Beiträge von NaN

    Das Hosting hat eine IPv6-Adresse. Dein Server hat möglicherweise auch eine oder mehrere, aber nicht die des Hostings. Das sollte dich nicht überraschen, und du solltest in der Lage sein, die Adressen zu finden, oder die AAAA-Records wegmachen, bis du das überschaust. IPv6 zu konfigurieren und dann ungetestet zu betreiben, ist Ursache vieler Probleme mit IPv6.

    Die Webhostings von Netcup sind normalerweise mit IPv6-Unterstützung konfiguriert und dafür sind die AAAA Records, aber wenn du die löschst, schadet das auch nicht wirklich. Wie gesagt, damit bist du immer noch in guter Gesellschaft.

    Die Zuweisung der Domain an dein Webhosting sorgt dafür, dass der Netcup-Webserver und der Netcup-Mailserver Anfragen für deine Domain bearbeiten, und über die DNS-Einstellungen auch dafür, dass diese Anfragen an diese Server gerichtet werden. Wenn du die DNS-Einträge änderst, gehen die Anfragen dahin, wo das DNS sie hinschickt.

    Die "IPv6", die im Servercontrolpanel steht, ist keine Adresse sondern ein ganzes Subnetz. Du musst auf dem Server eine Adresse aus diesem Subnetz konfigurieren und dann diese Adresse als AAAA-Record eintragen.

    Wenn du keine Möglichkeit hast, den IPv6-Zugang zu deinem Server zu testen, solltest du die AAAA-Records einfach entfernen. IPv6-Erreichbarkeit ist nicht so wichtig, wie es manchmal dargestellt wird. Amazon.com und github.com haben z.B. auch keine AAAA Records.

    Es gibt eine Einstellung in Filezilla (erste Option im Einstellungen-Dialog): Zeitüberschreitung nach: [20]. Das würde zu der Fehlermeldung passen. FTP ist ein altertümliches Protokoll: Es nutzt mehrere TCP-Verbindungen, eine für die Befehle und weitere für die Datenübertragungen. Auf der Kontrollverbindung wird während einer Datenübertragung nichts übertragen, so dass es dort zu Timeouts kommen kann, und zwar nicht nur auf dem Client oder dem Server, sondern auch in NAT-Routern und Firewalls dazwischen. Man kann in Filezilla unter "FTP" in den Einstellungen "FTP-Verbindungserhaltungs-Befehle senden" aktivieren, um dem entgegenzuwirken. Ein Wechsel zu SFTP ist aber wahrscheinlich die rundherum bessere Wahl.

    Es ist nicht Blödsinn, weil es mehr oder weniger als 260 [a-z][0-9].de Domains gäbe, sondern weil das natürlich nicht die Klasse ist, die interessiert. Die Domain, die es geworden ist, ist eine Buchstabe-Ziffer-Domain, aber das ist keine Anforderung sondern nur eine Beschreibung.

    allerdings ist einer davon ein Umlaut

    Umlaute werden sowohl in Domains als auch in QR Codes sehr ungünstig kodiert und das steht dem Ziel entgegen, für die Domain möglichst wenige Bits zu "verschwenden". Außerdem muss man mit Kodierungsfehlern in allerlei Apps rechnen, die mit den Codes umgehen können sollen. Das Problem wird wahrscheinlich nicht besser werden, wenn jetzt überall gevibecoded wird.

    Es gibt im Moment überhaupt keine frei registrierbaren zwei- bis dreistelligen .de Domains. Für einen Domainkauf einer so kurzen Domain unter einer anständigen TLD ist das deshalb wahrscheinlich ein sehr günstiger Preis. Ob sie dir das wert ist, ist immer eine andere Frage, aber wenn ein konkretes Projekt so eine Domain braucht, gibt es nicht viele andere Möglichkeiten, und schon gar keine billigeren.

    Eintrag im Wiki dazu.

