Beiträge von NaN

    Ergänzung: Ein weiterer Test bestätigt meinen Verdacht. Anders herum, also Verschieben als erste Action und Markieren als zweite Action, funktioniert nicht. Dann wird die Email nur verschoben, aber von der Markierung fehlt jede Spur.

    In diesem Thema geht es darum, dass der Mailserver prüfen könnte, ob der Kunde autorisiert ist, die Absenderdomain zu verwenden, z.B. weil sie seinem Account, mit dem er sich angemeldet hat, zugewiesen ist, oder vom Kunden anderweitig authentifiziert ist (z.B. durch Hinterlegung eines von Netcup vorgegebenen TXT-Records).

    Bisher ist es so, dass der Kunde durch den Login autorisiert ist, den Mailserver zum Versenden von Email zu verwenden, und der Mailserver (i.d.R. durch SPF) autorisiert ist, für bestimmte Domains Mails zu versenden. Aber weil der Mailserver von vielen Kunden autorisiert wird, Mails von ihren Domains zu verschicken, ist es möglich, dass jemand, der autorisiert ist, den Mailserver zu benutzen, Mail von Domains verschickt, die ihm nicht gehören, ohne dass ein Empfänger diese Fälschung erkennen könnte.

    Die Erwartung, dass man erkennen kann, ob unsignierte Email "echt" ist, halte ich bei Kenntnis des Protokolls für arg übertrieben. Wer das will, sollte Emails mit einem geheimen und nur ihm selbst verfügbaren Schlüssel signieren. Die Erwartung bei Laien weicht davon aber möglicherweise ab.

    Mir geht's mehr darum, warum das so hochgekocht wird, als um das "Problem" an sich.

    Im übrigen finde ich die Fragestellung "ist das OK für dich" nicht in Ordnung. Der sorglosen Fälschung von Absendern steht hier ja durchaus etwas entgegen, auch wenn die Tat an sich technisch erstmal möglich ist. Ist es OK für mich, dass mich jemand auf der Straße einfach über den Haufen fahren kann? Nein, aber mir ist klar, dass man das nicht ohne überbordende Einschränkungen unmöglich machen kann.

    "Markierung setzen" setzt die Markierungen, die ausgewählt sind, und löscht die Markierungen, die nicht ausgewählt sind. "Markierung hinzufügen" setzt die Markierungen, die ausgewählt sind, und ändert nicht die Markierungen, die nicht ausgewählt sind. Das sind die "setflag" und "addflag" Actions aus RFC 5232.

    Probier mal, ob es einen Unterschied macht, in welcher Reihenfolge du verschiebst und markierst. Im Zweifelsfall verteile es auf zwei Regeln.

    Vielleicht ist das eine blöde Frage, aber wie oft ist das befürchtete Szenario in den eineinhalb Jahren, seit denen dieser Thread existiert, eingetreten? Immerhin muss man für den Mailversand angemeldet sein und eine solche Absenderfälschung wäre für Netcup problemlos nachvollziehbar, hoffentlich mit entsprechenden Folgen für den Übeltäter. Ist das Thema wirklich wichtig genug, um einen Boykott auszusprechen?

    2TB/24h sind 200Mbit/s und auf die wirst du gedrosselt, wenn du zu viel "burstest". Anders als zwischen Providern, die sich i.d.R. nur eine Überschreitung für 5% der Zeit zugestehen, kannst du deine Dauerbandbreite viel länger überschreiten, eben so lange, bis der 24h-Durchschnitt die zugedachte Basisbandbreite übersteigt. Es ist trotzdem eine Flatrate, also ein Pauschalpreis, weil für dich bei Überschreitung keine zusätzlichen Kosten entstehen. In der "Pro" Schiene bietet Anexia auch Bandbreite nach anderen Abrechnungsmodellen, aber für die geteilten Ressourcen der virtualisierten Server bei Netcup ist die Trafficregelung mit Drosselung wahrscheinlich nötig und sinnvoll. Genauso wie du die CPU-Leistung der VServer nicht dauernd auslasten sollst, sollst du das bei der Netzwerkverbindung, die sich ja mehrere Kunden teilen, auch nicht.

