Beiträge von Ringelnatz

    Ich pinge den betroffenen Server aktuell von meinem heimischen Rechner aus (das gibt mir direkt ein akustisches Signal wenn er nicht erreichbar ist). Dabei ist gerade folgendes aufgetreten:

    Code
    64 bytes from xx.xx.xx.xx: icmp_seq=716 ttl=58 time=29.293 ms
    64 bytes from xx.xx.xx.xx: icmp_seq=717 ttl=58 time=29.172 ms
    36 bytes from gw01.netcup.net (46.38.224.33): Time to live exceeded
    Vr HL TOS  Len   ID Flg  off TTL Pro  cks      Src      Dst
     4  5  00 5400 94c6   0 0000  01  01 4d24 192.168.2.108  xx.xx.xx.xx
    
    Request timeout for icmp_seq 718
    Request timeout for icmp_seq 719

    Seit ich mtr laufen lasse gab es bei mir seltsamerweise keine Ausfälle mehr. Die Failover-IP, die ich neben der Haupt-IP auf dem Server habe, kann ich leider nicht entfernen. Aber ähnliches Verhalten haben hier ja schon Mehrere beschrieben, wäre echt interessant zu wissen ob es einen Zusammenhang gibt und weshalb.

    Ich betreibe seit Jahren mehrere Server bei Netcup, und hatte bisher immer eine hervorragende Erreichbarkeit und keinerlei Probleme dieser Art. Trotzdem frage ich mich natürlich, was ich tun würde, hätte ich auch auf einmal solch unerklärliche Probleme.

    Nun hat es auch mich getroffen ... weiteren Server bestellt, letzte Nacht Stretch installiert und einige Dienste migriert. Seit heute morgen dann immer mal wieder kompletter Netzwerkausfall auf der Haupt-IP sowie Failover.

    Code
    64 bytes from xx.xx.xx.xx: icmp_seq=208 ttl=58 time=28.906 ms
    64 bytes from xx.xx.xx.xx: icmp_seq=209 ttl=58 time=28.770 ms
    64 bytes from xx.xx.xx.xx: icmp_seq=210 ttl=58 time=28.882 ms
    64 bytes from xx.xx.xx.xx: icmp_seq=211 ttl=58 time=29.535 ms
    Request timeout for icmp_seq 212
    [...]
    Request timeout for icmp_seq 226
    64 bytes from xx.xx.xx.xx: icmp_seq=227 ttl=58 time=28.805 ms
    64 bytes from xx.xx.xx.xx: icmp_seq=228 ttl=58 time=28.993 ms
    64 bytes from xx.xx.xx.xx: icmp_seq=229 ttl=58 time=28.703 ms

    Die Antwort vom Support ist natürlich "ab ins Rettungssystem und MTR anfertigen" was nicht geht, da die Dienste erreichbar sein müssen. Wird man denn einfach so auf Wunsch auf einen anderen Node umgezogen oder wie habt ihr das gemacht?

    (Ja, ich weis eine Zweite IP würde das Problem nicht direkt lösen. Ich wollte danach auch die alte IPv4 wieder "abbuchen" aber bräuchte halt eine Phase in welcher Ich die IP welchen kann ohne das der Server nicht erreichbar ist für eine gewisse Zeit)

    Ich bezweifle, dass das seitens netcup so möglich ist. Aber weshalb besprichst Du das nicht einfach mit dem Support? Möglicherweise kann dieser Dir eine neue IP-Adresse zuweisen. Die einfachste Alternative: Kündige Deinen Server und bestelle einen weiteren. Mindestens einen Monat zum Umziehen aller Dienste und eine neue IP.

    In Plesk erhält der Kunde ein "Abonnement" mit fest zugewiesenen Ressourcen und einem Basisverzeichnis auf dem Server. Um verschiedene Domains voneinander unabhängig zu machen benötigt jede ein eigenes Abonnement, was schon deshalb nicht geht, weil man die von Dir gebuchten Leistungen/Ressourcen nicht dynamisch auf mehrere Abonnements verteilen kann. Die Lösung wäre also, mehrere Tarife zu buchen (oder: Managed Server).

    Warum ist das so - warum liegen standardmäßig die Inhalte aller Domains eines Accounts im selben Ordner? Bei meinem bisherigen Hoster hat jede Domain für den User ein eigenes Rootverzeichnis. Ist das nicht sowohl sicherer als auch kundenfreundlicher (da dann im Fall einer Kompromittierung nicht das komplette Webhosting gesperrt werden muss)?

    Das ist es, das geht bei netcup aber nur, wenn Du für jede Domain ein eigenes Webhosting-Paket buchst. Anders lässt es sich auch über die eingesetzte Verwaltungssoftware nicht realisieren.

