Beiträge von NaN

    Ich rate mal ins Blaue: Läuft da eine Seedbox und der Traffic im Tunnel sind Torrents, die bekanntlich mit sehr vielen Verbindungen eine Herausforderung für QoS sind?

    Vorschlag zum Testen: Begrenze die Bandbreite inbound auf einen kleinen Wert, der klar unterhalb der zur Verfügung stehenden Bandbreite ist. Dann schau nach, wie viel Bandbreite inbound auf dem Device ankommt, also vor der bremsenden Queue. Wenn das signifikant mehr als hinter der Queue ist, dann funktioniert das Traffic Management ausgehend dort nicht.

    Nicht auszuschließen, dass irgendwo Bits und Bytes verwechselt werden, aber die Paketanzahl passt schon zu der exzessiven Bandbreite. Wenn du die Trafficbegrenzung auf dem Server machst, der angeblich zu viel schickt, dann ist die für die falsche Richtung konfiguriert (ingress). Wenn du sie auf dem Server machst, der den Traffic empfangen soll, dann ist die Begrenzung auf der falschen Seite der Verbindung.

    Um zu sehen, ob die Begrenzung wirklich greift, solltest du die erstmal deutlich unterhalb der verfügbaren Bandbreite festsetzen.

    Normalerweise sollte das im Tunnel verwendete Protokoll dafür sorgen, dass die Sendebandbreite an die real verfügbare Bandbreite angepasst wird, aber wenn du da z.B. mit iPerf draufballerst, dann kannst du auch mehr senden, als das Ziel empfangen kann. Monitore doch mal, was aus der angeblichen DoS-Quelle rausgeht.

    Sauerbraten wird in der Regel mit Rindfleisch gemacht.

    Sauerbraten ist eine Zubereitungsart. Das lange Marinieren und das Schmoren sind gut geeignet für zähes Fleisch von alten Tieren. Pferde werden nicht als Masttiere gehalten, also ist Pferdefleisch i.d.R. von minderer Qualität. Weil diese Zubereitungsart für dieses Fleisch besser geeignet ist als andere, wird Pferdefleisch oft als Sauerbraten zubereitet. Man kann Sauerbraten auch mit anderem Fleisch machen , aber aus Pferdefleisch kann man nicht viel anderes machen. Die Assoziation von Pferdefleisch und Sauerbraten existiert nicht grundlos.

    Ich denke, KB19 kann die Bedeutung von .raw.zstd selber expandieren. Snapshots wurden in der Vergangenheit in verschiedenen Formaten exportiert, daher das "ich weiß nicht". Mit dem Posten von Textgeneratoroutput machst du dir hier keine Freunde. Immerhin hast du es vor dem Text deklariert, aber jeder hier ist in der Lage, selbst eine Frage in ein Textfeld einzutippen.

    Die kleinen bei den obigen Hostern sind da deutlich performanter

    Was macht man denn mit der Performance, wenn man nur 1GB RAM und 10GB Platte hat? Das sieht mir sehr nach "optimized for benchmark" aus. Viel wichtiger finde ich, dass es dort kein Rescue-System gibt, mit dem man auch noch an die Platte kommt, wenn man sich das Betriebssystem zerschossen hat. Hat da jemand einen Server und kann erzählen, welche Bootfähigkeiten das BIOS bzw. die UEFI-Firmware hat, und welches davon zum Einsatz kommt? Hier hat man beides zur Auswahl und bräuchte nichtmal das Rescue-System von Netcup, weil beide über das Netz von einem Webserver booten können.

    Für en_us muss i.d.R. nichts extra installiert werden. Es ist die Variante, mit der man Fehlermeldungen am besten im Internet suchen kann. Es ist der häufigste Codepfad, also am besten getestet und debugged. Wozu en_gb? Das ist fast die gleiche Sprache, aber ohne diese Vorteile.

