Beiträge von NaN

    Was Patrick0815 geschrieben hat, lässt dich die DNS-Einstellungen machen, aber wenn der Server für b.domain2.com nicht damit rechnet, als a.domain.de angesprochen zu werden, funktioniert das am Ende trotzdem nicht. In der Regel willst du eine HTTP-Header-Weiterleitung. Dafür muss der DNS-Eintrag auf einen Webserver zeigen, der mit der Quelldomain etwas anfangen kann und einen HTTP-Redirect zur Zieldomain ausgibt.

    Deine Screenshots sind widersprüchlich. In der Google-Admin Abfrage ist an der Länge ersichtlich, dass du die TXT-Records für die Domain selbst und nicht für die _acme-challenge Subdomain abfragst. Für die Domain hast du den TXT-Record nicht gesetzt, und das ist der Grund, warum der nicht existiert und nicht abgefragt werden kann. Dass das nicht funktionieren kann, wurde schon erwähnt. Du hast drei Kommentare überlesen, die dir die Lösung, den Haken bei "Wildcard-Subdomain schützen" rauszunehmen, schon genannt hatten. Bitte geh' etwas sorgfältiger mit der Zeit der Leute um, die dir helfen.

    OK, nachdem das Problem gelöst ist, kann mir vielleicht jemand einen Grund nennen, warum diese Option überhaupt existiert? Es ist ja nicht das erste mal, dass die zu diesen Schwierigkeiten führt. Aber wofür ist diese Auswahlmöglichkeit gut? Ich meine konkret diese Umsetzung, nicht wofür Wildcard-Zertifikate allgemein gut sind. Welchen praktischen Sinn hat dieser Punkt im Webinterface?

    Mache ich hier etwas Falsch?

    Die DNS-Challenge wird nur gebraucht, wenn du ein Wildcard-Zertifikat ausstellen möchtest. Wenn du das Zertifikat nur für die Domain selbst und die www Subdomain brauchst, so wie Domains im Webhosting normalerweise verwendet werden, dann wähle den Punkt Wildcard-Zertifikat nicht aus. Ohne das funktionieren die Zertifikatausstellung und vor allem die regelmäßige Erneuerung automatisch, ohne dass du etwas an den DNS-Einstellungen ändern musst. Du kannst dann trotzdem einzelne weitere Subdomains im Webhosting anlegen und separat mit Zertifikaten ausstatten, die ebenfalls automatisch aktualisiert werden.

    Nur wenn du ein Wildcard-Zertifikat brauchst, weil du viele wechselnde Subdomains auch extern nutzen möchtest, musst du dich mit der DNS-Challenge beschäftigen. Dann ist aber der manuelle Weg nicht praktikabel, weil diese Zertifikate spätestens alle drei Monate erneuert werden müssen (in Zukunft vielleicht noch öfter). Ohne Automatisierung wird das früher oder später zu abgelaufenen Zertifikaten führen. Da du über das Webinterface sowieso nicht an den Schlüssel kommst, um das Zertifikat außerhalb des Webhostings zu nutzen, gibt es eigentlich nie einen Grund, über das Webinterface ein Wildcard-Zertifikat ausstellen zu lassen.

    Das ist keine Auktion sondern ein Basar, und es sieht nach einer ganz normalen Preisverhandlung aus. Was hast du erwartet? Dass der Verkäufer ein Angebot abgibt, das du akzeptabel findest, und dann zuschlägst? Hoffentlich lernst du was daraus. Das ist ja noch ein Betrag, den man verschmerzen kann. Auch Preise für sehr viel teurere Sachen werden so verhandelt.

    Anfechtung ist aber auch nicht ohne. Man ist nach einer Anfechtung für den Vertrauensschaden haftbar. Wenn beispielsweise in einer Auktion der Bieter mit dem nächst niedrigeren Gebot abspringt, weil er nicht mehr an das Gebot gebunden ist, und eine neue Versteigerung weniger einbringt, ist der Schaden grob gesagt die Differenz. Die Site wird auch nicht auf die Provision verzichten. Am Ende zahlt man viel und hat dann nicht mal eine Domain dafür.

