Beiträge von cadeyrn

    Naja die Eigenbezeichnungen von Schwurblern sind Querdenker und Verschwörungstheoretiker - beide Begriffe geben den Protagonisten eine gewisse Legitimität.

    Falsch. Das ist eine Substantivierung des Verbs „schwurbeln“, welches auch im Duden steht und wie von mir bereits erklärt als umgangssprachlich abwertend für „Unsinn erzählen“ definiert ist. Der Begriff ist nicht auf die von dir genannten Gruppen limitiert. Das scheint mancher vielleicht zu denken, weil eben in den letzten zwei Jahren dieser Begriff so oft in diesem Zusammenhang verwendet worden ist. Leider längst nicht immer zu Recht und oft als Diskussions-Beender von Menschen eingesetzt, welche nicht in der Lage sind, eine differenzierte Diskussion zu führen. Für mich existiert ein abwertender Begriff wie dieser nicht in einer seriösen Diskussion, ganz unabhängig davon, welche Meinung man zu welchem Thema vertritt. Ich bevorzuge Argumente gegenüber Abwertung durch Sprache.

    Andrerseits weiß ich auch garnicht was ein "Schwurbler" ist. Ist das wieder Ösislang? :)

    Das Wort war die letzten zwei Jahre allgegenwärtig und wurde inflationär (und häufig zu Unrecht) verwendet… Und nein, das ist kein Österreichisch. Das ist abwertend umgangssprachlich für jemanden, der Blödsinn von sich gibt.

    Das war aber mein Punkt, hier gibt es keine Meinung.

    Wie man sieht, gibt es hier unterschiedliche Meinungen. Genau danach (nach einer Meinung) hat der Themenersteller übrigens gefragt. Und mit dieser Zeile stellst du dich mit deiner Meinung über alle anderen. Ich teile deine Ansicht nicht. Punkt. Akzeptier das oder lass es. Das ist mir egal. Aber unterstelle mir nicht, ich hätte etwas nicht verstanden, was ich sehr wohl verstanden habe. So führt man keine Diskussion.

    Politische Diskussionen auf dem außer Kontrolle geratenen Twitter oder der Trollwiese Reddit, was soll da schon schief gehen? :D Besser in ein Politikforum. Da besteht sogar die Chance, dass man auf andere Menschen trifft, die ein bisschen was vom Thema verstehen. Bei Twitter und Reddit glauben das viele nur über sich selbst. ;)

    Bin ich der einzige der sich verschaukelt fühlt?

    Für mich ist die Kritik jedenfalls nicht nachvollziehbar. Der reguläre Preis liegt laut Website bei 1,23 € pro Monat. Sich hier auf eine zeitlich befristete Aktion zu beziehen, ergibt keinen Sinn. Natürlich sind Aktionen günstiger. Das hat mit .com-Domains nicht viel zu tun. Andere Domains oder auch Server sind in Aktion ja auch günstiger. Klar hätte ich auch gerne für alles die Aktionspreise. Aber ich habe meine Produkte eben nicht als Teil einer Aktion bestellt.

    Verschwörungstheorien gibts ja wie Sand am Meer;

    aber des is dann doch Mystisch dazu ...

    in meinem Kuhdorf werden DIN A4-Wische in heimischen Postkästen zum Thema Vorbereitung auf den Blackout verklappt

    Mit Verlaub, aber ein Blackout ist alles andere als ein unrealistisches Szenario, ganz im Gegenteil. Ist ja auch nicht so, als hätte es anderen Orten in der Welt nicht schon Blackouts gegeben. Ich kann und möchte nicht beurteilen, was bei dir im Dorf verteilt worden ist. Auch halte ich die verlinkte Geschichte mit dem Stromausfall im Gewerbepark schon auf Grund des geringen Ausmaßen nicht für all zu relevant für das Blackout-Szenario. Da hatten wir in Österreich schon deutlich größere Stromausfälle. Begrenzter Stromausfall !== Blackout.

    Jedenfalls ist das Thema größer als dein Dorf. Die österreichische Regierung (nicht dass ich viel von der halten würde, ganz im Gegenteil) hat auch schon an die Bevölkerung appelliert, Vorkehrungen für längere Stromausfälle zu treffen, sprich Lebensmittelvorräte, einen Camping-Kocher und batteriebetriebene Radios zu besitzen. Die Stromanbieter selbst sprechen mittlerweile offen über das Thema. Die Systeme laufen teilweise schon am Limit, der Netzausbau funktioniert nicht schnell genug, der Klimawandel bringt ganz eigene Herausforderungen mit sich, gleichzeitig erhöht sich aber auch der Strombedarf immer weiter.

    Die Thematik ist sehr real und hat nichts mit einer Verschwörungstheorie oder Hollywood zu tun. Und natürlich hoffen wir alle, dass es nicht so weit kommt. Die Probleme sind ja bekannt und werden hoffentlich ausreichend angegangen. Aber letztlich ist es besser, darauf vorbereitet zu sein und nichts passiert, als es kommt dazu und nicht vorbereitet zu sein.

    Ich möchte unterstreichen, was bereits gesagt wurde, nämlich dass uMatrix bereits im Sommer 2021 eingestellt worden ist. Von einer weiteren Nutzung ist dringend abzuraten. Wie wichtig Updates auch bei Add-ons sind, sieht man ja an uBlock Origin vom gleichen Entwickler, wo letzten Winter schwerwiegende Sicherheitslücken geschlossen werden mussten, weil darüber ein Angreifer potentiell Zugangsdaten hätte stehlen können.

