Beiträge von Bud

    Ich zitiere mal aus dem von JQHiggins geteiltem Link:

    Zitat

    Die gute Nachricht ist: Alle Website-Templates in Sitejet sind standardmäßig responsive - es sei denn, du … nimmst erhebliche Änderungen an den Elementen vor, so dass diese nicht mehr responsive genug für die mobile Website sind.

    Hört sich stark nach einer solchen Veränderung an, wenn die unveränderten Seiten mach wie vor responsive sind.

    Ich glaube es ist wie KB19 vermutet. Nehmen wir an du gibst Person A die Karte und Person B den PIN. Solltest du versterben und die schaffen Geld „weg“, wird erstmal etwas schlechtes vermutet. Genau deswegen dauern solche Prozesse ihre Zeit, um sicher zu gehen das jeder sein Hack bekommt.

    Genau. Anhand dieser Subdomain erkennt die Webmail-Instanz, mit welchem Mailserver sie sich verbinden muss.

    Kurze Nachfrage dazu: Ist die Priorität wichtig?

    Normalerweise hat ja die mail.example.com eine 10, und die netcup-Adresse die 50. Aktuell habe ich nur die netcup-Adresse mit einer 10. Wenn ich die mail.example.com jetzt auf die 20 lege, passt das, oder wäre das nicht empfehlenswert?

    Via Thunderbird verwende ich ausschließlich die netcup-Adresse, da mir die mail.example.com keinen Mehrwert bietet.

    Schade dass solche Diskussionen oftmals derart ausarten. Ich für meinen Teil versuche immer aus beidseitigen Argumenten zu lernen, auch wenn dies manchmal fast ausschließlich nur von einer Seite möglich ist.

    Schade. Ich warte ja immer noch sehnsüchtig auf eine inhaltliche Auseinandersetzung.

    Wie man in den Serverschrank hineinruft…

    wenn's an's eingemachte geht, scheitert's evtl. an der ebenfalls nicht mehr vorhandenen leitung für's restore des online-only-backups.

    Ein online-only-backup soll es ja nicht werden, aber ich verstehe was du meinst. Hoffen wir mal, das ich ein Backup am besten gar nicht erst brauche ;) Und wenn, dann ist eine downtime natürlich extrem ärgerlich, aber wir sind ja keine kritische Infrastruktur ;) Letztendlich bekommt man das was man bezahlt…

    Auch wenn es noch Zukunftsmusik ist: Ich kann - wie auch -Manu- - eine Synology DiskStation für diesen Zweck nur empfehlen: Das hält die Aufwände des Server-Betriebs gering bzw. auch für (interessierte) Laien machbar und bietet einiges an Funktionalität / Flexibilität. Dann noch eine remote Synology per TailScale / HyperBackup für's "Offsite-Backup" und man kann relativ ruhig schlafen.

    Ist so mehr oder weniger in Planung, aber laut IT-Planung tatsächlich erst als Winterprojekt 2025 - vorher werden wir es zeitlich und auch finanziell einfach nicht schaffen.

    "8 WordPress-Installationen", selbstgehostet. Bekommen wir da auch das Feinkonzept für die Absicherung zu Gesicht (Container, WAF, Plugin-Sicherheitsanalyse)?

    Bei der vorgenannten Anzahl an Installationen sollte der Verein doch groß/finanzstark genug sein, um einen spezialisierten Hoster dafür einzuspannen? Das wird für andere Dienste ja auch bereits gemacht. WP ist mit Abstand die größte ABM. Hugo tut's nicht?

    Das Konzept zur Absicherung kann ich hier gerne teilen, sobald es vollständig steht bzw. erste Ideen dazu dokumentiert wurden. Das Ganze wird mein „Winter-Projekt“, aber WordFence und manuelle Sicherheitsanpassungen sind auf jeden Fall vorgesehen.

    Leider ist im Haushaltsplan für die IT nicht allzu viel vorgesehen, ich bin aktuell froh um die Erhöhung, welche ich für 2025 bekommen habe. Ein spezialisierter Hoster würde für diese Größe dreistellig im Monat kosten, das bringe ich leider nicht unter...

