Beiträge von Ringelnatz

    janxb
    Ich setze aktuell LiveConfig ein und bin kurz davor, den Wechsel auf Plesk zu vollziehen. In deren Forum hat man nur noch das Gefühl, hingehalten zu werden. Wünsche, (teils wirklich grundlegende) Features einzubauen werden ignoriert oder über Jahre versprochen, während es noch immer die dämlichsten Kinderkrankheiten gibt und das letzte stable Release Monate zurückliegt. Ich kenne den Funktionsumfang von Plesk Automation nicht, aber ich schätze, dass LiveConfig den Ansprüchen von netcup nicht ansatzweise genügen könnte. Der Ansatz (minimalinvasiv, schnelle und kleine C-Anwendung, Anpassbar über LUA-Dateien) ist klasse, aber manchmal frage ich mich aktuell ob da überhaupt noch Entwickler angestellt sind.

    Kurz: Ich weiß nicht, ob netcup sich mit dieser Umstellung einen Gefallen tun würde.

    Hi,

    es ist richtig, Snapshots können nur angelegt werden, wenn genug Speicher frei ist, da sie auf der Festplatte des Servers gespeichert werden. Dafür müssen auch überhaupt keine Backups gekauft werden. Vermutlich hast Du Snapshot-Exports gekauft? Die benötigt man, um die Snapshots anschließend herunterzuladen.
    Den Storage-Space wirst Du nicht nutzen können, um die Snapshots dorthin zu erstellen.

    Die Snapshots sind nicht als Backup zu verstehen, um seine Daten zu sichern kann (und sollte) jeder Serverbesitzer andere Methoden nutzen (mehrfach hier im Forum schon besprochen worden). Unerfahrene spielen hier wie Du so schön sagst mit dem Feuer, das tun sie aber sowieso, wenn Sie einen öffentlichen Server betreiben.

    Es wurde hier schon mal gesagt, dass Produkte, die Extras nach Kundenwunsch erhalten, generell deutlich teurer werden, sich das also in aller Regel nicht lohnt. Mal ganz unabhängig davon, ob das Hostsystem über entsprechende Hardware unterstützt. Man muss auch bedenken, dass VMs ja nicht an einen Host gebunden sind, und daher alle SAS-Hosts auch entsprechende SSD-Kapazitäten (frei) haben müssten. Alles in allem dürfte das zu kompliziert sein. Einen Datenbank-Server stattet man lieber generell mit SSDs aus.

    AN NETCUP ICH FINDE ES EINE ABSOLUTE SCHWEINEREI EUREN SUPPORT UND DASS IHR NICHT MAL AUF KUNDEN WÜNSCHE EINGEHT RESPEKTIVE IN DER LAGE SEIT FÜR ALLE NAMESERVER BEREITZUSTELLEN WENN IHR PLESK VERKAUFT ICH ZAHLE SICHERLICH NICHT FÜR 20 DOMAINS ODER NOCH MEHR JEDE EINZELN ALS TRANSFER VÖLLIGE ABZOCKE!

    Im Ernst, das ^ und Deine anderen Beiträge sprechen definitiv dafür, dass Du keinen Plan von alldem hast und obendrein auch nicht die nötige Reife besitzt. Wenn Du Webspace haben und mit Plesk verwalten willst, hol Dir nen Managed Server, kannst Du nichts kaputt machen. Und wie wär's dann noch mit nem Buch wie DNS für Dummies - Blair Rampling, David Dalan - Google Books ? Oh man ...

    Es handelt sich um eine Spezialkonfiguration für RyanMail, bei diesem Unternehmen verzichten wir nun vorerst auf eine Prüfung der gängigen Standards, welche wir sonst von einem legitimen Mailserver erwarten und auch erfüllt bekommen.

    Das erinnert mich irgendwie stark an früher, als man bei CSS-Regeln für Webseiten andauernd Fallbacks für den Internet Explorer einbauen musste, weil dieser nicht in der Lage war, sich den Standards entsprechend zu verhalten. Ziemlich traurig eigentlich.

    also es gibt hier in den Vertragswerken zwischen Registrie und Registrar abhängig von der TLD Regeln, von denen sich kein Registrar befreien kann. Kommt es z.B. zu einer unberechtigten Löschung einer de-Domain, kann es passieren das die Denic die Mitgliedschaft mit dem Registrar kündigt.

