Beiträge von NaN

    Natürlich haben Sie ne Passphrase, ich meinte eigentlich die verschlüsselte Aufbewahrung an sich auf dem Medium entschuldige, sollte man vielleicht erwähnen *facepalm* xD

    Mit der Passphrase wird der Schlüssel verschlüsselt. Er liegt dann nicht unverschlüsselt auf dem Medium, auch wenn das ein QR-Code oder ein Textausdruck ist.

    Die IP-Adresse ist von redirect.center. Das ist auf der Seite falsch beschrieben (127.0.0.1). Der Client macht eine Verbindung zum Server von redirect.center. Der Server macht dann dem Host Header entsprechend Lookups zuerst von {host} und, wenn dort kein CNAME ist, von redirect.{host}. Dort findet der Server den CNAME und macht die HTTP-Weiterleitung. Auf der Apex-Domain geht kein CNAME, also muss die Subdomain dafür herhalten. Damit der Client trotzdem den Server findet, braucht es den A-Record.

    als fallback

    So funktioniert das nicht.

    Die monierte Adresse ist ein Resolver von Quad9. Du wirst weiter Mail verlieren, wenn du dein DNS-Setup nicht überschaust.

    Dann waren die Auskünfte aus deinem ersten Kommentar nicht richtig. Du verwendest Unbound nicht als Cache. Außerdem sagt die Fehlermeldung, dass der geblockte Open Resolver nicht der von Netcup sondern von "WoodyNet" ist, was auf Quad9 hindeutet.

    Schau nach, welches Programm an Port 53 gebunden ist: sudo netstat -paun. Und wenn du dich erinnern kannst, wie Quad9 in deine Konfiguration kommt, hilft das auch. Laut Kommentar #3 hast du den offenbar selbst in der /etc/network/interfaces eingetragen. Der wird dann tatsächlich benutzt und daran scheitert die Abfrage der DNSBL.

    gepacktes zst-Image

    Es ist ein mit zstd gepacktes raw-Image, Dateiendung zst. Ich hatte hier beschrieben, wie man das effizient entpackt. Wenn man sich die Snapshot-Gebühr sparen möchte und den Server zeitweise entbehren kann, kann man mit ssh und dd im Rettungssystem ein Festplattenimage direkt über das Netz ziehen. Anleitungen gibt es im Internet. Währenddessen ist der Server dann natürlich offline. Man kann Dateisysteme (z.B. BTRFS) oder Blockdevice-Layer (z.B. LVM) verwenden, die Online-Snapshots unterstützen. Dann braucht man den Server nicht mit einem anderen System zu booten, um einen Snapshot selbst zu machen.

    LEGACY aktiviert - Installation gestartet

    Du hast das virtuelle System nach der Konfigurationsänderung abgeschaltet, nicht nur neugestartet, ja?

    EOL ELTS

    Das vom "Hersteller" bereits seit 2022 nicht mehr unterstützte Betriebssystem wird von einem kommerziellen Anbieter mit Sicherheitspatches versorgt, aber das garantiert nicht, dass das System in jeder modernen Umgebung installierbar ist. Die Software, die du einsetzen möchtest, ist fehlerhaft, nicht die Umgebung, in der du sie laufen lassen möchtest. Was das Problem ist, habe ich schon ausführlich aufgezeigt. Der Fehler ist in neueren Versionen des Kernels behoben, aber nicht in der Version, die der uralte Installer verwendet. Es gibt einen Workaround, den du mal probieren könntest.

    Wenn es wirklich nur um Reinschnuppern und nicht um Produktivbetrieb geht, ist die preiswerteste Lösung, die Regeln aufmerksam zu lesen, besonders dieses Beispiel:

    Zitat

    Beispiel: Gültiges Set von Nameservern


    Nameserver IP-Adresse
    ns1.nic.nast 172.31.1.1', 'fd00:10:10::1:1
    ns2.nic.nast 'fd00:10:10::2:2

    Durch scharfes Hinsehen sollte sich ein Weg erschließen, wie es mit einem Server geht. Wie gesagt, zum Ausprobieren, nicht für den Produktivbetrieb.

    Und falls du wider Erwarten tatsächlich ein Wildcard-Zertifikat brauchen solltest und bereit bist, diesen Vorgang spätestens alle drei Monate zu wiederholen, weil Wildcardzertifikate hier nicht automatisch erneuert werden, dann ist der einzutragende Hostname nur _acme-challenge ohne den Rest der Domain, und zwar einzutragen bei der Domain, die das Zertifikat bekommt, nicht bei der generischen hosting... Domain.

    Versucht es mal wie in #6 angedeutet mit zstd -c -d snapshot.raw.zst | dd conv=sparse bs=1M of=snapshot.raw status=progress

    Sonst eben mit dem Squashfs-Umweg: Der braucht gar keine Sparseunterstützung und weniger Festplattenspeicher, dauert wegen der Neukomprimierung aber etwas.

    (Passt mit sparse-Ausgabe auf, wenn die Ausgabe nicht in ein File sondern auf ein Device geht. Was in dem Sparse-File noch Nullen enthielt, enthält dann, was vorher auf dem Device war. Das kann den Inhalt von Dateien in einem Filesystem betreffen, das ihr schreibt!)

    Da alle, die nicht von Windows wegkommen, demnächst 11-taugliche Computer benötigen, wird das wohl nichts mit gespendeten PCs. Ansonsten gibt es die Leasingrückläufer bei den einschlägigen Refurb-Händlern, aber auch da: Win 10 tauglich sehr günstig, Win 11 tauglich eher nicht. Wer auf ein anderes Betriebssystem umsteigen kann, schwimmt bald in Hardware. Für Abhängige ist es dagegen schwierig und wird noch ein bis zwei Jahre schwierig bleiben.

    Normalerweise sollte das gehen. Vielleicht hilft dir ein Trick, wenn du keine sparse Dateien schreiben kannst:

    Code
    mkdir emptydir
    mksquashfs emptydir snapshot-squashfs.img -p "snapshot.raw f 755 0 0 zstd -c -d snapshot.raw.zst" -comp zstd
    rmdir emptydir

    Das erzeugt ein Squashfs-Image, das als einzige Datei den entpackten Snapshot enthält. Das Image wird aber selbst mit zstd komprimiert und sollte nur wenige Kilobyte mehr Platz benötigen als der komprimierte Snapshot. Das Image kannst du dann mounten und den Snapshot darin dann ebenfalls. Bearbeiten kannst du den Snapshot so nicht, weil das Squashfs-Dateisystem nur lesbar ist. Du kannst aber qemu-img convert auf den dann lesbaren entpackten Snapshot ansetzen, um daraus ein QCOW2 Image zu machen.