Beiträge von cadeyrn

    Mag in Österreich so sein, sofern es aber um einen Sachverhalt in Deutschland geht, dürfte die Rechtslage anders sein. Ich würde hier nicht einmal eine strafbare Handlung sehen, wenn der Rechtsanwalt Schadensersatz fordert. Schadensersatz setzt immer einen ersatzfähigen Schaden voraus. Jetzt müsste man aber sehr viel Phantasie haben, um sich vorzustellen, wo der Schaden liegen könnte, wenn ich eine Webseite aufrufe die Google Fronts über Google Server einbindet.

    Guten Morgen, an dir ist die DSGVO wohl vorbei gegangen. Die Rechtslage diesbezüglich sieht in Deutschland nicht wesentlich anders aus.

    Ich bezweifle sehr stark, das bis auf eine Ausnahme!!!!, ein Gericht hier einen Schaden bejahen wird.

    Da bist du bereits widerlegt. Der ganzen Thematik vorausgegangen war ein Urteil des Landesgerichts München. Auch wenn manche anderes behaupten, gehört Bayern zu Deutschland. Und nein, das ist nicht die eine Ausnahme. Die aktuelle Rechtsprechung tendiert absolut in die Richtung, dass die IP-Adresse ein personenbezogenes Datum darstellt.

    Hier geht es aber nicht um einen Schaden, sondern um das wettbewerbswidrige Verhalten von Mitbewerbern.

    Weder in dem von mir angesprochenen Fall ging es um wettbewerbswidriges Verhalten noch erwähnte der Themenersteller hier irgendetwas dieser Art. Keine Ahnung, wie du also meinst, behaupten zu können, hier ginge es um was anderes.

    Richtig: Wenn das automatisiert abläuft, bist du vermutlich im Recht. Aber Recht haben und Recht bekommen sind zwei Paar Stiefel. Am besten wickelt man auch das über einen Anwalt ab.

    Man muss jedenfalls vorsichtig damit sein, dass das Internet voll damit sei. Wie gesagt, da gab es einen Fall eines Anwalts in Österreich, der in den Medien (auch über die Landesgrenzen hinaus) sehr groß behandelt worden ist. Du musst schauen, ob es bei dem, was du gelesen hast, auch tatsächlich um den Anwalt ging, der konkret dich kontaktiert hat. Denn was für diesen Anwalt zutrifft, trifft nicht automatisch auf Anwalt XY zu. Ich war auch beim Telefongespräch nicht dabei und weiß nicht, ob sich die Aussage tatsächlich konkret auf den Anwalt, der dich kontaktiert hat, oder nicht doch auf den anderen Fall bezogen hat. Das ist auf jeden Fall zu prüfen.

    Falls jemand auch so einen Brief bekommen hat. Damit dann umgeht.

    Ich hatte tatsächlich ein solches Schreiben bekommen. Und das, obwohl ich eigentlich schon lange vorher darauf achtete, dass keine Schriften von einem Google-Server geladen werden. Das Problem in meinem Fall war eine Seite, die ich übernommen und „abgeschaltet“ hatte. Die wurde entsprechend auch nicht technisch von mir gepflegt. Da gab es eine Weiterleitung auf eine andere Seite von mir, wo kein Problem besteht. Vor ein paar Monaten bin ich dann zu Netcup gewechselt und dabei ist mir versehentlich die Weiterleitung „verloren“ gegangen, ohne dass ich es bemerkte. Dadurch war für ein paar Wochen die Seite mit Google Fonts online. Aber ich hatte das „Glück“, dass es bei mir um genau den Anwalt ging, der jetzt selbst Probleme auf Grund seines Vorgehens hat. Ich habe mich als Privatbeteiligter der Strafanzeige gegen den Anwalt angeschlossen und das inklusive Ablehnung etc. läuft komplett über einen Anwalt. Die Forderung schließt sogar 100 Euro Schadenersatz für mich für den entstandenen Aufwand ein.

    Laut meiner Rechtsschutz bin ich einer von Tausenden die solche Briefe bekommen haben. Der Herr am Telefon meinte soll eine Musterschreiben dahin schicken das ich es nicht Akzeptiere.

    Ist das denn tatsächlich so? Ich frage deswegen: Es gab ja einen gewissen Anwalt in Österreich, der mindestens 10.000 solcher Abmahnungen versendet hat, bei dem das Ganze aber nachweislich automatisiert ablief und der sich jetzt dem Vorwurf des gewerbsmäßigen schweren Betrugs konfrontiert sieht, weil der angeblichen Mandantin (die im Privatleben seine Freundin ist), für die er einen Schadenersatz geltend machen wollte, kein Schaden entstanden ist. In dem Fall ist klar: Nicht zahlen, stattdessen als Privatbeteiligter der Strafanzeige gegen den Anwalt anschließen.