    1. Ist es wirklich nötig, wegen Schadsoftware auf einer Website auch nicht-befallene Domains zu sperren? Ich habe verstanden, dass auch ein infizierter FTP-Client verantwortlich sein könnte, sodass in diesem Fall auch andere Domains desselben Accounts betroffen sein oder werden könnten. Jedoch bleibt bei der Sperrung der FTP-Zugang offen. Das leuchtet mir nicht ein.

    Vermutlich wurde Dir der entsprechende Webhostingvertrag gesperrt. Dort mag es mehrere Domains geben, die sich aber den selben httpdocs-Ordner teilen und damit potenziell mit betroffen sind. Der FTP-Zugang kann offen bleiben, netcup muss nur sicherstellen, dass die betroffene Webseite nicht von außen aufrufbar ist.

    Jedoch meine ich, dass auch ein Profi eine solche Zusage nicht mit Sicherheit geben kann, und umso weniger ein Laie wie ich.

    Das stimmt und darum wurde diese Zusicherung auch bereits öfters kritisiert, netcup besteht darauf, dass das rechtlich notwendig ist. Ich bin kein Experte, aber nach dieser Zusicherung wird netcup bei einem erneuten Vorfall zumindest ein außerordentliches Kündigungsrecht haben - was aber eh der Fall sein sollte, da AGB-Verstoß. Keine Ahnung.

    In welche rechtliche Situation begebe ich mich mit dieser Zusage, die ich ja wider besseres Wissen abgegeben habe?

    Das kann Dir mit Sicherheit vermutlich nur ein Anwalt sagen.

    Per iptables kannst Du Dich nicht vor einem DDoS-Angriff schützen. Funktioniert denn der kostenlose Schutz von netcup nicht? Ich bin sehr froh, dass es den gibt, obgleich ich zugeben muss, dass andere Anbieter (in ähnlichem Preissegment) hier bereits ausgereiftere Lösungen vorweisen können.

    Ich glaube, noch keiner Attacke von mehreren GBit/s ausgesetzt gewesen zu sein, aber es ist natürlich klar, dass der kostenlose Filter von netcup nicht beliebig große Angriffe stemmen kann. netcup bietet glaube ich auf Anfrage auch Schutz vor stärkeren Attacken, und es gibt natürlich wie schon von Dir genannt externe Anbieter ... beides kann - je nach Stärke des Schutzes - schnell ins Geld gehen.

    Eine direkte Suche nach netcup funktioniert, sofern man bei Google eingeloggt ist, tatsächlich (ich war zunächst auch verwundert weil ich keine Bewertungen gefunden habe). Und ich sehe auch, weshalb Sie um Rezensionen bitten ... die Meisten Re­zen­senten waren wohl nicht in der Lage, ihren Root-Server zu administrieren oder ihre Rechnung zu bezahlen ... :rolleyes:

    Ich habe mir zum Test eine Datenbank und einen Benutzer angelegt.

    Beim Benutzer habe ich folgende Einstellung gewählt: Remoteverbindungen von beliebigem Host zulassen

    Damit klappt alles. Auf Dauer würde ich das gerne ändern auf "Nur lokale Verbindungen zulassen"


    Doch dann meldet mein Sample-Skript, mit dem ich die Verbindung teste, dass eine Verbindung mit der Datenbank nicht möglich ist.

    Auch der phpMyAdmin verbindet sich dann nicht mehr (Der sollte sich doch trotz der Einstellung noch immer verbinden, damit die Datenbank verwaltet werden kann, oder?)

    Web- und Datenbankserver liegen bei netcup auf unterschiedlichen Systemen, ein lokaler Zugriff ist also vom eigenen Skript aus nicht möglich. Meine Vermutung ist, dass "Nur lokale Verbindungen zulassen" gar nicht auswählbar sein sollte. Da hilft dann nur, ein sicheres Datenbank-Passwort zu wählen, oder aber (was gut möglich wäre) netcup beschränkt den Zugriff auf die Datenbanken generell aufs eigene Intranet.

    Wenn ich dann in Plesk die IP neu einlese, wird auch hier ein Fehler mit Reparaturmöglichkeit angezeigt.

    Nach der Reparatur lässt sich der NGINX Dienst ohne Probleme Starten und der Server ist auch wieder komplett erreichbar.

    Was hier passiert ist natürlich etwas undurchsichtig. Aber ich vermute mal, dass Plesk die IP-Adresse im System einrichtet. Das ist bei mir auch (nach wie vor) manuell nach Neustarts nötig.

    Interessant wäre, ob die IP-Adresse im System eingerichtet ist, bevor Du diese Plesk-Reperatur durchführst. Und ob/wie Plesk diese IP-Konfiguration überhaupt bei Systemstart durchführt.