    Du wählst "Eigene Nameserver" und fügst dann mit "+ weiterer Nameserver" einen Eintrag hinzu. Da trägst du den Namen des ersten Nameservers ein. Die Felder für IPv4 bzw. IPv6 Adresse kannst du i.d.R. leer lassen. Die sind nur für den Fall, dass der Domainname des Nameservers innerhalb der Domain ist, für die er eingetragen wird ("in-bailiwick" nennen das die DNS-Leute). Füge mit "+ weiterer Nameserver" weitere Einträge hinzu und trag dort jeweils einen weiteren Nameserver-Namen ein. Dann übernimmst du alles mit "Nameserver speichern". Nach spätestens 48 Stunden sollten die Server für die Domain übernommen worden sein. Wenn DNSSEC konfiguriert werden soll, machst du das auch bei Netcup. Für alle anderen DNS-Einstellungen ist dann aber der andere Hoster zuständig.

    Die Angabe 2TB/24h entspricht fast genau 200Mbit/s. So, wie das Kriterium formuliert ist, dürfte die Drosselung nie eintreten, wenn in jedem beliebigen 24h Zeitraum weniger als 2TB übertragen werden. Anscheinend ist das Kriterium aber umgesetzt als "Durchschnittsdatenrate der letzten Stunde über 200Mbit/s" (mehr als 90GByte/h).

    ein Hinweis

    Auf was? Ein Pileup von Leuten, die anderen sagen, was sie ihnen zutrauen oder nicht, hilft überhaupt nicht. Du kannst anderen beipflichten, indem du auf ihre Kommentare "reagierst": Ganz rechts unter einem Beitrag klickst du dafür auf den Smiley und suchst dir eine Reaktion aus.

    In den Transit-Status kommt die Domain normalerweise, wenn ein Domaininhaber die Domain gegenüber seinem Registrar als zu übertragen markiert, z.B. indem ein Auth-Info Code bestellt wird, aber die Domain dann nicht zu einem anderen Provider überträgt, bevor die Domain abgelaufen ist, und der Registrar die Domain weder kündigt noch verlängert. In die Redemption Grace Period geht die Domain, wenn sie gekündigt wird. Wenn man bei Netcup eine Domain kündigt, bekommt man folgendes angezeigt:

    Zitat

    Sie beauftragen uns mit der Kündigung die Domain zu löschen. Die Domain ist dann nicht weiter nutzbar und kann nach der Löschung auch nicht zu einem anderen Anbieter übertragen werden.

    Nun halt die Frage, wie ich die jetzt wieder zurückbekomme? Und ob das mit der .de Aktion geht?

    Du bekommst sie zurück, indem du sie neu registrierst, wenn das nicht vorher jemand anders macht. Wenn die vor 2 Wochen abgelaufen ist, dann wird das allerdings nicht so schnell möglich sein. Die Domain befindet sich in der "Redemption Grace Period". Bis die abgelaufen ist, kannst du die Domain nur selbst neu registrieren, aber das ist vergleichsweise teuer. Erst danach ist sie normal ohne zusätzliche Kosten registrierbar, aber dann auch für alle. Wenn die Domain irgendeinen Bekanntheitsgrad hat(te), wird sie wahrscheinlich ein Domaingrabber an sich reißen.

    dass Wireguard gar kein DoT unterstützt

    Wireguard an sich unterstützt gar kein DNS. Alle Hostnamen und DNS-Informationen werden ausschließlich vom Verwaltungstool verwendet. Wireguard selbst kennt nur IP-Adressen. Was du in den Konfigurationsdateien einträgst, wird von dem Verwaltungstool im System als DNS-Server eingetragen. Was das System damit macht, interessiert Wireguard nicht weiter. Aus der man-page für wg-quick:

    Zitat

    DNS — a comma-separated list of IP (v4 or v6) addresses to be set as the interface's DNS servers, or

    non-IP hostnames to be set as the interface's DNS search domains. May be specified multiple times. Upon

    bringing the interface up, this runs `resolvconf -a tun.INTERFACE -m 0 -x` and upon bringing it down,

    this runs `resolvconf -d tun.INTERFACE`. If these particular invocations of resolvconf(8) are undesir‐

    able, the PostUp and PostDown keys below may be used instead.

