Beiträge von Win98SE4ever

    Lese ich häufiger, aber ich bin der Meinung, dass diese Maßnahme durchaus auch die Sicherheit erhöht und nicht nur vermeintliche "security by obscurity" ist.

    Das sehe ich genauso!

    Wir reden nicht von 'security by obscurity' (= Sicherheitsmechanismen & Algorithmen werden geheim gehalten) sondern schlicht um eine (ich nenne es einfach mal so) 'security by reducing the attack surface'.

    Die Port-Änderung reduziert tatsächlich erstmal nur das Grundrauschen und verhindert (wie von Dir beschrieben) Standard-Angriffsversuche (z.B. auch beim OpenSSH Fehler von letztem Jahr).

    Gegen Portscans hilft das hingegen nicht und somit erhöht die Portverlegung auch nicht die SSH-Sicherheit an sich. Hier benötigt man zusätzliche Maßnahmen.

    Ich habe daher den fail2ban-ufw Filter zusätzlich am Laufen um Portscanner zu droppen.

    Fehlgeschlagene SSH-Loginversuche pro Jahr bei mir = 0

    (nur meine regelmäßigen eigenen Tests / Kontrollen)

    Wer meinen Port nicht kennt und beim Scan gedroopt wird tut sich schwerer => Sicherheit ist erhöht.

    Kann man natürlich dennoch nicht mit Portknocking oder VPN vergleichen.

    netcup/anexia plant solch eine Migration hoffentlich nicht

    Ich denke nicht. Das stünde im extremsten Gegensatz zum sympatischen CEO-Vortrag des Community Events 2024.

    Zitat: "...wir sind ja selbst technikbegeistert..." und "...wir nutzen unsere eigenen Produkte natürlich auch privat..."

    Ist aber totaler Unsinn und bringt netcup überhaupt nichts

    Eine extra Bestätigung einzufordern ist eine nutzlose Erziehungsmaßnahme.

    Ich denke damit ist eher gemeint..

    Ich bin inzwischen der Auffassung dass die AGB von netcup diesbezüglich rechtlich unwirksam sind.

    Die Regelung "massenhafter Versand von E-Mails" ist unbestimmt, woraus sich rechtlich direkt die Unwirksamkeit dieser Vertragsklausel ergibt.

    Laut BGH dürften hier die zumutbaren Rechte und Pflichten der Vertragspartner nicht hinreichend genau definiert sein.

    Ist aber normal

    Ist aber totaler Unsinn und bringt netcup überhaupt nichts:

    1. in den AGB ist "der massenhafte Versand von Emails" untersagt
    2. dadurch kann netcup "das Vertragsverhältnis aus wichtigem Grund fristlos kündigen"
    3. juristisch bringt eine solche separate explizite Bestätigung nichts
    4. eine solche explizite Bestätigung hilft auch hinsichtlich der Empfänger (z.B. Telekom oder Microsoft) nichts

    Eine extra Bestätigung einzufordern ist eine nutzlose Erziehungsmaßnahme.

    Netcup sollte eher mal recherchieren wer in welchem Webhosting für ein Blacklisting verantwortlich war (und diesen Kunden dann direkt & persönlich anchreiben und kündigen) oder (falls es nur an überbuchten Systemen liegt) mehr Gateways / IPs dafür bereitstellen.

    Vielleicht liegt auch eine Diskriminierung vor? Sperrt MS / Telekom netcup eher als andere Provider und wenn ja warum?

    Investieren die anderen mehr Geld in mehr saubere IPs?

    Switchen die ihre Mailgateways einfach schneller um, so dass man als Endanwender gar nicht mitbekommt dass eine IP gesperrt war und deshalb die E-Mail über eine andere IP erneut (und dann auch erfolgreich) rausging?

    Ich schreibe hier ausschließlich vom Webhostings und netcups eigenen Mailgateways.

    ...verhindert aber nicht, dass man sich trotzdem über das Netcup Roundcube erfolgreich anmelden kann...

    ...auch wäre ein Login über IMAP bzw. SMTP nicht über den 2FA abgesichert...

    Stimmt, macht also kaum einen Sinn.