    Du kannst die Adressen auch anlegen (als eine Adresse und für die weiteren jeweils ein Alias) und den Account "kaputtkonfigurieren", also z.B. ein sehr kleines Postfach anlegen und volllaufen lassen. Der Spammer bekommt dann eine Fehlermeldung, aber im Prinzip auch die Bestätigung, dass die Adresse existiert. Das ist der Preis von Catch-All. Mit Sieve ablehnen oder selbst erstellte Fehlermails verschicken solltest du dagegen nicht, weil das das Risiko von Backscatter mitbringt.

    "Ernsthaft?" ist auch die Frage, die ich mir stelle. Warum kann man "mobile first" eigentlich immer übersetzen als "Sch... auf die Leute, die die Webseite nicht durch ein Guckloch betrachten"?

    ChatGPT hat mir dazu auch ein schönen Scrkpt zur Verwendung mit Puuty geschrieben...

    Du meinst, du hast dieses Scrkpt, das ChatGPT dir zusammenkopiert hat, gelesen und du hast verstanden, was genau es tut, und möchtest jetzt wissen, wie man es benutzt?

    Dein Zertifikat verweist auf eine Intermediate CA (Certificate Authority) als Signierer, die der Client nicht kennt, weil der Server deren Zertifikat nicht mitgeliefert hat. Der Client hat eine Datenbank von Root CAs, aber die Root CAs signieren nicht die Endkundenzertifikate sondern Intermediate CAs, die dann entweder weitere Intermediate CA Zertifikate ausstellen oder eben die Zertifikate für Endkunden. Der Server muss beim Verbindungsaufbau alle Intermediate Zertifikate zwischen seinem eigenen Zertifikat und dem Root-Zertifikat mitliefern, die der Client typischerweise nicht in seiner CA-Datenbank hat.

    Ist es normal, dass man Server nicht zum Ende der Mindestvertragslaufzeit kündigen kann, oder habe ich was übersehen? Nach meinem Verständnis des Wortes "Mindestvertragslaufzeit" sollte man nicht zu einer längeren Vertragslaufzeit gezwungen sein. Vielleicht passt Netcup mal die Kündigungsfrist an, so dass die auch zum Ende der Mindestvertragslaufzeit einzuhalten ist (wäre sie aber eigentlich in Monaten mit 31 Tagen auch so, nur das CCP will nicht). Ich warte jetzt mal ein paar Tage, was für ein Abrechnungsschlamassel aus der Stornierung entsteht... So geht Werbung nach hinten los. :rolleyes:

    Der Webserver ist für die Domain selbst und für die www Subdomain konfiguriert, für andere Subdomains nicht, obwohl vom DNS her alle Subdomains auf den Webserver zeigen. Weitere Subdomains kannst du anlegen, und dafür sind mit den Wildcard-Einträgen keine Änderungen am DNS erforderlich. Dass der Webserver unter www auch deine Website bzw. eine Umleitung ausliefert, kannst du hier nicht abstellen, aber wenn es den DNS-Eintrag nicht gibt, wirkt das quasi genauso.

    Das ist genau, was du machen solltest. Die Warnung bezieht sich auf das Webhosting, dem die Domain jetzt zugewiesen ist. Die ist aber noch keinem Webhosting zugewiesen (In deinem Screenshot: Zugewiesenes Hosting unbekannt), also kannst du die Warnung ignorieren. Wenn du die Domain dem Webhosting zugewiesen hast, kannst du in der Verwaltung des Webhostings eine Weiterleitung für die Domain einstellen.

    Du brauchst auch für die Zusatzdomain ein TLS-Zertifikat. Das kannst du dir auch für die Weiterleitung kostenlos in der Verwaltung des Webhostings zusammenklicken und automatisch aktualisieren lassen.

    Kurze Frage: Das WH1000 BSS24 VIE hat eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten, wahrscheinlich wegen der teureren Domain. Wie verlängert sich die Vertragslaufzeit danach? Also sagen wir mal es ist Dezember 2026: Zu wann könnte ich dann kündigen?

    Ich empfehle, neue Filter nicht so radikal einzustellen, sondern Emails erstmal in einen Ordner wegzusortieren oder zu markieren, anstatt sie direkt zu löschen. Wenn du dir nach einiger Zeit sicher bist, dass der Filter tut, was du willst, und nichts filtert, was du gerne behalten möchtest, kannst du ihn "scharf" schalten.