    Leider ist Hugo raus. Wir haben uns mehrere Alternativen angeschaut, mussten uns aber aus mehreren Gründen dann doch für WP entscheiden. Leider auch gegen eine Multisite, was die ABM nochmal so richtig abrundet :|

    • Backup-Konzept: Wo liegen Sicherungen von was und wie sieht eine Wiederherstellung nach technischen oder menschlichen Fehlern aus? Hierbei auch Generationen, Sicherungen "off site" und die akzeptablen Wiederherstellzeiten berücksichtigen.
    • Deployment-Konzept: Wie bringst Du Änderungen in's System, wie werden Updates getestet? Die Spanne reicht von mehrstufigen Staging-Infrastrukturen bis zu "wir installieren in Prod und restoren im Notfall". Alles eine Frage des Geldes, Aufwandes und der Risikobereitschaft ... wobei Testsysteme die Wirklichkeit immer nur bis zu einem gewissen Grad abbilden können.

    Das Thema Backup ist natürlich auf dem Schirm, auch wenn es noch nicht vollständig ausgereift ist, habe ich nur vergessen hier zu erwähnen. Aktuell ist angedacht, alle Backups auf einer StorageBox des roten H zu sammeln, und in der Zukunft dann auch entsprechende Spiegelungen der StorageBox automatisiert auf einem Server in der Geschäftsstelle abzulegen.

    Dadurch dass ich mit vorschnellen Updates recht zurückhaltend bin, und eigentlich nur stable- und security-Updates einspiele, habe ich das bisher immer im Live-Betrieb gemacht (Schande über mein Haupt) und bin dabei noch nie auf Probleme gestoßen. Sind es umfassende Updates mit zu erwartenden Problemen, würde ich ein Abbild erstellen und dieses dort testen. Und im Notfall, wie Du schon geschrieben hast, restoren - denn natürlich wird vor jedem Update ein manuelles Backup angestoßen. Aber für mehrstufige Staging-Strukturen fehlt dann doch einfach die Zeit...

    Zum Backup-Konzept gehört auch noch was, das gerade bei Vereinen viel zu oft unterlassen wird:

    Gibt es auch ein Backup für den Admin, falls der mal ausfällt?

    Sehr oft wird sowas von einer Person alleine gestemmt wird und nur die hat dann auch Ahnung von dem Ganzen.

    Gerade vor kurzem habe ich das erlebt, dass der Admin eines Vereins dauerhaft ausgefallen ist und wirklich niemand einen Plan hatte. Noch nicht mal Zugangsdaten.

    Tatsächlich war das eines der ersten Sachen, die ich umgesetzt habe, denn... „Trommelwirbel“... genau so ging es mir bei der Übernahme des Postens. Weder Dokumentation noch Passwörter oder zumindest eine kleine Liste darüber, welche Accounts bei welchem Anbieter existieren.

    Wir haben in der Geschäftsstelle einen Tresor, auf welchen alle Vorstände Zugriff haben. In diesem befindet sich nun ein Umschlag mit dem Ersatzschlüssel zum Serverschrank sowie dem Master-Passwort zum Bitwarden Vault :)

    Als Mitglied der "Church of Metrics" vermisse ich da noch Informationen zum Monitoring und Alerting.

    Das geht beides auf meine Kosten. Ich habe mir für private Zwecke ein redundantes Munin- und UptimeKuma-Netzwerk aufgebaut, welches bei Bedarf via TelegramBots informiert/alarmiert. Ein Bot für den Verein, und entsprechendes Monitoring und Alerting, läuft bereits. Die drei (gleich aufgebauten) Server hierfür stehen in Nürnberg (netcup), Berlin (Strota) und Logrono, Spanien (I0N0S).

    Willkommen im Forum! Ich habe deinen Beitrag - da sehr lang - im Zitat ein wenig eingekürzt, versuche aber dennoch auf alles Bezug zu nehmen.

    Da gebe ich Dir recht, allerdings ist unserer Meinung nach, für die Personen die das bei uns nutzen (ca. 200), eine enorme Erleichterung. Alleine der WireGuard-Server wird extrem viel Zeit und KM sparen.

