[netcup] Felix P. Gibt es eigentlich wieder einen "Ablaufplan" für den Black Friday?![]()
Beiträge von [gelöschtes Individuum]
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Per Zufall habe ich bemerkt, dass auf meinem vServer netstat -tuna viele TCP-Verbindungen im Status SYN_RECV zeigte. Eine Überprüfung mit `tcpdump` zeigte, dass mein Server viele TCP-SYN-Pakete empfing. Mein Server war Ziel einer SYN-Attacke.
Bei der SYN-Attacke werden Verbindungsaufbaupakete (SYN) gesendet, die Bestätigung vom Server (SYN+ACK) wird allerdings nicht beantwortet. Linux wartet normalerweise 60 Sekunden, bis der Verbindungswunsch abgebrochen wird, solange wird sie mit dem Status SYN_RECV in der Tabelle der Netzwerkverbindungen geführt.
Es ergeben sich 2 Angriff-Szenarien:
- Linux verwaltet normalerweise max. 1024 Verbindungen, so dass schon 17 (1024/60) SYN-Pakete/sec einen Linux-Rechner lahmlegen können.
- Linux schickt nicht nur ein SYN+ACK, sondern pro SYN-Paket werden im Laufe der 60 sec Wartezeit 5 SYN+ACK-Pakete geschickt. Damit fungieren die Server als Verstärker bei einem DDoS-Angriff.
Bei meiner Recherche bin ich auf das folgende Webseite gestoßen. Sie beschriebt, wie man DDoS-Angriffe auf Linux-Server abwehren kann.
https://javapipe.com/blog/iptables-ddos-protection/
Ich habe mich auf die Abwehr von SYN-Angriff beschränkt und meinen Server entsprechend konfiguriert. Einerseits kommt der Server nun mit erheblich mehr SYN-Paketen/sec klar, andererseits findet kein Verstärkungseffekt mehr statt. Der Server schickt nur noch ein SYN+ACK-Paket pro SYN-Paket.
Damit wurde mein Server anscheinend uninteressant für die Angreifer, nach 2 Wochen war wieder Ruhe.
Es folgt nun die Konfiguration von meinem Debian 9 (Stretch) Server.
Vorweg eine wichtige Warnung:
Nutzung auf eigene Gefahr.
Solche tiefgreifenden Änderungen im System können leicht fatale Folgen haben. Ihr müsst sehr gut verstehen, was die Konfigurationsänderungen bewirken und wie ihr etwaige Probleme selber löst. Weder netcup noch ich können euch da groß unterstützen.
Das Modul nf_conntrack_ipv4 muss frühzeitig geladen werden, damit die Kernel-Parameter für die Firewall gesetzt werden können.
Ich habe mich dazu entschieden, die Kernel-Parameter und die Firewall-Einträge in /etc/rc.local einzutragen.
Die Ports, die von außen erreichbar sein sollen, müssen angepaßt werden. Bei mir sind 22(SSH), 80(HTTP) und 443(HTTPS) erlaubt.
Code: /etc/rc.local
Alles anzeigen# Allow only SSH/HTTP/HTTPS from the outside iptables -t mangle -I PREROUTING 1 -i lo -j ACCEPT iptables -t mangle -I PREROUTING 2 -p tcp -m multiport \! --dports 22,80,443 -j DROP # Kernel settings for SYNPROXY sysctl -q -w net.ipv4.tcp_synack_retries=1 sysctl -q -w net.ipv4.tcp_syncookies=1 sysctl -q -w net.ipv4.tcp_timestamps=1 sysctl -q -w net.netfilter.nf_conntrack_max=10000000 sysctl -q -w net.netfilter.nf_conntrack_tcp_loose=0 # iptables rules for SYNPROXY iptables -t raw -A PREROUTING -p tcp -m tcp --syn -j CT --notrack iptables -A INPUT -p tcp -m tcp -m conntrack --ctstate INVALID,UNTRACKED -j SYNPROXY --sack-perm --timestamp --wscale 7 --mss 1460 iptables -A INPUT -m conntrack --ctstate INVALID -j DROP -
Auf die ethischen Bedenken bzgl. der Sippenhaft und meine Gefühle dazu bin ich auch eingegangen. Zudem habe ich erwähnt, dass ich Kontakt zu meinen Kunden aufrecht halten muss. Letzteres habe ich erwähnt, weil ich weiß, dass europäische Gerichte ziemlich allergisch auf Wettbewerbsbehinderung reagieren und MicroSoft damit auch schon Erfahrungen gemacht hat.
Glaubst du wirklich, dass deine Mail durchgelesen wurde? Ich bezweifle es. Höchstens die ersten paar Sätze gelesen und dann war's das auch.
Ich nehme an, dass die Sperre wirklich nur dazu diente, den Druck auf NetCup zu erhöhen, mehr gegen Spammer zu tun.
Ich nicht. Von einer IP im Subnet kam zu viel Spam und dann wurde einfach blockiert. Mach dir keine Sorgen, irgendwann wird die IP wieder geblacklisted werden

P.S. Schreibst du bspw. Volkswagen auch "VolksWagen" und Kaufland "KaufLand"?