    Diese Einträge werden nicht an die "Clients" übertragen. Das sind gleichberechtigte Peers und die beachten nur die Einträge im Interface-Abschnitt ihrer eigenen conf-Datei.

    Wie das genau geht, hängt vom Dateisystem ab. Aber die Schritte sind kurz gesagt: Anderes System booten, weil Dateisysteme verkleinern nicht gemountet geht. Dateisystem so verkleinern, dass es ganz sicher in die neue Partition passt, Partition so verkleinern, dass die neue Festplatte ganz genutzt wird, Dateisystem auf die Partitionsgröße erweitern. Dann steht dd nichts mehr im Weg. Wenn eine GPT-Partitionstabelle genutzt wird, muss die danach repariert werden, weil die Kopie am Ende der Platte verloren geht. Schritt 0, Backup, nicht vergessen.

    Man sollte nur nicht vergessen, dass diese kostenlosen Relays von Email-Marketing-Buden betrieben werden. Man ist da im übertragenen Sinn ein "human shield" für deren Maschinerie. Aber natürlich tut man, was man tun muss, wenn man als kleiner Serverbetreiber geringer geschätzt wird als die Marketingunternehmen.

    Ja, sehr schön. Ich schicke dann deren Mailadmin eine Fehlermeldung, wenn deren Server "längere Zeit" keine Mail an meinen geschickt hat. Natürlich dokumentiere ich nirgends, was "längere Zeit" heißt. Müssen schon die Fehlermeldung abwarten. Und die Blockade verhindern, indem sie sich an die allgemeinen Regeln halten, können sie auch nicht. Machen wir uns nichts vor: Das "funktioniert" nur, weil die Telekom wie sonst auch eine "Tier 1" Diva ist. Daran ist nichts akzeptabel.

    Trotzdem ist das ein eigentlich unmögliches Verhalten von Seiten der Telekom. Email ist ein verteiltes System. Wenn das funktionieren soll, ist es nicht möglich, dass ständig Ausnahmebehandlungen gefordert werden. Die nötigen Individualvereinbarungen steigen mit dem Quadrat der Teilnehmer. Wenn nur 100 Mailbetreiber von jedem anderen erstmal eine Freischaltanfrage haben wollen, sind das schon fast 10000 Anfragen und Freischaltungen. Man stelle sich mal vor, jeder, der hier so "problemlos" von der Telekom freigeschaltet wird, würde auch von der Telekom eine Freischaltungsanfrage verlangen, bevor deren Mail angenommen wird.

    Der Sinn der Herstellerpools ist nicht, dass das andere Server wären. Es sind normalerweise die gleichen wie im generischen Pool. Durch die andere Domain kann man die Clients separat einschränken, wenn es ein Problem mit den Installationen eines Herstellers gibt. Wenn also beispielsweise Debian die Konfiguration vermasseln sollte, so dass die Clients im Sekundentakt die Server befragen, dann kann man den Schaden besser eindämmen, weil man die Debian Clients über die Domain gezielt vom normalen Pool fernhalten kann.

    Mit der Verwendung einer solchen Domain helfen die großen Distributionen, die Betreiber der einzelnen Server und den Pool insgesamt vor Überlast zu schützen. Man kann und sollte diese Domains deshalb nur dann ändern, wenn man wesentliche Konfigurationsänderungen bzgl. NTP macht. Vorkonfigurierte NTP-Clients dürfen und sollen die "Hersteller"-Domains verwenden, ohne Nachteil für den Nutzer.

    Hier ist das ausführlich erklärt.

    Welche Domains inklusive sind, wird bei der Bestellung des Webhostingpakets festgelegt. Die Entscheidung trifft man mit der "Standortauswahl". Es gibt einen "Standort Nürnberg" mit 3 .de Domains und einen "Standort Nürnberg Int" mit einer Alternativdomain.

    Wenn der Tarif noch innerhalb der 30-Tage-Frist ist, gilt die Zufriedenheitsgarantie. Ein Austausch durch Stornierung und Neubestellung sollte dann kein Problem sein. Angebotsvorteile gehen bei einer Neubestellung aber verloren. Vielleicht kann der Support es eleganter lösen.