittlerweile ja vermutlich nichts mehr mit seinem ursprünglichen Aufgabengebiet/Hobby zu tun hat...

    Ohne mir anmaßen zu wollen hier für [netcup] Alexander W. zu antworten, mache ich das trotzdem mal: 8o

    - die Geschäftsführer inkl. Lars und Moderatoren sind beim Community Event persönlich nahbar (was auch für 4-Augengespräche besonders wertvoll ist!)

    - auf den letzten beiden Community Events hat er Deine Frage:

    Machst du auch noch gelegentlich etwas für dich (privat?) an Servern?

    ... mit einem ausführlichen Bericht und klarem "JA" beantwortet.

    - Freie Rede mit tiefen fachlichen Details ohne Spickzettel im Rechenzentrum

    - Video Community Event 2024

    - Videos Community Event 2025

    [netcup] Alexander W. sorry für diese OSINT :S

    Duplicati hatte ich mit Verschlüsselung getestet und es hat einige Male nicht richtig funktioniert.

    Im Netz liest / las man manchmal von solchen Berichten. Leider gibt es keine nachvollziehbaren Anhaltspunkte welche Rahmenbedingungen bestanden (Version, Betriebssysteme, Einstellungen...)

    Mit >14k Stars auf GitHub dürfte die Grundfunktionalität korrekt arbeiten.

    Alternativ gibt es den direkten FOSS-Konkurrenten Kopia.

    Egal welche Backup-Software zum Einsatz kommt:

    Ein Backup ist erst dann als Backup anzusehen, wenn die Wiederherstellung / das Recovery erfolgreich getestet wurde.

    Da ein Backup regelmäßig durchgeführt wird, ist auch die Wiederherstellung regelmäßig zu prüfen.

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    Stichwort: Hinterbandkontrolle ;)

    Endlich wieder Freitag – Zeit für ITler, sich über das Wochenende (abseits von Sonderschichten) mit den Auswirkungen des nächsten Exploits vertraut zu machen

    Zum Glück bin ich kein ITler.

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    Gestern gelernt: Ich bin ein Prosumer 8)

    Damit steht dem Freibadbesuch (fast) nichts mehr entgegen... :S