Ein weiteres Problem ist, dass mir der Vodafone Speedtest sagt, ich hätte die volle Bandbreite ( 270 MBit/s im Download, glatter Wert) zwischen Vodafone und meinem Router.
Ist das ein echter Speedtest? Läuft der auf dem DOCSIS-Modem/-Router oder ist das nur die provisionierte Bandbreite (ähnlich wie bei DSL die "Leitungskapazität")?
Es gibt bei DOCSIS so "Diagnosesignale und ein Diagnosemanagement". Fachbegriffe müsste man googeln, Zugriff hat aber nur der Netzbetreiber.
Falls die wirklich zum Router messen, müsste doch eigentlich der Router defekt sein?
SCNR
Auf jeden Fall ist Deine Tastatur defekt 😁
Entschuldige bitte die Nachfrage, aber "haben Sie den Router mal für 5 Minuten ausgesteckt"? 
Würde das den Router dazu bringen, sich regelmäßig selbst neu mit dem Vodafone-Netz zu verbinden?
Kontaktprobleme am Koaxialkabel können auftreten, sind aber eher selten. Vodafone schreibt bei Kabelnetzen ein relativ hohes Anzugsdrehmoment vor und die F-Stecker müssen hochwertige Kompressionsstecker sein.
Kannst aber gerne mal näher anschauen und mit Isopropanol reinigen.
Beachte auch die sonstige Verteilung (Erdungsblock, Verteiler, Steckdose, Anschlusskabel).
Vielleicht gab's auf der CMTS (Kopfstelle) oder für Dein DOCSIS-Modem ein Update, was nun zu Kompatibilitätsproblemen führt.
Beachte: Im Bayern gab es in manchen VF Netzen gestern eine komplette Frequenzumbelegung der Kabel-TV-Kanäle. Dementsprechend wurden auch die Downstreamsignale umbelegt.
Mögliche Fehlersituation: Dein Koaxnetz hat z.B. bei 520-600 MHz ein Problem (Kabeldefekt, Verstärkerfehler,...). Wenn in dem Bereich bisher irgendwelche Homeshopping-Sender lagen, hattest Du wohl nichts davon gemerkt. Sollte der Bereich nun für Dein Downstream genutzt werden, geht 'plötzlich' das Internet nicht mehr richtig.
Im Upstream (5-65 MHz) können 'neue Störquellen' für Probleme sorgen. Beispielsweise wenn im Haus jemand anders Poweline-Modems betreibt und defekte Koaxialkabel mit schlechter Schirmung die starken Störsignale ins Kabelnetz lassen.
Alle diese Fahler kann nur der Kabelnetzbetreiber mit DOCSIS-Messgerät & den streng vertraulichen Zugangsdaten seiner Kopfstelle analysieren.
Ein isolierter Blick von außen ist wegen TDMA nur selten zielführend.
Zumal auch das Fernsehgerät niedrige Signalstärke anzeigt, dessen Anschluss gar nicht über den Router läuft.
Meinst Du die Signalstärke des DVB-C-Tuners im Fernsehapparat? Zeigt der bei Dir auch eine "Signalqualität" an? Falls ja, dann ist diese mit hoher Wahrscheinlichkeit direkt an die BER gekoppelt und wesentlich aussagekräftiger als der Signalpegel.
Bei 50 dBuV mit geringem Rauschen und Ingress wird der TV (und auch das DOCSIS-Modem) eine bessere Signalqualität haben als bei 80 dBuV mit hohem Rauschmaß und Intermodulation. Es zählt in erster Linie der hohe Signal-Rauschabstand und nicht ein Signalpegel.
In einem ruhigen Konzertsaal kann eine leise Geige Dein HiFi-Gehör besser befriedigen als der übersteuerte und scheppernde Lautsprecher Deines Handys während dem Kehren des Kellers...
Beim Endgerät wird meist nur die BER bewertet (ist ein guter Indikator zum SNR).
Für die Fehlersuche muss die MER (Modulationsfehlerrate) bewertet werden - was nur mit Messgeräten und Kopfstellenzugriff korrekt geht.