Beiträge von MyMattes

    Alles einreissen, aus sauberer Quelle neu installieren und reinen Content (DB-Inhalte, Grafiken etc.) aus einer Sicherung wiederherstellen.

    Klassisches Vorgehen bei einem kompromittiertem System ... und das dürfte bei Dir der Fall sein. In Zukunft möglichst wenige / gut gewartete Komponenten verwenden, diese immer aktuell halten und Härtungsmaßnahmen ergreifen.

    Alles andere ist m. E. verschwendete Lebenszeit.

    So sehr ich kritisch auf die Abhängigkeiten von den USA und anderen Nationen schaue: Ich sehe im VMware- / Broadcom-Fall nur begrenzt das Thema einer Europa-Verwundbarkeit bzw. fehlenden Resilenz: Man kann sich ein ähnliches Szenario auch durchaus bei einem europäischen Konzern vorstellen, der eine zugekaufte Produktlinie "bereinigt" bzw. seinem Geschäftsmodell anpasst.

    Die Unabhängigkeit von Europa ist definitiv verbesserungswürdig, hier aber das falsche Framing...

    Kudos an netcup für das zeitkritische Lösen einer externen Abhängigkeit :thumbup:

    Wenn man technisch etwas versierter ist, ist es vermutlich sinnvoller, wenn man sich ein vServer oder ein Rootserver klickt und dann das Mailserversetup komplett selber umsetzt.

    Das sehe ich komplett anders - Stichworte Betriebsverantwortung und Reputation, beides hier im Forum viel diskutiert. Wer nur ein Mailhosting braucht, hat keinen objektiven Grund, einen Mailserver selber aufzubauen und zu betreiben.

    Zurück zur Frage, ob netcup hier als Provider geeignet ist: Ich finde schon, habe selber die Postfächer meiner Familie hier liegen und vermisste nichts: Nutzung allerdings "nur" per Clients, der Webmailer wurde nur 1-2 mal für Sieve-Filter benutzt. Plesk war für mich als Umsteiger von einem anderen Provider ungewohnt, aber absolut kein Problem. Ich würd's tun.

    vielen dank - dort war ich auch schon aber ehrlich gesagt scheint das noch komplizierter zu sein als jetzt schon

    Ich würde mich an Deiner Stelle trotzdem mit der Thematik auseinandersetzen, egal ob nun per .htaccess, access.conf oder GProtector. Nach dem Angriff ist vor dem Angriff und so etwas testet man besser in Ruhe prophylaktisch. Wobei ich mir im konkreten Fall noch immer nicht sicher bin, ob Du wirklich ein Problem hattest (also inhaltlicher Art).

    Hallo,
    ich habe folgendes Problem ... seit 14 Stunden hängt ein IP Adresse in meinem Shop welche den Warenkorb mit Artikel befüllt mit einem Warenwert zwischen 6 - 10.000 €. [...] Immerhin werden ja die Produkte für andere Kunden, welche auch kaufen möchten nun blockiert 8| DANKE

    Bis Du da sicher? Meines Wissens vermindert Gambio erst bei erfolgreicher Bestellung den Lagerbestand. Solange könnte der gleiche Artikel von mehreren Kunden in den Warenkorb gelegt werden und nach einem Verkauf bekämen alle anderen Kunden einen Fehler im Checkout. Dann könnte Dir der Pseudo-Einkäufer doch egal sein...

    Oder hast Du Deinen Shop diesbezüglich angepasst?

    Edit: Hier ein entsprechender Hinweis im Gambio-Forum und ich habe es eben auch mal probiert. Vielleicht hast Du gar kein Problem?

    Vielleicht nochmal langsam zum Sortieren:

    1. Gambio als PHP-Shopsystem nutzt einen Webserver als Backend
    2. Der Webserver kann ein Apache mit einem davor geschalteten nginx zur Beschleunigung von Zugriffen auf statische Webseiten sein (Proxymodus) oder der nginx fungiert komplett alleine als Webserver (ohne Apache). Bei Dir ist laut Screenshot der zweite Modus aktiviert. Damit ist Apache raus.
    3. nginx nutzt für die Zugriffsteuerung keine .htaccess-Datei. Ob und wie Gambio dieser verwendet, ist für Web-Zugriffe auf Dateien erst einmal ohne Belang - auch wenn die Shop-Scripte in der Datei evt. Konfigurationen ablegen.
    4. Wenn Du "vorne" (ohne Möglichkeiten einer Firewall o. ö.) grundsätzliche Zugriffe blocken willst, musst Du entweder (1.) nginx im Proxy-Modus verwenden und kannst dann .htaccess-Regeln für Apache definieren oder (2.) weiterhin ohne Apache arbeiten und entsprechendes in der nginx-Konfiguration nachbilden (siehe access.conf).