    Selbst wenn netcup 2FA erlaubt, kann jeder der das Passwort erspäht einfach über IMAP / POP3 ohne 2FA rein.

    Man wird wohl einfach damit leben müssen, dass es dies im E-Mail Umfeld aus technischer Sicht nicht gibt.

    => Oder allgemeiner formuliert:

    2FA bietet für jeden Dienst keinen Sicherheitsgewinn*, wenn dieser nicht auf Seiten des Protokolls bzw. hinsichtlich jedes Login-Weges auf 2FA eingestellt werden kann.

    Da denkt man gar nicht ständig dran, wenn 2FA zum Alltag gehört.

    *Der Sicherheitsgewinn von 2FA begründet sich darin, dass eine Authentifizierung nur in Verbindung beider Faktoren möglich ist.

    ...dort befinden sich wirklich nur Dateien drin, deren Inhalt nicht durchsucht werden muss, also eine reine Auflistung der Dateinamen...

    Ich suche auch schon länger ein Dateiindexarchiv für offline Festplatten...

    Ja, das hätte ich auch gerne.

    Hab' mir vor 1-2 Jahren sogar schonmal überlegt das selbst zu programmieren.

    Meine Überlegungen waren:

    - Verzeichnisbaum durchklickbar (wie z.B. im Explorer)

    - Portabel oder ggf. sogar Browserbasiert

    - SHA256 Hash jeder Datei

    - Metadaten jeder Datei (Standardwerte Dateigröße / Erstelldatum / Änderungsdatum reichen mir)

    - evtl. Suchfunktion nach Dateinamen / Endungen / Dateigrößen

    Das ganze dann schön strukturiert ablegen, damit die GUI bzw. Suchfunktion direkt auf der Datenbankdatei o.ä. arbeiten kann.

    Je nach Schnittstelle wäre also auch eine Navigation wie in der Konsole möglich, evtl. sogar ein temporäres Mounting.

    Dadurch hätte man alle Dateien und die Ordnerstruktur gesichert und könnte auch (dank Hash) Duplikate suchen oder die Dateiintegrität prüfen.

    Auch eine Suche nach Datum wäre damit möglich => *.jpg von 1.1.2025 bis 3.2.2025

    Man könnte auch Duplikate suchen die einem das Auskramen der externen USB-Platte erspart:

    Ich brauche die Datei Gruppenbild_vor_Abflug.jpeg mit dem Hash 13a654b..0f ==> eine Suche mittels des Hashs liefert mir an einem anderen Ort (z.B. auf'm lokalen PC) die selbe Datei DCIM_56567_0001.jpeg. :)

    Wie auch immer, wäre so ein einmaliger "Indexierungsvorgang samt Hashing" eine tolle Sache.

    Irgendwann werde ich das umsetzen. 8)

    Vielleicht wenn ich in Rente bin, also in ein paar Jahrzehnten (je nach den kommenden politischen Entscheidungen). :rolleyes:

    Oder wo sollte sich das Mini-WH denn finanziell bewegen

    Webhosting Mini Spezial für 0,18 € bot eine eigene .de-Domain, 1 GB Speicherplatz (E-Mail und Webspace) und 10 E-Mail-Postfächer

    Das Mini Ei Ostern 2019 bot für 0,08 € (zzgl. 4,99 € Einrichtungsgebühr) dasselbe.

    ber der Gegenwert von einem Kaffee / Monat

    das war wohl eher der Preis für einen Kaffee-Beilagen-Keks...

    oder man braucht das Hosting eigentlich nicht.

    Oder statt einem "großen" Hosting einfach nur separate Hostings und eine getrennte Spielwiese für eine kleine Webseite haben will, die losgelöst von den großen Hostings sein soll und z.B. in einen Account vom Verein oder Bekannten abgeschoben werden soll (mit vielleicht noch unbekanntem Terminplan).

    ohne dass z. B. ein Support-Ticket den Business-Case kippt?

    Ob nun jemand zwei WH1000 zu je 1,08 € hat oder beispielsweise 8 Mini-WH25 zu je 0,35 € bringt netcup in Summe mehr Geld.