    Auch diesen Punkt kann ich verstehen, und reiche bei der Gelegenheit ein paar Hintergrundinformationen nach. Unser Verein hat ein paar Tausend Mitglieder und wurde in den letzten Jahrzehnten (!) extrem schlecht geführt. Dies hatte sehr viele Gründe, welches ein eigenes Thema wert wären, aber bestimm nicht in einem IT-Forum ;) Wir haben nun nicht nur eine neue Satzung, sondern auch eine neue Struktur und Strategien den Verein aufzubauen, und die Führungsstrukturen breitgefächerter zu streuen. So gibt es bei uns mehrere Arbeitskreise, und einer davon ist der Arbeitskreis IT. Dieser besteht aktuell aus 4 Personen, hat aber noch nicht oft getagt und ist eher noch im Aufbau. Was ich damit sagen will: Es wird nicht „einen Bud“ geben, der bei einem Autounfall stirbt und sämtliches IT-Wissen eines Vereins mit ins Grab nimmt :)

    Managed einzukaufen hört sich traumhaft an, ist aber leider einfach zu viel Geld. Wie bereits erwähnt wurde die letzten Jahre schlecht gewirtschaftet, und das Geld wird an anderen Stellen leider viel nötiger gebraucht...

    Stifter-Helfen kennen und nutzen wir. Kurz noch zu "Wiso Mein Verein": Das ist für unseren Verein bedauerlicherweise unbrauchbar, weswegen wir auf eine andere Software zurückgreifen müssen.

    Und wenn man es trotzdem macht, dann muss man zumindest ALLES so gut dokumentieren, inklusive konkreten Anweisungen für alle anfallenden Arbeiten (Updates, Backup einspielen, Änderungen von Inhalten, und und und...), dass notfalls auch ein Laie die Geschichte eine Zeit lang am laufen halten kann. Entweder bis ein adäquater Nachfolger gefunden ist oder bis sie auf externe Dienste umgestellt ist.

    Die Doku sollte man dann von Laien auch mal durchschauen und die wichtigsten Vorgänge am Besten sogar (unter Aufsicht ;)) durchspielen lassen, als Entwickler kann man sich die vermeintlich trivialen Dinge, an denen ein Außenstehender dann oft scheitert, meist gar nicht vorstellen.

    Jemand der sich trotz mangelnden Wissens zur Nachfolge hat breitschlagen lassen, damit die sich endlos ziehende Hauptversammlung oder Ausschusssitzung noch vor der Morgendämmerung beendet werden kann ;), wird mit der Bedienung und Verwaltung z.B. einer Nextcloud-Instanz hinterher mehr als genug zu tun haben und auf die technischen Aspekte wie Versionsupdates, Linux Dateirechte, htaccess-Dateien, Konfig-Dateien oder gar OS-Updates notfalls sicher gern verzichten.

    Auch vielen Dank für diesen Input :) Wie oben schon angedeutet: Wissen wir und haben wir auf dem Schirm. Wiki.js für den Verein läuft aktuell auf einem meiner Server und wird schon gut genutzt, und das nicht nur für die IT. Von der Dokumentation ist hier jeder begeistert. Unser Hauptkassier hat schon ein halbes Buch geschrieben, mit welchem ich mich schon fast die Finanzen anschauen traue ;)

    Ich bin verwundert, dass du das alles selbst machen willst.

    Das ganze wordpress würde ich zumindest einfach in einen Webspace werfen.

    Von wollen kann nicht ganz die Rede sein...

    Für KeyHelp und somit gegen ein Webhosting 8000 haben wir uns entschieden, da wir uns von einem VPS 1000 ARM G11 wesentlich schnellere Ladezeiten erwarten.

    Ich denke, dass Bud schon (noch) einiges mehr bereits im Hinterkopf hat als er im Eingangsbeitrag geschrieben hat. ;)

    Das wollt ihr gar nicht alles wissen ^^ Freut euch auf den Tag, wenn ich den Inhalt des aktuellen Serverschranks präsentiere und dort aufräumen will...

    Vielen Dank für den ganzen Input und die Meinungen :) Gerne mehr davon ;)

    Hallo zusammen,

    wir sind gerade in der Planung der Digitalisierung unseres Vereins, und haben uns das aktuell wie folgt gedacht.