    Da kann ich natürlich nicht mitreden. Ich kann nur von meinen Erfahrungen mit anderen Anbietern sprechen. Nehmen wir z.B. die Firma ZwischenNetzwerkX (auf englisch natürlich, haben eine Domain mit vier Buchstaben), dort kann sich jeder einen Account erstellen, Domains registrieren und sämtliche Aktionen eine Domain betreffend in Echtzeit durchführen.

    Das ein Reseller dieses eigenständig, ohne Zustimmung des Domaininhabers, durchführt, ist bei keiner mir bekannten TLD möglich.

    Das natürlich nicht, aber der Reseller muss seinem Registrar gegenüber nicht jedesmal den schriftlichen Auftrag des Domaininhabers vorlegen und auf die manuelle Überprüfung warten. In Domain-Reseller-Verträgen, die ich bisher gesehen habe, steht sinngemäß immer so etwas wie drin wie "Der Kunde versichert, Aktionen die Domains betreffend nur mit Zustimmung des jeweiligen Domaininhabers vorzunehmen. Auf Verlangen wird der Kunde der [Firma] gegenüber innerhalb von 24 Stunden einen entsprechenden Nachweis erbringen. Der Kunde stellt die [Firma] von jeglichen Haftungsansprüchen [der Domaininhaber] frei." Ok, das ist jetzt nur aus dem Kopf und vermutlich etwas unglücklich formuliert, aber inhaltlich sollte der Sinn klar sein. Letztlich haben Sie doch vor Ihrer DENIC-Mitgliedschaft .de-Domains auch über einen Reseller bezogen, richtig? Dort müsste das ja genauso gehandhabt worden sein.

    Und ein Blick in das Gesetz, welches einschlägig ist, bring die Gewissheit, das bei privaten Inhalt regelmäßig keine generelle Impressumpflicht besteht.

    Und ein Blick in weitere Paragraphen sowie Gerichtsurteile bringt die Erkenntnis, dass "privat" sehr streng ausgelegt wird und die Befreiung von der Impressumspflicht vermutlich weniger als 10% der Internetseitenbetreiber betrifft.

    Bei anderen Anbietern ist dies durchaus möglich.

    Ja, was solche Dinge angeht ist Netcup leider nicht gleichauf mit anderen Anbietern. Diese befreien sich vertraglich davon, für falsche Handles oder unautorisierte Domainänderungen durch den Kunden zu haften und ermöglichen dann sämtliche Funktionen automatisiert über ein Webinterface. Aber nichtmal Reseller dürfen bei Netcup z.B. Inhaberwechsel selbst vornehmen. Spätestens für einigermaßen professionelles Domain-Reselling müssen solche Dinge eigentlich vollständig automatisiert sein, außerdem sind die Funktionalitäten im CCP da sehr begrenzt, es gibt keine API etc. Mal sehen was da noch passiert...

    das jede Seite ein Impressum braucht außer Email Domains stimmt ja auch nicht ganz, rein private Seiten ohne gewerbliche Absichten brauchen das mMn nicht, wozu auch?

    Da stimmt Deine Meinung leider nicht mit der Rechtslage überein. Auch wenn es hier keine klaren Grenzen gibt und die Gerichtsurteile widersprüchlich sind, riskiert man auf Seiten, die nicht wirklich privat (im Sinne von "für mich und meine Familie") sind, ohne Impressum eine Abmahnung.

    Nochmal zum Thema:

    Da war mir klar, dass Netcup diese Daten an die Registrierungsstelle übertragen hat und jeder über den WHOIS Dienst darauf zugreifen kann. Bei anderen Anbietern (NAMEENTFERNT) ist mir das noch nie aufgefallen, da sie fast immer eine private/anonyme Domain Registrierung durchführen. Falls Netcup das nicht anbieten kann, wäre es nicht besser den Kunden bei der Registrierung darauf hinzuweisen?

    Es wäre sicher keine schlechte Idee, wenn Netcup Whois-Privacy anbieten würde, aber darauf hinweisen, dass man dies eben nicht tut braucht man deshalb nicht.