    Naja, es ist da auch nur halbrichtig erklärt. Dass die Pakete zum Wireguard Interface geroutet werden, ist der unwichtige Teil, der wie ich jetzt schon mehrfach geschrieben habe auch nicht zwingend von Wireguard konfiguriert werden muss. Es gibt den "table" parameter, mit dem man das beeinflussen oder ganz abschalten kann. Wenn man andere Vorstellungen hat, welcher Traffic genau durch das VPN geroutet werden soll (z.B. nur bestimmte Services), dann kann und muss man das selbst machen. Der Einfachheit halber erledigt wg-quick das für den Standardfall automatisch, aber das ist nur eine Komfortfunktion.

    Erst die interne Entscheidung, in welchen Tunnel ein Paket "innerhalb" des Wireguardinterfaces geroutet wird, kann man nicht selbst machen. Nur dieser Teil der Routingentscheidung hängt wirklich von den AllowedIPs ab, aber das ist die sekundäre Funktion, sonst könnte dieser Parameter naheliegender etwa "RouteIPs" heißen. Tut er aber nicht.

    Die primäre Funktion ist das Filtern der ankommenden Pakete nach der Source-IP. Das ist eminent wichtig für die Sicherheit in Wireguard-VPNs. Sobald die Pakete aus dem Wireguard-Interface ins System kommen, kann man ihnen nicht mehr ansehen, von welchem Peer sie kamen. Eine Firewall könnte nichts mehr ausrichten. Sie könnte kein Spoofing verhindern. Deshalb wären auch keine Zugangsberechtigungen für einzelne Peers wirkungsvoll durchsetzbar. Nur weil der AllowedIPs Parameter dafür sorgt, dass ankommende Pakete in Wireguard gefiltert werden, kann sich eine Firewall oder ein Server darauf verlassen, dass die Peers anhand ihrer Source-IPs verifiziert unterscheidbar sind. Deswegen ist es falsch zu schreiben, dass man nicht angibt, "welche Daten von einem Partner empfangen werden dürfen". Von welchen Adressen Pakete kommen dürfen, ist in Wireguard tatsächlich zwingend anzugeben, und es ist das einzige, was überprüft wird.

    Über den Support. Genau deswegen sollte die Emailadresse eine sein, die auch dann noch funktioniert, wenn bei Netcup nichts mehr geht. Wenn du wieder drin bist, richte 2FA ein und ändere die Email-Adresse auf eine, die du ohne deine Netcup-Produkte abrufen kannst.

    Für das Routing zum WG-Interface wäre es egal. Du würdest aber den Peers die Erlaubnis geben, sich per IP-Adresse für einen anderen Peer auszugeben. Außerdem würde die Verbindung nur für einen Peer funktionieren, weil dieser Parameter auch für das WG-interne Routing verwendet wird. Die AllowedIPs der Peers eines WG-Interfaces dürfen nicht überlappend sein. Über mehrere WG-Interfaces ginge das. Du müsstest das Routing auf die Interfaces dann selbst machen, z.B. per Source Routing, Routing Marks, oder ähnlichem.

    Wenn es nur das ist

    Es ist nicht nur das, aber das ist die wesentliche Funktion, wonach der Parameter auch benannt ist, aber mit Lesen hast du ja so deine Schwierigkeiten, wenn du sonst zugeben müsstest, dass du was falsch erklärt hast.

    In wg Konfigurationen gibt man immer nur an, welche Daten in Senderichtung fließen dürfen, aber nie, welche Daten von einem Partner empfangen werden dürfen.

    Gib zu, dass das verkehrt ist. Kannst du nicht, oder?

    Ich nehme mal an, der Server soll 10.0.0.1 sein, das iPhone 10.0.0.2, die Fritzbox 192.168.1.1 und das LAN 192.168.1.0/24.