    Server-Konzept

    • RS Cyber Quack: WireGuard
      Auf dem RS Cyber Quack soll lediglich WireGuard laufen. Mithilfe dessen sollen ein paar Ehrenamtliche in der Verwaltung / Organisation des Vereins auf den Server in der Geschäftsstelle zugreifen, um je nach Art der Zuständigkeit Zugriff auf verschiedene Daten zu haben. Einem soll Zugriff auf das NVR gewährt werden, ein paar andere brauchen Zugriff auf die Mitgliederverwaltungssoftware, welche auf besagtem Server läuft.
    • VPS 1000 ARM G11: KeyHelp
      Auf dem ARM soll KeyHelp installiert werden, wobei hier hauptsächlich WordPress Installationen laufen werden. Ein paar kleinere Scripte sind auch mit dabei, aber die sind nicht der Rede Wert.
    • RS 2000 G11: Docker
      Ein etwas stärkerer Server, da hier eine Menge Software installiert werden soll, mal mehr und mal weniger ressourcenhungrig. Im Prinzip läuft hier Docker in Begleitung von Portainer und NPM.

    Software-Konzept

    • WordPress: VPS 1000 ARM G11 - KeyHelp
      Es werden ca. 8 WordPress-Installationen. 3 große, 5 kleinere. Auf MultiSite wird hier bewusst aufgrund der Plugin-Unfreundlichkeit verzichtet.
    • Portainer und NPM: RS 2000 G11 - Docker
      Ich habe die zwei zusammengefasst, sollte selbsterklärend sein.
    • OpenProject: RS 2000 G11 - Docker
      Nutzen wir aktuell schon auf einem VPS Nano, wird also nur umgezogen.
    • HeyForm: RS 2000 G11 - Docker
      Zur Erstellung verschiedener Formulare und Umfragen innerhalb des Vereins.
    • cal.com: RS 2000 G11 - Docker
      Über dieses Tool werden bei uns Platz- und Raumbuchungen getätigt. Aktuell läuft es über cal.com direkt, soll aber umgezogen werden.
    • Wiki.js: RS 2000 G11 - Docker
      Hier soll ein Vereinsinternes "HowTo" aufgesetzt werden, damit Mitglieder verschiedene Informationen und Anleitungen nachschlagen können.
    • OpenSlides: RS 2000 G11 - Docker
      Über diese Software werden Versammlungen organisiert.
    • FullCalendar: VPS 1000 ARM G11 - KeyHelp
      Mithilfe von FullCalendar haben wir einen Belegungsplan aufgesetzt, welche nicht nur auf der Website zu finden ist, sondern auch auf den Info-Monitoren in unseren Gebäuden.
    • Big Blue Button: RS 2000 G11 - Docker
      Hier bin ich mir unsicher ob der Server das wegsteckt, aber probieren werden wir es. Wir brauchen immer wieder ein verlässliches Video-Konferenz-Tool.
    • Rallly: RS 2000 G11 - Docker
      Zeitfindungssoftware

    Sonstiges

    • Nextcloud: StorageShare (vom roten H) bereits umgesetzt
      Wir nutzen die Nextcloud bereits aktiv im Verein.
    • E-Mail: Business S 5.1 (von SH)
      Laut meinen Recherchen ein sehr gutes Preis-/Leistungs-Verhältnis und vor allem eine vernünftige Reputation. Bei meinem Unwissen über E-Mails etc. vermutlich die beste Lösung für den Verein, und mit Sicherheit besser als Strota.
    • Newsletter: Brevo - bereits umgesetzt

    Langfristig soll auch der alte Windows-Server in der Geschäftsstelle ausgetauscht werden, aber das traue ich mir aktuell noch nicht zu.

    Ich hoffe, ich habe nichts vergessen, und wer bis hierhin gelesen hat: Respekt ;)
    Wie immer: Verbesserungsvorschläge und sonstige Kommentare erwünscht :)

    Bud

    Ich dachte das Community-Treffen ist in Karlsruhe…?

    Spoiler anzeigen


    IMG_2169.jpg

    Aber jetzt mal im Ernst: Wie kann es sich wirtschaftlich lohnen, ein solches Geschäft an einem der beliebtesten Standorte in London (Camden Market) zu betreiben?

    Ich habe lediglich nach den freizugebenen Ports in deiner Firewall gefragt, nicht nach deiner persönlichen Meinung darüber, ob jemand wie ich einen Rootserver besitzen darf oder ob ich das zum Lernen nutzen kann. Das war nicht Teil meiner Frage. Also zurück zum Thema, danke! Ich wünsche dir noch einen schönen Abend.

    Das ist nicht seine persönliche Meinung, sondern allgemeiner Konsens.