    Dass Windows ein BTRFS Dateisystem nicht mounten kann, würde ich erwarten, und Gparted sollte die Daten auch nicht extrahieren sondern dir anzeigen, wie die Platte strukturiert ist, also ob es eine Partitionstabelle gibt, welche Art, welche Partitionen, etc.. Gparted, weil das eine GUI ist. Auf der Kommandozeile kannst du das mit jedem beliebigen Linux herausfinden. Ein halbwegs modernes Live-Linux oder eine Linux-VM sollte das Dateisystem dann auch mounten und die Daten kopieren können. Schön, dass du eine andere Lösung gefunden hast, nicht so schön, was für eine.

    wenn diese wirklich Teil eines RAID1 war,

    Ich hatte das schon erwähnt: Es sieht nicht so aus, als würde Unraid normales RAID einsetzen. Vermutlich ist das ein Multidevice-BTRFS-Dateisystem mit "RAID1-like" Aufteilung. Wenn das der Fall ist, d.h. die Aufteilung von Daten und Metadaten war so, dass alles nötige auf der noch vorhandenen Platte ist, dann sollte sich das Dateisystem mit der Option "-o degraded" mounten lassen. Es wäre ja durchaus der Sinn der Sache, dass man an die Daten aus einem Verbund noch rankommt, wenn eine Platte verschwindet.

    Ich habe kein Unraid, also nur Theorie: Die Beschreibung des Speichermanagements von Unraid sieht nicht nach einem klassischen RAID aus, auf dem dann die Dateisysteme erstellt werden. Ich würde mir den Inhalt der Platte mit Linux-Tools anschauen, z.B. mit einem Gparted-Live-Linux, um erstmal herauszufinden, wie die strukturiert ist. Vielleicht kennt sich aber auch jemand mit Unraid aus und kann dir schon sagen, was du auf der Platte erwarten kannst.

    Wie kann ich ne btrfs Platte auslesen die aus einem Raid stammt?

    Das kommt sehr darauf an, was das für ein RAID war. Wenn die Daten in der normalen Reihenfolge und vollständig auf der Platte liegen, findest du wahrscheinlich mit testdisk das Dateisystem. Dann kannst du mit losetup und -o ein Loopback-Blockdevice anlegen, das nur dieses Dateisystem umfasst und das kannst du dann mounten. Es versteht sich von selbst, dass du das alles unbedingt read-only machst. Wenn schon im Bereich des Dateisystems geschrieben wurde oder es ein komplizierterer RAID-Typ war, wird es sehr viel schwieriger.

    In diesem Fall ist das vielleicht nicht so wichtig, aber es ist gerne gesehen, dass man nicht nur "geht jetzt" schreibt, sondern auch, woran es gelegen hat, damit jemand, der das gleiche Problem hat und dieses Thema findet, auch einen Lösungsansatz bekommt.

    Mögliche Ursachen für sowas:

    • Falsches Passwort (wird bei der Neuinstallation neu gesetzt, nicht mehr das aus der ersten Mail)
    • Falsches Passwort durch falsches Ablesen leicht verwechselbarer Zeichen (I,1,l, 0,O, S,5, B,8, ...)
    • Richtiges Passwort, aber wegen unerwarteter Tastaturbelegung falsch eingegeben (y<>z, Satzzeichen, etc.), z.B. wenn man auf der Webconsole ein neues Passwort setzt und die Tastaturbelegung nicht beachtet
    • Richtiges Passwort, aber mit aktiver Shift-Lock Taste eingegeben (PASSWORT ist nicht gleich passwort)

    Was war es bei dir?

    Mir fehlt gerade etwas die Fantasie, was dabei herauskommen soll. Ist das einfach nur Spam? Die haben alle eine Zeile mit irgendwelchem Cryptocoin-Müll vor dem eigentlichen Passwort-Reset-Teil. Die Mails kommen, soweit ich das sehen kann, wirklich von dem WP-Server und die Reset-Links zeigen auch wirklich auf den WP-Server, abgesehen von der ersten Zeile. Wieso schicken diese Server mir Passwort-Reset-Emails mit einer Zeile Blödsinn davor, obwohl ich dort keinen Account habe? Muss ich das als "Wordpress ist eben Mist" abhaken?