    Auf dem Server:

    Code
    # FRITZ!Box
    [Peer]
    AllowedIPs = 192.168.1.0/24
    
    # iPhone
    [Peer]
    AllowedIPs = 10.0.0.2/32

    Auf dem iPhone:

    Code
    # WG-Server
    [Peer]
    AllowedIPs = 192.168.1.0/24, 10.0.0.1/32

    Auf der Fritzbox:

    Code
    # WG-Server
    [Peer]
    AllowedIPs = 10.0.0.1/32, 10.0.0.2/32

    oder, wenn später noch mehr Clients im 10.0.0.0/24 Netz dazukommen sollen:

    Code
    # WG-Server
    [Peer]
    AllowedIPs = 10.0.0.0/24

    Wenn du den Server gar nicht ansprechen möchtest, kannst du die 10.0.0.1/32 beim iPhone oder bei der Fritzbox oder bei beiden weglassen.

    Wie Frank schreibt, werden anhand dieser Parameter normalerweise Routingeinträge erzeugt. Die eigentliche Funktion dieser Parameter ist aber eine andere, wie schon mehrfach beschrieben, und das ist wichtig für das Verständnis der Sicherheitssituation. Was du schon im ersten Kommentar angedeutet hast, kann man nicht in Wireguard konfigurieren. Was die Peers erreichen können, schränkt Wireguard ganz und gar nicht ein. Dafür gibt es einfach keinen Parameter. Es wird nur überprüft, was der AllowedIPs Parameter für den Peer festlegt: Von welchen Adressen Pakete kommen dürfen.

    Vergiss den Unsinn, den NaN da schreibt

    Ja, so kenn ich dich. :thumbdown:

    Die Allowed IPs entscheiden darüber, wohin die Daten fließen.

    Der Name des Parameters sollte eigentlich selbsterklärend sein: Das sind die Adressen, die der Peer als Source-Adresse benutzen darf. Das ist die wesentliche Funktion. Das Routing in die einzelnen Tunnel ist eine Eigenschaft der Wireguard-Implementation. Das Routing in das WG-Interface anhand dieser Adressen ist sogar optional.

    In wg Konfigurationen gibt man immer nur an, welche Daten in Senderichtung fließen dürfen, aber nie, welche Daten von einem Partner empfangen werden dürfen.

    Das ist schlicht falsch. "Welche Daten von einem Partner empfangen werden dürfen" ist das einzige, was in Wireguard überprüft wird, und das wird mit dem Parameter AllowedIPs angegeben. Das sind die Adressen, die der Peer als Source-Adresse senden darf.

    Die AllowedIPs des Servers als Peer des iPhone müssen die Adressen umfassen, die du vom iPhone aus über den Tunnel erreichen willst (Fritzbox, Heimnetz, ggf. Server). Umgekehrt müssen die AllowedIPs des Servers als Peer der Fritzbox die Adressen umfassen, die du von der Fritzbox bzw. aus dem Heimnetz erreichen möchtest (iPhone und ggf Server. Erreichen ist auch im Sinne von Antwortpaketen gemeint, nicht nur, wer eine Verbindung wohin aufbauen darf).

    Die AllowedIPs der Peers des Servers sind für das iPhone die Adresse des iPhones und für die Fritzbox die Adresse der Fritzbox und des Heimnetzes. Dann stimmt das Routing.

    Ich wiederhole nochmal: Dann stimmt das Routing, aber nichts hindert das iPhone daran, andere Adressen über den Tunnel anzusprechen. Wenn du den Zugang des iPhones einschränken möchtest, musst du das auf dem Server oder im Heimnetz machen, und das geht nicht mit Wireguard selbst.

    In wg Konfigurationen gibt man immer nur an, welche Daten in Senderichtung fließen dürfen, aber nie, welche Daten von einem Partner empfangen werden dürfen.

    Das ist genau falschrum erklärt. Wireguard überprüft nur die Source-Adressen ankommender Pakete, also was vom Peer empfangen wird. Was du meinst ist, dass der Tunnel anhand der Peer-Adressen ausgewählt wird, also effektiv nur das durch den Tunnel gesendet wird, was eine Target-Adresse in den AllowedIPs des Peers hat. Das prüft der empfangende Peer aber nicht, weil er die Information, die er dazu bräuchte, gar nicht hat.