    ABER: Der Vorwurf der Datenschutzverletzung war in der Regel durchaus korrekt. Ein anderer Anwalt, der diesen Fall im Hinterkopf hat, daraus gelernt hat und das ordnungsgemäß aufzieht, ist nicht unbedingt im Unrecht. Du schreibst von 170 Euro, beim anderen Anwalt waren es 190 Euro. Hier geht es also wahrscheinlich tatsächlich um einen anderen Anwalt. Ohne mehr zu wissen, will ich dir da als Außenstehender daher keinen Rat geben, außer dass ich hoffe, dass das genau geprüft wurde, ob sich dein Fall tatsächlich so darstellt, dass du nicht zu zahlen hast. Denn wie gesagt: Wenn du den Datenschutz-Verstoß tatsächlich begangen hast, ist die Forderung eines Schadenersatzes grundsätzlich korrekt, wenn da jemand sein Recht gegen dich durchsetzt. Und dann gibt es auch keine Grundlage, diese Forderung abzulehnen.

    Mir bereitet bei deinem Beitrag auch diese Äußerung ein bisschen Bauchschmerzen:

    PS: meine Seiten habe ich schon geändert das die Bots nicht mehr auf so etwas anspringen.

    Es geht bei so etwas doch nicht um Bots. Es geht um die Datenschutzrechte anderer Menschen. Diese Verantwortung trägst du als Website-Betreiber. Deine Motivation sollte es sein, deinen Pflichten nachzukommen, nicht einen Bot glücklich zu machen.

    Aber der Fehler war hilfreich, denn dadurch kam ich darauf, dass der „Gradient-Bug“ nur mit Software-WebRender auftritt. Ich werde da später einen vereinfachten Testcase erstellen und das als Fehler bei Mozilla melden.

    nan0: Mozilla hat sich der Sache umgehend nach meiner Meldung angenommen. Das Problem ist in Firefox 108 behoben:

    https://phabricator.services.mozilla.com/D160608

    ---

    Interessant wäre jetzt noch, wieso du überhaupt nur Software-WebRender erhältst, denn das resultiert in einer deutlich schlechteren Performance als Hardware-WebRender. Vielleicht magst du mal about:support aufrufen, „Text in die Zwischenablage kopieren“ klicken und den Inhalt hier einfügen? Nutze dafür am besten den Code-Button (dritter Button von rechts im Beitrags-Editor: „</>“), weil das sehr viel Inhalt ist. Daran sollte sich nachvollziehen lassen, was dich für Hardware-WebRender disqualifiziert. Vielleicht ist es eh nur ein veralteter Treiber, der sich aktualisieren lässt, vielleicht auch was anderes.

    Die Website und Domain ist bei Netcup untergebracht, sollte es eine Fälschung sein kann NC die easy im Keim ersticken:

    Nicht wirklich. Selbst wenn sich daraus für Netcup ein Kündigungsgrund ergeben sollte: Dann wird die Seite eben woanders gehostet und ggfs. eine andere Domain verwendet. Daran wird der Betrieb einer solchen Seite nicht scheitern. Die rechtliche Ausgangslage bleibt ja trotzdem exakt gleich. Insofern sind die Voraussetzungen nicht wirklich anders dadurch, dass das Ganze bei Netcup liegt. ;)

    Leider fehlt mir aktuell die Zeit, das genauer zu untersuchen.

    Ein Hoch auf die Mittagspause. :D Ich habe jetzt doch noch was herausgefunden. Das Problem tritt nur mit Software-WebRender auf und das plötzliche Auftreten bei mir war dadurch begründet, dass ich eine Nightly-Version nutze und dort ein Fehler im gestrigen Build verursachte, dass jeder nur noch Software-WebRender bekam. Das wird im heutigen Build bereits behoben sein.

    Aber der Fehler war hilfreich, denn dadurch kam ich darauf, dass der „Gradient-Bug“ nur mit Software-WebRender auftritt. Ich werde da später einen vereinfachten Testcase erstellen und das als Fehler bei Mozilla melden.

    Wieso du das Problem auch mit Chromium auf einem Gerät hast, dazu kann ich leider nichts sagen. Vielleicht ein ähnlicher Bug?