    Ich selbst habe bei einem WH noch nie den Support gebraucht - gibt ja ein Forum ;)

    Im übrigen wäre ich auch mit einem Mini-WH25 ohne Inklusiv-Domain für 0,18 € zufrieden! :thumbup:

    Es gibt einige Foristen die ihre Inklusiv-Domains unberührt lassen und Zusatzdomains aufschalten. Wenn das im Marketing entsprechend kommuniziert wird (z.B. mit "Reines Webhosting ohne Inklusiv-Domain, für Alle die bereits Domains bei uns haben. Eine .de Domain kann für den Aktionspreis von nur 0,13 € hinzu gebucht werden.").

    Achso: Die Einrichtungsgebühren sind mir übrigens egal (wie z.B. beim Mini Ei Ostern 2019 - welches ich leider nicht besitze). Bleibt eh' für immer hier, also keine Scheu vor Einrichtungsgebühren für solche Preiskracher.

    Wer ernsthaft ein 20-Cent Webhosting kauft, der muss auch einen einmaligen Fünfer rausrücken können ;)

    EDIT um 08:43: Taucht auch bei mir wieder auf…

    Nachdem die Sicherheitsfrage im Forum trotz korrektem Passwort auch bei mir auftauchte, dann kurz verschwand und danach wieder auftauchte, ist sie seit heute morgen weg. Hoffentlich bleibt es so. :)

    Ich werfe das einmal unkommentiert hier rein: OpenCloud - Name conflict

    Wenn sich das so bewahrheiten sollte, ist das ja echt ein Kindergarten.

    Interessant wäre es zu wissen, wer die Domain opencloud.de (Denic) zuletzt bei der Denic auf sich hat registrieren lassen:

    Letzte Aktualisierung: 02.06.2020

    Jetzt stellt sich die Frage ob das Ganze vor Gericht geht und unnötig Geld verpulvert wird.

    Nextcloud ist früher aus Owncloud hervorgegangen, weshalb nun Opencloud als (zusätzlicher) Markenbegriff etabliert werden (für die Nextcloud GmbH) soll erschließt sich mir nicht. Vielleicht die Selbsterkenntniss das die ausufernde und an Funktionen überbordende Cloudlösung (trotz nicht behobener Mängel und Bugs) mit neuem Namen "reingewaschen" werden soll.

    Oder ist es die Furcht, dass es an der Zeit ist, für eine weitere Abspaltung in Richtung einer besseren und freieren Version. :wacko:

    Die Erklärung ist noch nicht ganz klar.

    Ich habe das mal nummeriert:

    Auf dem Account Nr. 1 mit der privaten Domain als E-Mail will ich alle meine Server und Produkte haben. Dieser wird auch mein primärer Account.

    Der Account Nr. 2 mit der Gmail-Addresse soll nur für meine Domains genutzt werden.

    Account Nr. 1 mit CCP Nr. 1 (Customer Control Panel) soll alle Deine Server beherbergen. Hier ist also das SCP Nr. 1 (Server Control Panel) in Nutzung durch Dich.

    Account 1 könnte auch Webhostings beinhalten (WCP Nr. 1).

    Account Nr. 2 wird nur für Domains genutzt. Diese werden im CCP Nr. 2 gepflegt.

    Da Account Nr. 2 keine Server beinhalten soll, gibt es kein SCP Nr. 2 bzw. nur ein leeres => egal, da nicht genutzt.

    Ist das die richtige Zusammenfassung?

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    Nachtrag:

    Ich separiere das, damit ich mich nicht so schnell aus meinen eigenen E-Mails aussperren kann und im worst-case immer noch zugriff auf die Domains über eine externe E-Mail habe (gmail).

    Meinst Du mit "Aussperren" einen fehlkonfigurierten eigenen Mailserver, welchen Du auf einem VPS/RS selbst betreibst oder meinst Du damit die 2-Faktor-Authentifizierung im CCP?

    Letzteres kann man auf das weit verbreiteten TOTP-Verfahren umstellen. Dann braucht man nicht mehr Token per E-Mail empfangen.

    Das SCP betreibe ich selbst im Sicherheitsmodus, womit ein SCP-Login nur noch über das CCP möglich ist.