Beiträge von Falzo

    Mein Standpunkt: Seit über einer Woche versuche ich, dieses Problem zu lösen. Es ist die Verantwortung von netcup, die Integrität des Host-Systems und die Isolierung der Accounts zu garantieren. Wenn Dateien im Home-Verzeichnis eines Kunden landen, auf die der Kunde keinen Zugriff hat, ist die Sicherheitsebene des Providers korrumpiert.


    total falsch, wie Dir schon mehrfach erklärt wurde. Diese Ordner und Dateien liegen da standardmässig und sollen von Dir gar nicht verwaltet werden.

    Der Kram mit dem Du Dich da aufhälst gehört zu Deiner chrooted Umgebung und ist technisch nötig, um Dir den passenden, unprivilegierten Zugriff zu ermöglichen. Bist Du mal auf die Idee gekommen, auf die create und modify Daten zu schauen? also wann das angelegt und/oder zuletzt geändert wurde?

    Und nicht umsonst kommen Deine web-files in ein gesondertes Unterverzeichnis - da darfst Du (und ggf. ein Hacker) schreiben. nirgendwo anders.

    Vielleicht teilst Du der KI mal mit, in was für einer Hosting Umgebung (Plesk/Chroot) Du Dich bewegst, um eine bessere Einordnung zu erreichen.


    TL;DR; Du wurdest gehackt und hast beim Nachschauen die zum chroot/plesk gehörenden Ordner wahrgenommen, und Dich erschrocken. Dadurch rennst Du jetzt KI befeuert einer völlig falschen Fährte hinterher...

    Ja, der Betrieb von sog. "Mining-Diensten" ist laut AGB verboten. Aber abgesehen vom Streit darum, ob das Betreiben solcher Nodes einen "Mining-Dienst" darstellt oder nicht, wird es die meisten Betreiber solcher Aktionen wenig kümmern, was in den AGBs steht. Und ich würde denken, Netcup braucht erstmal eine halbwegs rechtssichere Methode, um von aussen nachzuweisen, das eben solche Mining-Dienste betrieben werden und ein Verstoß vorliegt. Einfach in die VM reingucken ist da vermutlich eher nen heikles Datenschutzthema...

    Dann hoffen wir mal, dass die Betreffenden fix rausgeworfen werden. Dein Nick kommt mir von LET bekannt vor, btw. Da gab es ja den komischen Typen, der 400 4-Core CPUs bei einem Mitbewerber bestellen wollte.

    ja genau, auf LET war davon zu lesen. der Typ den du meinst hat scheinbar die Infra eines Mitbewerber in die Knie gezwungen und sich dann gewundert, das 'dedicated' in virtuellen Servern eben doch nur bedingt 'dedicated' ist. inzwischen schreiben da aber auch andere, dass sie ähnliche Bestellungen bei netcup platzieren wollen würden usw. - verrückt.

    und für netcup am ende nur trouble, könnte mir gut vorstellen, dass es da dann viele gibt, die von 12 Monats Verträgen nichts kennen wollen, sich über die Performance beklagen und so. hoffe mal, dass entweder der hype, um dieses crypto projekt nicht lange anhält oder es schnell unretabel wird. oder im idealfall eben Netcup schnell einen Deckel drauf macht und wie Du schon schreibst, solche Aktivitäten unterbindet.

    Wie man in anderen Foren lesen kann, findet aktuell wohl ein run speziell auf kleine RS mit 4 'dedizierten' cores statt. Hintergrund scheint zu sein, dass dies die Mindestkonfiguration darstellt, um Quilibrium crypto nodes zu betreiben.

    Offenbar gibt es einen täglichen Reward um 0,5€, wenn der node ominöse Mindestanforderungen erfüllt. Somit wird das Ganze zu einem Rechenexempel, bei man theoretisch rund 5-7€ pro Monat verdienen kann mit einem RS 1000.

    Netcup gehört zu einer short list an empfohlenen Providern dafür und es gibt offenbar Leute die dann hunderte RS bestellen.

    Überflüssig zu erwähnen, dass die Nodes 24/7 auf die CPU hämmern und vermutlich auch nicht wenig IO verursachen. Insofern also kein Wunder, dass netcup ausverkauft ist, bzw. die Performance einbricht, da dieser unerwartete Anstieg in der abgerufenen Performance die Hostcluster entsprechend ans Limit bringt.

    Das ein single core geekbench6 von ~1000 Punkte übrigbleibt ist hier vermutlich eher positiv zu sehen ...

    Auch dass die ältere Generation weniger betroffen ist wird dann klarer. die kann man einfach nicht mehr kaufen und somit kommt da kein son Mist mehr in die Cluster. Spannend wird, wie lange netcup das mitmacht oder wann jemand auf die Idee kommt, sich das genauer anzusehen und diese use-cases zu verbannen. ist jedenfalls mining related und ja auch nicht das erste Mal das diese schemes aufkommen.

    Ansonsten den zusätzlichen Space in einen geeigneten Ordner mounten und das Backup Ziel dahin verschieben.

    das hier ist die richtige Strategie! autofs empfiehlt sich dafür und klappt zwischen verschiedenen netcup servern ganz reibungslos mit sshfs oder auch cifs/nfs. rechenzentrumsintern dürfte auch die Geschwindigkeit am Besten sein.

    erfordert allerdings das man sich ein wenig mit linux und system administration beschäftigt ;) ;)