    Wie fixed man dieses Phänomen? (Farbbalken oben fehlt)

    pasted-from-clipboard.png

    Cache kann ausgeschlossen werden da dieses Gerät noch nie auf dieser Seite war.

    Um darauf nochmal zurückzukommen:

    Ich habe das seit heute plötzlich auch auf einem meiner MacBooks. Das muss aber einen Auslöser im Firefox-Profil haben. Denn ich kann es mit dem gleichen Firefox-Profil auch in älteren Firefox-Versionen reproduzieren, umgekehrt mit einem neuen Firefox-Profil nicht mit der produktiv genutzten Firefox-Version.

    Das Problem liegt in dieser Regel (verkürzt) des Forenstils:

    CSS
    .message {
      background: linear-gradient(#056473 34px, white 34px) white;
    }

    Setzt man unterschiedliche Positionswerte für die zwei Farben, verschwindet das Problem, z.B.:

    CSS
    .message {
      background: linear-gradient(#056473 33px, white 34px) white;
    }

    Das sieht fast so aus, als würde hier der Browser etwas optimieren, was dann nicht wie gewünscht funktioniert, was für einen Bug im Browser spricht. Aber wie gesagt, es braucht auch einen Auslöser, sonst wäre das Problem ja immer und für jeden reproduzierbar. Leider fehlt mir aktuell die Zeit, das genauer zu untersuchen.

    Ich war hier die erste Ente und ich verteile das Brot!

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    Firefox & Co. brauchen gefühlt auch so viel Platz (im Speicher) wie ein 3XL+ T-Shirt, obwohl M eigentlich ausreichen würde. ;)

    Ich halte dir mal zu Gute, dass du „& Co.“ geschrieben hast und das damit (hoffentlich) zumindest auf alle Browser beziehst. Aber ein Browser ist nun einmal eine komplexe Anwendung mit sehr hohen Sicherheitsanforderungen, was so weit geht, dass im Idealfall jeder Origin innerhalb eines eigenen Prozesses isoliert ist. Das kann in der Konsequenz, wenn iFrames und Werbung eingebunden sind, auch bedeuten: Mehrere Prozesse pro geöffnete Website. Und natürlich hat jeder Prozess einen gewissen RAM-Overhead. Und klar ist auch, dass eine hochdynamische Website mit viel JS oder eine Website mit vielen und großen Bildern deutlich mehr RAM benötigt alse statische Seite, die nur aus Text besteht. Die Tendenz geht ganz klar weg von den Nur-statischer-Text-Websites. Weiterer Verbrauch entsteht beispielsweise durch Add-ons, gerade bei Werbeblockern mit ihren Filterlisten. Das liegt aber alles in der Natur der Sache und ist erwartungsgemäß. Letztlich ist RAM auch dafür da, um genutzt zu werden. Das haben manche leider noch nicht verstanden. ;)

    dafür ist die Hardware, welche bei MacOS notwendige Voraussetzung ist, exorbitant teuer;

    Exorbitant mit Sicherheit nicht, weil man das immer relativ zur Leistung sehen muss, wie TBT schon vollkommen korrekt schrieb. Und spätestens mit der Einführung von Apple Silicon hat sich das Preis-Leistungs-Verhältnis stark relativiert.

    und damit ist es weg von der Intel-Schiene, und Arm-basierend;
    damit hast dann im AppStore von beiden Welten - den iDevices (iPhone/iPad) - und PCs - z.B. MacBooks - Zugriff;

    aber ernsthaft: will man wirklich auf einem (Desktop-)PC des Zeug oben haben, des für Schleck&Wisch konzipiert ist

    (nur weil es geht muss es noch nicht Sinn machen - man kann sich auch mit dem Taxi über die Kreuzung fahren lassen)

    Das ist ein einzelnes und beliebiges Feature, welches du dir da herausgepickt hast und Windows 11 übrigens ebenfalls hat. Dort eben mit Android- statt iOS-Apps. Und nein, für mich ist dieses Feature vollkommen uninteressant. Ich nutze aus anderen Gründen macOS.

    Jedenfalls ist dieses Feature nicht die große Errungenschaft, die aus dem Wechsel zu ARM hervorgeht. Auch wenn sich dein Kommentar so liest. Was der Wechsel zu ARM vor allem bringt, ist eine extrem gute Energieeffizienz, ohne Kompromisse bei der Leistung eingehen zu müssen. Ganz im Gegenteil. Apple hat gezeigt, dass ARM einfach die überlegene Architektur gegenüber x86 ist, nicht nur bei Smartphones. Und das muss man nicht exklusiv auf Apple beziehen. Ich bin fest davon überzeugt, dass ARM in den nächsten Jahren auch für andere Desktop-Systeme eine größere Rolle spielen wird.

