Beiträge von Bud

    Üblich ist heutzutage eher Port 587 statt 465.

    Diese Aussage ist einfach nur falsch. Ich selbst habe über zwei Provider E-Mail-Postfächer, und beide haben in ihrer Doku nur den Port 465 in Verbindung mit SSL aufgeführt.

    Der Vollständigkeit halber habe ich mal die größten deutschen Provider durchgeschaut und diese führen ausschließlich 465 / SSL auf.

    Diejenigen, welche als Alternative den Port 587 auflisten, schreiben ähnliche Formulieren / Hinweise wie den folgenden mit dazu:

    pasted-from-clipboard.png

    Also wenn der Port 587 aufgeführt wird, dann immer als (unverschlüsselte) Alternative - ich bin mir ziemlich sicher das dies nicht „üblich“ ist...

    Dennoch fände ich es schön, wenn die eigene Domain genutzt werden könnte.

    Das fände ich (und viele andere Webhosting-Kunden) auch schön, allerdings ist es unsicher, denn...

    Allerdings klappt dann bei webmail.domain.tld nur http und kein https.

    ...es ist leider nicht möglich, die Subdomain webmail.example.com zu zertifizieren.

    Deswegen bleibt einem eigentlich nur die default-Adresse von netcup selbst:

    Das einfachste wäre https://webmail01.netcup.net/ zu verwenden.

    Ich bekomme beim speichern einer Seite meines Wiki.js folgende Fehlermeldung:

    Zitat

    Network error: Unexpected token '<', "<!DOCTYPE "... is not valid JSON

    Ein paar Suchergebnisse meinten es hängt mit dem Reverse Proxy zusammen, ich könnte mir allerdings nicht erklären warum / wo:

    Hatte jemand von euch diese Problem schon mal?

    In der debug log habe ich folgende Zeile gefunden:

    Failed to renew certificate example.com with error: Could not bind TCP port 80 because it is already in use by another process on this system (such as a web server). Please stop the program in question and then try again.

    Dies lässt vermuten, ich hätte --standalone als Attribut gesetzt hat, was ich aber nicht habe, sondern wie man in #789 sieht --apache. Ich habe das ganze mit history überprüft:

    Zitat

    63 sudo apt install certbot python3-certbot-apache

    66 sudo certbot --apache --agree-tos --redirect --hsts --staple-ocsp --email letsencrypt@example.com -d example.com -d http://www.example.com

    Vermutlich könnte ich Apache stoppen, das Zertifikat erneuern, und dann Apache wieder starten – aber das ist ja nicht Sinn der Sache ^^
    Ich schau gleich mal weiter die logs durch, ob ich noch was Interessantes finde, weil aktuell weiß ich nicht wirklich weiter... Danke dir schon mal bis hierhin H6G

    EDIT: Nevermind, habe noch was via history gefunden:

    Code
    116  sudo certbot certonly --standalone -d example.com -d www.example.com

    Keine Ahnungwas mich da geritten hat, aber das wirds sein. Ich werd einfach die Zertifikate mit certbot löschen und neu anlegen mit --apache

    Für eine meiner Domains, welche auf einen Server zeigt, ist heute das LE-Zertifikat abgelaufen. Als ich mich in das Thema eingelesen hatte, verstand ich das so, dass certbot automatisch ein cron anlegt

    Code
    sudo certbot --apache --agree-tos --redirect --hsts --staple-ocsp --email letsencrypt@example.com -d example.com -d www.example.com

    Die Datei /etc/cron.d/certbot ist auch vorhanden:

    Code: /etc/cron.d/certbot
    SHELL=/bin/sh
    PATH=/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/sbin:/bin:/usr/sbin:/usr/bin
    
    0 */12 * * * root test -x /usr/bin/certbot -a \! -d /run/systemd/system && perl -e 'sleep int(rand(43200))' && certbot -q renew --no-random-sleep-on-renew

    Laufen tut dieser allerdings nicht. Hat jemand Ideen? Hätte ich trotzdem noch irgendwie selbst tätig werden müssen?

    Also, nachweisbar ist die Abuse-E-Mail nicht bei mir angekommen!!!

    Warum? Sie ist bei GMail im Spamordner gelandet! Also liegt das Problem nicht bei mir, sonst hätte ich fristgerecht antworten können.
    Wenn muss Netcup auch dafür Sorge tragen, dass solche wichtigen Informationen auch wirklich beim Empfänger ankommen!

    Tut mir leid, dass ich das so deutlich sagen muss: Das ist das Dümmste, was ich in der letzten Zeit gelesen habe.

    Es hat seinen Grund, warum ich (und viele andere) eine eigene E-Mail-Adresse für Provider und andere wichtige Dienste haben, welche deren Adressen als *@example.com gewhitelisted hat, und (zumindest bei mir) sogar im "Nicht stören"-Modus auf meinem Smartphone sofort durchgestellt werden.

    Jetzt habe ich das hier nur privat und für Vereine, bei einem Produktionsserver mit tausenden von Kunden ist ein solch eingerichteter Kommunikationsweg ganz klar dein Versäumnis. Lass deinen Frust nicht bei einem low-budget Betreiber raus, der hier mMn nichts falsch gemach hat.

    Ja, natürlich ist ein iPhone-Benutzer von die vielen Einstellmöglichkeiten in der Androidwelt erschlagen... 😉 Aber es besteht auch für dich Hoffnung, wirklich! 😁

    Also... Ich nutze iPhone seit über 10 Jahren und mir hat noch nie was gefehlt... Aber bitte lass uns jetzt keine iOS / Android Diskussion starten, sonst muss Claudia wieder schimpfen.

    Ich hab jetzt mal K9 und FairMail im Test, aber wenn ich das mit der Mail-App von Apple vergleiche, sind die zwei ne reine Katstrophe... Vielleicht auch nur die Umgewöhnung, man wird sehen...

    Edit: Trotzdem danke für eure Empfehlungen :)