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Ich möchte die Domains nicht als "Webdomains" nutzen, daher sehe ich den nutzen nicht warum ich die im Webhosting Paket eintragen soll.
Musst du doch auch gar nicht, aber dann reagiert der Mailserver auf deine Domain und du kannst netcups mx-Records benutzen. Sämtliche andere Records solltest du beim alten belassen können (kann sein, dass die während der Zuweisung angepasst werden müssen).
Das komische ist das mittlerweile manche Emails durchkommen, manche garnicht und manche erst sehr spät.
Leite doch mal testweise die Mails (direkt von Namecheap aus) an https://www.mail-tester.com/ weiter. Dort kommt alles an und es wird sehr viel zur Mail gesagt, was ein solches Verhalten erklären kann.
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Gibt es für die zweite Domain eigentlich einen mx-record? Wenn ja, dann aber hoffentlich nicht netcup, denn ohne Zuweisung zum Webhosting macht der Mailserver von netcup nichts
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Hast du die anderen Domains auch dem Webhosting-Tarif zugewiesen? <- beste Option.
Ansonsten musst du Mal schauen, was dieses Weiterleiten im letzen Bild wirklich macht oder ob das gewisse Voraussetzungen zum funktionieren braucht.
Oder Mal an Gmail oder ähnliches weiterleiten lassen um den Fehler zu finden - Namecheap oder netcup.
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Was genau ist das aktuelle Problem? Du wirfst hier mit mehreren Fragen um dich rum und man weiß gar nicht was jetzt eigentlich los ist...
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Einen VPS "Starter 128" bitte!
Exit: Ach das ist webhosting. Ich wusste doch, dass da ein Haken dran ist
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Die Lösung scheint bei mir leider nicht zu funktionieren. Ich möchte Netcup auf meinem Webspace 2000 auf einer Subdomain installieren und bekomme auch den Wizard zu laufen... Die PHP Einstellung mit dem curl_exec() scheint jedoch trotz mehrfacher Umstellung nicht zu updaten, ich erhalte weiterhin die Fehlermeldung, dass das aus Sicherheitsgründen blockiert wurde...
Kann hier jemand laienverständlich helfen?
Danke schon einmal und viele Grüße
Wie kann man Netcup installieren?
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Im übrigen hatten wir versucht, die Fehlermeldungen als jpg. hochzuladen, die dann aber nicht im Beitrag gezeigt wurden. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Via Copy'n'Paste bzw. ins Fester ziehen oder via "Dateianhänge" hochladen?
Bei Ersterem wird es inline eingefügt und manchmal/meistens/? gefiltert
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Oder gibt es hier einen Testzugang um zu schauen ob es läuft?
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Mit Chrome auf iPhone ist das bei mir nicht reproduzierbar.
Da es zwei Browser betrifft schiebe ich das Problem Mal auf eine OS-Komponente, die Firefox nicht benutzt
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Kann ich nicht nachstellen.
Chrome und Opera haben das gleiche Problem im Feedback-Log, Firefox funktioniert jedoch...
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Läuft wieder.
Habe einen anderen Weg gefunden um an die Benutzer zu kommen.
Weiterhin kein Login notwendig.

Sowohl Opera als auch Chrome hängen sich unter aktuellem Android auf der Seite (also am Ziel) nach wenigen Sekunden auf...
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Ist es richtig, das die Pro Version in den Anwendungen die Demo ist, die nach 4 Wochen dann nicht mehr richtig geht?
Ja und nein. Mails versenden und empfangen kannst du noch, ein paar andere Funktionen sind dann still und heimlich nicht mehr verfügbar, sodass man schon mal eine Weile lang überlegt und sich den Kopf zerbricht.
Aber man kann problemlos einen neuen Demo-Key erzeugen lassen und den benutzen.
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Nein, es braucht einen Mailserver, also Webhosting oder VPS (letzteres ist jedoch nichts für Laien und braucht regelmäßige "Wartung" und Fachkenntnisse).
Es bietet sich aber dringlichst an, die Mails vorher zu filtern und nicht jeglichen Spam mit weiterzuleiten; Stichwort Blacklisting von IPs (ganze IP-Blöcke werden gesperrt).
Edit: Man kann es natürlich via DNS regeln, soweit GMX dir erlaubt, eine eigene Domain hinzuzufügen. Der kostenfreie Tarif macht das aber bestimmt nicht mit
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An alle weiteren Coldplay-Junkies: https://www.amazon.co.uk/dp/B07YMDZZW8