Lese ich häufiger, aber ich bin der Meinung, dass diese Maßnahme durchaus auch die Sicherheit erhöht und nicht nur vermeintliche "security by obscurity" ist.
Das sehe ich genauso!
Wir reden nicht von 'security by obscurity' (= Sicherheitsmechanismen & Algorithmen werden geheim gehalten) sondern schlicht um eine (ich nenne es einfach mal so) 'security by reducing the attack surface'.
Die Port-Änderung reduziert tatsächlich erstmal nur das Grundrauschen und verhindert (wie von Dir beschrieben) Standard-Angriffsversuche (z.B. auch beim OpenSSH Fehler von letztem Jahr).
Gegen Portscans hilft das hingegen nicht und somit erhöht die Portverlegung auch nicht die SSH-Sicherheit an sich. Hier benötigt man zusätzliche Maßnahmen.
Ich habe daher den fail2ban-ufw Filter zusätzlich am Laufen um Portscanner zu droppen.
Fehlgeschlagene SSH-Loginversuche pro Jahr bei mir = 0
(nur meine regelmäßigen eigenen Tests / Kontrollen)
Wer meinen Port nicht kennt und beim Scan gedroopt wird tut sich schwerer => Sicherheit ist erhöht.
Kann man natürlich dennoch nicht mit Portknocking oder VPN vergleichen.