Beiträge von pat93

    ich benutze nur postgres, weil ich solche sachen nicht mag:

    ich erwarte nicht das bei so einem statement rows gelöscht werden, das oben war übrigens mit mariadb 11.8, neu gestarteter docker container
    (und das problem ist nicht neu, es existiert schon seehr vielen jahren, ich kenne es seit 2019, kein ahnung wie alt das ist)

    Ist kein Problem sondern ein gewolltes Feature, das Verhalten kann aber per Konfiguration des "sql_mode" angepasst werden.

    Kommt auf den Anwendungsfall an, prinzipiell bevorzuge ich PostgreSQL - insbesonders mit den JSON(B) Columns und dessen Funktionen ist es bei unstrukturierten Daten ein Traum.

    Leider sind vorallem im Webbereich viele Anwendungen auf MySQL/MariaDB ausgelegt, weshalb man meist leider nicht um eine MariaDB/MySQL Instanz rumkommt. Daher nutzte ich leider immer noch viel zu oft MariaDB statt PostgreSQL.

    Wie immer gilt in solchen Fällen - wo kein Kläger da kein Richter. Bevor jemand sich da rechtlich wehrt wird er einfach kündigen und netcup verlassen.

    Urteile zu dem Thema gibt es ja genügend, klar sind auch diese immer abhängig vom Gericht und Richter.

    Wenn ich Beispielsweise folgenden Auszug von hier nehme:

    Zitat

    Nicht ermöglicht werden soll durch eine Preisanpassungsklausel indes, „über die Abwälzung konkreter Kostensteigerungen hinaus den zunächst vereinbarten Preis ohne Begrenzung anzuheben und so nicht nur eine Gewinnschmälerung zu vermeiden, sondern einen zusätzlichen Gewinn zu erzielen“, vgl. BGH, Urteil vom 11. Oktober 2007 – III ZR 63/07. Preisänderungsklauseln sind daher nur soweit zulässig, als sie tatsächlich lediglich die Weitergabe von Kostensteigerungen an den Vertragspartner ermöglichen.

    Für die Wirksamkeit einer Preisanpassungsklauseln ist nach Rechtsprechung des BGH also grundsätzlich erforderlich, dass
    1. die Preiserhöhung von Kostenerhöhungen abhängig gemacht wird,
    2. die einzelne Kostenelemente offengelegt werden,
    3. die Gewichtung der Kostenelemente offengelegt wird.
    Für den Unternehmer stellen diese Voraussetzungen durchaus nicht unerhebliche Hürden dar, bedeuten sie doch vor allem: dem Kunden muss durch die Offenlegung der eigenen Kostenelemente und ihrer Gewichtung bei der Kalkulation des Gesamtpreises weitreichende Transparenz gewährt werden – insbesondere werden aus Letzterem auch Rückschlüsse auf die Gewinnmarge zu ziehen sein.

    Könnte ich das durchaus auf netcup umlegen. Die Kostensteigerung für bestehende Server beträgt sicherlich nicht 19%. Das Hardwareersatz ggf. notwendig ist ja, aber nicht in dem Ausmaß.

    Durch die Preisanpassung bei Bestandskunden werden m.E. nicht nur die Kostensteigerungen abgedeckt sondern auch die Marge erhöht, sodass die Preise für Neukunden nicht so stark in die Höhe gehen müssen - das wurde ja auch mehr oder weniger zugegeben und damit wäre die Preisanpassung in dieser Höhe aus meiner Sicht nicht zulässig.

    Also ehrlich gesagt zweifel ich doch etwas daran, dass diese Preiserhöhung in dieser Art und Weise durch den Absatz in den AGBs abgedeckt ist - aber ich bin kein Jurist.

    Der Absatz in den AGBs ist dafür m.E. zu unspezifisch und deckt ggf. anfallende Index - Anpassungen ab, aber keine fast 19% Erhöhung. Aus meiner Sicht müsste für eine derartige Erhöhung explizit die Zustimmung eingeholt werden und kann nicht durch Zustimmungsfiktion (= schweigen/nicht kündigen ist Zustimmung) wirksam werden. Stimmt der Kunde nicht zu, steht es netcup natürlich frei vom Kündigungsrecht gebrauch zu machen.

    Auch die Fristen und Co. sind sehr seltsam gewählt, laut Mail kann man sein Sonderkündigungsrecht 3 Monate nach Erhalt der Mail ausüben, die neuen Preise gelten aber schon nach 1,5 Monaten.

    Der nächste Punkt der einen weiteren Nachgeschmack bei der Sache hinterlässt: Die einzige Information über die geplante Erhöhung ist eine eher unscheinbare E-Mail, keine Information im CCP/SCP/etc. Dort gibts auch keine Möglichkeit von seinem Sonderkündigungsrecht gebrauch zu machen, dafür muss man explizit den Link und die Tokens in der Mail nutzen - spricht jetzt nicht für die groß angekündigte Transparenz.

    Hat schon wer vom Sonderkündigungsrecht über den Link gebrauch gemacht? Wird man zusätzlich zu den Angaben auch zum Login ins CCP oder Bestätigung per E-Mail/2FA aufgefordert oder wird da einfach jegliche Sicherheit ausgehebelt?

    Hallo,

    ich habe keines der anderen Foren für passen gefunden, deswegen poste ich es hier.

    Ich erhalte derzeit 3 Rechungen pro Monat, bei 2 dieser Rechnungen ist der Rechnungsbetrag immer 0,00 EUR, da es sich um die kostenlosen Cloud vLANS für VIE und NBG.

    Wozu 0 EUR Rechnungen augestellt werden ist mir nicht klar, finde ich persönlich etwas sinnlos und teilweise auch mühsam, weil man schauen muss welche eine richtige Rechnung ist und welche man ignorieren kann.

    Nachdem sich ein kleiner Betrag durch das Partnerprogramm angesammelt hat, habe ich diesen via CCP auszahlen lassen. Leider hatte ich die 0 EUR Rechnungen nicht bedacht und es so gekommen, dass die Provision auf einer der 0 EUR Rechnungen gutgeschrieben wurde.

    Nachdem ich wusste, dass kurze Zeit später die "richtige" Rechnung kommt (dessen Rechnungsbetrag niedriger ist, als das Guthaben), hab ich das Guthaben nicht weiter betrachtet und bin fälschlicherweise davon ausgegangen, dass das gegenverrechnet wird. Leider wurde ich heute durch eine Zahlungserinnerung eines besseren belehrt, die Mail teilt mir mit, dass die "richtige" Rechnung offen ist.

    In der Übersicht im CCP sieht das ganze wie folgt aus:

    pasted-from-clipboard.png

    Ich muss also 5,84 EUR überweisen und mir 9,68 EUR zurücküberweisen lassen? Zwecks Klärung des konkreten Fall habe ich bereits ein Ticket via Mail eröffnet.

    In meinem Fall hält es sich mit 3 Produkten (davon 2 mit EUR 0) noch in Grenzen, ich frag mich jedoch wie das bei deutlich mehr Produkten ist, bekommt man dann für jedes Produkt eine eigene Rechnung? Das Ganze ist ja vorallem für Firmen ein unnötiger administrativer und buchhalterischer Aufwand der vermutlich auch noch auf beiden Seiten zusätzliche Kosten (z.B. Buchungszeilen, etc.) verursacht.