    Berliner ist von den mir geläufigen Bezeichnungen in jedem Fall die, welche am wenigsten Missverständnisse verursacht. Krapfen bringen im Gespräch mit Menschen aus anderen Regionen die Karpfen-Verwirrung mit sich, Pfannkuchen die Eierkuchen-Verwirrung.

    Welches FTP Programm nutzt ihr? Spricht etwas gegen FileZilla?

    Ich nutze FileZilla, wenn es mal ein externes FTP-Programm sein muss. Das überzeugt mich von der Zuverlässigkeit und Oberfläche für ein FTP-Programm am meisten. Da ist mir eine klare Struktur und Aufteilung einfach wichtiger als ein hübsches Design. Für Kleinigkeiten an einer einzelnen Datei darf es auch mal die Oberfläche von Plesk sein. In der Regel nutze ich aber die integrierte Deployment-Funktion von PhpStorm.

    Hat hier jemand eine Ahnung, wo man ein Board mit Knöpfen herbekommt, die frei mit Audio-Dateien bespielbar sind? Budget so gering wie möglich, da nicht für den Eigenbedarf, sondern für ein Wichtelgeschenk, bei dem ich eine entsprechende Idee verwirklichen möchte.

    und genaugenommen passiert das bei Mineralölprodukten an der Zapfsäule regelmäßig ...

    Zur Milch kann ich nichts sagen. Wenn ich alle paar Monate mal eine Milch kaufe, achte ich da überhaupt nicht auf die Entwicklung des Preises. Aber die „Zapfsäule“ ist zugegeben ein gutes und nachvollziehbares Beispiel. Da ich selbst aus Umweltgründen und weil in der Stadt auch anders alles prima erreichbar ist, in der Regel ohne Auto unterwegs bin, war dieser Fall bei mir gar nicht präsent, als ich den Beitrag schrieb, obwohl es natürlich offensichtlich ist. Ich dachte bei meiner Aussage tatsächlich primär an Dinge im IT-Sektor wie Hardware, Software und eben auch Hosting. Da kenne ich Preisentwicklungen eigentlich nur in eine Richtung. Ausnahmen mögen die Regel wie immer bestätigen. Ich hätte meine Aussage vielleicht entsprechend eingrenzen sollen statt einfach anzunehmen, dass das sowieso nur auf themennahe Dinge bezogen wird. ;)

    Rein rechtlich gesehen, Server die noch in einer 12 Monatigen Vertragslaufzeit sind dürfen ja eig. nicht erhöht werden?

    Unabhängig von der rechtlichen Sicht, die ich nicht bieten kann, steht dazu im Artikel:

    Zitat

    Weiters haben wir beschlossen, keine rückwirkende Verrechnung durchzuführen. Stattdessen werden sämtliche ab 2023 angepassten Preise erst mit der jeweils nächsten Rechnungsperiode berechnet.

    PS:

    Ich bekomme imme Bauchschmerzen, wenn ein Hoster (der es besser wissen müsste, denn damit wird Geld verdient!) noch von SSL spricht. Das Protokoll heißt seit 1999 (!) TLS. De facto wird das Vorgängerprotokoll SSL von modernen Browsern seit Jahren überhaupt nicht mehr unterstützt.

    Lustig finde ich die Aussage, dass sie (alternativ zur Telefon-Verifizierung) eine Kopie des Personalausweises zwecks Adressnachweis wollen und den Reisepass mit der Begründung ablehnen, dass dort ja keine Meldeanschrift vermerkt ist. Ähm… Netcup weiß wohl nicht, dass im Personalausweis nicht zwingend eine Adresse stehen muss. Bei mir könnten sie lange suchen, es gibt keine Adresse auf meinem Personalausweis. :D

    Nachtrag: Meldeanschrift natürlich. Hatte ich doch tatsächlich erst Reiseanschrift geschrieben, wahrscheinlich weil ich gerade im anderen Thread die Frage gelesen hatte, ob der TUI-Reisegutschein, sollte dieser bei der Abstimmung gewonnen werden, gegen einen Server eingetauscht werden kann. Geschenkten Urlaub gegen Computer-Kram eintauschen. Das hat mich offensichtlich etwas aus der Bahn geworfen. :D