    Ich hoffe, ich habe jetzt nicht noch mehr verwirrt... :)

    Camping ist ja praktisch verboten außer auf dafür vorgesehenen Plätzen, wo man dann auch nicht alleine sein kann

    In manchen Regionen beginnt man „Trekkingplätze“ aufzubauen, wo man mit minimaler Infrastruktur und quasi alleine im Wald zelten kann … macht Spass, auch wenn es sich nicht wie „echtes“ Wildcamping anfühlt.

    Edit: Ansonsten bieten sich Skandinavien und Schottland an - aber das entsprechende Allemansrätten erfordert auch einen verantwortungsvollen Gebrauch, der Natur und andere respektiert.

    Du findest im WCP (Webhosting Control Panel) neben den Mailadressen einen Button, der die Verbindungsdaten anzeigt: Letztlich Mailein- und -ausgangsserver, Port und Benutzername (=Email-Adresse), dazu das Passwort wie von Dir gewählt.

    Je nach Mailprogramm genügen auch weniger Angaben (weil es selber z. B. Standardports probiert) oder die Bezeichnungen der Server könnten IMAP bzw. SMTP lauten...

    Wobei mir, auch mit dem Netcup mailsync-Tool, immer noch ein Rätsel ist, wie ich von Postfach A "mail@example.tld" auf Webhosting A nach Postfach A "mail@example.tld" Webhosting B kopieren kann.

    Kannst Du nicht.

    Du musst erst temporäre Postfächer im Webhosting B definieren (z. B. unter der Standard-Domain) und somit jedes Postfach zweimal kopieren. Von A auf den Zwischenspeicher, dann Domain-Umzug und schliesslich vom Zwischenspeicher auf B. Dabei würde ich server-seitigen Synchronisationen wie netcup‘s mailsync-Tool den Vorzug vor Clientlösungen geben: Weniger fehleranfällig und unabhängig von Deiner lokalen Anbindung.

    Für mich ein entscheidender Grund, Sonderangebote im Webhosting sehr kritisch zu beäugen: Der Umstellungsaufwand kann durchaus erheblich sein…

    Gibt's da eventuell schon fertige Dinge zu kaufen oder fertige Images das wirklich jeder mit vorheriger Freigabe für den IT-Administrator das an den Switch o.ä. dran hängen kann?

    Im industriellen Umfeld z. B. die Genubox … und ja, das wird benutzt, setzt aber natürlich entsprechend eng gefasste Verträge mit dem IT-Dienstleister und zusätzliche organisatorische Massnahmen (z. B. Vier-Augen-Prinzip) voraus.

    Sorgt für ein ruhiges Gewissen, sagen zu können, dass alles voll verschlüsselt ist.

    Nein ... sorgt nur für eine Scheinsicherheit, wenn Du Dir nicht genau bewusst bist, gegen welche Angriffsvektoren die eingesetzte Verschlüsselung schützt. Und ein eingebildeter Schutz ist manchmal gefährlicher als ein bewusstes Risiko.

    Ich bin kein Feind von Verschlüsselung per se, aber die "Vollverschlüsselung" eines laufenden Servers schützt nur vor wenigen Szenarien, erhöht aber Komplexität und damit das Betriebsrisiko.

    Ich würd's mir überlegen...

    Und dann heißt es erstmal warten und nicht weiter an den DNS-Einstellungen rumspielen.

    Genau: DNS-Einträge im CCP auf Standardeinstellungen zurücksetzen - ja, das geht auch bei einem Webhosting 2000 - und einfach erst einmal Ruhe bewahren und warten. Ausserdem später beim Testen Browser-Caches leeren bzw. "echtes" Reload erzwingen und / oder im Modus "privates Surfen" arbeiten: Eben veraltete lokale Daten vermeiden.

    Und beim nächsten Mal etwas vorsichtiger beim Verändern von Konfigurationen sein, deren Auswirkung man nicht durchschaut hat - nicht bös' gemeint: Es gibt bei einem einfachen Website-Umzug keine Notwendigkeit, von den Standardwerten abzuweichen (zusätzliche Einträge für Analytics etc. einmal aussen vor gelassen).

    Edit: DNSSEC ist mit Absicht aktiviert gewesen? Das ist (nach allem was man hier so hört) bei netcup nicht die pfiffigste Idee...

    Wenn ich diesen folder manuell anlege bekommt er aber die falsche Gruppe zugewiesen. Also anstatt psaserv die Gruppe psaln und es gibt auch kein chown um dies zu korrigieren.

    Gibt es denn konkret Probleme, wenn die Datei-Ownership auf psaln stehen bleibt? Dies ist ja bei sämtlichen über den Dateimanager angelegten Objekten so. Wohlgemerkt nicht theoretisch - da ist mir schon klar, dass ein anderer Owner je nach Datei-Zugriffsrechten Unterschiede macht, sondern konkret bei netcup's Webhosting?

    Vielleicht liest hier auch jemand von netcup mit und kann zur Klärung beitragen?