    Ich kenne ja deine Beweggründe nicht, weshalb du dieses Fehlverhalten seitens NC so verteidigst, ohne überhaupt meinen Post zu kennen, der ja nicht zensiert wurde, sondern komplett gelöscht, aber ich finde es etwas daneben...

    Ich habe überhaupt nichts verteidigt und war in meinem Beitrag auch recht deutlich darin, worauf ich mich beziehe - und worauf nicht. Wenn wir schon davon sprechen, was wir daneben finden, dann finde ich es daneben, wenn mir etwas in den Mund gelegt wird, was ich nicht geschrieben habe.

    Aus meiner Sicht ist alles gesagt. Deswegen und weil von dir ja auch keine konkrete Frage über den Inhalt meines Beitrags, sondern nur eine Unterstellung kam, werde ich mir weitere Erklärungen in deine Richtung sparen.

    Ich persönlich glaube, dass die Browser bald nicht notwendige Eigenschaften zu keinen Werten, Standardwerten oder Zufallswerten ändern. Die Diskussion wird gerade geführt.

    Firefox hat mit Resist Fingerprinting (RFP) seit Jahren ein solches Feature, welches gewisse Eigenschaften auf definierte Standards setzt, weil das eine Anforderung für den Tor-Browser ist, der ja auf Firefox basiert. Man darf dabei nur nicht vergessen, was man eigentlich bezwecken möchte. Tatsächlich geht es bei dieser Maßnahme zur Fingerabdruck-Minimierung darum, reale Systemeigenschaften zu verschleiern. Dieses Ziel steht schnell in Widerspruch mit dem Ziel, nicht getrackt werden zu wollen. Denn zur Wahrheit gehört auch: So sticht erst man erst recht aus der Masse hervor, was das Tracking wieder erleichtert, insbesondere in Kombination mit anderen Faktoren. Am Ende des Tages hilft nichts mehr, als in der Masse völlig zu verschwinden. Und das Problem damit ist außerdem, dass dadurch Webkompatibilitätsprobleme entstehen. Am Ende des Tages müsste man die Webplattform ziemlich limitieren, wenn man wirklich Tracking verhindern möchte.

    braucht man aber den Browseragent kaum noch - wenn man seine Webapplikation gut baut.

    Ich würde soweit gehen und sagen: Wenn man seine Webanwendung so baut, wie es sich gehört. User-Agents sind ein Relikt aus frühen Tagen, aber die Werkzeuge für Feature-Erkennung stehen seit Jahren zur Verfügung. Der User-Agent ist eh schon teilweise eingefroren in moderrnen Browsern und zeigt nicht mehr so viel wie früher und teilweise auch nicht die ganz korrekten Informationen an. Aber komplett entfernen wird auch in den nächsten Jahren schlicht und ergreifend nicht möglich sein. Damit wären große Teile des Webs plötzlich kaputt. Das Web besteht halt zu großen Teil auch aus „Legacy“-Content, der nicht mehr angerührt wird.

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    Um aber das Wort Tracking nicht nur negativ zu besetzen: Grundsätzlich ist es ja erstrebenswert, Nutzern die Inhalte bereitzustellen, die sie potentiell interessieren, statt völlig irrelevante. Davon profitiert am Ende jeder. Es muss halt der Datenschutz gewährleistet werden. Das ist der Punkt. Bei unseren Kunden stellen wir dazu in Zukunft auf Server Side Tracking um.

    Wenn du die URL so angegeben hast, ist es doch nicht von der Software sinnentstellend. Nochmal: Die Software denkt sich keine Verlinkungen aus. Und ich würde meinen, dass jemand mit knapp 1.300 Beiträgen in diesem Forum die grundlegende Funktionsweise der Forensoftware kennt.

    Ob man für diesen Fall direkt eine Verwarnung aussprechen muss, sei mal dahingestellt. Das würde ich unabhängig davon betrachten. Wenn nachvollziehbar erklärt werden kann, wie es zu diesem Unfall kam und dass das so nicht beabsichtigt war, bin ich schon der Meinung, dass man die Verwarnung nachträglich zurückziehen kann.

    Die Cookie-Dialoge sind eh bald Vergangenheit. Zwei Browser blockieren diese bereits nativ, d.h. ohne Add-on, der dritte folgt in Kürze und dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Rest nachzieht. Heißt natürlich auch, dass man als Website-Betreiber genauer überlegen muss, was sinnvoll von diesen Dialogen abhängig gemacht werden kann oder nicht. Denn Blockieren der Dialoge in dem Fall heißt: Standardmäßige Ablehnung, ohne dass der Nutzer noch was klicken muss.

    Ohne zu wissen, worum es geht: Aber die Forensoftware erstellt sicher nicht automatisch in deinem Namen Links. Die Forensoftware erzeugt höchstens eigenständig einen sogenannten Rich Embed, aber das betrifft nur die Darstellung, nicht das Linkziel. :/

    Nö. Und mir fällt in der grundlegenden Variante (nur Domain; das macht Firefox so standardmäßig) auch kein Argument dafür ein, das komplett abzuschalten. Vor allem da ich als Betreiber eines Support-Forums für einen Browser weiß, dass das gerne Webkompatiblitätsprobleme mit sich bringt, wenn das komplett abgeschaltet wird.